Wer eine bestehende 1.200-Millimeter-T8-Leuchte mit KVG oder VVG weiter nutzen will, findet in dieser LEDVANCE LED-Röhre einen direkten Ersatz ohne Umverdrahtung. Bei 14 Watt liefert sie 2.600 Lumen neutralweißes Licht bei 4.000 Kelvin, das entspricht einer Lichtausbeute von 185 Lumen je Watt. Die Endkappen lassen sich um bis zu 90 Grad zu jeder Seite drehen, sodass sich das Licht nach dem Einbau noch ausrichten lässt.
Baulänge 1.200 Millimeter, Sockel G13 aus Glas
Die Röhre misst 1.200 Millimeter mit Sockel, aber ohne die herausstehenden Kontaktstifte; über alles kommt sie auf 1.212 Millimeter. Der Rohrdurchmesser von 26 Millimetern entspricht der T8-Bauform und passt auch in Feuchtraumleuchten mit entsprechender Dichtungsmanschette. Das Rohr besteht aus Glas mit einer PET-Beschichtung als Splitterschutz, wodurch es auch in der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden kann, etwa zur Unterstützung von HACCP-Konzepten. Mit 191 Gramm ist die Röhre leicht genug für den Austausch über Kopf.
Drei Betriebsarten für die 1.200-Millimeter-Leuchte
Diese Röhre läuft wahlweise am konventionellen Vorschaltgerät, am verlustarmen Vorschaltgerät oder direkt an 220 bis 240 Volt Netzspannung; auch ein Gleichstromnetz zwischen 186 und 260 Volt kommt als Quelle infrage. Für ein elektronisches Vorschaltgerät eignet sich diese Ausführung laut Hersteller ausdrücklich nicht – wer ein EVG in der vorhandenen Leuchte hat, muss auf Netzspannung umverdrahten oder ein anderes Leuchtmittel wählen. Bis 6 Kilovolt zwischen L und N hält der eingebaute Überspannungsschutz stand.
Fünf Gründe für die 14-Watt-Röhre in Neutralweiß
- 2.600 Lumen bei 14 Watt, das entspricht 185 Lumen je Watt
- Drehbare Endkappen für die nachträgliche Lichtausrichtung
- Glasröhre mit Splitterschutz, geeignet für die Lebensmittelindustrie
- 100.000 Stunden Nennlebensdauer nach L70/B50 und 200.000 Schaltzyklen
- Quecksilberfrei, Schutzart IP20, zugelassen von minus 20 bis plus 50 Grad Celsius
Bahnsteige, Industrie und Korridore: Einsatz und Sicherheit
Als Anwendungsgebiete nennt der Hersteller die Allgemeinbeleuchtung bei minus 20 bis plus 50 Grad Celsius, außerdem Bahn- und U-Bahnhöfe, industrielle Fertigung sowie Verkehrszonen und Korridore. Die hohe Schaltfestigkeit von 200.000 Zyklen zahlt sich dort aus, wo häufig geschaltet wird, etwa in Kombination mit Bewegungsmeldern, da die volle Helligkeit ohne Aufwärmphase zur Verfügung steht. Vor dem Röhrenwechsel ist der Netzstrom zu trennen; bei unklarer Verdrahtung gehört die Prüfung in fachkundige Hände. Für Notbeleuchtung ist die Röhre nicht zugelassen, im Außenbereich darf sie nur in einer dafür geeigneten Feuchtraumleuchte gemäß Datenblatt und Installationsanleitung eingesetzt werden.
Der Farbwiedergabeindex liegt bei Ra 80, der Abstrahlwinkel bei 190 Grad. Die Standardabweichung des Farbabgleichs bleibt bei höchstens 5 SDCM, sodass mehrere Röhren im selben Raum farblich zusammenpassen. Zertifiziert ist die Röhre nach CE, UKCA, EAC, ENEC und VDE, eingestuft in Energieeffizienzklasse B mit einem Verbrauch von 14 Kilowattstunden je 1.000 Betriebsstunden. Eine Dimmfunktion sieht der Hersteller für diese 14-Watt-Röhre nicht vor.

