In Logistikhallen, Werkstätten und Produktionsbereichen hängen vielerorts noch Hochdruck-Metallhalogenidlampen vom Typ HPI mit 250 W, die viel Energie verbrauchen und regelmäßig getauscht werden müssen. Die Philips LED TrueForce HPI 95W E40 840 WB nicht dimmbar bringt Hallenlicht auf LED-Niveau: 13.000 Lumen bei 95 W Leistungsaufnahme, ein E40-Sockel für die vorhandene Fassung und eine Lebensdauer von 50.000 Stunden. Für Betriebe lohnt sich das ebenso wie für private Anwender mit großer Garage, Werkstatt oder Hobbykeller.
13.000 Lumen aus 95 Watt: HPI-Ersatz für hohe Räume
Gegenüber der 250-W-Entladungslampe sinkt die Leistungsaufnahme um 155 W, und mit rund 136 lm/W Lichtausbeute bleibt reichlich Helligkeit für Hallenschiffe, Hochregallager und Verladezonen. Die Lampe misst 290 mm in der Länge bei 250 mm Durchmesser und wiegt etwa 1,25 kg – Maße, die Planer vor dem Umbau mit dem Leuchtenkörper abgleichen sollten. Der Abstrahlwinkel von 120° (WB, Wide Beam) verteilt das Licht breit im Raum. Die Lampe startet in 0,5 Sekunden und erreicht nach 1 Sekunde ihre Betriebshelligkeit, was klassische Metallhalogenid-Lampen mit ihrer minutenlangen Aufwärmphase nicht bieten. Für häufigeres Ein- und Ausschalten sind 50.000 Schaltzyklen angegeben.
Neutralweiß und kaltweiß: 4.000 K für klare Sicht
Die Lichtfarbe 840 entspricht 4.000 K und gilt als neutralweiß – im Handel wird dieselbe Lichtfarbe auch als kaltweiß (Cool White) bezeichnet. Mit einem Farbwiedergabeindex von Ra 80 lassen sich Etiketten, Kabelfarben und Werkstücke zuverlässig unterscheiden. In Industrie, Logistik, Kfz-Werkstätten und Einzelhandelsflächen unterstützt dieses Licht konzentriertes Arbeiten; im Eigenheim passt es zu Garage, Werkstatt oder Hobbyraum mit hoher Decke, wo Sie klare, helle Sicht statt gemütlicher Dämmerung wünschen. Beachten Sie: Die Lampe ist nicht dimmbar. Wer Lichtszenen oder Helligkeitsregelung braucht, muss eine andere Lösung wählen.
Vorschaltgerät und Montage: Das gehört vor die Bestellung
Die Lampe ist für 220–240 V und 50 Hz ausgelegt, der Lampenstrom beträgt 500 mA. Welche Betriebsart in Ihrer Leuchte zulässig ist – Betrieb am konventionellen Vorschaltgerät (KVG/VVG), am elektronischen Vorschaltgerät (EVG) oder direkt am 230-V-Netz – und ob ein vorhandenes Zündgerät entfallen muss, geht aus der Produktbezeichnung nicht hervor. Klären Sie das vor dem Einbau anhand von Datenblatt und Kompatibilitätsliste. Der Umbau erfolgt ausschließlich im spannungsfreien Zustand durch eine Elektrofachkraft; sie prüft auch die Leuchte auf Eignung. Die angegebene Gehäusetemperatur von 91,5 °C sollten Sie bei der Leuchtenwahl, besonders bei geschlossenen Bauformen, im Blick behalten.
Hallenlicht in Profi-Qualität auch für Ihr Zuhause
Hausverwaltungen, Kommunen und Hotelbetriebe setzen die Lampe in Tiefgaragen, Bauhöfen oder Technikbereichen ein, wo lange Brenndauern die Wartungskosten treiben. Wer privat eine freistehende Doppelgarage, eine große Werkstatt oder einen Hobbykeller mit hoher Decke ausleuchten möchte, bekommt dieselbe Technik – Profi-Qualität auch fürs Eigenheim. Achten Sie nur darauf, dass die Leuchte für Lampenform, Sockel und Leistung freigegeben ist.
Darauf kommt es im Betrieb an
- Deutlich weniger Verbrauch: 95 statt 250 W bei 13.000 lm entlasten Stromrechnung und Anschlusswerte.
- Lange Wartungsintervalle: Rund 50.000 Stunden Lebensdauer senken Steiger- und Personaleinsatz in hohen Hallen.
- Sofort volle Helligkeit: Start in 0,5 Sekunden, Betriebshelligkeit nach etwa 1 Sekunde.
- E40-Sockel: Passt in die gängige Großfassung vieler Hallenleuchten, sofern die Leuchte freigegeben ist.
- Neutralweißes Arbeitslicht: 4.000 K mit Ra 80 und 120° Abstrahlwinkel für klare Sicht am Arbeitsplatz.
Planen Sie größere Stückzahlen für mehrere Standorte, lohnt der Blick auf die fotometrische IES-Datei und das Datenblatt: Damit lassen sich Beleuchtungsstärken vorab berechnen. Für Keller und Hobbyraum gilt dasselbe in klein – erst messen, dann bestellen.

