LED-Lampen · dimmbar · E27 · E14 · GU10 · GU5.3 · Filament · Smart+

dimmbare LED-Lampen

Dimmbare LED-Lampen – ebenso gesucht als LED dimmbar, dimmbare LED-Birne oder dimmbare LED-Spots – regeln das Licht stufenlos vom konzentrierten Arbeitslicht bis zur ruhigen Abendstimmung und brauchen dabei nur einen Bruchteil der Energie einer Glüh- oder Halogenlampe. Im Objekt schaffen sie Lichtszenen in Hotellerie, Restaurant, Konferenzraum, Praxis, Pflegeeinrichtung und Ladenbau; zu Hause sorgen sie für die passende Stimmung in Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer, über dem Esstisch oder im Flur. Hier finden Sie Markenlampen von Osram/Ledvance, Philips und Modee – überwiegend mit E27 und E14, dazu GU10, GU5.3, G53, R7s, G9 und weitere Sockel, als Filament-, Classic-, Reflektor- und Smart-Lampe. Die Lichtfarben reichen von extra warmweiß (1.800–2.500 K) über warmweiß (2.700–3.000 K) bis neutralweiß / kaltweiß (4.000 K), vereinzelt tageslichtweiß (6.500 K). Damit das Dimmen flackerfrei gelingt, müssen Lampe, Dimmer und bei 12 V auch der Trafo zusammenpassen.

E27 · E14 · GU10Häufigste Sockel – dazu GU5.3, G53, R7s, G9 u. a.
bis 2.460 lmVom 25-W-Stimmungslicht bis zum 150-W-Ersatz
1.800–6.500 KExtra warmweiß, warmweiß, neutral-/kaltweiß & tageslichtweiß
230 V & 12 VAm LED-Dimmer, über dimmbaren Trafo oder per App (Smart+)

LED dimmen: kurz erklärt

LED dimmen

Nur gekennzeichnete LED dimmen, einen LED-tauglichen Dimmer wählen und die Mindestlast beachten. Animation mit Musik, rund 75 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • Nicht jede LED ist dimmbar: Regeln lassen sich nur Lampen, deren eingebauter Treiber dafür ausgelegt ist – erkennbar am Zusatz „dimmbar“ bzw. „DIM“ im Artikelnamen und am Dimm-Symbol auf der Verpackung. Eine nicht dimmbare LED flackert, brummt oder fällt am Dimmer vorzeitig aus.
  • Der Dimmer entscheidet mit: 230-V-LED-Lampen laufen in der Regel am ruhigsten an einem LED-Dimmer nach dem Phasenabschnitt-Prinzip (Kennzeichen R,C), viele Modelle auch am Phasenanschnitt-Dimmer (R,L). Maßgeblich sind der aufgedruckte LED-Lastbereich des Dimmers – er liegt deutlich unter der Glühlampen-Nennlast – und die Dimmer-Kompatibilitätslisten von Osram/Ledvance und Philips.
  • Lumen statt Watt: Rund 470 lm ersetzen eine 40-W-Glühlampe, 806 lm eine 60-W-, 1.055 lm eine 75-W- und 1.521 lm eine 100-W-Glühlampe; LED-Stäbe mit R7s und große Classic-A70-Lampen erreichen bis rund 2.450 lm als 150-W-Ersatz. Die dimmbaren LED-Lampen dieser Kategorie nehmen dafür nur etwa 4 bis 19 W auf.
  • Lichtfarbe und Warm-Dim: Warmweiß (2.700–3.000 K, Code 827/927/830/930) für Wohn- und Gasträume, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840/940 – dieselbe Lichtfarbe) für Küche, Bad, Büro und Praxis, tageslichtweiß (6.500 K, Code 865) für Werkstatt und Hobbyraum. Standard-LEDs behalten beim Dimmen ihre Farbe; Osram GlowDim, Philips DimTone und WarmGlow werden wie eine Glühlampe wärmer.
  • Profi-Qualität für Objekt und Zuhause: Im Hotel, Restaurant, Seminarraum oder Pflegeheim schaffen dimmbare LEDs Lichtszenen und senken Strom- und Wartungskosten; zu Hause wird aus dem hellen Wohnzimmer, Esszimmer oder Schlafzimmer mit einem Dreh der gemütliche Abendraum. Für gleichmäßiges Dimmverhalten je Raum immer dieselbe Serie einsetzen.
  • Marken und Smart Home: Osram/Ledvance (Superstar, Superstar+, Star+, Parathom, Vintage 1906, Performance, Superior), Philips (Master LEDbulb, Master LEDspot, ExpertColor, CorePro) und Modee-Filamentlampen – dazu Ledvance Smart+ mit WLAN, Zigbee oder Bluetooth, die per App oder Fernbedienung gedimmt werden und dafür an einem normalen Schalter statt an einem Dimmer hängen.

1. Dimmbarkeit und Sockel prüfen

Schauen Sie zuerst auf die alte Lampe: Sockel (zum Beispiel E27, E14, GU10 oder GU5.3), Bauform (Birne, Kerze, Tropfen, Reflektor, Stab) und Spannung (230 V oder 12 V). Wählen Sie dann ein Modell mit dem Zusatz „dimmbar“ im Artikelnamen – nur dann ist der eingebaute Treiber für den Dimmer ausgelegt. Lampen ohne diesen Hinweis gehören an einen normalen Schalter.

Ratgeber: dimmbare vs. nicht dimmbare LED

2. Vorhandenen Dimmer prüfen

Lesen Sie Typ und Lastbereich am Dimmer ab. Steht dort ein eigener LED-Bereich, etwa mit Kennzeichen R,C für Phasenabschnitt oder R,L,C für Universaldimmer, passt er grundsätzlich. Addieren Sie die tatsächliche LED-Leistung aller Lampen am Dimmer: Sie muss über der LED-Mindestlast und mit Reserve unter der LED-Höchstlast liegen. Ein alter Glühlampendimmer ohne LED-Angabe ist die häufigste Ursache für Flackern – den Tausch übernimmt eine Elektrofachkraft.

Passende Dimmer ansehen

3. Bei 12 V auch den Trafo prüfen

GU5.3-, G53-, GU4-, G4- und GY6.35-Lampen arbeiten mit 12 V über einen Trafo oder LED-Treiber. Dann müssen Spot, Betriebsgerät und Dimmer dimmbar sein und zusammenpassen: Elektronische Trafos werden meist per Phasenabschnitt, konventionelle Trafos per Phasenanschnitt gedimmt. Achten Sie auf die Mindestlast elektronischer Halogentrafos, die einzelne LED-Spots oft nicht erreichen.

Ratgeber: 12-Volt-LED & Niedervolt

4. Helligkeit und Lichtfarbe festlegen

Wählen Sie nach Lumen: 470 lm ersetzen 40 W, 806 lm ersetzen 60 W, 1.521 lm ersetzen 100 W. Mit einer dimmbaren Lampe dürfen Sie ruhig eine Stufe heller kaufen und bei Bedarf herunterregeln. Warmweiß (2.700–3.000 K) passt in Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotel und Restaurant, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K) in Küche, Badezimmer, Homeoffice, Büro und Praxis. Wer gedimmt Glühlampen-Atmosphäre möchte, greift zu GlowDim oder DimTone.

Ratgeber: Lichtfarbe & Kelvin

Wie lässt sich eine LED-Lampe dimmen? Treiber, Dimmprinzip und Kennzeichnung

Eine Glühlampe ist elektrisch ein einfacher Widerstand: Weniger Spannung bedeutet weniger Licht – deshalb ließ sie sich an praktisch jedem Dimmer regeln. Eine LED-Lampe enthält dagegen im Sockel einen kleinen elektronischen Treiber, der die Netzspannung von 230 V in den Gleichstrom für die LED-Chips umwandelt.

Damit sie sich dimmen lässt, muss dieser Treiber erkennen, wie stark der Dimmer die Sinuswelle der Netzspannung beschneidet, und den LED-Strom passend herunterregeln. Bei dimmbaren LED-Lampen ist genau diese Elektronik eingebaut; Sie erkennen sie am Zusatz „dimmbar“ oder „DIM“ im Artikelnamen, am Dimm-Symbol auf der Verpackung und an der Angabe im Datenblatt. Verbreitet sind zwei Dimmprinzipien:

R,L

Phasenanschnitt

Der Phasenanschnitt-Dimmer (Kennzeichen R,L) schneidet den Anfang jeder Halbwelle ab und war ursprünglich für Glühlampen und konventionelle Trafos gedacht.

→ Klassiker für Glühlampen und konventionelle Trafos

R,C

Phasenabschnitt

Der Phasenabschnitt-Dimmer (Kennzeichen R,C) schneidet das Ende ab und eignet sich für elektronische Trafos und kapazitive Lasten.

→ Die meisten LED-Retrofitlampen arbeiten hier am ruhigsten

Universaldimmer (R,L,C) erkennen die angeschlossene Last selbst. Welche Kombinationen geprüft sind, nennen Osram/Ledvance und Philips in ihren Dimmer-Kompatibilitätslisten.

LED-Dimmer richtig wählen: Lastbereich, Mindestlast und typische Fehler

Auf jedem aktuellen Dimmer stehen zwei Lastangaben: eine für Glüh- und Halogenlampen und eine deutlich kleinere für LED-Lampen. Der Grund ist der Einschaltstrom der LED-Elektronik – beim Einschalten laden sich die Kondensatoren im Treiber kurzzeitig mit einem Vielfachen des Betriebsstroms auf und belasten den Dimmer stärker, als die Wattzahl vermuten lässt.

Rechnen Sie deshalb immer mit der tatsächlichen LED-Leistung, nicht mit dem Glühlampen-Vergleichswert im Artikelnamen. Ein Beispiel aus der Gastronomie: Acht dimmbare E27-Filamentlampen mit je 7 W über den Tischen ergeben 56 W LED-Last; der Dimmer muss diese Last in seinem LED-Bereich mit Reserve abdecken. Umgekehrt scheitert eine einzelne 4-W-Kerzenlampe oft an einem älteren Glühlampendimmer, der erst ab 40 oder 60 W sauber regelt – sie flackert, brummt oder lässt sich nur im oberen Bereich dimmen. Drei weitere Praxisregeln:

  • Nicht mischen: Betreiben Sie an einem Dimmer nur Lampen derselben Serie. Verschiedene Treiber reagieren unterschiedlich, sodass eine Lampe schon dunkel ist, während die andere noch hell leuchtet.
  • Grundhelligkeit einstellen: Viele LED-Dimmer erlauben, die kleinste Dimmstufe anzuheben. Das beseitigt Flackern im untersten Bereich, ohne dass Sie auf das Dimmen verzichten.
  • Nachglimmen vermeiden: Glimmt eine LED nach dem Ausschalten schwach weiter, fließt meist ein kleiner Reststrom über einen Dimmer ohne Neutralleiter-Anschluss oder über einen beleuchteten Schalter. Abhilfe schaffen ein Dimmer mit N-Anschluss oder ein Grundlast-Modul.

Den Tausch oder Neuanschluss eines Dimmers übernimmt eine Elektrofachkraft; passende Geräte finden Sie unter Dimmer.

12-V-Niedervolt dimmen: GU5.3, G53, GU4, G4 und GY6.35 mit Trafo oder LED-Treiber

Ein Teil des Sortiments arbeitet mit 12 V Niedervolt: MR16-Spots mit GU5.3, AR111-Reflektoren mit G53, kleine MR11-Spots mit GU4 sowie Stiftsockellampen mit G4 und GY6.35. Hier müssen drei Komponenten zusammenpassen:

Dimmbarer Spot

Leuchtmittel

Ein als dimmbar gekennzeichneter Spot mit passendem Sockel.

Trafo / LED-Treiber

Betriebsgerät

Ein dimmbarer Trafo bzw. LED-Treiber. Elektronische Trafos werden üblicherweise per Phasenabschnitt gedimmt, konventionelle (magnetische) Trafos per Phasenanschnitt.

Dimmer

230-V-Seite

Der Dimmer sitzt auf der 230-V-Seite vor dem Betriebsgerät und muss zu diesem passen.

Mindestlast

35–105 W

Die häufigste Fehlerquelle ist die Mindestlast elektronischer Halogentrafos: Der verbreitete Osram Halotronic Mouse HTM 105 arbeitet in einem Lastbereich von 35 bis 105 W – zwei dimmbare GU5.3-Spots mit je 5,8 W kommen zusammen aber nur auf 11,6 W.

Stabil wird es mit einem Spot, den die Kompatibilitätsliste des Herstellers für genau diesen Trafo freigibt, oder mit einem dimmbaren 12-V-LED-Treiber, sofern der Spot laut Datenblatt für Gleichspannung geeignet ist. Betriebsgeräte finden Sie unter Vorschaltgeräte, Trafos und Treiber; den Tausch fest verdrahteter Trafos übernimmt eine Elektrofachkraft.

Helligkeit richtig wählen: Lumen-Stufen vom 40-W- bis zum 150-W-Ersatz

Für die Helligkeit zählt der Lichtstrom in Lumen, die Wattzahl beschreibt nur noch den Verbrauch. Den Glühlampen-Vergleich lesen Sie direkt im Artikelnamen ab: „7,5-75W“ bedeutet 7,5 W LED als Ersatz für eine 75-W-Glühlampe. Für rundum strahlende Lampen gelten diese Stufen nach der EU-Vergleichstabelle:

Lumen-Stufen nach EU-Vergleichstabelle
Ersatz fürLichtstromTypischer Einsatz
40 WRund 470 lm ersetzen 40 WE14-Kerzen- und Tropfenlampen für Kronleuchter, Wandleuchten, Nachttischlampen und Hotelzimmer
60 WRund 806 lm ersetzen 60 WDer Allrounder mit E27 für Pendelleuchten über dem Esstisch, Stehleuchten und Gasträume
75 WRund 1.055 lm ersetzen 75 WFür größere Wohnräume, Treppenhäuser und Eingangsbereiche
100 WRund 1.521 lm ersetzen 100 WFür Deckenleuchten in Küche, Büro, Praxis oder Verkaufsraum
125–150 WRund 2.000–2.450 lm ersetzen 125 bis 150 WLED-Stäbe mit R7s in 78 oder 118 mm Länge für Deckenfluter sowie große Classic-A70-Lampen

Bei Spots und Reflektoren mit GU10, GU5.3, G53 oder E27 zählt der gebündelte Lichtstrom im Kegel; hier gilt der Vergleichswert des Herstellers, etwa 4,6 W LED mit rund 350 lm als Ersatz für einen 50-W-Halogenreflektor. Ein praktischer Vorteil dimmbarer LEDs: Wählen Sie im Zweifel eine Stufe heller und regeln Sie das Licht im Alltag herunter.

Lichtfarbe und Warm-Dim: von extra warmweiß 1.800 K bis tageslichtweiß 6.500 K

Der dreistellige Code im Artikelnamen verrät zwei Werte: Die erste Ziffer steht für die Farbwiedergabe, 8 bedeutet Ra 80 und mehr, 9 bedeutet Ra 90 und mehr für besonders natürliche Haut-, Speisen- und Holztöne; die beiden letzten Ziffern mal 100 ergeben die Farbtemperatur in Kelvin.

1.800–2.500 K · Bernstein-Glow2.700–3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.500 K · Tageslichtweiß

Bernstein-Glow

818 · 822 · 824 · 8251.800–2.500 K

Extra warmweiß, 1.800–2.500 K (Code 818, 822, 824, 825): goldenes Bernstein-Licht der Filamentlampen von Modee und Osram Vintage 1906 – für Bar, Café, Restaurant, Esstisch und dekorative Pendelleuchten.

Glühlampen-Look

827 · 927 · 830 · 9302.700–3.000 K

Warmweiß, 2.700–3.000 K (Code 827/927/830/930): der Schwerpunkt des Sortiments, gemütlich wie eine Glühlampe – für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Hotelzimmer und Gastronomie.

Klares Weiß

840 · 9404.000 K

Neutralweiß / kaltweiß, 4.000 K (Code 840/940): Beide Begriffe, im Englischen Cool White, bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Das klare Weiß passt in Küche, Badezimmer, an den Schminkspiegel, ins Homeoffice, in Hausflur und Keller sowie in Büro, Praxis und Besprechungsraum.

Tageslicht

8656.500 K

Tageslichtweiß, 6.500 K (Code 865): kühles, leicht bläuliches Licht für Werkstatt, Hobbyraum und Garage – in dieser Kategorie nur vereinzelt vertreten.

Wichtig für die Atmosphäre: Eine Standard-LED behält beim Dimmen ihre Lichtfarbe, während eine Glühlampe gedimmt rötlicher wird. Wer genau diesen Effekt möchte, wählt eine Warm-Dim-Serie: Die Osram/Ledvance AR111 Superior Glowdim gleitet laut Farbcode 918-927 von 2.700 auf 1.800 K, Philips DimTone mit Code 922-927 von 2.700 auf 2.200 K; dazu kommen Osram Star+ GlowDim und Philips WarmGlow.

Smart+-Lampen mit Code 827-865 lassen sich zusätzlich zwischen 2.700 und 6.500 K stufenlos einstellen. Für Galerien und hochwertige Auslagen bietet die Philips Master LEDspot ExpertColor eine Farbwiedergabe von CRI 97.

Dimmbares LED-Licht im Objekt – und dieselbe Profi-Qualität für Ihr Zuhause

Im gewerblichen Einsatz ist das Dimmen ein Werkzeug für Atmosphäre und Wirtschaftlichkeit – und dieselbe Profi-Qualität zahlt sich zu Hause aus.

Objekt

Hotel, Gastronomie, Pflege & Praxis

In Hotels wechseln Lobby, Restaurant und Zimmer zwischen hellem Tageslicht und ruhiger Abendszene, in Restaurants und Bars wird das Mittagslicht zum stimmungsvollen Dinner gedimmt, in Konferenz- und Seminarräumen bleibt bei Präsentationen gerade so viel Licht für Notizen, und in Pflegeeinrichtungen und Kliniken sorgen gedimmte Flure nachts für Orientierung, ohne zu wecken. Ladenbau und Praxen nutzen dimmbare Spots, um Akzente und Grundlicht fein abzustimmen.

→ Atmosphäre und Wirtschaftlichkeit in einem

Zuhause

Dieselbe Profi-Qualität

Im Wohnzimmer vom Leselicht zum Filmabend, im Esszimmer über dem Esstisch, im Schlafzimmer und Kinderzimmer als sanftes Einschlaflicht, im Badezimmer morgens hell und abends gedämpft, im Hausflur als nächtliches Orientierungslicht.

→ Mietwohnung ohne Dimmer? Eine Smart+-Lampe dimmt einfach per App – ganz ohne Eingriff in die Installation

Ein Rechenbeispiel zeigt die Amortisation: Zehn Lampen mit 806 lm laufen 3.000 Stunden im Jahr. Als 60-W-Glühlampen verbrauchen sie 1.800 kWh, als 7-W-LED nur 210 kWh – bei 0,30 Euro je kWh sind das rund 540 statt 63 Euro, noch bevor gedimmt wird.

Für Hausverwaltungen, Elektrobetriebe und Facility Management zählt außerdem die Chargen- und Serienkonsistenz: Wer je Raum dieselbe Serie einsetzt, erhält gleiche Lichtfarbe und gleiches Dimmverhalten; viele Modelle gibt es als 2er-, 3er-, 5er- oder 6er-Pack.

Marken, Sockel und Bauformen im Sortiment

Das Sortiment setzt auf Markenlampen mit verlässlichen Datenblättern und Dimmer-Kompatibilitätslisten.

Osram / Ledvance

Von Osram / Ledvance führen wir die Superstar- und Superstar+-Familie als Classic A, Classic P, Classic B, Globe und Stick, die Filamentlinie Vintage 1906 in Klar und Gold, Star+ GlowDim, Parathom, die Reflektoren PAR16, PAR20, PAR30, PAR38, R50, R63 und R80, die Spot-Linien Performance und Superior mit MR16, MR11 und AR111, Special T Slim, die LED Line für R7s sowie LED Pin für G9, G4 und GY6.35. Unter der Marke LEDVANCE kommen die Smart+-Lampen mit WLAN, Zigbee oder Bluetooth (auch für Apple Home) hinzu.

Philips

Philips ist mit Master LEDbulb und Master Value Filament, Master LEDspot samt ExpertColor, DimTone und WarmGlow sowie der wirtschaftlichen CorePro-Reihe mit LEDspot, LEDlinear und LEDcapsule vertreten.

Modee

Modee ergänzt Filamentlampen als Birne, Kerze, Tropfen und Globe, teils in Bernstein, sowie breitstrahlende GU10-Spots.

Direkt zum Sockel geht es über E27 LED, E14 LED, dimmbare GU10 LED und R7s LED.

Vergleich: dimmbare LED-Lampe vs. dimmbare Glüh- und Halogenlampe

Technischer und wirtschaftlicher Direktvergleich für Objekt, Gastronomie, Hotellerie und Zuhause
MerkmalDimmbare LED-LampeGlühlampe / Halogenlampe
DimmbarkeitNur Modelle mit Zusatz „dimmbar“; Lampe, Dimmer und ggf. Trafo müssen zusammenpassenAn praktisch jedem Dimmer für Glühlampenlast regelbar
Passender DimmerLED-Dimmer, meist Phasenabschnitt (R,C) oder Universaldimmer (R,L,C) – LED-Lastbereich beachtenPhasenanschnitt- oder Phasenabschnitt-Dimmer
Leistung beim 60-W-Ersatz (806 lm)ca. 4 bis 10 W60 W Glühlampe
Lichtstrom-Spanneca. 250 lm (25-W-Ersatz) bis rund 2.450 lm (150-W-Ersatz)Vergleichbar bei 25 bis 150 W Leistung
Lichtfarbe beim DimmenBleibt konstant – Warm-Dim-Serien (GlowDim, DimTone, WarmGlow) werden wärmerWird beim Dimmen automatisch wärmer und rötlicher
Mittlere Lebensdauerje nach Serie typischerweise 15.000 bis 25.000 h (Datenblatt)ca. 1.000 h (Glühlampe) bzw. 2.000 h (Halogen)
Farbwiedergabe (Ra)Ra 80+ (Code 8xx), Ra 90+ (Code 9xx), ExpertColor CRI 97Ra nahe 100
SteuerungWanddimmer, Tastdimmer, bei Smart+ per App, Funk oder FernbedienungNur über Wanddimmer
Stromkosten-Beispiel: 10 Lampen, 3.000 h/Jahr, 0,30 €/kWhca. 63 € (10 × 7 W LED)ca. 540 € (10 × 60 W Glühlampe)

Häufige Fragen zu dimmbaren LED-Lampen

Kann ich jede LED-Lampe dimmen?
Nein. Dimmen lassen sich nur LED-Lampen, deren eingebauter Treiber dafür ausgelegt ist. Sie tragen den Zusatz „dimmbar“ oder „DIM“ im Artikelnamen und das Dimm-Symbol auf der Verpackung. Eine nicht dimmbare LED am Dimmer flackert, brummt, schaltet nur grob oder fällt vorzeitig aus – auch wenn der Dimmer voll aufgedreht ist. Umgekehrt dürfen Sie eine dimmbare LED problemlos an einem ganz normalen Lichtschalter betreiben.
Welcher Dimmer passt zu dimmbaren LED-Lampen – Phasenabschnitt oder Phasenanschnitt?
Die meisten 230-V-LED-Lampen arbeiten am ruhigsten an einem Phasenabschnitt-Dimmer (Kennzeichen R,C) oder an einem Universaldimmer (R,L,C), der die Last selbst erkennt. Viele Modelle sind zusätzlich für Phasenanschnitt-Dimmer (R,L) freigegeben. Entscheidend ist, dass der Dimmer einen eigenen LED-Lastbereich angibt und Ihre LED-Gesamtleistung hineinpasst. Welche Kombinationen geprüft sind, zeigen die Dimmer-Kompatibilitätslisten von Osram/Ledvance und Philips. Passende Geräte finden Sie unter Dimmer.
Warum flackert oder brummt meine dimmbare LED am Dimmer?
Die häufigsten Ursachen sind ein alter Glühlampendimmer ohne LED-Angabe, eine LED-Last unterhalb der Mindestlast des Dimmers, gemischte Lampentypen an einem Dimmer oder – bei 12 V – ein elektronischer Halogentrafo, dessen Mindestlast nicht erreicht wird. Prüfen Sie zuerst Dimmertyp und LED-Lastbereich, verwenden Sie je Dimmer nur eine Serie und stellen Sie, wenn möglich, die Grundhelligkeit des Dimmers etwas höher ein. Hilft das nicht, tauscht eine Elektrofachkraft den Dimmer gegen ein LED-geeignetes Modell. Mehr dazu im Ratgeber Warum flackern LED-Lampen?
Warum glimmt meine LED nach dem Ausschalten noch schwach?
Meist fließt ein kleiner Reststrom weiter: über einen Dimmer ohne Neutralleiter-Anschluss, über einen beleuchteten Schalter oder über lange, parallel verlegte Leitungen. Einer Glühlampe machte das nichts aus, der sparsamen LED-Elektronik reicht er bereits zum Glimmen. Abhilfe schaffen ein Dimmer mit N-Anschluss, ein Schalter ohne Glimmlampe oder ein Grundlast-Modul, das eine Elektrofachkraft parallel zur Leuchte einbaut.
Wie viele dimmbare LED-Lampen kann ich an einen Dimmer anschließen?
Addieren Sie die tatsächliche LED-Leistung aller Lampen – nicht den Glühlampen-Vergleichswert. Die Summe muss über der LED-Mindestlast und mit etwa 20 % Reserve unter der LED-Höchstlast des Dimmers liegen. Beispiel: Sechs dimmbare GU10-Spots mit je 4,6 W ergeben 27,6 W; ein Dimmer mit einem LED-Bereich bis 100 W hat damit ausreichend Reserve. Die LED-Höchstlast liegt fast immer deutlich unter der aufgedruckten Glühlampenlast, weil die Treiber beim Einschalten kurzzeitig hohe Ströme ziehen.
Wie dimme ich 12-V-LED-Spots mit GU5.3 oder G53?
Bei Niedervolt müssen drei Komponenten dimmbar sein und zusammenpassen: der Spot, der Trafo bzw. LED-Treiber und der Dimmer auf der 230-V-Seite davor. Elektronische Trafos werden meist per Phasenabschnitt, konventionelle Trafos per Phasenanschnitt gedimmt. Achten Sie besonders auf die Mindestlast elektronischer Halogentrafos – ein Osram Halotronic Mouse HTM 105 braucht zum Beispiel 35 W, zwei LED-Spots mit je 5,8 W liefern nur 11,6 W. Stabil läuft es mit einem in der Kompatibilitätsliste freigegebenen Spot oder einem dimmbaren 12-V-LED-Treiber. Spots finden Sie bei GU5.3 LED und G53 LED.
Welche dimmbare LED ersetzt eine 40-W-, 60-W- oder 100-W-Glühbirne?
Entscheidend sind die Lumen: Rund 470 lm ersetzen 40 W, 806 lm ersetzen 60 W, 1.055 lm ersetzen 75 W und 1.521 lm ersetzen 100 W. Die dimmbaren LED-Lampen in dieser Kategorie brauchen dafür je nach Modell nur etwa 4 bis 14 W. Den Vergleichswert lesen Sie direkt im Artikelnamen ab – „5,9-60W“ heißt 5,9 W LED anstelle einer 60-W-Glühlampe – und über den Filter „Ersetzt Leistung“. Weil Sie dimmen können, darf es ruhig eine Stufe heller sein.
Werden dimmbare LEDs beim Dimmen wärmer wie eine Glühlampe?
Standard-LEDs nicht: Sie werden dunkler, behalten aber ihre Lichtfarbe. Den typischen Glühlampen-Effekt bieten Warm-Dim-Serien. Die Osram/Ledvance AR111 Superior Glowdim (Code 918-927) gleitet beim Dimmen von 2.700 K bis 1.800 K, Philips DimTone mit Code 922-927 von 2.700 K bis 2.200 K; dazu kommen Osram Star+ GlowDim und Philips WarmGlow. Ideal für Restaurant, Hotelzimmer, Esszimmer und Wohnzimmer, wenn gedimmtes Licht besonders gemütlich wirken soll.
Darf ich Smart-LED-Lampen mit WLAN, Zigbee oder Bluetooth an einen Dimmer anschließen?
Nein. Smart-Lampen wie Ledvance Smart+ werden per App, Funk, Sprachsteuerung oder Fernbedienung gedimmt und brauchen dafür eine dauerhafte, ungedimmte Stromversorgung über einen normalen Schalter. Ein vorgeschalteter Dimmer stört die Elektronik und kann zu Flackern oder Ausfall führen. Der Vorteil: Ohne Eingriff in die Installation dimmen Sie damit auch in der Mietwohnung oder im Hotelzimmer, und Modelle mit Code 827-865 lassen sich zusätzlich zwischen warmweiß und tageslichtweiß einstellen.
Spart Dimmen bei LED zusätzlich Strom?
Ja. Eine gedimmte LED nimmt weniger Leistung auf, wenn auch nicht ganz im selben Verhältnis wie die Helligkeit, weil der Treiber eine eigene Grundlast hat. Der große Spareffekt entsteht aber schon durch den Umstieg: Eine 7-W-LED ersetzt eine 60-W-Glühlampe. Zehn solcher Lampen mit 3.000 Betriebsstunden im Jahr kosten bei 0,30 Euro je kWh rund 63 statt 540 Euro. Gedimmter Betrieb belastet LED und Treiber zudem thermisch weniger; eine längere Lebensdauer dafür garantieren die Hersteller allerdings nicht.