Batterien · Baby (C) · IEC LR14 · 1,5 V Alkaline & 1,2 V NiMH-Akku

Baby-Batterien (C)

Baby-Batterien (C) – international C-Batterie, nach IEC-Norm LR14 (Alkaline) bzw. HR14 (NiMH-Akku) – sind die kräftige Rundzelle zwischen Mignon (AA) und Mono (D): rund 26,2 mm dick, 50 mm hoch und mit einem Vielfachen des Energieinhalts einer AA-Zelle. Sie versorgen große Taschenlampen, Kofferradios, batteriebetriebene Türgongs, Spielzeug mit Motor und – je nach Modell – Sensorspender sowie tragbare Mess- und Prüfgeräte. Im Objekt, in Hotellerie, Gastronomie, Facility Management, Handwerk, Praxis und Lager zählen lange Laufzeit, einheitliche Zellen und Nachschub im Mehrfachpack; zu Hause sorgt dieselbe Markenqualität für die Taschenlampe in Flur, Keller und Garage, das Radio in Küche oder Hobbyraum und das Spielzeug im Kinderzimmer. Hier finden Sie 1,5-V-Alkaline-Batterien von Duracell, Panasonic und Varta sowie wiederaufladbare 1,2-V-NiMH-Akkus mit 2.200 bis 3.000 mAh.

C · Baby · LR14IEC-Baugröße · ca. 26,2 × 50 mm
1,5 V / 1,2 VAlkaline-Einweg · NiMH-Akku (HR14)
2.200–3.000 mAhAkku-Kapazitäten in dieser Kategorie
Duracell · Panasonic · VartaMarkenzellen im Blister & 10er-Industriepack
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Batterien: kurz erklärt

Batteriegrößen erkennen

Mignon, AA und LR6 sind dieselbe Zelle. So lesen Sie den IEC-Code: Gleicher Code heißt tauschbar, egal welche Marke. Animation mit Musik, rund 110 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

Alkaline, Lithium oder Zink-Kohle?

Gleiche Größe, andere Chemie: Zink-Kohle für wenig Strombedarf, Alkaline für niedrigen bis hohen Bedarf, Lithium für hohen Bedarf und Kälte. Animation mit Musik, rund 110 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

Akku statt Batterie: 1,2 V gegen 1,5 V

Ein Akku liefert 1,2 V, eine Batterie 1,5 V. Meist läuft das Gerät auch mit Akku, die Geräteangabe geht vor; Batterien niemals laden. Animation mit Musik, rund 130 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

Batterien richtig einlegen und lagern

Auf Plus und Minus achten, alle Batterien gleichzeitig tauschen und nicht mischen; kühl, trocken und außer Reichweite von Kindern lagern. Animation mit Musik, rund 90 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • Eine Zelle, mehrere Namen: Baby, C und LR14 bezeichnen dieselbe genormte Rundzelle mit rund 26,2 mm Durchmesser und 50 mm Höhe – größer als Mignon (AA, LR6), kleiner als Mono (D, LR20). Gleicher Code heißt markenübergreifend tauschbar; die wiederaufladbare NiMH-Variante trägt die Bezeichnung HR14.
  • Gleiche Spannung, viel mehr Energie als AA: Eine Alkaline-Baby liefert wie die Mignon 1,5 V, bietet aber rund das dreifache Zellvolumen und damit ein Vielfaches an Energieinhalt. Deshalb setzen Geräte mit höherem oder lang anhaltendem Strombedarf auf die Größe C.
  • Alkaline-Serien nach Einsatzprofil: Duracell Basic als preisbewusster Einstieg, Varta Longlife Extra als solide Allround-Zelle, Duracell Plus Power, Panasonic Pro Power und die Premium-Linie Panasonic Evolta für Geräte mit höherem Bedarf – und Duracell Procell Industrial im 10er-Pack für den Objekt- und Gewerbebedarf.
  • Akkus ehrlich eingeordnet: Die NiMH-Akkus hier – Duracell Recharge Ultra (2.200 mAh), Panasonic Rechargeable (2.800 mAh) und Varta Ready2Use (3.000 mAh) – liefern 1,2 V und speichern pro Ladung weniger als eine frische Alkaline-Baby bei geringer Last. Sie rechnen sich überall dort, wo häufig gewechselt wird; geladen werden sie in einem NiMH-Ladegerät mit Fächern für Größe C.
  • Profi-Nachschub fürs Objekt, Markenqualität für Zuhause: Hausverwaltungen, Hotels, Praxen, Kitas, Handwerks- und Lagerbetriebe halten Taschenlampen, Türgongs und Sensorspender mit einheitlichen Zellen einsatzbereit – dieselben Zellen versorgen zu Hause die Taschenlampe in Flur und Keller, das Kofferradio in Küche, Garage oder Hobbyraum und das Spielzeug im Kinderzimmer.
  • Sicher im Gerät, richtig entsorgt: Alle Zellen eines Geräts gleichzeitig tauschen, nie Marken, Ladestände oder Alkaline und Akku mischen, Einwegbatterien niemals laden, bei längerer Nutzungspause aus dem Gerät nehmen – und Altbatterien kostenlos über die Sammelboxen im Handel oder am Wertstoffhof abgeben.

1. Baugröße C sicher erkennen

Prüfen Sie die Angabe im Batteriefach, in der Anleitung oder auf der alten Zelle: Baby, C, LR14 (Alkaline), R14 (Zink-Kohle) und HR14 (NiMH-Akku) meinen dieselbe Größe mit rund 26 mm Durchmesser und 50 mm Höhe. Eine Mono (D) ist mit rund 34 mm Durchmesser und 61,5 mm Höhe sichtbar dicker und länger, eine Mignon (AA) mit 14,5 mm deutlich schlanker. Adapterhülsen, in denen eine AA-Zelle als C-Ersatz steckt, passen zwar mechanisch, liefern aber nur einen Bruchteil der Laufzeit – als Dauerlösung taugen sie nicht.

Ratgeber: Batteriegrößen & IEC-Codes

2. Alkaline-Serie passend zum Gerät wählen

Für Türgong, Radio mit gelegentlicher Nutzung oder Geräte mit geringem Verbrauch genügt eine solide Alkaline wie Duracell Basic oder Varta Longlife Extra. Große Taschenlampen, Spielzeug mit Motor und Geräte mit hohem, gleichmäßigem Strombedarf profitieren von leistungsstärkeren Linien wie Duracell Plus Power, Panasonic Pro Power oder Panasonic Evolta. Wer im Gewerbe viele Geräte versorgt, greift zum Duracell Procell Industrial im 10er-Pack: einheitliche Zellen einer Serie für viele Brennstellen und weniger Verpackung.

Ratgeber: Batterien-Übersicht

3. Akku oder Einweg – nach Wechselrhythmus entscheiden

Faustregel: Tauschen Sie die Zellen eines Geräts mehrmals im Jahr, lohnt sich ein NiMH-Akku mit 1,2 V – etwa für Spielzeug, das Kofferradio im Dauerbetrieb oder die täglich genutzte Handleuchte. Für Notfall-Taschenlampe, Türgong und selten genutzte Geräte bleibt Alkaline die erste Wahl, weil sie sich kaum selbst entlädt und jahrelang einsatzbereit bleibt. Beachten Sie die Kapazität: C-Akkus mit 2.200 bis 3.000 mAh speichern pro Ladung weniger als eine frische Alkaline bei geringer Last; ihre Stärke sind die vielen Ladezyklen.

Ratgeber: Akku statt Batterie

4. Bedarf planen und Vorrat richtig lagern

Zählen Sie Geräte und Zellen je Gerät, denn viele C-Geräte arbeiten mit zwei, drei oder mehr Zellen in Reihe, die immer gemeinsam getauscht werden. Lagern Sie den Vorrat kühl, trocken und in der Originalverpackung, geben Sie ältere Chargen zuerst aus – das Haltbarkeitsdatum steht auf Zelle und Verpackung – und halten Sie lose Zellen von Schlüsseln, Werkzeug und anderen Metallteilen fern, damit die Pole nicht kurzgeschlossen werden. Der Kühlschrank ist kein guter Lagerort: Beim Herausnehmen kann sich Kondenswasser bilden.

Ratgeber: Batterien lagern & entsorgen

Baby, C, LR14 und HR14: Maße und Normbezeichnungen der Baby-Zelle

Die Baby-Batterie ist eine der klassischen Rundzellen-Größen. Im deutschsprachigen Raum heißt sie Baby, international C oder C-Cell. In der IEC-Norm steht L für Alkaline, R für die runde Bauform, H für NiMH und die 14 für die Baugröße. Hersteller ergänzen eigene Typennummern.

Norm- und Herstellerbezeichnungen der Baby-Zelle
BezeichnungChemie / HerstellerPraxis
LR14Alkaline-Mangan (IEC)Einwegzelle
R14Zink-Kohle (IEC)Einwegzelle
HR14Nickel-Metallhydrid-Akku (IEC)wiederaufladbar
MN1400DuracellAlkaline-Baby
4114VartaLonglife Extra C
56714VartaReady2Use-Akku

Mechanisch sind alle Zellen dieser Kategorie gleich: rund 26,2 mm Durchmesser und 50 mm Höhe mit Pluspol-Kappe oben. Damit liegt die Baby genau zwischen Mignon (AA, ca. 14,5 × 50,5 mm) und Mono (D, ca. 34,2 × 61,5 mm). Sie ist fast so hoch wie eine Mignon, hat aber rund das dreifache Volumen und damit Platz für deutlich mehr aktive Masse.

Weder Mignon noch Mono passen ohne Weiteres in ein C-Fach: Die eine ist zu dünn für sicheren Kontakt, die andere zu groß. Maßgeblich ist immer die Angabe im Batteriefach oder in der Bedienungsanleitung des Geräts.

Wofür Baby-Batterien gebraucht werden: Geräte mit mittlerem bis hohem Energiebedarf

Die Baby-Zelle ist die richtige Wahl, wenn ein Gerät über längere Zeit mehr Strom braucht, als eine Mignon wirtschaftlich liefern kann, die große Mono aber zu schwer oder zu sperrig wäre. Typische Einsatzorte sind:

Taschenlampen und Handleuchten

Große Stablampen für Sicherheitsdienst, Hausmeister und Werkstatt ebenso wie die Notfall-Taschenlampe in Hausflur, Keller oder Wohnmobil.

Radios und tragbare Musikgeräte

Kofferradios und Küchenradios im Pausenraum, in der Küche, im Garten oder im Hobbyraum.

Türgongs und Klingeln

Viele batteriebetriebene Gongs arbeiten je nach Modell mit Baby-Zellen – in Praxis, Kanzlei, Pension und im Einfamilienhaus.

Spielzeug mit Motor oder Sound

Fahrzeuge, Lern- und Musikspielzeug für Kita, Kindergarten und Kinderzimmer.

Sanitär-, Mess- und Prüftechnik

Je nach Modell berührungslose Spender für Seife oder Desinfektionsmittel in Hotel, Gastronomie und Büro sowie tragbare Messgeräte in Labor und Handwerk.

Weil eine C-Zelle so viel Energie speichert, laufen solche Geräte oft monatelang mit einem Satz Batterien. Umso wichtiger ist es, beim Wechsel alle Zellen gemeinsam zu ersetzen und den Vorrat so zu planen, dass für jedes Gerät ein vollständiger Satz bereitliegt.

Alkaline-Baby im Vergleich: Duracell, Panasonic und Varta

Alle Einwegzellen in dieser Kategorie sind Alkaline-Mangan-Batterien mit 1,5 V Nennspannung. Frische Zellen liegen leicht darüber; über die Laufzeit sinkt die Spannung allmählich ab, und die meisten Geräte schalten je nach Bauart bei etwa 1,1 bis 0,9 V je Zelle ab.

Wie viel Energie eine Baby-Zelle tatsächlich abgibt, hängt stark von der Last ab: Bei geringer Dauerlast nennen Herstellerdatenblätter Kapazitäten grob im Bereich von 5.000 bis 8.000 mAh, unter hoher Last ist es spürbar weniger. Die Serien unterscheiden sich vor allem darin, wie gut sie unter Last durchhalten:

Duracell Basic

Einstieg

Die preisbewusste Markenzelle für Standardgeräte mit geringem Bedarf.

Varta Longlife Extra (4114)

Allround

Die solide Allround-Alkaline für Radio, Türgong und Spielzeug.

Duracell Plus Power (MN1400) und Panasonic Pro Power

Leistung

Leistungsstärkere Linien für Taschenlampen und Geräte mit höherem Bedarf.

Panasonic Evolta

Premium

Die Premium-Alkaline von Panasonic für anspruchsvolle Geräte.

Duracell Procell Industrial (10 Stück)

Profi

Die Profi-Linie im Mehrfachpack für Hausverwaltungen, Hotels, Wartungs- und Elektrobetriebe.

Bei Geräten mit sehr geringem Verbrauch ist der Unterschied zwischen den Serien kaum spürbar; dort lohnt die günstigere Zelle. Je höher und gleichmäßiger der Strombedarf, desto eher zahlt sich eine stärkere Linie aus. Entscheidend ist vor allem: eine Serie pro Gerät, keine Mischbestückung.

NiMH-Akkus in Größe C: Duracell Recharge Ultra, Panasonic Rechargeable und Varta Ready2Use

Die wiederaufladbaren Baby-Zellen dieser Kategorie sind Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) mit 1,2 V: Duracell Recharge Ultra mit 2.200 mAh, Panasonic Rechargeable mit 2.800 mAh und Varta Ready2Use mit 3.000 mAh, jeweils im 2er-Blister. Ready2Use bedeutet: Der Akku kommt vorgeladen aus der Packung und ist auf geringe Selbstentladung ausgelegt. Vor dem Umstieg sollten Sie zwei Punkte kennen:

Punkt 1

Spannung

1,2 V statt 1,5 V klingt nach weniger Leistung, doch NiMH hält die Spannung bis kurz vor Entladeende sehr konstant, während eine Alkaline-Zelle unter hoher Last schon früh unter 1,2 V fallen kann. Die meisten 1,5-V-Geräte arbeiten deshalb problemlos mit Akkus; Ladestandsanzeigen melden allerdings mitunter früher einen leeren Akku.

→ Schreibt der Gerätehersteller ausdrücklich Batterien vor, gilt seine Angabe.

Punkt 2

Kapazität

Mit 2.200 bis 3.000 mAh speichern diese Akkus pro Ladung weniger Energie als eine frische Alkaline-Baby bei geringer Last. Ihr Vorteil liegt in den vielen Ladezyklen – je nach Serie mehrere hundert.

→ Bei Geräten mit häufigem Wechsel sinken so die Kosten pro Betriebsstunde und der Batteriemüll deutlich.

Zum Laden brauchen Sie ein NiMH-Ladegerät mit Fächern für Größe C; reine AA-/AAA-Ladegeräte passen nicht. Alkaline-Batterien dürfen dagegen niemals geladen werden – es drohen Auslaufen und Bersten.

Batterien im Gerät: richtig einlegen, nicht mischen, Auslaufen vermeiden

Viele Baby-Geräte arbeiten mit zwei, drei, vier oder mehr Zellen in Reihe. Ist eine davon schwächer als die übrigen, wird sie am Ende der Laufzeit von den anderen tiefentladen und sogar umgepolt – die häufigste Ursache für ausgelaufene Batterien.

  • Satzweise tauschen: Tauschen Sie immer alle Zellen eines Geräts gleichzeitig, verwenden Sie Zellen derselben Marke, Serie und möglichst derselben Charge und mischen Sie niemals Alkaline und Akku oder volle und halb leere Zellen.
  • Polung beachten: Auch eine verkehrt eingesetzte Zelle kann umgepolt werden und auslaufen.
  • Ruhende Geräte leeren: Nehmen Sie Batterien aus Geräten, die längere Zeit ruhen, etwa aus dem Gartenradio im Winter, und prüfen Sie Notfall-Taschenlampen in festen Abständen.
  • Auslaufen behandeln: Ausgelaufene Alkaline-Zellen hinterlassen weiße, ätzende Ablagerungen aus dem kaliumhydroxidhaltigen Elektrolyten. Reinigen Sie die Kontakte mit Handschuhen und einem trockenen Tuch oder Wattestäbchen; bei starker Korrosion ist das Batteriefach oft nicht mehr zu retten.
  • Wartungsplan im Objekt: Gerät, Zellenzahl, Typ und Wechseldatum notieren, beim Rundgang alle Zellen eines Geräts zusammen tauschen und gebrauchte Zellen direkt in die Sammelbox geben.

So bleiben Türgongs, Sensorspender und Handleuchten zuverlässig in Betrieb, und im Lager entsteht kein unübersichtlicher Mischbestand.

Profi-Qualität für Objekt und Gewerbe – und für Ihr Zuhause

Im gewerblichen Einsatz zählt bei Baby-Batterien vor allem Planbarkeit. Hausverwaltungen und Facility Management versorgen Türgongs, Sensorspender und Handleuchten in vielen Objekten mit einheitlichen Zellen, Hotels und Pensionen halten Taschenlampen für Stromausfall und Nachtdienst bereit, Gastronomie, Praxen und Büros setzen auf zuverlässige Spender und Klingeln, Handwerk, Industrie und Lager brauchen Energie für Handleuchten und tragbare Messtechnik, und Kitas und Schulen bestücken Spielzeug und Lernmaterial.

Für solche Anwendungen eignen sich Mehrfachpacks wie Duracell Procell Industrial: einheitliche Zellen einer Serie, weniger Verpackungsmüll und eine Charge für viele Geräte. Dieselbe Markenqualität bewährt sich zu Hause – in der Taschenlampe in Hausflur und Keller, im Radio in Küche, Garage oder Hobbyraum, im Türgong am Hauseingang und im Spielzeug im Kinderzimmer.

Wer dafür eine neue Leuchte sucht, findet sie unter Taschenlampen. Bei LED-Taschenlampen lohnt ein Blick auf die Lichtfarbe:

2.700–3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.000–6.500 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

827 / 8302.700–3.000 K

warmweiß (2.700–3.000 K) wirkt in dunkler Umgebung weniger grell.

Neutralweiß / Kaltweiß

8404.000 K

neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K – beide Begriffe bezeichnen dieselbe Lichtfarbe) gibt Farben natürlich wieder.

Tageslichtweiß

8656.000–6.500 K

tageslichtweiß (6.000–6.500 K) wirkt besonders hell und kontrastreich.

Lagerung, Haltbarkeit und Entsorgung von Baby-Batterien

Alkaline-Zellen entladen sich bei Raumtemperatur nur sehr langsam selbst und sind je nach Serie mehrere Jahre lagerfähig; das Haltbarkeitsdatum steht auf Zelle oder Verpackung. Ideal ist ein trockener Ort bei Zimmertemperatur in der Originalverpackung, fern von Heizkörpern, direkter Sonne und Metallteilen, die die Pole kurzschließen könnten.

Der Kühlschrank bringt bei modernen Alkaline-Zellen keinen nennenswerten Vorteil, birgt aber das Risiko von Kondenswasser. Unter 0 °C liefern Alkaline- und NiMH-Zellen spürbar weniger Leistung; eine im Winter schwach wirkende Lampe aus Auto oder Gartenhaus erholt sich oft, sobald sie wieder warm ist.

NiMH-Akkus laden Sie vor längerer Lagerung voll und frischen sie alle paar Monate nach. Für das Lager im Betrieb gilt: ältere Chargen zuerst ausgeben, Mehrfachpacks erst bei Bedarf öffnen und lose Zellen nie ungeschützt in einer Schublade sammeln.

Hinweis: Altbatterien und verbrauchte Akkus gehören niemals in den Hausmüll. Geben Sie sie kostenlos in die Sammelboxen im Handel oder beim Wertstoffhof ab; gewerbliche Mengen nehmen Rücknahmesysteme und Entsorgungsfachbetriebe an. Haben Zellen noch Restladung, kleben Sie die Pole vor der Abgabe ab.

Weitere Größen wie Micro (AAA) und 9V-Block finden Sie in der Übersicht aller Batterien.

Vergleich: Alkaline-Baby (LR14) vs. NiMH-Akku Baby (HR14)

Entscheidungshilfe für Objekt, Gewerbe und Zuhause – mit den Zellen dieser Kategorie
MerkmalAlkaline-Batterie Baby (C, LR14)NiMH-Akku Baby (C, HR14)
Nennspannung je Zelle1,5 V – sinkt über die Laufzeit allmählich ab1,2 V – bis kurz vor Entladeende sehr konstant
KapazitätJe nach Last grob 5.000–8.000 mAh bei geringer Dauerlast, unter hoher Last deutlich wenigerIn dieser Kategorie 2.200 mAh (Duracell), 2.800 mAh (Panasonic) und 3.000 mAh (Varta)
WiederaufladbarNein – Laden ist verboten (Auslauf- und Berstgefahr)Ja, je nach Serie mehrere hundert Ladezyklen
Selbstentladung & LagerungSehr gering, je nach Serie mehrere Jahre lagerfähigVorgeladene Akkus wie Varta Ready2Use halten die Ladung über Monate, vor langer Lagerung nachladen
Kälte unter 0 °CSpürbar geringere LeistungEbenfalls eingeschränkt
ZubehörKein Ladegerät nötigNiMH-Ladegerät mit Fächern für Größe C erforderlich
Typische GeräteNotfall-Taschenlampe, Türgong, Sensorspender, selten genutzte GeräteSpielzeug, Kofferradio im Dauerbetrieb, Handleuchten mit häufigem Wechsel
KostenGünstiger Einstieg, bei Vielnutzung hohe laufende KostenHöherer Einstieg plus Ladegerät, rechnet sich bei häufigem Wechsel
EntsorgungKostenlose Rückgabe im Handel und am WertstoffhofEbenfalls kostenlose Rückgabe, nie in den Hausmüll

Häufige Fragen zu Baby-Batterien (C, LR14)

Ist eine Baby-Batterie dasselbe wie eine C-Batterie bzw. LR14?
Ja. Baby ist der deutsche Name, C die internationale Bezeichnung und LR14 der IEC-Code der Alkaline-Ausführung – gemeint ist immer dieselbe genormte Rundzelle mit 1,5 V. Die Zink-Kohle-Variante heißt R14, der wiederaufladbare NiMH-Akku HR14 mit 1,2 V. Hersteller führen zusätzlich eigene Typennummern, etwa MN1400 bei Duracell oder 4114 bei der Varta Longlife Extra. Alle Zellen dieser Kategorie passen in jedes Gerät, das Baby, C oder LR14 verlangt.
Welche Maße hat eine Baby-Batterie – und worin unterscheidet sie sich von AA und D?
Eine Baby-Zelle misst rund 26,2 mm im Durchmesser und 50 mm in der Höhe. Die Mignon (AA) ist mit ca. 14,5 × 50,5 mm fast gleich hoch, aber deutlich schlanker; die Mono (D) ist mit ca. 34,2 × 61,5 mm dicker und länger. Alle drei liefern als Alkaline 1,5 V, unterscheiden sich aber stark im Energieinhalt. Austauschbar sind sie nicht: Ein Gerät ist immer für eine bestimmte Größe ausgelegt.
Kann ich statt Baby-Batterien Mignon-Zellen mit Adapter verwenden?
Technisch ja, empfehlenswert ist es selten. Adapterhülsen bringen eine AA-Zelle auf das C-Maß, an der Spannung von 1,5 V ändert sich nichts. Die Mignon speichert aber nur einen Bruchteil der Energie einer Baby-Zelle, entsprechend kurz ist die Laufzeit – bei Taschenlampen, Radios oder Spielzeug mit Motor oft nur ein kleiner Teil. Als Notlösung taugt der Adapter, für den Dauerbetrieb im Objekt oder zu Hause sind echte Baby-Batterien die wirtschaftlichere Wahl.
Wie viel mAh hat eine Baby-Batterie?
Bei Alkaline-Zellen hängt die nutzbare Kapazität stark von der Last ab. Herstellerdatenblätter nennen bei geringer Dauerlast Werte grob zwischen 5.000 und 8.000 mAh; bei hohem Strombedarf, etwa in einer hellen Taschenlampe, ist es deutlich weniger. Die NiMH-Akkus dieser Kategorie sind mit festen Nennkapazitäten angegeben: 2.200 mAh (Duracell Recharge Ultra), 2.800 mAh (Panasonic Rechargeable) und 3.000 mAh (Varta Ready2Use). Ein Akku speichert also pro Ladung weniger, lässt sich dafür aber vielfach wieder aufladen.
Funktionieren 1,2-V-Akkus in Geräten für 1,5-V-Baby-Batterien?
In den meisten Geräten ja. NiMH-Akkus liefern zwar nur 1,2 V, halten diese Spannung aber bis kurz vor Entladeende sehr konstant, während eine Alkaline-Zelle unter Last allmählich absinkt. Ladestandsanzeigen können beim Akku früher Alarm schlagen, und schreibt der Gerätehersteller ausdrücklich Einwegbatterien vor, gilt seine Angabe. Zum Laden brauchen Sie ein NiMH-Ladegerät mit Fächern für Größe C – reine AA-/AAA-Ladegeräte passen nicht. Alkaline-Batterien dürfen nie geladen werden.
Welche Baby-Batterie hält am längsten?
Das hängt vom Gerät ab. Bei hohem, gleichmäßigem Strombedarf – große Taschenlampe, Spielzeug mit Motor, Radio im Dauerbetrieb – spielen leistungsstarke Alkaline-Linien wie Duracell Plus Power, Panasonic Pro Power oder die Premium-Linie Panasonic Evolta ihre Stärken aus. Bei Geräten mit geringem Verbrauch wie einem Türgong ist der Unterschied zwischen den Serien kaum spürbar; dort reicht eine solide Zelle wie Varta Longlife Extra oder Duracell Basic. Für Geräte mit sehr häufigem Wechsel ist ein NiMH-Akku auf Dauer die günstigste Lösung.
Wie lange sind Baby-Batterien haltbar und wie lagere ich sie richtig?
Alkaline-Zellen entladen sich bei Raumtemperatur nur sehr langsam und sind je nach Serie mehrere Jahre lagerfähig – das Haltbarkeitsdatum steht auf Zelle oder Verpackung. Lagern Sie sie trocken, bei Zimmertemperatur und in der Originalverpackung, fern von Heizung, Sonne und Metallteilen. Der Kühlschrank bringt keinen nennenswerten Vorteil, kann aber Kondenswasser verursachen. NiMH-Akkus vor längerer Lagerung voll laden und alle paar Monate nachladen. Im Betrieb gilt: ältere Chargen zuerst verbrauchen.
Darf ich alte und neue Baby-Batterien oder verschiedene Marken mischen?
Nein. In Geräten mit mehreren Zellen in Reihe wird die schwächste Zelle am Ende der Laufzeit von den anderen tiefentladen und umgepolt – das führt häufig zum Auslaufen. Tauschen Sie deshalb immer alle Zellen eines Geräts gleichzeitig und verwenden Sie dieselbe Marke, Serie und möglichst dieselbe Charge. Alkaline-Batterien und NiMH-Akkus gehören ebenfalls nie gemeinsam in ein Gerät.
Was tun, wenn eine Baby-Batterie ausgelaufen ist?
Nehmen Sie die Zellen mit Handschuhen heraus, denn der kaliumhydroxidhaltige Elektrolyt von Alkaline-Batterien ist ätzend. Die weißen Ablagerungen entfernen Sie mit einem trockenen Tuch oder Wattestäbchen; Haut- oder Augenkontakt vermeiden und die Hände danach waschen. Sind die Kontakte stark korrodiert, funktioniert das Batteriefach oft nicht mehr zuverlässig. Die ausgelaufenen Zellen gehören wie alle Altbatterien in die Sammelbox – nicht in den Hausmüll.
Wo entsorge ich verbrauchte Baby-Batterien und Akkus?
Altbatterien und verbrauchte Akkus dürfen nicht in den Hausmüll. Geben Sie sie kostenlos in den Sammelboxen im Handel oder am Wertstoffhof ab; gewerbliche Mengen, etwa aus Hausverwaltung, Hotel oder Werkstatt, nehmen Rücknahmesysteme und Entsorgungsfachbetriebe an. Haben die Zellen noch Restladung, kleben Sie die Pole vorher ab, damit sie sich in der Sammelbox nicht gegenseitig kurzschließen.