Uhrenbatterien
Uhrenbatterien – ebenso gesucht als Knopfzelle für Uhren oder Silberoxid-Batterie – sind die flachen Energiespeicher für Quarz-Armbanduhren und viele kleine Präzisionsgeräte. Fast alle arbeiten mit Silberoxid (SR) und 1,55 V, weil diese Chemie ihre Spannung bis kurz vor Ende nahezu konstant hält. Entscheidend ist die exakte Typennummer wie 377, 364, 394, 371/370 oder 357/303. Ob für Uhrmacher, Juweliere und Batteriewechsel-Services, für Fieberthermometer in Praxis und Pflege und Messschieber in Werkstatt und Qualitätssicherung – oder zu Hause für die Armbanduhr, das Thermometer in der Hausapotheke im Badezimmer, den Messschieber im Hobbyraum und die Funkklingel im Flur: Hier finden Sie Markenzellen von Duracell (Watch und Electronics) und Varta im 1er- und 2er-Blister.
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Energieeffizienz
Uhrenbatterien: kurz erklärt
Uhrenbatterie: 377 oder 364?
Knopfzellen: Gefahr für Kinder
Knopfzellen-Code lesen
- Die Typennummer entscheidet: Uhrenbatterien werden über ihre dreistellige Nummer (z. B. 364, 377, 394) oder den IEC-Code (z. B. SR626SW) bestimmt. Schon ein halber Millimeter Bauhöhe entscheidet, ob die Zelle im Uhrwerk sicheren Kontakt hat – übernehmen Sie die Nummer von der alten Zelle oder vom Gehäuseboden 1:1.
- Silberoxid statt Alkaline: SR-Zellen liefern 1,55 V und halten diese Spannung bis kurz vor Ende nahezu konstant. Das Quarzwerk läuft gleichmäßig, viele Werke melden das nahende Ende per Vier-Sekunden-Sprung des Sekundenzeigers statt durch schleichenden Stillstand.
- W oder SW – Doppelnummern vereinfachen den Kauf: SW-Zellen sind für einfache Analoguhren (Low Drain) ausgelegt, W-Zellen für Uhren mit Licht, Alarm oder Chronograph (High Drain). Die Duracell-Zellen 371/370, 399/395, 389/390, 392/384 und 357/303 tragen beide Nummern ihrer Baugröße.
- Nicht nur für Armbanduhren: Die 357/303 (SR44) versorgt digitale Messschieber und Laserpointer, die Baugröße 392/384 (SR41) steckt häufig in digitalen Fieberthermometern. Die Varta Electronics N 4001 (LR1, Lady) ist eine kleine 1,5-V-Alkaline-Rundzelle für Funkklingeln und Mini-Taschenlampen.
- Profi-Bedarf und Zuhause: Uhrmacher, Juweliere, Schlüssel- und Schuhservices, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen, Werkstätten und Hausverwaltungen bestellen die gängigen Nummern regelmäßig nach – dieselbe Markenqualität sorgt zu Hause für die Armbanduhr, das Thermometer im Badezimmer und den Messschieber im Hobbyraum oder in der Garage.
- Sicher lagern, richtig entsorgen: Knopfzellen gehören außer Reichweite von Kindern – Verschlucken ist immer ein Notfall für die Kinderklinik oder Notaufnahme. Altbatterien kommen nicht in den Hausmüll, sondern zurück in den Handel oder zur kommunalen Sammelstelle; das enthaltene Silber wird recycelt.
1. Typennummer ablesen: Gehäuseboden, alte Zelle, Uhrenpass
Bei vielen Quarzuhren ist die Batteriegröße auf dem Gehäuseboden eingraviert oder im Uhrenpass vermerkt. Fehlt die Angabe, lesen Sie die Nummer auf der alten Zelle ab – meist eine dreistellige Zahl wie 377 oder ein IEC-Code wie SR626SW. Notieren Sie die Bezeichnung vollständig, inklusive eventueller Endung SW oder W. Ist nichts mehr lesbar, messen Sie Durchmesser und Höhe mit einem Messschieber und gleichen beide Werte mit der Größentabelle ab.
Ratgeber: Uhrenbatterie finden2. Code verstehen: Chemie, Durchmesser und Höhe
Der IEC-Code ist wie ein Bauplan aufgebaut: SR steht für Silberoxid mit 1,55 V, LR für Alkaline mit 1,5 V und CR für Lithium mit 3 V. Bei SR-Uhrenzellen geben die vorderen Ziffern den Durchmesser in ganzen Millimetern an, die letzten beiden die Höhe in Zehntelmillimetern – SR626 heißt also rund 6,8 mm Durchmesser und 2,6 mm Höhe. Zellen mit gleichem Durchmesser, aber anderer Höhe sind nicht austauschbar.
Ratgeber: Knopfzellen-Code lesen3. Passende Variante wählen: W oder SW, Einzel- oder Doppelnummer
Steht in Ihrer Uhr eine der Nummern 370 oder 371, 399 oder 395, 389 oder 390, 392 oder 384 beziehungsweise 357 oder 303, greifen Sie zur Duracell-Zelle mit der passenden Doppelnummer – sie ist für beide Bezeichnungen ausgewiesen. Bei Einzelnummern wie 364, 377 und 394 übernehmen Sie die Nummer exakt. Silberoxid ist für Uhren immer erste Wahl; eine Alkaline-Zelle gleicher Größe ist nur eine Notlösung.
Ratgeber: Tabelle 377, 364 & Co.4. Sicher wechseln, aufbewahren und entsorgen
Setzen Sie die neue Zelle mit einer Kunststoffpinzette ein, damit weder Hautfett auf die Kontakte gelangt noch eine Metallpinzette die Pole kurzschließt. Wasserdichte Uhren nach dem Wechsel beim Uhrmacher abdichten und prüfen lassen. Ersatzzellen bleiben bis zum Einsatz im Originalblister und außer Reichweite von Kindern; leere Zellen geben Sie kostenlos an einer Sammelstelle im Handel oder am Wertstoffhof ab.
Hinweise zur BatterieentsorgungWarum Uhrenbatterien fast immer Silberoxid-Knopfzellen sind
Eine Quarzuhr braucht nur wenig Strom, diesen aber über Jahre und mit möglichst gleichbleibender Spannung. Genau dafür ist die Silberoxid-Knopfzelle gebaut.
Konstante Spannung
1,55 VSie liefert eine Nennspannung von 1,55 V und hält diese über den größten Teil ihrer Laufzeit nahezu konstant, bevor sie gegen Ende vergleichsweise rasch abfällt. Für das Uhrwerk bedeutet das einen gleichmäßigen Gang bis kurz vor Schluss.
Klares Wechselsignal
Vier-Sekunden-SchritteViele moderne Quarzwerke erkennen das nahende Ende sogar selbst und lassen den Sekundenzeiger in Vier-Sekunden-Schritten springen – das klare Signal für den Batteriewechsel.
Geringe Selbstentladung
LagerfähigEine frische Zelle bringt auch nach längerer Lagerung noch den Großteil ihrer Kapazität mit. Alkaline-Knopfzellen (LR) sind zwar günstiger, ihre Spannung sinkt aber über die gesamte Laufzeit stetig ab.
SR-Zellen ohne Quecksilber
Seit Oktober 2015In der Fachsprache heißen Uhrenbatterien deshalb meist SR-Zellen: S steht für Silberoxid, R für die runde Bauform. Seit Oktober 2015 gilt in der EU zudem das Quecksilberverbot auch für Knopfzellen – die Uhrenbatterien in dieser Kategorie erfüllen diese Vorgabe.
Typennummer, IEC-Code und Maße: so finden Sie die richtige Zelle
Uhrenbatterien tragen zwei Namen. Im Handel am bekanntesten sind die dreistelligen Typennummern wie 364, 377 oder 394, die auch Duracell auf seinen Watch-Blistern verwendet.
Technisch eindeutig ist der IEC-Code: Nach den Buchstaben SR folgen Ziffern, die das Maß verschlüsseln – die vorderen stehen für den auf ganze Millimeter abgerundeten Durchmesser, die letzten beiden für die Bauhöhe in Zehntelmillimetern. SR626 bedeutet also rund 6,8 mm Durchmesser und 2,6 mm Höhe, SR1130 rund 11,6 mm Durchmesser und 3,0 mm Höhe. Die Zellen dieser Kategorie im Überblick:
| Typennummer (IEC-Code) | Maße | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| 364 (SR621SW) | 6,8 × 2,15 mm | Zierliche Damenuhren und sehr flache Modelle |
| 377 (SR626SW) | 6,8 × 2,6 mm | Einer der meistverbauten Typen in Damen- und Herren-Armbanduhren |
| 371/370 (SR920SW/SR920W) | 9,5 × 2,1 mm | Flache Herren- und Unisex-Uhren |
| 399/395 (SR927W/SR927SW) | 9,5 × 2,7 mm | Mittelgroße Analog- und Multifunktionsuhren |
| 394 (SR936SW) | 9,5 × 3,6 mm | Größere Herren- und Sportuhren |
| 392/384 (SR41W/SR41SW, Baugröße SR736) | 7,9 × 3,6 mm | Uhren, Fieberthermometer und Kleingeräte |
| 389/390 (SR1130W/SR1130SW) | 11,6 × 3,0 mm | Großflächige Uhren und Kleingeräte |
| 357/303 (SR44W/SR44SW, Baugröße SR1154) | 11,6 × 5,4 mm | Messschieber, Laserpointer, Uhren mit hohem Strombedarf |
| N bzw. Lady (LR1) | Rund 12 × 30,2 mm, 1,5-V-Alkaline-Rundzelle | Bei uns als Varta Electronics N 4001 mit 850 mAh |
Die Nummer finden Sie auf der alten Zelle, oft auch auf dem Gehäuseboden oder im Uhrenpass. Übernehmen Sie sie 1:1: Eine zu flache Zelle hat keinen sicheren Kontakt, eine zu hohe lässt sich nicht einsetzen oder drückt gegen den Deckel.
W oder SW? Low Drain, High Drain und die Duracell-Doppelnummern
Hinter dem IEC-Code steht oft ein Zusatz, der die elektrische Auslegung beschreibt:
SW-Zellen
SW kennzeichnet Zellen für einen geringen, gleichmäßigen Dauerstrom – typisch für einfache analoge Quarzuhren mit Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger (Low Drain).
→ Die Einzelnummern 364, 377 und 394 sind SW-Zellen; hier übernehmen Sie die Nummer exakt.
W-Zellen
W steht für Zellen, die zusätzlich kurze Stromspitzen verkraften – für Uhren mit Beleuchtung, Weckalarm, Chronograph, Digitalanzeige oder mehreren Motoren (High Drain).
→ Jede Auslegung hat ihre eigene Zahl: 370 ist die W-Variante, 371 die SW-Variante derselben Baugröße SR920; ebenso gehören 399 und 395, 389 und 390, 392 und 384 sowie 357 und 303 zusammen.
Duracell bietet diese Baugrößen als eine Zelle mit Doppelnummer an – 371/370, 399/395, 389/390, 392/384 und 357/303 – und weist sie damit für beide Bezeichnungen aus. Für Sie heißt das: Steht in Ihrer Uhr 370 oder 371, greifen Sie zur 371/370, ohne vorher prüfen zu müssen, ob die Uhr High oder Low Drain braucht.
Im Gewerbe vereinfacht das die Lagerhaltung spürbar: Ein Uhrmacher, Juwelier oder Schlüssel- und Schuhservice mit Batteriewechsel-Angebot kommt mit weniger Artikelnummern aus und hat trotzdem für jede Uhr die richtige Zelle griffbereit.
Silberoxid, Alkaline oder Lithium: was ins Uhrwerk gehört
Bei Knopfzellen verrät der erste Buchstabe des IEC-Codes die Chemie und damit die Spannung:
SR – Silberoxid, 1,55 V
SR steht für Silberoxid mit 1,55 V – für Uhren empfehlen wir deshalb immer Silberoxid. Auch umgekehrt oft ein Gewinn: Ein digitaler Messschieber, der laut Anleitung LR44 oder SR44 akzeptiert, zeigt mit der Silberoxid-Zelle 357/303 länger stabile Messwerte.
LR – Alkaline, 1,5 V
LR steht für Alkaline mit 1,5 V. Viele Silberoxid-Uhrenzellen haben ein Alkaline-Pendant gleicher Größe, etwa die LR44 zur SR44 (357/303) oder die LR41 zur SR41 (392/384). Mechanisch passen beide, elektrisch nicht ganz: Die Alkaline-Zelle startet mit etwas weniger Spannung, verliert diese stetig und bietet in der Regel weniger Kapazität – in einer Quarzuhr droht früherer Stillstand oder eine verfrühte Batteriewarnung. Kurzcodes wie AG3 oder AG13 auf Billigware sind keine Norm, sondern Handelsbezeichnungen für Alkaline-Zellen.
CR – Lithium, 3 V
CR steht für Lithium mit 3 V. Tabu sind Lithium-Knopfzellen mit 3 V wie CR2032 oder CR2016 in einer Uhr, die für 1,55 V ausgelegt ist – die doppelte Spannung kann die Elektronik schädigen. Benötigt Ihr Gerät ab Werk eine CR-Zelle, etwa manche Digitaluhren, Pulsmesser oder Autoschlüssel, finden Sie diese bei unseren Knopfzellen.
Batteriewechsel in der Praxis: Werkzeug, Polung und Wasserdichtheit
Ob Sie die Zelle selbst tauschen können, hängt vom Gehäuseboden ab – so gelingt der Wechsel sicher:
- Gehäuse öffnen: Klappdeckel mit kleiner Hebelkerbe lassen sich mit einem passenden Gehäuseöffner abheben, Schraubböden brauchen einen Gehäuseschlüssel.
- Kontakte sauber halten: Fassen Sie die neue Zelle möglichst nicht mit bloßen Fingern an, denn Hautfett auf den Kontaktflächen erhöht den Übergangswiderstand.
- Kunststoffpinzette: Eine Metallpinzette kann Plus- und Minuspol gleichzeitig berühren und die Zelle kurzschließen.
- Polung beachten: In den meisten Uhrwerken zeigt die flache, mit Typennummer und Plus beschriftete Seite nach oben – merken Sie sich im Zweifel die Lage der alten Zelle und achten Sie auf Halteklammern oder Isolierscheiben.
- Dichtigkeit: Bei wasserdichten Uhren sollte die Gehäusedichtung geprüft, gefettet oder ersetzt und die Dichtigkeit anschließend mit einem Prüfgerät kontrolliert werden. Das ist Arbeit für Uhrmacher oder Juwelier, ebenso wie Uhren mit verklebtem Boden oder Garantiesiegel.
- Vorrat und Timing: Werkstätten mit vielen Wechseln pro Woche fahren gut mit einem festen Vorrat der gängigen Nummern 364, 377, 371/370 und 394. Tauschen Sie die Zelle zeitnah, sobald die Uhr stehen bleibt oder der Sekundenzeiger springt – eine tiefentladene Zelle kann auslaufen und Kontakte oder Uhrwerk angreifen.
Im Gewerbe und zu Hause: wo Uhrenbatterien überall arbeiten
Uhrenbatterien sind kleine Teile mit großer Wirkung im Betriebsalltag – und zu Hause.
Uhrmacher und Services
Laufender VorratUhrmacher, Juweliere sowie Schlüssel- und Schuhservices mit Batteriewechsel-Angebot brauchen die gängigen Nummern laufend vorrätig und bestellen regelmäßig nach.
Praxis und Pflege
392/384 (SR41)In Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und Apotheken steckt die Baugröße 392/384 (SR41) beziehungsweise ihr Alkaline-Pendant häufig in digitalen Fieberthermometern.
Werkstatt und Hotellerie
357/303 (SR44)In Werkstätten, Qualitätssicherung und Fertigung versorgt die 357/303 (SR44) digitale Messschieber, und in Schulungsräumen, Büros und Konferenzbereichen von Hotellerie und Gewerbe laufen Laserpointer mit derselben Zelle.
Facility und Zuhause
N 4001 (LR1)Hausverwaltungen und Facility Management nutzen die Varta N 4001 (LR1) beispielsweise für Funk-Türklingeln und kleine Taschenlampen. Zu Hause arbeiten die Zellen in der Armbanduhr, im Fieberthermometer der Hausapotheke im Badezimmer, in der Damenuhr am Schminkspiegel, im Messschieber im Hobbyraum, im Keller oder in der Garage und in der Funkklingel im Hausflur.
Gut zu wissen: Wand- und Küchenuhren, Funkuhren im Wohnzimmer und Wecker im Schlafzimmer laufen meist nicht mit Knopfzellen, sondern mit Mignon-Batterien (AA) oder Micro-Batterien (AAA) – ein Blick ins Batteriefach klärt das in Sekunden.
Sicherheit, Lagerung, Entsorgung und unsere Marken Duracell und Varta
Hinweis: Knopfzellen gehören außer Reichweite von Kindern – auch leere Zellen, denn ein verschluckter Knopf kann im Körper schwere Verletzungen verursachen. Besteht der Verdacht, dass ein Kind eine Batterie verschluckt hat, fahren Sie sofort in die Kinderklinik oder Notaufnahme, ohne auf Beschwerden zu warten.
Ersatzzellen lagern Sie am besten im ungeöffneten Originalblister, kühl und trocken und niemals lose in Metalldosen oder zusammen mit Schlüsseln, wo ein Kurzschluss droht. Altbatterien gehören nicht in den Hausmüll: Sie geben sie kostenlos an den Sammelboxen im Handel oder am kommunalen Wertstoffhof ab, das enthaltene Silber wird zurückgewonnen – mehr dazu in unseren Hinweisen zur Batterieentsorgung.
Im Sortiment setzen wir auf zwei Markenhersteller: Von Duracell führen wir die Serie Watch mit den Typen 364, 377, 394, 371/370, 392/384, 399/395 und 389/390 im 1er-Blister sowie die Electronics 357/303 im praktischen 2er-Blister. Varta ergänzt das Angebot mit der Electronics N 4001.
Jede Zelle ist einzeln versiegelt, sodass Gewerbekunden genau die benötigte Stückzahl je Nummer bestellen und Privatkunden frische Ware ohne Vorratskauf erhalten.
Vergleich: Silberoxid-Uhrenbatterie vs. Alkaline-Knopfzelle gleicher Größe
| Merkmal | Silberoxid-Uhrenbatterie (SR, 1,55 V) | Alkaline-Knopfzelle (LR/AG, 1,5 V) |
|---|---|---|
| Chemie & IEC-Kennung | Silberoxid, Code SR (z. B. SR626SW = 377) | Alkaline, Code LR (im Handel oft AG plus Zahl) |
| Nennspannung | 1,55 V | 1,5 V |
| Spannungsverlauf | Nahezu konstant bis kurz vor Ende, dann rascher Abfall | Sinkt über die gesamte Laufzeit stetig |
| Kapazität bei gleicher Baugröße | In der Regel höher | In der Regel geringer |
| Selbstentladung & Lagerfähigkeit | Gering – gut für Vorrat in Werkstatt und Haushalt | Höher |
| Eignung für Quarzuhren | Erste Wahl, Gang bleibt bis zum Wechsel gleichmäßig | Notlösung – früherer Stillstand oder verfrühte Batteriewarnung möglich |
| Messgeräte (Messschieber, Fieberthermometer) | Stabile Anzeige bis kurz vor Ende | Anzeige kann mit sinkender Spannung früher schwächeln |
| Varianten für Zusatzfunktionen | SW (Low Drain) und W (High Drain), Duracell-Doppelnummern decken beides ab | Keine Unterscheidung nach Lastprofil |
| Preis | Etwas höher, dafür längere und verlässlichere Laufzeit | Günstiger in der Anschaffung |









