Smarte LED-Lampen · LEDVANCE SMART+ · WLAN · Zigbee · Bluetooth · Apple HomeKit

Smart Home

Smart Home LED-Lampen – ebenso gesucht als smarte Glühbirne, WLAN-Lampe, Zigbee-Lampe oder HomeKit-Lampe – machen aus jeder vorhandenen Fassung einen steuerbaren Lichtpunkt: schalten, dimmen und Lichtfarbe wählen per App, Sprachbefehl oder Zeitplan, ganz ohne neue Leitungen. Unser Sortiment setzt auf die Serie LEDVANCE SMART+ (Osram / Ledvance) mit WLAN, Zigbee, Bluetooth und Apple HomeKit in den Sockeln E27, E14 und GU10 – von der Filament-Glühbirne über GU10-Spots bis zu Reflektorlampen, ergänzt um Außenleuchten und einen Zwischenstecker. Im Objekt – in Hotel, Restaurant, Büro, Praxis und Laden – setzen Sie Lichtszenen und Zeitpläne ohne Umbau um; zu Hause sorgt dieselbe Profi-Technik in Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Flur und Garten für spürbar mehr Komfort. Viele Modelle bieten abstimmbares Weiß von warmweiß (2.700–3.000 K) über neutralweiß / kaltweiß (4.000 K) bis tageslichtweiß (6.500 K), andere zusätzlich RGBW-Farblicht.

E27 · E14 · GU10Smarte Lampen, Spots, Außenleuchten & Stecker
WLAN · Zigbee · BTBluetooth-Modelle teils mit Apple HomeKit
2.000–6.500 KAbstimmbares Weiß & RGBW je nach Modell
bis 2.300 lmErsatz für 25-W- bis 100-W-Glühlampe
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Smart Home: kurz erklärt

Smart-Lampen: Wer braucht eine Bridge?

Zuerst das System klären: WLAN-Lampen meist ohne, Zigbee-Lampen meist mit Bridge, Matter über Thread mit Border-Router. Animation mit Musik, rund 105 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • LEDVANCE SMART+ als Kernsortiment: Über 200 smarte Leuchtmittel, Leuchten und Zubehörartikel von LEDVANCE und Osram – vom E27- und E14-Filament-Klassiker über GU10-Spots bis zu Reflektorlampen, steuerbar per App, Sprachbefehl, Zeitplan und Automation.
  • Erst das Funksystem, dann die Lampe: WLAN (WIFI) läuft ohne Bridge direkt am Router, Zigbee (ZB) braucht ein Gateway und ist stark bei vielen Brennstellen, Bluetooth (BT) steuert direkt vom Smartphone, Apple HomeKit (BT Apple HK) bindet die Lampe in die Apple-Home-App mit Siri ein.
  • Lichtfarbe per Fingertipp: Abstimmbares Weiß (Code 827-865) reicht von warmweiß (2.700–3.000 K) über neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K – beide Begriffe meinen dieselbe Lichtfarbe) bis tageslichtweiß (6.500 K); RGBW-Modelle ergänzen Farblicht, Sun@Home bietet Ra 90 und mehr.
  • Helligkeit nach Lumen statt Watt: Rund 470 lm ersetzen eine 40-W-Glühlampe, 806 lm eine 60-W-, 1.055 lm eine 75-W- und 1.521 lm eine 100-W-Glühlampe.
  • Profi-Nutzen im Objekt, Komfort zu Hause: Lichtszenen und Zeitpläne für Hotel, Gastronomie, Büro, Praxis und Laden ohne neue Leitungen – und dieselbe Technik für Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Homeoffice, Flur und Garten.
  • Drei Regeln für den Betrieb: Wandschalter eingeschaltet lassen, keinen klassischen Wanddimmer davorschalten und vor größeren Bestellungen eine Musterlampe im eigenen Netz testen. Der Standby-Verbrauch ist laut EU-Ökodesign auf höchstens 0,5 W begrenzt.

1. Funksystem festlegen: WLAN, Zigbee, Bluetooth oder HomeKit

Prüfen Sie zuerst, was bei Ihnen schon läuft: Steht ein Zigbee-Gateway oder ein Smart-Speaker mit integriertem Zigbee-Hub im Haus, sind ZB-Lampen die erste Wahl – auch für Objekte mit vielen Brennstellen. Wer iPhone und Apple Home nutzt, greift zu den Modellen mit Apple HK im Namen. Für zwei, drei Lampen ohne Zusatzgerät genügt WLAN, für einen einzelnen Raum oder das Gartenhaus Bluetooth. Bleiben Sie innerhalb eines Gebäudes möglichst bei einem System, sonst verteilen sich die Lampen auf mehrere Apps.

Ratgeber: Smart-Home-Lampen richtig kaufen

2. Sockel und Bauform bestimmen

Ein Blick auf die alte Lampe genügt: E27 ist das große Schraubgewinde in Decken-, Steh- und Pendelleuchten, E14 das kleine in Wandleuchten, Kronleuchtern und Nachttischlampen. GU10 ist der 230-V-Spot mit zwei Stiften und Drehverschluss für Einbaustrahler. Prüfen Sie bei engen Lampenschirmen, Glasglocken und Einbaudosen zusätzlich die Maße in den technischen Daten.

Ratgeber: Lampensockel im Überblick

3. Helligkeit in Lumen wählen

Der Vergleichswert steht im Artikelnamen: 8,5-60W bedeutet 8,5 W LED anstelle einer 60-W-Glühlampe. Verbindlich ist der Lumenwert – rund 470 lm für 40 W, 806 lm für 60 W, 1.055 lm für 75 W und 1.521 lm für 100 W. Weil smarte Lampen per App dimmbar sind, darf es im Wohnzimmer, im Gastraum oder im Büro ruhig eine Stufe heller sein: Herunterregeln geht jederzeit, heller als das Maximum dagegen nicht.

Ratgeber: Watt in Lumen umrechnen

4. Lichtfarbe und Funktionen festlegen

Soll die Lampe nur gemütlich leuchten, genügt ein fest warmweißes Modell (827) – etwa als Filament für Esstisch, Bar oder Hotellobby. Wer zwischen entspannt und konzentriert wechseln will, wählt abstimmbares Weiß (827-865) mit warmweiß, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K) und tageslichtweiß in einer Lampe. RGBW und RGBTW bringen zusätzlich Farblicht für Akzente in Lounge, Schaufenster, Kinderzimmer und Garten.

Ratgeber: Lichtfarbe & Kelvin erklärt

Smarte LED-Lampen verstehen: Was Smart+, WIFI, ZB, BT und Apple HK im Artikelnamen bedeuten

Eine smarte LED-Lampe ist ein Leuchtmittel mit eingebautem Funkempfänger: Sie wird ganz normal in die vorhandene Fassung geschraubt oder gesteckt und lässt sich danach per App, Sprachbefehl, Zeitplan oder Automation schalten, dimmen und in der Lichtfarbe verändern – ohne neue Leitungen und ohne Umbau der Leuchte. Unser Sortiment stammt überwiegend aus der Serie LEDVANCE SMART+.

LEDVANCE führt das Allgemeinlicht-Geschäft von Osram fort und nutzt die Marke Osram in Lizenz – daher die Herstellerangabe Osram / Ledvance bei vielen Artikeln. Der Artikelname verrät die wichtigsten Eigenschaften:

Artikelnamen entschlüsseln: die wichtigsten Codes
CodeBedeutungBereich
WIFIWLANFunksystem
ZBZigbeeFunksystem
BTBluetoothFunksystem
Apple HKApple HomeKitFunksystem
8,5-60W8,5 W LeistungsaufnahmeErsatz für eine 60-W-Glühlampe
827-865abstimmbares Weiß2.700 bis 6.500 K
RGBWFarblicht plus WeißLichtfarbe
RGBTW / RGB+TWFarblicht kombiniert mit abstimmbarem WeißLichtfarbe
dimmbardimmbar über App, Sprache oder Funkschalternicht automatisch am klassischen Wanddimmer

Wer diesen Code einmal lesen kann, vergleicht in der Liste oben in Sekunden, welche Lampe zum eigenen System passt.

WLAN, Zigbee, Bluetooth oder Apple HomeKit: das richtige Funksystem wählen

Die wichtigste Kaufentscheidung ist nicht der Sockel, sondern das Funksystem – es bestimmt, welche App, welche Sprachassistenten und welche Zusatzgeräte Sie brauchen:

WLAN (WIFI)

Router · 2,4 GHz

Die Lampe verbindet sich direkt mit dem Router im 2,4-GHz-Band, eine Bridge ist nicht nötig. Eingerichtet wird sie in der LEDVANCE-SMART+-App; Sprachsteuerung ist je nach Modell über Amazon Alexa und Google Assistant möglich. Ideal für den schnellen Einstieg mit wenigen Lampen.

Zigbee (ZB)

Gateway · Funknetz

Ein energiesparendes Funknetz, in dem netzbetriebene Lampen Signale weiterreichen und so die Reichweite vergrößern. Nötig ist ein Zigbee-Gateway, etwa eine Smart-Home-Zentrale oder ein Smart-Speaker mit integriertem Zigbee-Hub. Die erste Wahl für viele Brennstellen und lokale Automationen.

Bluetooth (BT)

Smartphone direkt

Steuerung direkt vom Smartphone ohne Router und ohne Bridge – praktisch für einzelne Räume, Ferienwohnung oder Gartenhaus. Die Reichweite ist begrenzt, Fernzugriff von unterwegs braucht zusätzliche Hardware.

Apple HomeKit (BT Apple HK)

Home-App · Siri

Bluetooth-Lampen, die sich direkt in die Apple-Home-App einbinden und per Siri steuern lassen. Für Automationen und Zugriff von unterwegs dient eine Steuerzentrale wie HomePod oder Apple TV.

Mischen Sie innerhalb eines Raums möglichst keine Systeme. Ob ein Artikel zusätzlich den neuen Standard Matter unterstützt, steht ausdrücklich in der Produktangabe – ohne diesen Hinweis gehen Sie bitte nicht davon aus.

Abstimmbares Weiß, RGBW und Sun@Home: Lichtfarbe nach Raum und Tageszeit

Der größte Mehrwert smarter Leuchtmittel ist die variable Lichtfarbe. Bei Modellen mit abstimmbarem Weiß (Code 827-865, englisch Tunable White) stellen Sie stufenlos zwischen 2.700 und 6.500 K ein – dieselbe Lampe wirkt morgens klar und aktivierend, abends gemütlich. Zur Orientierung:

2.700–3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.000–6.500 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

Warm White2.700–3.000 K

Warmweiß, 2.700–3.000 K: gemütlich und glühlampenähnlich – für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Hotelzimmer, Restaurant und Bar.

Neutralweiß / kaltweiß

Cool White4.000 K

Neutralweiß bzw. kaltweiß, 4.000 K: Beide Begriffe – englisch Cool White – meinen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Klares Arbeitslicht für Küche, Badezimmer, Homeoffice, Büro, Praxis und Verkaufsraum.

Tageslichtweiß

Daylight6.000–6.500 K

Tageslichtweiß, 6.000–6.500 K: kühles, aktivierendes Licht für Werkstatt, Hobbyraum, Garage und Prüfplätze – nicht zu verwechseln mit kaltweiß.

Einige Filament-Modelle sind dagegen fest auf extra-warmes Licht mit 2.400 K (Code 824, goldfarbenes Glas) oder 2.500 K (Code 825, rauchiges Edison-Glas) ausgelegt – Stimmungslampen für Bar, Café und Esstisch. RGBW-Lampen erzeugen zusätzlich farbiges Licht für Akzente in Lounge, Schaufenster oder Partykeller; Zigbee-RGBW-Modelle mit Code 820-865 reichen im Weißbereich sogar bis 2.000 K hinunter.

Eine Besonderheit ist Sun@Home: Code 922-950 steht für eine Farbwiedergabe von Ra 90 und mehr bei 2.200 bis 5.000 K – gedacht für Licht, das sich per App am natürlichen Tagesverlauf orientiert. Die 9 vorne im Code zahlt sich überall dort aus, wo Farben stimmen müssen: am Schminkspiegel, am Kleiderschrank, bei Speisen und Hauttönen.

Bauformen und Sockel: E27, E14, GU10 und Reflektorlampen smart nachrüsten

Smarte Beleuchtung beginnt mit der Fassung, die bereits vorhanden ist:

E27: Decken-, Pendel-, Steh- und Tischleuchten

Für Leuchten mit großem Gewinde gibt es die klassische Birnenform Classic A bzw. A60 mit E27-Sockel – matt oder als Filament im Glühbirnen-Look in klar, gold oder rauchig, auch als Edison-Form und als große Globe G95, G120 und G125.

E14, GU10 und Reflektoren

Für kleine Fassungen in Wandleuchten, Kronleuchtern und Nachttischlampen stehen E14-Kerzen (Classic B) und Tropfenlampen (Classic P) bereit. Einbaustrahler und Schienensysteme werden mit GU10 PAR16 für 230 V smart, Reflektorleuchten mit R63 (E27) oder R50 (E14).

Außenbereich & Zwischenstecker

Smarte Pollerleuchten, Solar-Spots (IP44) und kompakte Smart+-Zwischenstecker binden Gartenwege, Terrasse sowie vorhandene Steh- und Tischleuchten direkt in die App- und Sprachsteuerung ein.

Für die Helligkeit zählt der Lumenwert: Rund 470 lm ersetzen eine 40-W-Glühlampe, 806 lm eine 60-W-, 1.055 lm eine 75-W- und 1.521 lm eine 100-W-Glühlampe.

Ergänzt wird das Sortiment durch smarte Leuchten für draußen – etwa eine 90 cm hohe Pollerleuchte mit RGBW-Licht und einen Solar-Spot mit Schutzart IP44 – sowie einen smarten Zwischenstecker, der vorhandene Steh- und Tischleuchten in das System holt.

Smarte Beleuchtung im Gewerbe: Hotel, Gastronomie, Büro, Praxis und Laden

Für Objektkunden ist Smart+ vor allem ein Werkzeug zur Nachrüstung ohne Baustelle: Die Leuchten bleiben hängen, Fassungen und Leitungen bleiben unverändert, und trotzdem lassen sich Lichtszenen, Zeitpläne und Gruppen einrichten. In Hotellerie und Ferienwohnungen wechselt das Zimmerlicht abends auf warmweiß und lässt sich nach dem Check-out zentral abschalten.

In Restaurant, Bar und Café dimmt eine Abendszene alle Filament-Lampen mit einem Fingertipp herunter. Im Ladenbau und Schaufenster setzen RGBW-Spots saisonale Akzente, in Büro, Kanzlei und Praxis sorgt abstimmbares Weiß tagsüber für klares neutralweißes Arbeitslicht und abends für eine ruhigere Atmosphäre.

Für Hausverwaltungen, Facility Management und Elektrobetriebe zählt außerdem Planbarkeit: Wer bei derselben Smart+-Linie bleibt, bestellt dieselbe Bauform mit derselben Steuerlogik nach. Ehrlich gesagt gibt es aber Grenzen:

Kleine & mittlere Objekte

Smart+ Leuchtmittel

Smart+ spielt seine Stärken in kleinen und mittleren Objekten aus – in Bestandsräumen, Showrooms, Besprechungsräumen und Ferienimmobilien.

→ Einheitliches Funksystem planen, bevorzugt Zigbee, und Gruppen sowie Szenen dokumentieren, damit Mitarbeitende die Anlage auch später noch verstehen.

Große Gebäude

DALI oder KNX

Für große Gebäude mit hunderten Brennstellen, Präsenzmeldern und Gebäudeleittechnik sind kabelgebundene Lichtsteuerungen wie DALI oder KNX der übliche Standard.

→ Hier ist die kabelgebundene Lichtsteuerung die richtige Wahl.

Profi-Komfort für Ihr Zuhause: Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Bad und Garten

Was im Hotel funktioniert, erleichtert auch zu Hause den Alltag:

Wohnzimmer und Esszimmer

Szenen

Speichern Sie Szenen für Fernsehabend, Lesen und Abendessen; Filament-Lampen in warmweiß sehen dabei aus wie die alte Glühbirne.

Schlafzimmer und Kinderzimmer

Zeitplan

Das Licht wird abends per Zeitplan wärmer und dunkler, morgens wird es langsam heller.

Küche, Homeoffice und Arbeitszimmer

Sprachbefehl · 4.000 K

Per Sprachbefehl auf neutralweißes bzw. kaltweißes Licht mit 4.000 K schalten, wenn die Hände voll sind oder konzentriert gearbeitet wird.

Badezimmer und Schminkspiegel

Hohe Farbwiedergabe

Hier lohnt ein Modell mit hoher Farbwiedergabe; ob eine Leuchte für den jeweiligen Bad-Bereich zugelassen ist, entscheidet die Leuchte selbst, nicht das Leuchtmittel.

In Hausflur, Keller, Hobbyraum und Garage sorgen Zeitpläne und Anwesenheitssimulation während des Urlaubs für mehr Sicherheit. Im Garten setzen Pollerleuchte und Solar-Spot farbige Akzente. Gerade für Mietwohnungen sind smarte Leuchtmittel ideal: Beim Auszug schrauben Sie sie heraus und nehmen das komplette Smart-Home-Licht einfach mit.

Praxistipps: Lichtschalter, Dimmer, Standby-Verbrauch und Einrichtung

Smarte Lampen sind nur erreichbar, solange sie Strom haben: Ist der Wandschalter aus, ist auch die Lampe offline. Diese Punkte sollten Sie beachten:

  • Wandschalter an lassen: Lassen Sie ihn eingeschaltet und schalten Sie per App, Sprache oder kompatiblem Funkschalter.
  • Kein Wanddimmer: Smart-Lampen gehören nicht hinter einen klassischen Wanddimmer – gedimmt wird digital, ein Phasenanschnitt- oder Phasenabschnittdimmer kann die Elektronik stören oder schädigen. Einen vorhandenen Dimmer tauscht eine Elektrofachkraft gegen einen normalen Schalter.
  • Standby-Verbrauch: Gering – die EU-Ökodesign-Verordnung 2019/2020 begrenzt die Leistung vernetzter Lichtquellen im vernetzten Bereitschaftsbetrieb auf höchstens 0,5 W, im ungünstigsten Fall rund 4,4 kWh pro Jahr und Lampe.
  • Einrichtung: WLAN-Lampen im 2,4-GHz-Netz anmelden, Zigbee-Lampen nahe am Gateway koppeln, bevor sie an ihren endgültigen Platz kommen.
  • Pflege & Test: Angebotene Firmware-Updates einspielen, eindeutige Raumnamen vergeben und vor einer größeren Bestellung eine Musterlampe im eigenen Netz testen.

Vergleich: Smarte LED-Lampe (Smart+) vs. klassische LED-Lampe

Funktionaler Direktvergleich für Objekt, Gewerbe und Zuhause – allgemeine Einordnung, Details je Artikel
MerkmalSmarte LED-Lampe (Smart+)Klassische LED-Lampe
SchaltenPer App, Sprachbefehl, Zeitplan, Automation oder FunkschalterAm Wandschalter oder über Bewegungsmelder
DimmenDigital per App oder Funk – ohne WanddimmerNur Modelle mit Zusatz dimmbar und passendem Wanddimmer
LichtfarbeJe nach Modell abstimmbar von 2.700 bis 6.500 K, Zigbee-RGBW ab 2.000 KFest je Artikel, z. B. 2.700, 4.000 oder 6.500 K
FarblichtRGBW, RGBTW bzw. RGB+TW bei vielen ModellenIn der Regel nicht
Benötigte InfrastrukturWLAN-Router (2,4 GHz), Zigbee-Gateway oder Smartphone mit Bluetooth – je nach SystemKeine
WandschalterMuss eingeschaltet bleiben, sonst ist die Lampe nicht erreichbarNormale Bedienung
StromverbrauchLED-Leistung plus vernetzter Standby von höchstens 0,5 W (EU 2019/2020)Nur LED-Leistung, kein Standby
AutomationenSzenen, Gruppen, Zeitpläne, AnwesenheitssimulationNur über externe Zeitschaltuhr oder Sensorik
Nachrüstung im BestandIn vorhandene Fassungen, ohne neue LeitungenEbenfalls fassungsgleich, aber ohne Steuerfunktionen

Häufige Fragen zu Smart-Home-Lampen (WLAN, Zigbee, Bluetooth, HomeKit)

Was ist der Unterschied zwischen WLAN-, Zigbee- und Bluetooth-Lampen?
WLAN-Lampen (WIFI im Artikelnamen) verbinden sich direkt mit dem Router im 2,4-GHz-Band und brauchen keine Bridge. Zigbee-Lampen (ZB) bilden ein eigenes, energiesparendes Funknetz, in dem die Lampen Signale weiterleiten; dafür ist ein Zigbee-Gateway nötig. Bluetooth-Lampen (BT) steuern Sie direkt vom Smartphone – ideal für einzelne Räume. Die Modelle mit Apple HK im Namen sind Bluetooth-Lampen mit Apple-HomeKit-Unterstützung. Für wenige Lampen ist WLAN am einfachsten, für viele Brennstellen und Automationen ist Zigbee meist die robustere Wahl.
Brauche ich für smarte LED-Lampen eine Bridge oder ein Gateway?
Das hängt vom Funksystem ab. WLAN- und Bluetooth-Lampen funktionieren ohne Bridge. Zigbee-Lampen benötigen ein Zigbee-Gateway, etwa eine Smart-Home-Zentrale oder einen Smart-Speaker mit integriertem Zigbee-Hub; welche Gateways kompatibel sind, nennt der Hersteller. HomeKit-Lampen binden Sie per Bluetooth direkt in die Apple-Home-App ein – für Automationen und Fernzugriff von unterwegs braucht Apple Home eine Steuerzentrale wie HomePod oder Apple TV. Das Video „Smart-Lampen: Wer braucht eine Bridge?“ auf dieser Seite fasst die Unterschiede zusammen.
Funktionieren die Lampen mit Alexa, Google Assistant und Siri?
WLAN-Modelle der Serie Smart+ lassen sich je nach Artikel mit Amazon Alexa und Google Assistant verknüpfen. Zigbee-Modelle steuern Sie per Sprache über das Gateway bzw. den Smart-Speaker, an den sie gekoppelt sind. Die Modelle mit Apple HK im Namen sind für Apple HomeKit gemacht und hören auf Siri – auf iPhone, iPad und HomePod. Unterstützt ein Artikel zusätzlich Matter, ist das in der Produktangabe ausdrücklich vermerkt. Prüfen Sie vor dem Kauf, welches System bei Ihnen bereits im Einsatz ist, und bleiben Sie möglichst dabei.
Was passiert, wenn ich den Lichtschalter an der Wand ausschalte?
Dann ist die Lampe stromlos und nicht mehr per App, Sprache oder Zeitplan erreichbar. Beim Wiedereinschalten leuchtet sie je nach Modell und App-Einstellung mit voller oder zuletzt gewählter Helligkeit. Lassen Sie den Wandschalter deshalb dauerhaft eingeschaltet und schalten Sie über App, Sprachbefehl oder einen kompatiblen Funkschalter. In Hotels, Büros und Ferienwohnungen hilft ein kleiner Hinweis am Schalter, damit Gäste und Mitarbeitende die Lampen nicht versehentlich vom Netz nehmen.
Kann ich eine smarte Lampe an einem herkömmlichen Dimmer betreiben?
In der Regel nein. Der Zusatz dimmbar bedeutet bei smarten Leuchtmitteln, dass die Helligkeit digital über App, Sprache oder Funkschalter geregelt wird. Ein Phasenanschnitt- oder Phasenabschnittdimmer davor kann Flackern verursachen oder die Elektronik der Lampe schädigen. Ersetzen Sie einen vorhandenen Dimmer durch einen normalen Schalter – Arbeiten an der Hausinstallation erledigt eine Elektrofachkraft. Maßgeblich ist der Hinweis im Datenblatt des jeweiligen Artikels. Für klassische Wanddimmer finden Sie passende Modelle unter dimmbare LED-Lampen.
Was bedeuten 827-865, RGBW und abstimmbares Weiß?
827-865 heißt: Die Lichtfarbe lässt sich stufenlos von 2.700 K bis 6.500 K einstellen (abstimmbares Weiß, Tunable White); die 8 vorne steht für eine Farbwiedergabe von Ra 80 bis 89. Warmweiß (2.700–3.000 K) passt zu Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotelzimmer und Restaurant, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K) – beide Begriffe bezeichnen exakt dieselbe Lichtfarbe – zu Küche, Bad, Homeoffice, Büro und Praxis, tageslichtweiß (6.000–6.500 K) zu Werkstatt und Garage. RGBW ergänzt farbiges Licht plus Weiß, RGBTW bzw. RGB+TW kombiniert Farblicht mit abstimmbarem Weiß. Der Code 922-950 bei Sun@Home steht für Ra 90 und mehr bei 2.200 bis 5.000 K.
Welche smarte LED ersetzt meine 40-, 60- oder 100-W-Glühbirne?
Orientieren Sie sich am Lichtstrom: Rund 470 lm ersetzen eine 40-W-Glühlampe, 806 lm eine 60-W-, 1.055 lm eine 75-W- und 1.521 lm eine 100-W-Glühlampe. Im Artikelnamen steht der Vergleich direkt dabei – 8,5-60W bedeutet 8,5 W LED anstelle von 60 W Glühlampe. Auch Spots und Reflektorlampen gibt es smart: GU10 PAR16 mit rund 350 lm sowie R63 (E27) und R50 (E14). Wählen Sie im Zweifel die hellere Stufe, denn herunterdimmen können Sie smarte Lampen jederzeit per App.
Wie viel Strom verbraucht eine smarte Lampe im Standby?
Sehr wenig. Die EU-Ökodesign-Verordnung 2019/2020 erlaubt vernetzten Lichtquellen im vernetzten Bereitschaftsbetrieb höchstens 0,5 W. Selbst bei diesem Maximalwert sind das rund 4,4 kWh pro Jahr und Lampe (0,5 W × 8.760 Stunden). Dem steht die Ersparnis gegenüber: Eine 8,5-W-LED statt einer 60-W-Glühlampe spart bei drei Stunden Betrieb am Tag rund 56 kWh pro Jahr. Mit Zeitplänen und Automationen lassen sich zudem vergessene Lampen in Fluren, Kellern, Büros und Hotelzimmern zuverlässig abschalten.
Eignen sich smarte LED-Lampen für Hotel, Gastronomie, Büro oder Ferienwohnung?
Ja, besonders für die Nachrüstung ohne Baustelle: Die Lampen passen in vorhandene Fassungen, und Lichtszenen, Zeitpläne und Gruppen lassen sich zentral steuern – etwa warmweißes Abendlicht im Restaurant, neutralweißes Arbeitslicht im Besprechungsraum oder zentrales Ausschalten nach dem Check-out. Für mehrere Räume empfiehlt sich ein einheitliches System, meist Zigbee mit Gateway. In großen Gebäuden mit hunderten Brennstellen und Gebäudeleittechnik bleiben kabelgebundene Lichtsteuerungen wie DALI oder KNX der Standard; Smart+ ergänzt sie in Bestandsräumen, Showrooms und kleineren Objekten. Testen Sie vor einem größeren Rollout eine Musterlampe im eigenen Netz.
Kann ich smarte Lampen im Badezimmer oder im Garten einsetzen?
Entscheidend ist die Leuchte, in der das Leuchtmittel steckt. Im Badezimmer muss sie für den jeweiligen Bereich und die dort nötige Schutzart zugelassen sein, im Außenbereich braucht sie einen geeigneten Schutz gegen Spritzwasser und Feuchtigkeit – die Angaben dazu stehen im Datenblatt der Leuchte. Für den Garten gibt es außerdem eigenständige smarte Außenleuchten, etwa eine Pollerleuchte mit RGBW-Licht und Apple-HomeKit-Unterstützung sowie einen Solar-Spot mit Schutzart IP44. Achten Sie draußen auf die Funkreichweite, denn Wände schwächen Bluetooth- und WLAN-Signale.