Wer in Downlights, Wandleuchten oder Einbau-Rasterleuchten noch klassische Dulux-T-Kompaktleuchtstofflampen mit 18 W betreibt, steigt mit der Osram / Ledvance LED Dulux T matt 120° Value 7-18W/840 kaltweiß 800lm GX24d-2 KVG AC 220-240V ohne Leuchtentausch auf LED um. Die Retrofit-Lampe nutzt die vorhandene Fassung, zieht nur 7 W und liefert dabei 800 Lumen – ein Wechsel, der sich bei vielen Brennstellen schnell rechnet.
GX24d-2 Retrofit für 18-W-Kompaktleuchtstofflampen am KVG
Der Sockel GX24d-2 ist mechanisch auf die 18-W-Klasse codiert, sodass die Lampe nur in passende Fassungen gelangt. Diese Ausführung ist für konventionelle oder verlustarme Vorschaltgeräte (KVG/VVG) sowie für den direkten Betrieb an 220–240 V Netzspannung ausgelegt. Am KVG genügt in der Regel der einfache Lampenwechsel. Für den 230V-Direktbetrieb muss die Leuchte dagegen umverdrahtet und das Vorschaltgerät überbrückt werden – diese Arbeit gehört ausschließlich in die Hände einer Elektrofachkraft und erfolgt im spannungsfreien Zustand. An elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) ist diese Variante nicht vorgesehen; prüfen Sie daher vor der Bestellung, welches Betriebsgerät in Ihren Leuchten verbaut ist. Die Kompatibilitätsliste von Ledvance hilft bei der Zuordnung.
Neutralweißes 840-Licht mit 800 Lumen und breiter Streuung
Mit 4.000 K strahlt die Lampe ein klares Licht ab, das im Handel als neutralweiß und zugleich als kaltweiß (Cool White) bezeichnet wird – beides meint dieselbe Lichtfarbe 840. Sie fördert Konzentration und lässt Oberflächen sachlich und frisch wirken. Der Farbwiedergabeindex von Ra 80 und eine Farbabweichung von höchstens 6 SDCM sorgen dafür, dass mehrere Lampen in einem Raum einheitlich aussehen. Die matte Oberfläche und der Abstrahlwinkel von 120° verteilen das Licht gleichmäßig in der Leuchte und vermeiden harte Lichtpunkte. Flicker- und Stroboskopwerte (Pst LM 1,0, SVM 0,4) liegen innerhalb der EU-Ökodesign-Grenzwerte.
Wirtschaftlich im Objekt: Wartung, Schaltfestigkeit, Energie
Für Facility Management, Hausverwaltungen und Hotellerie zählt vor allem die Bilanz über die gesamte Nutzungsdauer. Die Lampe ist auf 30.000 Stunden (L70/B50) ausgelegt und verkraftet 200.000 Schaltzyklen – ideal für Treppenhäuser und Flure mit Bewegungsmelder. Im Vergleich zur 18-W-Leuchtstofflampe sinkt die Leistungsaufnahme um mehr als die Hälfte, der Verbrauch liegt bei nur 7 kWh pro 1.000 Betriebsstunden. Sie startet in weniger als 0,5 Sekunden und arbeitet in einem Umgebungstemperaturbereich von −20 bis +45 °C. Weil die Lampe kein Quecksilber enthält, ist ein Bruch weit weniger kritisch als bei Leuchtstofflampen. Planer sollten den Einschaltstrom von 6 A bei der Auslegung der Leitungsschutzschalter berücksichtigen.
- Umrüstung ohne neue Leuchte: Am vorhandenen KVG/VVG ersetzt die Lampe die 18-W-Dulux-T direkt in der GX24d-2-Fassung. Gehäuse, Reflektor und Abdeckung bleiben unverändert.
- Weniger Lampenwechsel: 30.000 Stunden Lebensdauer reduzieren Leitereinsätze, Ausfallmeldungen und Personalkosten in Fluren, Büros und Treppenhäusern deutlich.
- Schaltfest für Sensorbetrieb: 200.000 Schaltzyklen machen die Lampe zur robusten Wahl für Bewegungsmelder und Zeitschaltungen in Nebenräumen, Sanitärbereichen und Tiefgaragenzugängen.
- Planungssicher dank Lichtdaten: Für die Lichtberechnung stehen Datenblatt sowie IES- und LDT-Dateien zum Download bereit – praktisch für Elektroplaner und Ausschreibungen.
- Effizient im Dauerbetrieb: 114 Lumen pro Watt und ein Leistungsfaktor über 0,90 machen die Lampe auch für lange Brenndauern in Logistik, Gastronomie und öffentlichen Gebäuden attraktiv.
Vom Hotelflur bis in den eigenen Hobbyraum
Was sich im Objekt bewährt, funktioniert auch im eigenen Zuhause: In Deckenleuchten für Hausflur, Küche oder Keller, in der Leuchte über der Werkbank im Hobbyraum oder in der Garage sorgt das neutralweiße Licht für gute Orientierung und klare Sicht. Im Homeoffice unterstützt es konzentriertes Arbeiten. Die Schutzart IP20 erfordert in feuchten Bereichen eine entsprechend geschützte Leuchte.
Tipp vor der Bestellung: Ein kurzer Blick auf das Typenschild des Vorschaltgeräts zeigt, ob KVG, VVG oder EVG verbaut ist.

