Wer in Lagerhallen, Werkstätten oder auf Betriebshöfen noch Quecksilberdampflampen mit 250 Watt betreibt, findet in der Osram / Ledvance LED HQL 360° Performance 90-250W/840 kaltweiß 13000lm E40 KVG AC 220-240V einen direkten Weg zur LED, ohne die Leuchte samt E40-Fassung auszutauschen. Die Lampe nimmt 90 Watt auf, liefert 13.000 Lumen bei 4.000 Kelvin und läuft am vorhandenen KVG/VVG. Das spricht Facility Management, Elektrohandwerk und Industrie an, ebenso Privatleute mit großer Garage oder ambitioniertem Hobbykeller, die Profi-Qualität auch für ihr Zuhause suchen.
13.000 Lumen bei 90 Watt: Energiebilanz im Dauerbetrieb
Mit einer Lichtausbeute von 144 lm/W ersetzt die Lampe eine 250-Watt-Lampe und benötigt dafür nur 90 Watt, also gut ein Drittel der Leistung. Wo Hallenbeleuchtung täglich viele Stunden brennt, etwa in Logistikzentren, Produktionsbetrieben oder kommunalen Bauhöfen, fällt die Einsparung bei den Stromkosten deutlich ins Gewicht. Hinzu kommt die Nennlebensdauer von 60.000 Stunden (L70) bei 100.000 Schaltzyklen: Leuchtmittelwechsel mit Hubsteiger oder Gerüst werden seltener, die Wartungskosten sinken. Die Energieeffizienzklasse lautet D.
Neutralweiß und kaltweiß: 840-Licht rundum mit 360°
Die Lichtfarbe 4.000 K (840) gilt als neutralweiß und wird im Handel ebenso als kaltweiß (Cool White) bezeichnet; gemeint ist dieselbe Lichtfarbe. Sie wirkt klar und sachlich und eignet sich für konzentriertes Arbeiten sowie die Orientierung in Hallen, Lagerbereichen und Werkstätten. Der Farbwiedergabeindex Ra 80 genügt für Kommissionierung und allgemeine Montagearbeiten. Das Licht tritt mit 360° rundum aus; wie es am Boden ankommt, bestimmt der Reflektor Ihrer vorhandenen Leuchte. Mit 270 mm Länge, 110 mm Durchmesser und 1.380 Gramm Gewicht sollte vorab geklärt sein, ob der Bauraum der Leuchte ausreicht.
Montage am KVG/VVG: Was Elektrofachkräfte beachten müssen
Diese LED-Lampe ist für den Betrieb am konventionellen Vorschaltgerät (KVG/VVG) an 220–240 V Wechselspannung mit 50/60 Hz ausgelegt, der Lampenstrom beträgt 410 mA. Ein EVG ist nicht vorgesehen, dimmen lässt sich die Lampe nicht. Weil bestehende Anlagen unterschiedlich aufgebaut sind, gehört die Prüfung von Leuchte und Vorschaltgerät in die Hand einer Elektrofachkraft; Wechsel und Anschluss erfolgen ausschließlich im spannungsfreien Zustand. Der Leistungsfaktor liegt bei über 0,90. Quecksilber enthält die Lampe nicht (0,0 mg).
Profi-Leistung für Garage, Werkstatt und Hobbykeller
Was in Betrieben bewährt ist, überzeugt auch privat: In der großen Garage, der Werkstatt, im Hobbyraum oder im Keller mit hoher Decke und alter Quecksilberdampf-Leuchte sorgt die Lampe für klares Licht beim Schrauben, Sägen oder Sortieren. Für Wohnzimmer oder Schlafzimmer ist diese Lichtmenge dagegen nicht gedacht, dort sind kleinere Lampen die richtige Wahl. Laut Datenblatt gilt Schutzart IP65; die Lampe ist für Temperaturen ab −40 °C ausgelegt und trägt das CE-Zeichen.
Fünf Gründe für den Umstieg auf die 90-Watt-Version
- Weniger Stromkosten im Dauerbetrieb: 90 Watt Leistungsaufnahme bei 13.000 Lumen und 144 lm/W senken die Energiekosten gegenüber der 250-Watt-Technik spürbar.
- Seltenere Wechsel: 60.000 Stunden Nennlebensdauer (L70) reduzieren Einsätze mit Hubsteiger und damit den Wartungsaufwand in Hallen und Gewerbeobjekten.
- Sofort volle Helligkeit: Start- und Aufwärmzeit liegen unter 0,5 Sekunden, Wartezeiten wie bei Entladungslampen entfallen.
- Ruhiges Arbeitslicht: Flimmerwert Pst LM von 1 und Stroboskopwert SVM von 0,4 belegen ein ruhiges Lichtbild in Werkstatt und Montage.
- Leuchte bleibt erhalten: E40-Sockel und KVG/VVG-Betrieb erlauben den Umstieg ohne neue Leuchte, sofern die Elektrofachkraft die Anlage freigibt.
Für Planer und Einkäufer: Fotometriedaten im IES- und LDT-Format sowie Datenblatt und EPREL-Eintrag stehen auf der Produktseite bereit. Ob Hausverwaltung, Hotel mit Tiefgarage, Einzelhandel mit Lager oder Hobbyschrauber mit eigener Werkstatt: Wer seine vorhandene Leuchte weiterverwenden möchte, erhält mit dieser Lampe Profi-Qualität, die sich im Alltag bezahlt macht.

