Viele Büros, Praxen und Werkstätten arbeiten noch mit 90-cm-Leuchtstofflampen am konventionellen Vorschaltgerät – und genau dort setzt die Osram / Ledvance LED Tube Bio-Lumilux T8 190° 10-30W/965 tageslichtweiß 1200lm G13 KVG AC 220-240V 895mm an. Die LED-Röhre im bewährten T8-Format mit G13-Sockel ersetzt eine 30-W-Leuchtstofflampe mit 895 mm Länge, benötigt selbst nur 10 W und liefert 1200 Lumen in tageslichtweißen 6500 K.
Bio-Lumilux 965: Tageslichtweiß mit Ra 95 für farbkritische Aufgaben
Die Kennziffer 965 verrät die Qualität: Die erste Ziffer steht für einen Farbwiedergabeindex im Bereich ab 90, die beiden folgenden für 6500 K. Mit Ra 95 werden Lackfarben, Druckerzeugnisse, Stoffe und Hauttöne präzise unterschieden – ein Vorteil bei der Farbkontrolle in Kfz-Werkstätten und Lackierereien, in Druckereien, Arztpraxen, Laboren oder beim Zuschnitt im Handwerk. Das tageslichtweiße Licht wirkt klar und aktivierend und kommt dem Charakter von hellem Tageslicht nahe. Für ein ruhiges Raumbild sorgen die Farbkonsistenz von ≤6 SDCM, ein Flicker-Wert Pst LM von 1 und ein Stroboskopeffekt-Wert SVM von 0,4.
Umrüstung am KVG/VVG: So gelingt der Röhrentausch
Die Röhre ist für Leuchten mit konventionellem oder verlustarmem Vorschaltgerät (KVG/VVG) an 220–240 V Wechselspannung ausgelegt. Beim Umstieg wird die alte Leuchtstofflampe entnommen und der Glimmstarter gegen einen passenden LED-Ersatzstarter getauscht, während das Vorschaltgerät in der Leuchte verbleibt. Für Leuchten mit elektronischem Vorschaltgerät (EVG) wählen Sie bitte eine dafür freigegebene Röhrenvariante. Welche Leuchten und Betriebsarten der Hersteller zulässt, zeigen Datenblatt und Kompatibilitätsliste in den Downloads. Führen Sie den Tausch nur im spannungsfreien Zustand durch; jede Änderung an der Leuchtenverdrahtung gehört in die Hände einer Elektrofachkraft. Wichtig für die Planung im Objekt: Der Einschaltstrom beträgt 10 A, an einem Leitungsschutzschalter B10 sind bis zu 60, an B16 bis zu 75 Röhren zulässig.
Wirtschaftlich im Dauerbetrieb von Gewerbe und Kommunen
Gegenüber der 30-W-Leuchtstofflampe spart jede Röhre 20 W Lampenleistung, hinzu kommen geringere Verluste im Vorschaltgerät. Bei 3000 Betriebsstunden im Jahr sind das rechnerisch 60 kWh pro Lichtpunkt. Mit einer Lebensdauer von 30.000 Stunden (L70/B50) und 200.000 Schaltzyklen sinken Wartungsgänge und Ersatzteilbedarf deutlich, was Facility Management, Hausverwaltungen, kommunale Schulgebäude und Logistikflächen gleichermaßen entlastet. Der Abstrahlwinkel von 190° leuchtet auch Decke und Leuchtenkörper mit aus, sodass offene Lichtbänder ihr gewohntes Erscheinungsbild behalten.
Profi-Licht auch für Werkstatt, Keller und Homeoffice
Was in der Kfz-Werkstatt die Farbkontrolle erleichtert, zahlt sich auch im eigenen Zuhause aus. In der eigenen Werkstatt, im Hobbykeller oder in der Garage sorgt die Röhre für helles, kontrastreiches Arbeitslicht beim Basteln, Lackieren oder Schrauben. Im Homeoffice und Arbeitszimmer unterstützt das tageslichtweiße Licht konzentriertes Arbeiten, über der Arbeitsplatte in der Küche lässt es Zutaten farbecht erscheinen. Dank Startzeit unter 0,5 Sekunden ist das Licht im Keller oder Hausflur sofort da, und der Temperaturbereich von −20 bis +45 °C passt zu unbeheizten Räumen. Beachten Sie die Schutzart IP20: In feuchten Bereichen gehört die Röhre in eine entsprechend geschützte Feuchtraumleuchte.
Vorteile der T8-LED-Röhre auf einen Blick
- Zwei Drittel weniger Leistung: 10 W statt 30 W bei 120 lm/W senken Stromkosten im Dauerbetrieb spürbar.
- Farbtreue mit Ra 95: Ideal für Prüfplätze, Praxen und Werkstätten, in denen Farben sicher beurteilt werden müssen.
- Schnelle Umrüstung: Röhre und Starter tauschen, das KVG bleibt in der Leuchte – ganz ohne Neukauf oder Umverdrahtung.
- Hohe Schaltfestigkeit: 200.000 Schaltzyklen machen die Röhre zur robusten Wahl für Flure, Lager und Treppenhäuser mit Bewegungsmelder.
- Frei von Quecksilber: Mit 0 mg Quecksilber droht bei Glasbruch keine Quecksilberfreisetzung – ein Plus für Schulen, Küchen und Lebensmittelbetriebe.

