Alte Quecksilberdampf-Hochdrucklampen vom Typ HPL in Hallen, Höfen und Werkstätten verursachen hohe Stromkosten und altern sichtbar. Die Philips LED TrueForce Core matt 300° HPL 36-200W/840 kaltweiß 6000lm E27 AC 220-240V ersetzt sie mit nur 36 W Leistungsaufnahme bei 6.000 lm und passt in den gewohnten E27-Sockel. Haustechniker, Elektrobetriebe und Facility-Management-Teams sparen so dauerhaft Energie, und Hobbyschrauber profitieren zu Hause vom gleichen Effekt.
Von 200 Watt auf 36 Watt: HPL-Ersatz mit 166 lm/W
Mit 36 W erzeugt die Lampe 6.000 lm, das entspricht einer Lichtausbeute von 166 lm/W. Der Hersteller nennt als vergleichbare Leistung 200 W; Energieeffizienzklasse C und 36 kWh je 1.000 Stunden geben Planern belastbare Zahlen für Wirtschaftlichkeitsrechnungen. Bei vielen Brennstunden pro Jahr in Lagern, Parkdecks oder Produktionsbereichen amortisiert sich der Tausch meist schnell, zumal die Nennlebensdauer von 25.000 Stunden den Wechselrhythmus streckt. Die Lampe ist quecksilberfrei und benötigt laut Datenblatt nur 0,5 Sekunden für Start und Aufwärmzeit, ohne die lange Anlaufphase klassischer Entladungslampen.
840 neutralweiß und kaltweiß: klares Licht für Arbeitsbereiche
Der Farbcode 840 steht für 4.000 K und damit für neutralweißes Licht, das im Handel auch als kaltweiß (Cool White) bezeichnet wird. Mit Ra 80 sind Farben für Lager, Verkehrsflächen und Werkstatttätigkeiten ausreichend erkennbar. Der Abstrahlwinkel von 300° mit matter Glasoberfläche verteilt das Licht rundum und mindert harte Schatten, etwa an Regalgassen oder um ein Fahrzeug auf der Hebebühne. Mit 245 mm Länge, 90 mm Durchmesser und 204 g Gewicht gehört die Sonderform nicht zu den kleinen Bauformen; gleichen Sie den Einbauraum der Leuchte vor dem Kauf ab.
Vor dem Umbau: Netzbetrieb statt KVG beachten
Hier liegt der wichtigste Praxispunkt. Die Lampe ist für den Betrieb direkt an 220–240 V Wechselspannung und 50–60 Hz ausgelegt, das Datenfeld Vorschaltgerät nennt AC. Ein vorhandenes KVG, wie es HPL-Lampen benötigen, darf nicht mitlaufen und muss entfernt oder überbrückt werden. Das gilt ebenso für VVG; ein EVG kommt für diese LED-Lampe nicht infrage. Diese Arbeiten gehören im spannungsfreien Zustand in die Hände einer Elektrofachkraft, die zugleich Leuchte und Fassung prüft; das Kompatibilitätsblatt zum Download unterstützt die Freigabe. Dimmbar ist die Lampe nicht. Die Schutzart IP65 beschreibt die Lampe selbst, die Gesamtschutzart bestimmt die verwendete Leuchte.
Halle, Werkstatt, Garage: Profi-Licht auch für Ihr Zuhause
Kommunen, Logistikbetriebe, Industrie und Kfz-Werkstätten können bestehende HPL-Leuchten Stück für Stück umrüsten, ohne neue Leuchtenkörper zu beschaffen, sofern Fassung und Gehäuse passen. Auch Einzelhandel und Hausverwaltungen setzen die Lampe in Tiefgaragen und Technikräumen ein. Privat leuchtet sie Garage, Keller, Hobbyraum oder Werkstatt hell aus; auf der Terrasse oder im Garten ist sie nur in einer dafür geeigneten, geschützten Leuchte sinnvoll.
Fünf Gründe für den Umstieg auf LED-Netzbetrieb
- Energie sparen: 36 W statt 200 W Vergleichsleistung senken die Stromkosten bei Dauerbetrieb deutlich.
- Weniger Wartung: 25.000 Stunden Lebensdauer und 15.000 Schaltzyklen verringern Tauschintervalle und Steigerarbeiten.
- Sofort einsatzbereit: Start- und Aufwärmzeit liegen laut Datenblatt bei jeweils 0,5 Sekunden, ideal für häufiges Ein- und Ausschalten.
- Rundum ausleuchten: 300° Abstrahlwinkel und 6.000 lm erhellen Lagergassen, Hofflächen und Stellplätze gleichmäßig.
- Quecksilberfrei: Die Lampe enthält 0 mg Quecksilber, was beim Lampenbruch in Lager oder Halle den Aufwand senkt.
Für Nachbestellungen im Objektgeschäft zählt die Wiederholgenauigkeit: Gleiche Lichtfarbe 840, gleicher Sockel E27 und dokumentierte Daten, darunter ein Energielabel mit Klasse C in der europäischen Produktdatenbank, erleichtern Bestandsführung, Ausschreibung und den schrittweisen Austausch ganzer Anlagen. Wer unsicher ist, ob die vorhandene Leuchte passt, vergleicht vorab Maße, Fassung und Anschlussart.

