Warmweißes Licht aus einer Glasröhre: Bei 4,8 Watt Leistungsaufnahme gibt diese T8-LED-Röhre 585 Lumen ab; die Lichtausbeute gibt der Hersteller mit 121 Lumen je Watt an. Sie hat einen G13-Sockel, ist 438 Millimeter lang und für Leuchten gedacht, in denen bisher eine herkömmliche T8-Leuchtstofflampe arbeitet. Der Lichtfarbcode 830 bedeutet 3.000 Kelvin, und Quecksilber enthält die Röhre nicht.
Warmweiße Lichtfarbe für Haushalt, Flur und Treppenhaus
Bei 3.000 Kelvin und einem Farbwiedergabeindex von Ra 80 ist das Licht warmweiß. Als Einsatzbereiche führt der Hersteller Anwendungen im Haushalt sowie Korridore und Treppenhäuser auf. Dazu kommen Parkgaragen, Lagerhäuser und Kühl- und Lagerräume, in denen die Röhre ebenfalls arbeiten darf. Verteilt wird das Licht mit einem Ausstrahlungswinkel von 190 Grad, die Ausleuchtung beschreibt der Hersteller als homogen. Eine Dimmfunktion hat diese warmweiße Röhre nicht.
Fünf Stärken der warmweißen Röhre
- Warmweißes Licht mit 3.000 Kelvin und 585 Lumen Lichtstrom
- Betrieb an KVG, VVG oder direkt an 220 bis 240 Volt Netzspannung
- Flimmerarm nach EU-Verordnung 2019/2020 mit PstLM 1 und SVM 0,4
- Zulässige Umgebungstemperatur zwischen -20 und +45 Grad Celsius
- Glasröhre ohne Durchhängen, 26 Millimeter dick und 75 Gramm schwer
Welche Betriebsgeräte zur Röhre passen
Vorgesehen ist der Betrieb an konventionellen Vorschaltgeräten (KVG) und an verlustarmen Vorschaltgeräten (VVG). Die Röhre darf aber auch direkt an Netzspannung von 220 bis 240 Volt angeschlossen werden, die Betriebsfrequenz beträgt dabei 50/60 Hertz. Der Einschaltstrom liegt bei 8 Ampere, der Netzleistungsfaktor bei 0,90. Gleichspannung zwischen 186 und 260 Volt ist ebenfalls zugelassen. Da die Röhre mit ihren 438 Millimetern unter der Grenze von 0,9 Metern bleibt, sind am konventionellen Vorschaltgerät Einzelbetrieb und Tandembetrieb erlaubt. Ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) ist als Betriebsgerät ausgeschlossen.
Einbau, Schutzart und Abmessungen
Den Austausch beschreibt der Hersteller als einfach, schnell und sicher, und zwar mit oder ohne Umverdrahtung. Bevor die alte Lampe entnommen wird, trennt man die Leuchte vom Netz. Für Notbeleuchtung ist die Röhre nicht geeignet. Sie erreicht die Schutzart IP20, draußen darf sie deshalb nur in einer geeigneten Feuchtraumleuchte nach der Installationsanleitung laufen. Die Länge von 438 Millimetern gilt ohne Sockelstifte, mit den Stiften sind es 451 Millimeter. Die photobiologische Risikogruppe nach EN 62778 ist RG0.
Energieverbrauch, Lebensdauer und Schaltzyklen
Gegenüber einer T8-Leuchtstofflampe nennt der Hersteller eine Energieeinsparung von bis zu 72 Prozent. Das Energielabel weist die Effizienzklasse E aus, der Verbrauch beträgt 5 Kilowattstunden je 1.000 Betriebsstunden. Die Nennlebensdauer liegt bei 50.000 Stunden nach L70/B50, gemessen bei 25 Grad Celsius, und die Röhre verträgt 200.000 Schaltzyklen. Weil sie ohne Aufwärmphase ihre volle Helligkeit erreicht, nennt der Hersteller sie gut geeignet in Kombination mit Sensorik. Bis zum Ende der Nennlebensdauer sinkt der Lichtstrom auf 70 Prozent des Anfangswerts. Wie viel Energie nach dem Austausch tatsächlich gespart wird und wie sich das Licht verteilt, richtet sich nach der Bauart der Anlage.

