Diese LED-Röhre ist als Ersatz für herkömmliche T8-Leuchtstofflampen gedacht und passt in Leuchten mit G13-Fassung. Von Sockel zu Sockel misst sie 438 Millimeter, aufgenommen werden 4,8 Watt. Der Lichtstrom beträgt 650 Lumen, daraus ergibt sich eine Lichtausbeute von 135 Lumen je Watt. Das Licht ist neutralweiß mit 4.000 Kelvin, und die Glasröhre enthält kein Quecksilber.
Neutralweißes Licht mit 4.000 Kelvin und breiter Ausleuchtung
Der Lichtfarbcode 840 steht für 4.000 Kelvin bei einem Farbwiedergabeindex von Ra 80. Neutralweißes Licht wirkt sachlich und klar. Der Ausstrahlungswinkel beträgt 190 Grad, der Hersteller spricht von einer homogenen Ausleuchtung. Beim Einschalten startet die Röhre in weniger als einer halben Sekunde. Nach Angabe des Herstellers ist sie flimmerarm im Sinne der EU-Verordnung 2019/2020, die Messgrößen betragen PstLM 1 und SVM 0,4.
Einsatzorte von der Parkgarage bis zum Kühlraum
Als Anwendungsgebiete nennt der Hersteller die Allgemeinbeleuchtung bei Umgebungstemperaturen von -20 bis +45 Grad Celsius. Genannt werden Korridore, Treppenhäuser und Parkgaragen, außerdem Lagerhäuser sowie Kühl- und Lagerräume. Auch Anwendungen im Haushalt sind vorgesehen. Für den Betrieb bei niedrigen Temperaturen ist die Röhre ausdrücklich geeignet. Für die Lagerung der Röhre gilt ein Bereich von -20 bis +80 Grad Celsius.
Anschluss am KVG, am VVG oder direkt an der Netzspannung
Die Röhre ist für konventionelle (KVG) und verlustarme Vorschaltgeräte (VVG) ausgelegt. Alternativ lässt sie sich direkt an einer Netzspannung von 220 bis 240 Volt Wechselstrom mit 50 oder 60 Hertz betreiben, der Nennstrom beträgt 21 Milliampere. Zulässig ist außerdem Gleichspannung von 186 bis 260 Volt. Weil die Röhre mit 438 Millimetern kürzer als 0,9 Meter ist, erlaubt der Hersteller am konventionellen Vorschaltgerät den Einzel- und den Tandembetrieb. Der Lampenwechsel gelingt nach Herstellerangabe mit oder ohne Umverdrahtung der Leuchte.
Nicht geeignet ist die Röhre für den Betrieb an einem elektronischen Vorschaltgerät und für Notbeleuchtung. Eine Dimmung ist nicht vorgesehen. Vor der Installation ist der Netzstrom zu trennen. In Außenanwendungen darf die Röhre nur in geeigneten Feuchtraumleuchten laufen, wie es die Installationsanleitung vorgibt, denn sie selbst erreicht nur die Schutzart IP20.
Fünf Merkmale für den Dauerbetrieb
- 650 Lumen bei 4,8 Watt Leistungsaufnahme, das sind 135 Lumen je Watt
- Nach Herstellerangabe bis zu 72 Prozent weniger Energiebedarf als eine T8-Leuchtstofflampe
- Volle Helligkeit ohne Aufwärmphase, deshalb gut mit Sensorik kombinierbar
- 50.000 Stunden Nennlebensdauer nach L70/B50 bei 25 Grad Celsius und 200.000 Schaltzyklen
- Glasröhre, die in der Leuchte nicht durchhängt
Maße, Gewicht und Energielabel
Die Länge von 438 Millimetern gilt mit Sockel, aber ohne Sockelstifte, die Gesamtlänge beträgt 451 Millimeter. Der Durchmesser liegt bei 26 Millimetern, das Gewicht bei 75 Gramm. Auf dem Energielabel steht die Effizienzklasse D bei 5 Kilowattstunden je 1.000 Betriebsstunden. Am Ende der Nennlebensdauer liefert die Röhre noch 70 Prozent ihres ursprünglichen Lichtstroms. Wie sich Energiebedarf und Lichtverteilung nach dem Austausch einer Leuchtstofflampe ändern, hängt von der Bauart der jeweiligen Leuchte ab.

