LEDVANCE · LED-Panels 60x60 · 1200 × 300 · UGR19 · DALI · Smart+

Ledvance LED-Panels

LEDVANCE LED-Panels – ebenso gesucht als LED Panel 60x60, LED-Rasterleuchte oder LED-Deckenpanel – sind der flächige, blendarme Nachfolger der klassischen Rasterleuchte mit Leuchtstoffröhren. Die Auswahl reicht vom Einlegepanel 600 × 600 mm für die Systemdecke über die Langformate 1200 × 300 und 1200 × 600 mm bis zu den smarten Planon-Panels mit WiFi oder Matter. Für Büro, Praxis, Schule, Hotel, Ladenbau, Lager und Werkstatt gibt es Ausführungen mit UGR<19 für Bildschirmarbeit, DALI-Dimmung für die Gebäudesteuerung und IP54 für staub- und spritzwasserbelastete Bereiche. Dieselbe Profiqualität bringt gleichmäßiges, schattenarmes Licht in Küche, Homeoffice, Hausflur, Keller, Hobbyraum und Garage – und mit Tunable White oder RGBW auch Stimmung in Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer. Lichtfarben: warmweiß (3.000 K), neutralweiß / kaltweiß (4.000 K) und tageslichtweiß (6.500 K).

600 × 600 mmHauptformat · dazu 1200 × 300, 1200 × 600 & Smart-Formate
3.600–4.400 lmtypisch beim 600er-Panel mit 33–42 W
3.000 · 4.000 · 6.500 KWarmweiß, neutral-/kaltweiß & tageslichtweiß – plus Tunable White
UGR19 · DALI · Smart+Bildschirmtauglich, gebäudesteuerbar oder per App & Matter

Passendes Panel finden

  1. Welche Lichtfarbe?
  2. Welche Halogen-Leistung ersetzen?
  3. Dimmen?

Die Filter-Schnellwahl wird aktiv, sobald die Detailfilter verfügbar sind.

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LED-Panels: kurz erklärt

LED-Panel: 60 × 60 oder 62 × 62?

Das Deckenraster gibt das Panelmaß vor: von Profilmitte zu Profilmitte messen. Im 600er-Raster passen rund 595 mm, im 625er rund 620 mm. Animation mit Musik, rund 135 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

Büro-Licht: Lux, Kelvin und UGR

Am Arbeitsplatz mindestens 500 lx, in der Umgebung mindestens 300 lx, Blendung höchstens UGR 19. UGR, Kelvin und Ra stehen im Datenblatt. Animation mit Musik, rund 125 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

Wie viel Lumen braucht ein Raum?

Lux × Fläche ist das Licht, das auf der Fläche ankommen muss. Die Lampen müssen mehr liefern, weil Wände Licht schlucken und Lampen altern: bei 20 m² und 500 lx rund 21.000 lm (Annahme: Wirkungsgrad 0,6, Wartungsfaktor 0,8). Animation mit Musik, rund 100 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • Formate für jede Decke: Hauptformat ist das Einlegepanel 600 × 600 mm (Kantenlänge typisch rund 595 mm) für 600er-Rasterdecken; dazu 1200 × 300 und 1200 × 600 mm sowie Smart-Panels von 300 × 300 bis 600 × 600 mm. Mit Aufbaurahmen (Surface Mount Kit) oder Abhängeset (Suspension Kit) lassen sich die Panels auch an geschlossenen Decken montieren.
  • Blendfrei am Bildschirm: Ausführungen mit UGR<19 – etwa Panel Performance, Panel Compact, Panel 600 DALI UGR19 und PL INT 600 V – halten die Blendungsgrenze ein, die DIN EN 12464-1 für Schreiben, Lesen und Bildschirmarbeit vorsieht. Standardpanels mit 120°-Optik passen in Flur, Lager, Nebenraum und Wohnbereich.
  • Effizient statt Leuchtstoffröhre: Laut Artikelangaben liefern 600er-Panels mit 33–42 W rund 3.600–4.400 lm, also etwa 100–120 lm/W. Eine alte 4×18-W-T8-Rasterleuchte nimmt je nach Vorschaltgerät rund 65–90 W auf – der Tausch senkt den Verbrauch oft um die Hälfte und beendet Röhren- und Starterwechsel.
  • Lichtfarbe passend zum Raum: Warmweiß (3.000 K, Code 830) für Empfang, Hotelflur, Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Büro, Praxis, Küche, Homeoffice und Keller, tageslichtweiß (6.500 K, Code 865) für Werkstatt, Lager und Prüfplatz. Die Smart+-Panels regeln 2.700–6.500 K stufenlos.
  • Steuerung nach Bedarf: Nicht dimmbare Panels für einfaches Schaltlicht, DALI-Panels für Gebäudeautomation mit Präsenz- und Tageslichtsteuerung, Smart+ WiFi und Matter für App, Sprachsteuerung und Lichtszenen – zu Hause ebenso wie in kleinen Büros, Praxen und Läden.
  • Profiqualität für Objekt und Zuhause: IP54-Ausführungen für staub- und spritzwasserbelastete Flure, Lager und Nebenräume, IP40 und IP20 für trockene Innenräume. Aufbaurahmen, Abhängung und Sicherheitsklammer finden Sie direkt in dieser Kategorie – praktisch für Elektrobetriebe, Hausverwaltungen und Facility Management, die ganze Etagen einheitlich in einer Serie und Lichtfarbe ausstatten.

1. Deckenraster messen: 600er, 625er oder geschlossene Decke?

Messen Sie von Profilmitte zu Profilmitte: Ein 600er-Raster nimmt Panels mit rund 595 mm Kantenlänge auf, ein 625er-Raster braucht rund 620 mm – ein 600er-Panel fällt dort durch. Für 1200 × 300 und 1200 × 600 mm gilt dasselbe im Längsraster. Ohne Rasterdecke montieren Sie das Panel mit Aufbaurahmen oder hängen es mit einem Seilset ab; Rahmen und Abhängung müssen zur Panelserie und zum Format passen.

Ratgeber: LED-Panel richtig wählen

2. Blendung und Einsatzort klären

An Bildschirmarbeitsplätzen, in Schulungsräumen und Praxen wählen Sie ein Panel mit UGR<19 – erkennbar am Kürzel UGR19 im Artikelnamen. Der Wert ist eine tabellierte Herstellerangabe für einen Standardraum; den Nachweis für den konkreten Raum liefert die Lichtplanung. In Flur, Lager, Keller, Garage oder Hobbyraum genügt ein Standardpanel mit breitem 120°-Abstrahlwinkel.

Ratgeber: UGR 19 erklärt

3. Helligkeit und Lichtfarbe festlegen

Faustformel: Lux × Fläche ÷ (Raumwirkungsgrad × Wartungsfaktor). Ein 20-m²-Büro mit 500 lx braucht bei 0,6 × 0,8 rund 21.000 lm – etwa fünf Panels mit je rund 4.300 lm. Für Büro, Praxis, Küche und Homeoffice passt neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K), für Empfang, Hotel, Wohnzimmer und Schlafzimmer warmweiß (3.000 K), für Werkstatt und Lager tageslichtweiß (6.500 K).

Ratgeber: Wie viel Lumen pro Raum?

4. Ansteuerung wählen: fest, DALI oder Smart+

Nicht dimmbare Panels laufen direkt am Lichtschalter. DALI-Panels brauchen zusätzlich zwei Steueradern und ein DALI-Steuergerät oder Gateway – ein gewöhnlicher Phasenabschnittdimmer funktioniert nicht. Smart+ WiFi-Panels steuern Sie per App und Sprachassistent direkt über das WLAN, die Matter-Variante herstellerübergreifend über einen Matter-Controller.

Ratgeber: dimmbar oder nicht dimmbar?

LED-Panel 60x60 kaufen: Formate, Rastermaße und Montagearten im Überblick

Das LED-Panel 60x60 ist der Standard für Systemdecken in Büros, Praxen, Schulen und Verkaufsräumen. Bei LEDVANCE heißt es schlicht Panel 600. Entscheidend ist das Maß von Profilmitte zu Profilmitte.

Formate und Rastermaße im Überblick
FormatMaß / SerienPraxis
600er-RasterKantenlänge typischerweise rund 595 mmPasst mit etwas Spiel in ein 600er-Raster mit sichtbaren T-Profilen
625er-RasterPanel mit rund 620 mmIn Deutschland neben dem 600er- ebenfalls verbreitet (625er-Raster); ein 600er-Panel würde durchfallen
Langformate1200 × 300 mm und 1200 × 600 mm (Panel Performance 1200x300, Panel LED 1200, Panel Compact 1200x600)Flure, Besprechungstische und große Räume
Smart300 × 300, 450 × 450, 600 × 600 und 1200 × 300 mmSmart-Formate der Planon-Familie

Für geschlossene Decken aus Beton, Holz oder Gipskarton gibt es Zubehör: Der Surface Mount Kit (Aufbaurahmen) macht aus dem Einlegepanel eine flache Aufbauleuchte, das Suspension Kit hängt es an Seilen ab – etwa über Empfangstresen, Werkbank oder Esstisch –, und die Security Bracket (Sicherheitsklammer) sichert 1200er-Panels zusätzlich im Raster. Rahmen und Abhängung sind serienspezifisch; prüfen Sie die Zuordnung im Datenblatt, bevor Sie bestellen.

Blendung, UGR<19 und DIN EN 12464-1: Welches Panel passt ins Büro?

Am Bildschirmarbeitsplatz entscheidet nicht die Helligkeit allein, sondern die Blendungsbegrenzung. Der UGR-Wert (Unified Glare Rating) beschreibt, wie stark eine Beleuchtungsanlage aus Sicht der Nutzer blendet – je kleiner, desto ruhiger. Die DIN EN 12464-1 sieht für Schreiben, Lesen und Datenverarbeitung im Büro einen Wartungswert von 500 lx im Bereich der Sehaufgabe, eine Blendungsgrenze von UGR 19 und eine Farbwiedergabe von mindestens Ra 80 vor.

Büro & Bildschirm

UGR19-Panels mit 90°-Optik

Panels mit dem Kürzel UGR19 oder UGR<19 im Namen – etwa Panel Performance, Panel Compact, Panel 600 DALI UGR19 oder PL INT 600 V – erreichen diesen Wert meist über eine Mikroprismen-Abdeckung, die das Licht gezielter nach unten lenkt; oft erkennen Sie sie zusätzlich am engeren 90°-Abstrahlwinkel.

→ Erste Wahl für Bildschirmarbeitsplätze

Flur & Nebenraum

Standardpanels mit 120°-Optik

Standardpanels mit breiter 120°-Optik blenden stärker, verteilen das Licht aber besonders gleichmäßig. Ideal für Flure, Treppenhäuser, Lager und Sozialräume – und zu Hause für Hausflur, Keller, Hobbyraum oder Garage.

→ Überall dort, wo niemand stundenlang auf einen Bildschirm schaut

Wichtig für die Planung: Der UGR-Wert im Datenblatt ist ein tabellierter Wert für einen genormten Standardraum. Die tatsächliche Blendung hängt von Raumgröße, Reflexionsgraden und Leuchtenanordnung ab und wird mit einer Lichtberechnung, etwa in DIALux oder Relux, nachgewiesen.

Von der Leuchtstoffröhre zum LED-Panel: Verbrauch, Wartung und Amortisation

Viele Rasterdecken tragen noch Spiegelrasterleuchten mit vier T8-Leuchtstoffröhren à 18 W oder vier T5-Röhren à 14 W. Der Wechsel auf ein LED-Panel ist oft die wirtschaftlichste Lösung, weil er die komplette Leuchte samt Vorschaltgerät, Starter und Röhren ersetzt.

  • Röhren-Aus: Seit dem 24. August 2023 dürfen gängige T5- und T8-Leuchtstoffröhren in der EU nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden; Restbestände werden abverkauft, Ersatz wird absehbar knapper.
  • Verbrauch: Eine 4×18-W-T8-Leuchte nimmt je nach Vorschaltgerät rund 65 bis 90 W auf, ein Panel 600 mit 36 W liefert laut Artikelangabe 4.320 lm.
  • Rechenbeispiel: Bei rund 45 W Einsparung, 2.500 Betriebsstunden pro Jahr und 0,25 € je kWh spart jede Leuchte etwa 28 € Strom im Jahr – bei 40 Leuchten auf einer Büroetage gut 1.100 € jährlich, dazu eingesparte Röhren, Starter und Arbeitszeit für den Wechsel.
  • Effizienz & Komfort: Die Panels dieser Kategorie erreichen laut Artikelangaben rund 100 bis 120 lm/W, enthalten kein Quecksilber, leuchten ohne Startflackern sofort mit voller Helligkeit und vertragen häufiges Schalten – ideal für Flure und Sanitärräume mit Bewegungsmelder.

Den Austausch fest angeschlossener Leuchten übernimmt eine Elektrofachkraft. Dasselbe Prinzip gilt im Eigenheim: Wer in Keller, Waschküche oder Garage noch alte Röhrenleuchten hat, bekommt mit einem Aufbaupanel helleres, gleichmäßigeres Licht bei deutlich geringerem Verbrauch.

Lichtfarbe und Farbwiedergabe: warmweiß, neutralweiß, kaltweiß, tageslichtweiß und Tunable White

Die Lichtfarbe steht als Kelvin-Wert oder dreistelliger Code im Artikelnamen: Die erste Ziffer nennt die Farbwiedergabe (8 bedeutet Ra 80–89), die beiden letzten Ziffern mal 100 ergeben die Farbtemperatur.

3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.500 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

8303.000 K

Warmweiß, 3.000 K (Code 830): wohnliches, entspanntes Licht für Empfang, Hotelflur, Wartezimmer und Gastronomie sowie für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer und Kinderzimmer.

Neutralweiß / kaltweiß

8404.000 K

Neutralweiß / kaltweiß, 4.000 K (Code 840): Beide Begriffe – im Englischen Cool White – meinen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Das klare, aktivierende Weiß ist der Standard für Büro, Praxis, Schule und Verkaufsraum und passt zu Hause in Küche, Badezimmer, Homeoffice, Arbeitszimmer, Hausflur und Keller.

Tageslichtweiß

8656.500 K

Tageslichtweiß, 6.500 K (Code 865): kühles, sehr klares Licht, etwa beim Panel Value 600, für Werkstatt, Lager, Prüfplatz, Hobbyraum und Garage – nicht zu verwechseln mit kaltweiß (4.000 K).

Tunable White (830 / 840 · 2.700–6.500 K): Zwei Lichtfarben und Tunable White: Das Panel Compact 600 mit 35 W führt laut Artikelbezeichnung 830 und 840 in einem Artikel; die Smart+-Planon-Panels regeln stufenlos von 2.700 K bis 6.500 K, die RGBW- und Multicolor-Varianten zusätzlich in Farbe.

Wer mehrere Räume oder eine ganze Etage ausstattet, bleibt innerhalb einer Zone am besten bei einer Serie und einer Lichtfarbe – so wirkt die Decke einheitlich, und spätere Nachbestellungen passen exakt dazu. Den genauen Ra-Wert nennt das Datenblatt der jeweiligen Serie.

Dimmen und Steuern – nicht dimmbar, DALI, Smart+ WiFi oder Matter

Nicht dimmbar

Panels ohne Dimmfunktion sind die robuste Wahl für Flure, Lager, Nebenräume und überall dort, wo Licht einfach an- und ausgeht.

DALI

DALI-Panels (Digital Addressable Lighting Interface) werden über zwei zusätzliche Steueradern digital angesprochen, die im selben Kabel wie die Netzleitung liegen dürfen. Jedes Panel ist einzeln adressierbar, Gruppen, Szenen sowie Präsenz- und Tageslichtsensoren sind möglich. Ein gewöhnlicher Phasenanschnitt- oder Phasenabschnittdimmer funktioniert nicht; nötig sind ein DALI-Steuergerät mit Busversorgung, ein Gateway oder die Gebäudeleittechnik.

Smart+ WiFi & Matter

Für Zuhause, kleine Praxen, Studios und Läden: Die WiFi-Varianten der Smart+-Panels (Planon-Familie) verbinden sich direkt mit dem WLAN und lassen sich per LEDVANCE-App, Zeitplan und Sprachassistent steuern – ganz ohne Gateway. Das Planon Plus Multicolor mit Matter arbeitet mit Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa, sofern ein passender Matter-Controller vorhanden ist.

Im Büro spart die tageslichtabhängige DALI-Regelung zusätzlich Energie, im Besprechungsraum wechseln Sie per Taster zwischen Präsentations- und Arbeitslicht. Mit Tunable White gibt es morgens frisches, kühles Licht im Homeoffice und abends warmes Licht im Wohnzimmer – aus demselben Panel.

Schutzart, Abstrahlwinkel und Einsatzorte – vom Objekt bis ins eigene Zuhause

Die Schutzart im Artikelnamen zeigt, wo ein Panel hingehört:

IP20

Trockene Innenräume

IP20 steht für trockene Innenräume wie Büro, Klassenzimmer, Wohnzimmer oder Schlafzimmer.

IP40

Fremdkörper ab 1 mm

IP40 schützt zusätzlich gegen Fremdkörper ab 1 mm wie Insekten und Staubfäden, aber nicht gegen Wasser.

IP54

Staub & Spritzwasser

IP54 eignet sich für Flure mit Reinigungsfeuchte, Lager, Werkstätten und Kantinen sowie für Waschküche, Keller und Garage. Bei Einlegepanels gilt die höhere Schutzart häufig nur für die Lichtaustrittsseite – siehe Datenblatt.

Badezimmer

DIN VDE 0100-701

Welche Leuchte in welchem Schutzbereich um Dusche und Wanne zulässig ist, regelt die DIN VDE 0100-701 – Planung und Anschluss gehören in die Hände einer Elektrofachkraft.

Der Abstrahlwinkel bestimmt die Lichtwirkung: 120° verteilt das Licht breit bis an die Wände und lässt Räume größer wirken, 90° und 70° lenken es stärker nach unten auf Schreibtisch, Tresen oder Werkbank. In Hotels, Arztpraxen und Kanzleien sorgen Panels für ruhiges Grundlicht, im Ladenbau für schattenarme Verkaufsflächen. Zu Hause bringt dieselbe Profiqualität Licht ohne harte Schatten in Küche, Homeoffice, Arbeitszimmer und Hobbyraum; die dekorativen Decor Circle-Pendelleuchten mit einstellbarer Lichtfarbe (CCT) setzen über Esstisch oder Kücheninsel einen wohnlichen Akzent.

LEDVANCE-Serien im Sortiment: Value, Panel 600, Performance, Compact, IndiviLED und Planon

Alle Artikel dieser Kategorie stammen von LEDVANCE, dem Lichtunternehmen, das aus dem Allgemeinlichtgeschäft von OSRAM hervorgegangen ist – deshalb steht bei manchen Artikeln noch Osram im Titel. Die Serien unterscheiden sich vor allem in Ausstattung und Anwendung:

LEDVANCE-Panel-Serien im Vergleich
SerieDatenAusstattung & Einsatz
Panel Value 60036 W, 3.600 lmWirtschaftliche Einstiegslösung für Nebenräume, Lager und Keller
Deckenleuchte Panel 60036 W, 4.320 lm90° oder 120°, IP20 oder IP54, nicht dimmbar oder mit DALI sowie als UGR19-Variante
Panel Performance600, 1200 und 1200 × 300 mmWahlweise mit UGR19, DALI oder IP54
Panel Compact600 und 1200 × 600 mmUGR<19, teils mit DALI-Dimmung
PL INT 600 V42 W, rund 4.410 lmUGR19
IndiviLED 60070°-Optik, IP40DALI
PlanonWiFi oder MatterWohnräume und smarte Projekte, Tunable White und RGBW

Ergänzend finden Sie LEDVANCE Einbaustrahler und Downlights, markenübergreifend alle LED-Panels sowie Lichtbandsysteme für Hallen und lange Flure. Hausverwaltungen, Elektrobetriebe und Facility Manager profitieren beim Nachbestellen davon, dass Panel, Lichtfarbe und Zubehör aus einer Serie zusammenpassen.

Vergleich: LEDVANCE LED-Panel vs. Rasterleuchte mit Leuchtstoffröhren

Technischer und wirtschaftlicher Direktvergleich für Büro, Praxis, Schule, Lager und Zuhause
MerkmalLEDVANCE LED-Panel (diese Kategorie)Rasterleuchte 4×18 W T8 (Leuchtstoffröhre)
Leistungsaufnahmeca. 33–42 W beim 600er-Panel (laut Artikelangaben)ca. 65–90 W, je nach Vorschaltgerät (KVG oder EVG)
Lichtausbeuterund 100–120 lm/W bezogen auf die Leuchtedeutlich geringer, da Röhre, Vorschaltgerät und Spiegelraster Verluste verursachen
Lichtwirkunggleichmäßig leuchtende Fläche ohne sichtbare Einzellichtpunktehelle Röhrenstreifen, Licht wird über das Raster gelenkt
Blendung am BildschirmVarianten mit UGR<19 für Bildschirmarbeitnur mit geeignetem Spiegelraster bildschirmtauglich
Wartungkein Röhren- oder Starterwechsel; Lebensdauer laut Datenblatt der SerieRöhrenwechsel etwa alle 15.000–20.000 h, bei KVG zusätzlich Starter
Start & Schaltensofort volle Helligkeit, schaltfest – ideal mit BewegungsmelderStartflackern; häufiges Schalten verkürzt die Röhrenlebensdauer
Steuerungnicht dimmbar, DALI, Smart+ WiFi oder Matter, teils Tunable White und RGBWmeist nicht dimmbar; Dimmen nur mit dimmbarem EVG
Umwelt & Verfügbarkeitquecksilberfreienthält Quecksilber; gängige T5/T8-Röhren seit 24.08.2023 nicht mehr neu in Verkehr gebracht
Bauformsehr flach, Einbauhöhe laut Datenblattdeutlich höherer Leuchtenkörper mit Vorschaltgerät

Häufige Fragen zu LEDVANCE LED-Panels (60x60, UGR19, DALI, Smart+)

Passt ein LEDVANCE LED-Panel 600 in meine Rasterdecke – 600er oder 625er Raster?
Messen Sie den Abstand von Profilmitte zu Profilmitte der Deckenschiene. Bei 600 mm passt das Panel 600 mit einer Kantenlänge von typischerweise rund 595 mm; das exakte Maß steht in den technischen Daten. Ein 625er-Raster, das in älteren Bürogebäuden häufig vorkommt, braucht Panels mit rund 620 mm – ein 600er-Panel wäre dort zu klein. Prüfen Sie außerdem die Profilbreite (zum Beispiel 15 oder 24 mm) und die freie Höhe über der Decke, damit Panel und Treiber Platz finden.
Kann ich ein LED-Panel ohne Rasterdecke an die Decke montieren?
Ja. Für Beton-, Holz- oder Gipskartondecken gibt es den passenden Aufbaurahmen (Surface Mount Kit): Das Panel sitzt darin wie eine flache Aufbauleuchte. Alternativ hängen Sie es mit dem Abhängeset (Suspension Kit) an Seilen ab – beliebt über Empfangstresen, Werkbänken und Besprechungstischen oder zu Hause über dem Esstisch und im Hobbyraum. Rahmen und Abhängung sind serien- und formatspezifisch (zum Beispiel 600 × 600 oder 1200 × 300 mm); die Zuordnung nennt das Datenblatt. Den elektrischen Anschluss übernimmt eine Elektrofachkraft.
Was bedeutet UGR 19 und welches Panel brauche ich für Bildschirmarbeitsplätze?
UGR (Unified Glare Rating) bewertet die störende Blendung einer Beleuchtungsanlage. Für Schreiben, Lesen und Bildschirmarbeit sieht die DIN EN 12464-1 einen Grenzwert von UGR 19 vor, dazu 500 lx im Bereich der Sehaufgabe und mindestens Ra 80. Wählen Sie dafür ein Panel mit dem Kürzel UGR19 im Namen, etwa aus den Serien Panel Performance oder Panel Compact. Der Datenblattwert gilt für einen genormten Standardraum; den Nachweis für Ihren Raum liefert eine Lichtberechnung. Auch im Homeoffice ist ein UGR19-Panel die augenschonendere Wahl.
Welche Lichtfarbe passt: warmweiß, neutralweiß, kaltweiß oder tageslichtweiß?
Warmweiß (3.000 K, Code 830) wirkt wohnlich – für Empfang, Hotelflur, Wartebereich sowie Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer und Kinderzimmer. Neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840) – beide Begriffe bezeichnen exakt dieselbe Lichtfarbe – ist der Standard für Büro, Praxis, Schule und Verkauf und passt zu Hause in Küche, Badezimmer, Homeoffice, Hausflur und Keller. Tageslichtweiß (6.500 K, Code 865) eignet sich für Werkstatt, Lager, Hobbyraum und Garage. Wer flexibel bleiben will, wählt ein Smart+-Planon-Panel mit Tunable White (2.700–6.500 K).
Wie viele LED-Panels brauche ich für einen Raum?
Als Überschlag gilt: benötigte Beleuchtungsstärke in Lux × Raumfläche ÷ (Raumwirkungsgrad × Wartungsfaktor). Mit den typischen Annahmen 0,6 und 0,8 braucht ein 20-m²-Büro mit 500 lx rund 21.000 lm – das sind etwa fünf Panels mit je rund 4.300 lm. Für einen 15-m²-Hobbyraum mit 300 lx reichen rund 9.400 lm, also zwei bis drei Panels mit 3.600–4.300 lm. Hohe Räume, dunkle Wände oder Detailarbeit erfordern mehr Licht; für Arbeitsstätten empfiehlt sich eine Lichtberechnung.
Was ist der Unterschied zwischen nicht dimmbaren, DALI- und Smart+-Panels?
Nicht dimmbare Panels schalten Sie ganz normal am Lichtschalter – robust und günstig für Flur, Lager und Nebenraum. DALI-Panels werden über zwei zusätzliche Steueradern digital angesprochen; sie lassen sich einzeln oder in Gruppen dimmen, mit Präsenz- und Tageslichtsensoren koppeln und in die Gebäudetechnik einbinden. Dafür ist ein DALI-Steuergerät oder Gateway nötig. Smart+ WiFi-Panels verbinden sich direkt mit dem WLAN und werden per App und Sprachassistent gesteuert, die Matter-Variante herstellerübergreifend über einen Matter-Controller – ideal für Wohnung, Homeoffice und kleine Gewerbeflächen.
Kann ich ein DALI-Panel mit einem normalen Dimmer dimmen?
Nein. DALI ist ein digitales Steuerprotokoll; ein Phasenanschnitt- oder Phasenabschnittdimmer in der Netzleitung ist dafür nicht vorgesehen. Ohne DALI-Steuerung leuchtet ein DALI-Panel an Netzspannung in der Regel mit voller Helligkeit – das genaue Verhalten nennt das Datenblatt. Zum Dimmen brauchen Sie ein DALI-Steuergerät mit Busversorgung, etwa einen DALI-Controller mit Tastereingang, oder ein Gateway in die Gebäudetechnik, zum Beispiel KNX. Nicht dimmbare Panels lassen sich grundsätzlich nicht dimmen.
Lohnt sich der Austausch alter Rasterleuchten mit Leuchtstoffröhren gegen LED-Panels?
In den meisten Fällen ja. Eine 4×18-W-T8-Rasterleuchte nimmt je nach Vorschaltgerät rund 65 bis 90 W auf, ein Panel 600 mit 36 W liefert laut Artikelangabe 4.320 lm. Bei rund 45 W Einsparung, 2.500 Betriebsstunden und 0,25 € je kWh sind das etwa 28 € pro Leuchte und Jahr – ohne die eingesparten Röhren, Starter und Wartungseinsätze. Zudem dürfen gängige T5- und T8-Leuchtstoffröhren seit dem 24. August 2023 in der EU nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden. Alternativ zum Leuchtentausch gibt es LED-Röhren zum Nachrüsten; das Panel ersetzt dagegen die komplette, oft jahrzehntealte Leuchte.
Darf ich LED-Panels in Küche, Bad, Keller oder Garage einsetzen?
Entscheidend ist die Schutzart. IP20-Panels gehören in trockene Räume wie Wohnzimmer, Schlafzimmer, Homeoffice, Küche oder Büro. IP40 schützt zusätzlich gegen kleine Fremdkörper, nicht aber gegen Wasser. IP54-Panels sind staub- und spritzwassergeschützt und eignen sich für Waschküche, Keller, Garage, Werkstatt und Lager. Im Badezimmer regelt die DIN VDE 0100-701, welche Leuchte in welchem Schutzbereich um Dusche und Wanne zulässig ist – das klärt eine Elektrofachkraft. Für dauerhaft nasse oder stark verschmutzte Bereiche sind LEDVANCE Feuchtraumleuchten die bessere Wahl.
Welche LEDVANCE Panel-Serie passt zu meinem Projekt?
Für Nebenräume, Lager und Keller ist das Panel Value 600 die wirtschaftliche Einstiegslösung. Die Deckenleuchte Panel 600 deckt mit 4.320 lm, IP20 oder IP54, 90° oder 120° und optional DALI viele Standardaufgaben ab. Für Bildschirmarbeit eignen sich die UGR19-Varianten von Panel Performance und Panel Compact sowie das PL INT 600 V; Panel Performance gibt es zusätzlich in 1200 und 1200 × 300 mm. Für Wohnräume, Homeoffice und smarte Projekte passt die Planon-Familie mit WiFi oder Matter, Tunable White und RGBW. Die exakten Werte stehen je Artikel in den technischen Daten.