LED-Röhren · T8 · 120 cm (1200 mm) · Sockel G13 · Ersatz für 36 W Leuchtstoffröhre

T8 LED Röhren (120 cm)

T8 LED Röhren mit 120 cm – ebenso gesucht als LED Röhre 1200 mm, G13 LED Röhre oder LED-Leuchtstoffröhre 120 cm – ersetzen die klassische 36-W-Leuchtstoffröhre mit nur 10 bis 20 W und bis zu 2.600 Lumen. Sie passen in die vorhandenen G13-Fassungen von Wannenleuchten, Lichtbändern, Rasterleuchten und Feuchtraumleuchten; entscheidend ist allein, ob die Röhre zum Vorschaltgerät Ihrer Leuchte passt: KVG/VVG mit Starter, EVG ohne Starter oder 230-V-Netzbetrieb nach Umbau. Ob im Dauerbetrieb in Büro, Praxis, Lager, Werkstatt, Tiefgarage, Industriehalle oder Großküche oder zu Hause in Garage, Keller, Hobbyraum, Heimwerkstatt, Hausflur und Küche: Hier finden Sie Markenröhren von Osram/Ledvance, Philips und Modee in warmweiß (3.000 K), neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K) und tageslichtweiß (6.500 K) – quecksilberfrei, sofort hell und mit bis zu 100.000 Stunden Nennlebensdauer.

120 cm · G131.200 mm ohne Stifte · Bauform T8
bis 2.600 lmErsetzt die 36-W-Leuchtstoffröhre mit 10–20 W
3.000–6.500 KWarmweiß, neutral-/kaltweiß (4.000 K) & tageslichtweiß
KVG · EVG · 230 VRöhren für jede Betriebsart – Eignung je Artikel
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So tauschen Sie eine T8-Röhre

Welches Video passt, hängt von Ihrer Leuchte ab: Ist ein Starter verbaut, arbeitet sie meist mit KVG oder VVG, ohne Starter meist mit EVG. Den Umbau auf Netzbetrieb darf nur eine Elektrofachkraft ausführen.

Leuchte mit Starter (KVG/VVG)

Röhre um 90° drehen und herausnehmen, Starter gegen Dummy-Starter tauschen, LED-Röhre einsetzen. Animation mit Musik, rund 80 Sekunden. Zur Anleitung · Video einzeln ansehen

Leuchte ohne Starter (EVG)

EVG-Typ mit der Liste des Röhrenherstellers abgleichen, dann nur die Röhre tauschen. Animation mit Musik, rund 90 Sekunden. Zur Anleitung · Video einzeln ansehen

Umbau auf Netzbetrieb – nur Elektrofachkraft

Für LED-Röhren, die Netzbetrieb brauchen: Das EVG wird stillgelegt, die Fassungen werden nach dem Schaltbild der Röhre angeschlossen. Diese Arbeit gehört ausschließlich in die Hände einer Elektrofachkraft. Animation mit Musik, rund 105 Sekunden. Zur Anleitung · Video einzeln ansehen

Röhre ausmessen

Durchmesser zeigt T5, T8 oder T12, der Stiftabstand den Sockel; die Länge wird ohne Stifte gemessen. Animation mit Musik, rund 90 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • Passt 1:1 in die 36-W-Fassung: T8 steht für einen Rohrdurchmesser von 8/8 Zoll (rund 26 mm, LED-Röhren je nach Modell 26–29 mm), G13 für den Zweistiftsockel mit 13 mm Stiftabstand. Alle Röhren dieser Kategorie messen 1.200 mm ohne Stifte und rund 1.211–1.214 mm mit Stiften – exakt das Maß der klassischen 36-W-Leuchtstoffröhre.
  • Das Vorschaltgerät entscheidet: Sitzt ein Starter in der Leuchte, arbeitet sie mit KVG oder VVG – dann passt eine KVG-taugliche Röhre mit LED-Starter. Ohne Starter ist meist ein EVG verbaut – dann eine EVG-Röhre laut Kompatibilitätsliste oder eine Universalröhre. Für den 230-V-Netzbetrieb muss eine Elektrofachkraft die Leuchte umverdrahten.
  • Helligkeit nach Lumen, nicht nach Watt: Die Standardserien liefern 1.620 bis 2.600 lm bei 10 bis 20 W. Weil LED-Röhren gerichtet nach unten abstrahlen (meist 160° bis 240°), kommt davon deutlich mehr auf Tisch und Boden an als bei der rundum strahlenden Leuchtstoffröhre. Spitzenmodelle erreichen bis zu 210 lm/W.
  • Lichtfarbe passend zur Aufgabe: Warmweiß (3.000 K, Code 830) für Gastraum, Empfang und Wohnbereich, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Büro, Praxis, Werkstatt, Küche und Keller, tageslichtweiß (6.500 K, Code 865) für Lager, Prüfplatz, Garage und Hobbyraum.
  • Profi-Qualität für Objekt und Zuhause: Bis zu 100.000 Stunden Nennlebensdauer, bis zu 200.000 Schaltzyklen, sofort volle Helligkeit ohne Flackern und Betrieb ab -20 °C – ideal für Lichtbänder in Büro und Halle, für Tiefgarage und Treppenhaus mit Bewegungsmelder und genauso für Garage, Keller und Heimwerkstatt.
  • Marken- und Spezialserien: Osram/Ledvance Value, Performance, Superior und SubstiTube, Philips CorePro LEDtube, Master LEDtube (HO, UO, UltraEfficient, InstantFit, HF) und Master LEDtube VLE sowie die Modee A-Serie – dazu Röhren mit Splitterschutz, integriertem Bewegungssensor, Connected- und Smart+-WIFI-Steuerung, für Hallen, hohe Temperaturen, Frischetheken, Pflanzen und Reinräume.

1. Länge und Bauform sicher bestimmen

Messen Sie die alte Röhre ohne Stifte: 1.200 mm bedeutet 120 cm, also die 36-W-Klasse. Ein Rohr von rund 26 mm Durchmesser ist T8, die beiden Stifte im 13-mm-Abstand sind der Sockel G13. Steht auf der alten Röhre etwa L 36W/840 oder TL-D 36W/865, sind Sie hier richtig. Kürzere 60-cm-Röhren (18 W) und längere 150-cm-Röhren (58 W) finden Sie in den Nachbarkategorien.

Ratgeber: Längen-Tabelle & Vergleich

2. Vorschaltgerät der Leuchte erkennen

Öffnen Sie die Leuchte stromlos: Ein kleiner zylindrischer Starter und ein schweres Drosselbauteil zeigen ein KVG oder VVG. Kein Starter und ein flaches, leichtes Elektronikgerät bedeuten EVG – dessen Typenbezeichnung brauchen Sie für den Abgleich mit der Kompatibilitätsliste. Wer viele unterschiedliche Leuchten betreut, fährt mit Universalröhren für KVG, EVG und Netzbetrieb am einfachsten.

Ratgeber: EVG, KVG, VVG & Starter

3. Helligkeit und Lichtfarbe festlegen

Für den reinen 1:1-Ersatz genügen 1.800 bis 2.100 lm; für Arbeitsplätze, Werkstatt und Lager mit höherem Lichtbedarf wählen Sie die HO- und UO-Röhren mit 2.300 bis 2.600 lm. Neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K) ist der Standard für Büro, Praxis und Werkstatt, tageslichtweiß (6.500 K) passt zu Lager und Garage, warmweiß (3.000 K) zu Gastronomie und Wohnbereich.

Ratgeber: Lichtfarbe & Kelvin

4. Einbau sicher durchführen

Bei KVG/VVG genügt der Tausch von Röhre und Starter – das schafft auch ein geübter Heimwerker. An EVG-Leuchten tauschen Sie nur die Röhre, sofern das EVG freigegeben ist. Jeder Umbau auf 230-V-Netzbetrieb ist dagegen ein Eingriff in die Leuchte und gehört in die Hände einer Elektrofachkraft, die die Leuchte danach auch kennzeichnet.

Zur Schritt-für-Schritt-Anleitung

T8, G13 und 120 cm: Maße und Bauform im Detail

Die Bezeichnung T8 stammt aus der Leuchtstofftechnik. Sockel G13 und Längenangabe 120 cm legen fest, in welche Leuchte die Röhre passt:

T8, G13 und 120 cm im Detail
KennzeichenBedeutungPraxis
T8T steht für Tube, die 8 für den Durchmesser in Achtelzoll – 8/8 Zoll ergeben rund 26 mm.LED-Röhren bauen mit 26 bis 29 mm Durchmesser etwa so schlank wie das Original.
G13Zwei Kontaktstifte im Abstand von 13 mm an jedem Rohrende.Röhre in die Fassungen schieben und um 90° drehen, bis sie einrastet.
120 cmRohr ohne Stifte: Alle Röhren dieser Kategorie messen 1.200 mm, mit Stiften je nach Modell 1.211 bis 1.214 mm.Passt exakt in Leuchten für die 36-W-Leuchtstoffröhre, die meistverbaute Röhre in Büros, Fluren, Werkstätten und Lagern.

Viele Modelle – bei Philips etwa die mit dem Zusatz rotierend, bei Osram/Ledvance mit drehbaren Endkappen – lassen sich nach dem Einsetzen so ausrichten, dass das gerichtete Licht genau nach unten fällt.

Nicht verwechseln sollten Sie die 120-cm-Röhre mit der 150-cm-Röhre für 58 W und der 60-cm-Röhre für 18 W; im schlanken T5-Format mit Sockel G5 liegen die Längen bei 549, 849, 1.149 oder 1.449 mm.

KVG, VVG, EVG oder 230 V: welche Röhre zu Ihrer Leuchte passt

Mechanisch passt jede T8 LED Röhre 120 cm in jede G13-Fassung – elektrisch entscheidet das Vorschaltgerät. Im Sortiment finden Sie vier Wege:

KVG/VVG mit Starter

Ältere Leuchten

Der häufigste Fall in älteren Leuchten. Sie tauschen die Leuchtstoffröhre gegen eine KVG-taugliche LED-Röhre und den Glimmstarter gegen den passenden LED-Starter, der bei vielen Modellen beiliegt. Die Drossel bleibt im Stromkreis; eine Umverdrahtung entfällt.

EVG ohne Starter

Kompatibilitätsliste

Röhren wie die Osram/Ledvance Performance EVG oder die Philips Master LEDtube HF und InstantFit laufen direkt am elektronischen Vorschaltgerät – aber nur, wenn dessen Typ in der Kompatibilitätsliste des Röhrenherstellers steht. Fällt das EVG später aus, erlischt auch die Röhre.

Universalröhren

KVG/VVG + EVG

Die Philips CorePro LEDtube UN und weitere Universalmodelle arbeiten an KVG/VVG und EVG, viele zusätzlich direkt an 220–240 V. Für Facility Management und Hausverwaltungen heißt das: eine Röhre für unterschiedliche Leuchten und weniger Lagerhaltung.

230-V-Netzbetrieb (AC)

Ohne Vorschaltgerät

Röhren wie die Osram/Ledvance SubstiTube AC oder die Modee A-Serie (AC 175–250 V) werden ohne Vorschaltgerät direkt an Netzspannung betrieben. Dafür muss eine Elektrofachkraft das Vorschaltgerät stilllegen und die Fassungen nach dem Schaltbild des Herstellers anschließen.

Wichtig beim Netzbetrieb: Ob die Röhre einseitig oder beidseitig eingespeist wird, legt allein das Schaltbild des jeweiligen Herstellers fest. Wer eine Leuchte umbaut, übernimmt die Verantwortung für die geänderte Leuchte; ein gut sichtbarer Hinweis an der Leuchte verhindert, dass später versehentlich eine Leuchtstoffröhre eingesetzt wird.

Manche Modelle nennen zwei Leistungs- und Lumenwerte, etwa 11,3/14,0 W bei 2.100/2.600 lm – welcher Wert für welche Betriebsart gilt, steht im Datenblatt.

Lumen statt Watt: Helligkeit, Abstrahlwinkel und Effizienz richtig vergleichen

Eine klassische 36-W-Leuchtstoffröhre in neutralweiß liefert rund 3.350 lm – allerdings rundum in alle Richtungen. In der Leuchte wird ein großer Teil davon erst über Reflektor und Wanne umgelenkt, und dabei geht Licht verloren.

Gerichtet: Standard

LED-Röhren strahlen gerichtet ab: Osram/Ledvance meist mit 190°, Philips Master LEDtube mit 160°, Philips CorePro mit 240°. Deshalb kommt mit 1.800 bis 2.100 lm in typischen Wannen- und Rasterleuchten eine ähnliche Beleuchtungsstärke auf der Arbeitsfläche an.

Heller planen: HO & UO

Wer heller planen möchte, wählt die Varianten HO (High Output) und UO (Ultra Output) mit 2.300 bis 2.600 lm.

Rundum: offene Lichtbänder

Für offene Lichtbänder ohne Reflektor, in denen auch Decke und Wände hell wirken sollen, eignen sich rundum strahlende Röhren wie die Osram/Ledvance SubstiTube T8 360° oder die Modee A-Serie mit 270°.

Bei der Effizienz liegen die Spitzenmodelle vorn: Die Philips Master LEDtube UE (UltraEfficient) und die Osram/Ledvance Superior Efficient erzeugen bis zu 210 Lumen pro Watt – die Superior Efficient zum Beispiel 2.100 lm aus nur 10 W. Das schlägt sich in der Energieeffizienzklasse nieder, die im Sortiment von A bis F reicht und je Artikel angegeben ist.

Wie viel Licht ein Raum braucht, hängt von der Sehaufgabe ab: Für Büroarbeitsplätze nennt die Norm DIN EN 12464-1 einen Wartungswert von 500 Lux.

Lichtfarben und Farbwiedergabe: 830, 840, 865, 940 und 965 verstehen

Der dreistellige Code im Artikelnamen verrät zwei Werte: Die erste Ziffer steht für die Farbwiedergabe – 8 bedeutet Ra 80 bis 89, 9 bedeutet Ra 90 und mehr. Die beiden letzten Ziffern mal 100 ergeben die Farbtemperatur in Kelvin:

3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.000–6.500 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

Code 8303.000 K

Wohnliches, leicht gelbliches Licht für Gastraum, Hotelflur, Empfang, Pausenraum sowie zu Hause für Esszimmer, Wohnküche und Hausflur.

Neutralweiß / kaltweiß

Code 840/9404.000 K

Beide Begriffe – im Englischen Cool White – bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Das klare, sachliche Weiß ist der Standard für Büro, Praxis, Schule, Werkstatt und Verkaufsraum und passt zu Hause in Küche, Badezimmer, Homeoffice, Keller und Hobbyraum.

Tageslichtweiß

Code 860/8656.000–6.500 K

Kühles, leicht bläuliches Licht für Lager, Logistik, Prüfplätze und Werkstatt – und für Garage und Heimwerkstatt, in denen Sie Details gut erkennen möchten. Nicht zu verwechseln mit kaltweiß (4.000 K).

Wo Farben exakt beurteilt werden müssen, lohnt der Griff zu Ra 90 und mehr: Die Osram/Ledvance Superior 940 verbindet 4.000 K mit Ra 90, die Bio-Lumilux 965 liefert tageslichtweißes Licht mit Ra 95 – geeignet für Druckereien, Labore, Arztpraxen, Friseursalons und Farbabmusterung.

Für das Smart Home gibt es die Osram/Ledvance Smart+ WIFI Tube mit per App einstellbarem Weiß von warmweiß bis tageslichtweiß.

Wirtschaftlichkeit: Stromkosten, Wartung und das Aus für die T8-Leuchtstoffröhre

Auslaufmodell

T8-Leuchtstoffröhre 36 W

Eine 36-W-Leuchtstoffröhre nimmt am konventionellen Vorschaltgerät samt Verlusten rund 45 W aus dem Netz auf. Ihre Lebensdauer liegt je nach Typ und Vorschaltgerät nur bei rund 15.000 bis 20.000 Stunden. Seit dem 25. August 2023 dürfen T8-Leuchtstoffröhren in der EU wegen ihres Quecksilbergehalts nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden.

→ Vorhandene Röhren dürfen weiter betrieben und Restbestände abverkauft werden. Alte Leuchtstoffröhren gehören in die Sammelstelle, nicht in den Hausmüll.

Empfehlung

LED-Röhre 14 W

Eine LED-Röhre mit 14 W spart je Brennstelle rund 25 bis 30 W. Die Nennlebensdauer der Röhren in dieser Kategorie liegt je nach Serie bei 25.000 bis 100.000 Stunden (meist bis 70 % Restlichtstrom).

→ Wer heute plant, setzt auf die quecksilberfreie LED-Röhre.

Ein Rechenbeispiel: Bei 3.000 Betriebsstunden im Jahr, typisch für Büro oder Praxis, und angenommenen 30 Cent je Kilowattstunde sind das rund 25 € pro Röhre und Jahr – ein Lichtband mit 40 Röhren spart so rund 1.000 € jährlich. In Tiefgaragen, Lagern und Treppenhäusern mit Dauerlicht rund um die Uhr steigt die Ersparnis auf rund 70 € je Röhre und Jahr.

Dazu kommen die Wartungskosten: Gerade in Hallen, in denen jeder Röhrenwechsel eine Hubarbeitsbühne erfordert, amortisiert sich der Umstieg dadurch oft schneller als über den Strompreis allein.

Spezialröhren für besondere Einsatzorte

Neben den Standardserien führt diese Kategorie Röhren für Aufgaben, die eine normale Röhre nicht oder nur schlecht erfüllt:

  • Splitterschutz: Die Philips Master LEDtube in Kunststoffausführung und Osram/Ledvance-Röhren mit Splitterschutzbeschichtung oder Kunststoffrohr (RP) eignen sich für Lebensmittelbetriebe, Turnhallen, Werkstätten und überall, wo Glasbruch vermieden werden muss.
  • Sensorik und Vernetzung: Die Osram/Ledvance MotionSensor-Röhre schaltet über ihren integrierten Bewegungssensor – ideal für Treppenhaus, Tiefgarage, Lagergang und Keller. Osram/Ledvance Connected und Philips Master LEDtube Connect lassen sich in vernetzte Lichtsteuerungen einbinden.
  • Halle und Hitze: Die Osram/Ledvance Highbay mit 90° bündelt das Licht für hohe Hallendecken, die Temperature-Variante ist bis +80 °C Umgebungstemperatur freigegeben.
  • Branchenlicht: Die Food-Röhre mit der Lichtfarbe NATURA setzt Frischetheken in Szene, die Fluora-Röhre unterstützt das Pflanzenwachstum, und die gelbe Chip Control-Röhre dient Reinräumen der Halbleiter- und Fotolackfertigung, in denen kurzwelliges Licht stören würde.
  • Externer Treiber: Die Osram/Ledvance External-Röhren arbeiten mit Gleichspannung an einem separaten LED-Treiber und sind über diesen dimmbar – eine Systemlösung für neue Lichtbänder.

Dimmbar sind nur Modelle mit diesem Zusatz im Artikelnamen; die Leuchte braucht dann ein passendes dimmbares Betriebsgerät oder Steuersystem.

Profi-Licht für Büro, Lager und Werkstatt – und für Garage, Keller und Hobbyraum zu Hause

Die 120-cm-T8-Röhre ist das Arbeitspferd der gewerblichen Beleuchtung. Sie steckt in Lichtbändern und Rasterleuchten in Büros, Praxen, Schulen und Verwaltungen, in Wannenleuchten in Werkstätten, Kfz-Betrieben und Lagern, in Feuchtraumleuchten in Tiefgaragen, Großküchen und Kühlbereichen und in Hallenleuchten in Industrie und Logistik. Für Hausverwaltungen, Elektrobetriebe und Facility Manager zählen dabei konstante Lichtfarbe über viele Röhren hinweg, schnelle Nachlieferung derselben Serie und lange Wartungsintervalle.

Dieselbe Profi-Qualität lohnt sich zu Hause: in der Feuchtraumleuchte in Garage und Keller, in der Werkbank-Leuchte im Hobbyraum und in der Heimwerkstatt, in der Langfeldleuchte im Hausflur oder im Waschkeller und unter dem Oberschrank in der Küche.

Hinweis: Weil LED-Röhren auch bei Kälte sofort volle Helligkeit liefern und für -20 °C freigegeben sind, entfällt das typische Flackern und Glimmen der Leuchtstoffröhre in der unbeheizten Garage. Die Röhren selbst sind meist IP20 – den Schutz gegen Feuchtigkeit und Staub übernimmt die Leuchte, etwa eine LED-Feuchtraumleuchte mit IP65.

Im Sortiment finden Sie Osram/Ledvance (Value, Performance, Superior, SubstiTube und Spezialröhren), Philips (CorePro LEDtube, Master LEDtube und Master LEDtube VLE) und die preisgünstige Modee A-Serie für den direkten Netzbetrieb. Direkt zur Marke geht es über Osram T8 LED-Röhren 120 cm; reine EVG-Lösungen bündelt die Kategorie LED-Röhren ohne Starter.

Vergleich: T8 LED Röhre 120 cm vs. 36-W-Leuchtstoffröhre

Technischer und wirtschaftlicher Direktvergleich für Büro, Lager, Werkstatt, Objekt und Zuhause
MerkmalT8 LED Röhre 120 cm (G13)T8 Leuchtstoffröhre 36 W (G13)
Sockel & LängeG13, 1.200 mm ohne StifteG13, 1.200 mm ohne Stifte
Leistungsaufnahme10 bis 20 W, am KVG zzgl. geringer Drosselverluste36 W, mit KVG rund 45 W Systemleistung
Lichtstrom & Abstrahlung1.620 bis 2.600 lm (Standardserien), gerichtet mit 160° bis 240°, 360°-Modelle verfügbarrund 3.350 lm (840), rundum – ein Teil geht in der Leuchte verloren
Nennlebensdauer25.000 bis 100.000 h je nach Serie (Datenblatt)rund 15.000 bis 20.000 h je nach Typ und Vorschaltgerät
Schaltfestigkeit50.000 bis 200.000 SchaltzyklenHäufiges Schalten verkürzt die Lebensdauer deutlich
Start & KälteSofort volle Helligkeit, freigegeben ab -20 °CStarterflackern, bei Kälte verzögerter Start und weniger Licht
Quecksilber & EntsorgungQuecksilberfrei, Elektro-AltgerätEnthält Quecksilber, Sammelstelle Pflicht
BruchschutzKunststoffrohr oder Splitterschutzbeschichtung wählbarGlasrohr
VerfügbarkeitAktueller Standard, laufend lieferbarSeit 25.08.2023 kein neues Inverkehrbringen in der EU

Häufige Fragen zu T8 LED Röhren 120 cm (G13, 1200 mm)

Welche Leuchtstoffröhre ersetzt eine T8 LED Röhre mit 120 cm?
Sie ersetzt die T8-Leuchtstoffröhre mit 36 W, 1.200 mm Länge ohne Stifte und Sockel G13 – zum Beispiel Röhren mit der Aufschrift L 36W/840 oder TL-D 36W/865. Achten Sie beim Kauf auf dieselbe Lichtfarbe (die letzten beiden Ziffern des Codes) und darauf, dass die LED-Röhre zum Vorschaltgerät Ihrer Leuchte passt. Für 58-W-Röhren gibt es die 150-cm-Variante, für 18-W-Röhren die 60-cm-Variante.
Muss ich beim Umstieg auf die LED-Röhre den Starter tauschen?
Ja, wenn Ihre Leuchte einen Starter hat (KVG/VVG): Der alte Glimmstarter wird gegen einen LED-Starter getauscht, der bei vielen KVG-Röhren beiliegt. Er überbrückt nur den Startkontakt; die LED-Röhre braucht keine Zündung. Ein alter Starter kann die LED-Röhre stören oder zum Flackern bringen. Hat die Leuchte keinen Starter, arbeitet sie in der Regel mit EVG – dann entfällt dieser Schritt.
Meine Leuchte hat keinen Starter – welche T8 LED Röhre passt?
Dann ist fast immer ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) verbaut. Sie haben zwei Möglichkeiten: Eine EVG-Röhre wie die Osram/Ledvance Performance EVG oder die Philips Master LEDtube HF bzw. InstantFit – vorausgesetzt, Ihr EVG-Typ steht in der Kompatibilitätsliste des Herstellers –, oder eine Universalröhre wie die Philips CorePro LEDtube UN. Steht Ihr EVG nicht auf der Liste oder ist es alt, ist der Umbau auf 230-V-Netzbetrieb durch eine Elektrofachkraft die dauerhaft sicherere Lösung.
Kann ich die Leuchte selbst auf 230-V-Netzbetrieb umbauen?
Nein, das ist Arbeit für eine Elektrofachkraft. Beim Umbau wird das Vorschaltgerät stillgelegt und die Fassungen werden nach dem Schaltbild des Röhrenherstellers neu verdrahtet – je nach Modell ein- oder beidseitig eingespeist. Wer umbaut, übernimmt die Verantwortung für die geänderte Leuchte. Danach sollte die Leuchte gut sichtbar gekennzeichnet werden, damit niemand mehr eine Leuchtstoffröhre einsetzt. Das Einsetzen einer KVG-Röhre mit LED-Starter oder einer freigegebenen EVG-Röhre ist dagegen ein normaler Lampenwechsel.
Warum hat die LED-Röhre weniger Lumen als die Leuchtstoffröhre – ist sie trotzdem hell genug?
Eine 36-W-Leuchtstoffröhre liefert rund 3.350 lm, strahlt aber rundum ab; ein großer Teil geht in Reflektor und Wanne verloren. LED-Röhren strahlen gerichtet mit 160° bis 240° nach unten und bringen deshalb mit 1.800 bis 2.100 lm in typischen Wannen- und Rasterleuchten eine ähnliche Helligkeit auf die Arbeitsfläche. Wer mehr Licht möchte – etwa in Werkstatt, Lager oder Garage –, wählt HO- oder UO-Röhren mit 2.300 bis 2.600 lm. In offenen Lichtbändern ohne Reflektor sind rundum strahlende 360°-Röhren die bessere Wahl.
Welche Lichtfarbe passt für Büro, Werkstatt, Garage oder Küche?
Neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840) – beide Begriffe meinen exakt dieselbe Lichtfarbe – ist der Standard für Büro, Praxis, Werkstatt und Verkaufsraum und passt zu Hause in Küche, Badezimmer, Homeoffice, Keller und Hobbyraum. Tageslichtweiß (6.500 K, Code 865) eignet sich für Lager, Prüfplätze, Garage und Heimwerkstatt. Warmweiß (3.000 K, Code 830) wirkt wohnlich und passt in Gastronomie, Empfang, Hausflur und Wohnbereich. Steht eine 9 vorne im Code (etwa 940 oder 965), ist die Farbwiedergabe besonders natürlich (Ra 90 und mehr).
Sind T8 LED Röhren 120 cm dimmbar?
Nur die Modelle mit dem Zusatz dimmbar im Artikelnamen. Dazu gehören die Philips Master LEDtube HF und InstantFit an einem dimmbaren, freigegebenen EVG, die Osram/Ledvance External-Röhren an einem separaten dimmbaren LED-Treiber sowie vernetzte Röhren wie Osram/Ledvance Connected, Philips Master LEDtube Connect und die Smart+ WIFI Tube, die per App gedimmt wird und ihr Weiß von warmweiß bis tageslichtweiß ändern kann. Röhren am KVG oder im 230-V-Netzbetrieb lassen sich über einen normalen Wanddimmer nicht dimmen.
Darf ich noch T8-Leuchtstoffröhren kaufen und betreiben?
Seit dem 25. August 2023 dürfen T8-Leuchtstoffröhren in der EU wegen ihres Quecksilbergehalts nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden. Vorhandene Röhren dürfen Sie weiter betreiben, und Händler dürfen bereits in Verkehr gebrachte Restbestände abverkaufen. Langfristig führt aber kein Weg an der LED-Röhre vorbei – sie ist quecksilberfrei, spart Strom und hält ein Vielfaches länger. Ausgediente Leuchtstoffröhren geben Sie bei einer Sammelstelle ab, nicht im Hausmüll.
Funktionieren T8 LED Röhren in der Feuchtraumleuchte in Garage, Keller oder Tiefgarage?
Ja, sie sind dafür sogar besonders gut geeignet. Die Röhren dieser Kategorie sind für Umgebungstemperaturen ab -20 °C freigegeben und liefern auch in der unbeheizten Garage sofort volle Helligkeit, ohne das typische Flackern der Leuchtstoffröhre bei Kälte. Die Röhre selbst ist meist IP20 – den Schutz gegen Feuchtigkeit und Staub übernimmt die Leuchte, etwa eine Feuchtraumwannenleuchte mit IP65. Für Treppenhaus, Keller und Tiefgarage gibt es außerdem die Osram/Ledvance MotionSensor-Röhre mit integriertem Bewegungssensor.
Wie lange hält eine T8 LED Röhre und wann lohnt sich der Umstieg?
Je nach Serie geben die Hersteller 25.000 bis 100.000 Stunden Nennlebensdauer an, meist bis 70 % Restlichtstrom. Eine 36-W-Leuchtstoffröhre am KVG nimmt samt Verlusten rund 45 W auf, eine LED-Röhre mit 14 W spart also rund 25 bis 30 W je Brennstelle. Bei 3.000 Stunden im Jahr und angenommenen 30 Cent je Kilowattstunde sind das rund 25 € pro Röhre und Jahr, bei Dauerlicht rund um die Uhr etwa 70 €. In Büro, Lager und Tiefgarage rechnet sich der Wechsel deshalb meist schnell; zu Hause lohnt er sich vor allem bei Leuchten, die lange brennen oder schwer zugänglich sind.