Wer in Lagerhalle, Werkstatt oder Büro noch 36-Watt-Leuchtstoffröhren betreibt, zahlt doppelt: einmal beim Strom, einmal bei jedem Röhrenwechsel. Die Philips LED CorePro LEDtube T8 240° Universal UO 15,5-36W/830 warmweiß 2200lm G13 KVG EVG AC 1200mm setzt genau hier an. Sie ersetzt die klassische T8-Röhre mit G13-Sockel, leistet 2.200 Lumen bei nur 15,5 Watt und lässt sich je nach Bestandsleuchte an unterschiedlichen Vorschaltgeräten betreiben.
Universal-Röhre für KVG, EVG und Netzspannung
Die UO-Ausführung ist als Universalröhre konzipiert: Laut Spezifikation arbeitet sie am konventionellen Vorschaltgerät (KVG/VVG), am elektronischen Vorschaltgerät (EVG) und im Direktbetrieb an Netzspannung von 220 bis 240 Volt. Das spart dem Elektrohandwerk Typenvielfalt im Lager und dem Facility Management die aufwendige Bestandsaufnahme jeder einzelnen Leuchte. Prüfen Sie dennoch die Kompatibilitätsliste des Herstellers, die Sie als PDF auf dieser Seite finden. Welche Vorschaltgeräte freigegeben sind, entscheidet über den störungsfreien Betrieb.
Warmweißes Licht mit 141 lm/W und 240° Abstrahlung
Mit 3.000 K (830) liefert die Röhre ein angenehm warmweißes Licht, das in Büros, Praxen, Hotelfluren und Verkaufsräumen freundlicher wirkt als nüchterne Standardbeleuchtung. Die Farbwiedergabe liegt bei Ra 80, die Lichtausbeute bei 141 lm/W. Der Abstrahlwinkel von 240° verteilt das Licht breit, sodass Schattenzonen in Regalgängen oder an Werkbänken seltener entstehen. Der Verbrauch beträgt 16 kWh je 1.000 Betriebsstunden bei Energieeffizienzklasse D. Philips gibt eine Nennlebensdauer von 50.000 Stunden an; bei täglich zwölf Betriebsstunden entspricht das mehr als elf Jahren ohne Röhrenwechsel. Mit 28 mm Durchmesser und 202 Gramm Gewicht passt sie in bestehende T8-Leuchten mit zweipoliger G13-Fassung.
Fünf Gründe für den Umstieg auf die LEDtube
- Weniger Wartungsaufwand: Mit 50.000 Stunden Lebensdauer und 50.000 Schaltzyklen entfallen Röhrentausch und Leitereinsätze deutlich seltener als bei Leuchtstofflampen.
- Sofortlicht ohne Aufwärmphase: Start- und Aufwärmzeit betragen jeweils 0,5 Sekunden, das ist ideal für Treppenhaus, Hausflur oder Garage mit häufigem Schalten.
- Geringere Stromkosten: 15,5 Watt statt 36 Watt Referenzleistung senken die Leistungsaufnahme um mehr als die Hälfte, was im Dauerbetrieb von Logistik, Industrie und Einzelhandel spürbar wird.
- Robust bei Kälte und Wärme: Der Umgebungstemperaturbereich von -20 bis +45 °C erlaubt den Einsatz in unbeheizten Hallen, Tiefgaragen und kühlen Kellerräumen.
- Quecksilberfreie Technik: Die LED-Röhre enthält kein Quecksilber, und das matte Glasrohr streut das Licht weicher.
Vom Lagerregal bis zum Hobbykeller
Hotellerie, Gastronomie, Kommunen und Hausverwaltungen setzen die Röhre in Fluren, Technikräumen und Tiefgaragen ein; Kfz-Werkstätten profitieren vom hellen, gleichmäßigen Licht über der Hebebühne. Genauso eignet sich die LEDtube für Privatanwender, die in der eigenen Werkstatt, im Hobbykeller, in der Garage oder im Hausflur eine alte Leuchtstoffleuchte modernisieren möchten. Auch in der Küche mit Unterbauleuchte oder im Arbeitszimmer sorgt die warmweiße Lichtfarbe für eine behagliche Stimmung. Die Länge beträgt nominell 1.200 mm (tatsächlich 1.214 mm bei 28 mm Durchmesser), prüfen Sie daher vor dem Kauf den Platz in der Leuchte.
Sichere Montage durch die Elektrofachkraft
Die Installation erfolgt grundsätzlich im spannungsfreien Zustand und gehört in die Hände einer Elektrofachkraft. Besonders beim Wechsel von Leuchtstoff- auf LED-Röhren muss geklärt sein, ob die vorhandene Verdrahtung, der Starter und das Vorschaltgerät (KVG/VVG, EVG) zur Röhre passen oder ob die Leuchte für den Direktbetrieb an 230 V umgebaut wird. Beachten Sie, dass diese Röhre nicht dimmbar ist. Für jede Leuchte gilt: Röhre prüfen, Kompatibilität bestätigen, dokumentieren. Für Objekte mit vielen Leuchten lohnt sich die Bestellung größerer Stückzahlen in einem Zug, damit Lichtfarbe und Helligkeit im gesamten Gebäude einheitlich bleiben.

