Osram / Ledvance LED Tube & SubstiTUBE · T8 · 1.500 mm · Sockel G13 · Ersatz für die 58-W-Leuchtstoffröhre

Osram T8 LED-Röhren 150 cm

Osram T8 LED-Röhren 150 cm – ebenso gesucht als Osram LED-Röhre 1500 mm, Ledvance LED Tube T8 150 cm oder Osram SubstiTUBE 58 W – ersetzen die klassische 58-W-Leuchtstoffröhre wie die L 58W/840 direkt im G13-Sockel. Statt 58 W nehmen sie je nach Linie nur rund 17 bis 29 W auf, liefern rund 2.000 bis 4.100 Lumen und sind sofort nach dem Einschalten voll hell – ohne Startflackern und ohne Quecksilber. Gebaut für den Dauerbetrieb in Lager, Produktionshalle, Werkstatt, Büro, Praxis, Supermarkt und Tiefgarage, bringt dieselbe Profi-Qualität auch zu Hause in Garage, Keller, Hobbyraum, Waschküche und Küche klares, sparsames Licht. Hier finden Sie die Linien Value, Performance, Superior, Universal und SubstiTUBE von Osram / Ledvance für Leuchten mit KVG/VVG und LED-Starter, mit EVG oder für den 230-V-Direktbetrieb – in warmweiß (3.000 K), neutralweiß / kaltweiß (4.000 K) und tageslichtweiß (6.500 K), dazu Spezialröhren für hohe Hallen, Frischetheke, Pflanzen und lichtempfindliche Fertigung.

T8 · G13 · 1.500 mmØ 27–28 mm · 1:1-Ersatz für die 58-W-Röhre
2.000–4.100 lmBei rund 17–29 W statt 58 W
3.000–6.500 KWarmweiß, neutral-/kaltweiß (4.000 K) & tageslichtweiß
bis 210 lm/WBis Energieklasse A · bis 100.000 h Lebensdauer
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So tauschen Sie eine T8-Röhre

Welches Video passt, hängt von Ihrer Leuchte ab: Ist ein Starter verbaut, arbeitet sie meist mit KVG oder VVG, ohne Starter meist mit EVG. Den Umbau auf Netzbetrieb darf nur eine Elektrofachkraft ausführen.

Leuchte mit Starter (KVG/VVG)

Röhre um 90° drehen und herausnehmen, Starter gegen Dummy-Starter tauschen, LED-Röhre einsetzen. Animation mit Musik, rund 80 Sekunden. Zur Anleitung · Video einzeln ansehen

Leuchte ohne Starter (EVG)

EVG-Typ mit der Liste des Röhrenherstellers abgleichen, dann nur die Röhre tauschen. Animation mit Musik, rund 90 Sekunden. Zur Anleitung · Video einzeln ansehen

Umbau auf Netzbetrieb – nur Elektrofachkraft

Für LED-Röhren, die Netzbetrieb brauchen: Das EVG wird stillgelegt, die Fassungen werden nach dem Schaltbild der Röhre angeschlossen. Diese Arbeit gehört ausschließlich in die Hände einer Elektrofachkraft. Animation mit Musik, rund 105 Sekunden. Zur Anleitung · Video einzeln ansehen

Röhre ausmessen

Durchmesser zeigt T5, T8 oder T12, der Stiftabstand den Sockel; die Länge wird ohne Stifte gemessen. Animation mit Musik, rund 90 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • Passt 1:1 in die 150-cm-Leuchte: Bauform T8 mit Sockel G13, Nennlänge 1.500 mm ohne Stifte (1.513 bzw. 1.514 mm mit Kontaktstiften) und 27–28 mm Durchmesser – der direkte Ersatz für die 58-W-Leuchtstoffröhre wie die L 58W/840.
  • Die Betriebsart entscheidet: KVG/VVG mit LED-Starter statt Glimmstarter, EVG nur bei Eintrag in der Kompatibilitätsliste von Ledvance, Universal für EVG, KVG und 230 V in einer Röhre, AC für den 230-V-Direktbetrieb nach Umverdrahtung durch eine Elektrofachkraft. Die Freigabe steht direkt im Artikelnamen.
  • Bis zu 70 % weniger Strom: Rund 17 bis 29 W statt 58 W bei rund 2.000 bis 4.100 lm. Die Superior Efficient erreicht mit 17,6 W und 3.700 lm 210 lm/W und damit Energieeffizienzklasse A – die Leuchtstoffröhre kommt auf rund 90 lm/W.
  • Lichtfarbe passend zum Raum: Warmweiß (3.000 K, Code 830) für Gastraum, Hotelflur und Wohnküche, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840/940 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Büro, Praxis, Lager, Küche, Keller und Garage, tageslichtweiß (6.500 K, Code 865/965) für Produktion, Prüfplatz und Werkstatt.
  • Profi-Qualität für Objekt und Zuhause: 30.000 bis 100.000 Stunden Lebensdauer, bei den meisten Typen 200.000 Schaltzyklen, sofort volles Licht auch bei −20 °C und kein Quecksilber. Das senkt Wartungskosten in Halle, Tiefgarage und Treppenhaus – und macht die Röhre zur langlebigen Lösung für die eigene Garage, den Keller oder die Hobbywerkstatt.
  • Linien und Spezialtypen: Osram / Ledvance Value, Performance, Superior (inklusive Efficient und UO), Universal und SubstiTUBE (Value, Pro, 360°, Connected), dazu Highbay mit 90° für hohe Hallen, Motion mit Bewegungssensor, Bio-Lumilux mit Ra 95, Food für Frischetheken, Fluora für Pflanzen und Chip Control für lichtempfindliche Fertigung.

1. Vorschaltgerät erkennen: KVG/VVG, EVG oder 230 V?

Schalten Sie die Leuchte spannungsfrei und nehmen Sie Röhre und Abdeckung ab. Sitzt seitlich an der Fassung ein kleiner zylindrischer Starter, arbeitet die Leuchte mit KVG oder VVG – dann passen alle Röhren mit KVG im Namen, und der Glimmstarter wird gegen einen LED-Starter getauscht. Ohne Starter ist fast immer ein EVG verbaut: Wählen Sie einen EVG- oder Universal-Typ und gleichen Sie die Typenbezeichnung auf dem EVG mit der Kompatibilitätsliste von Ledvance ab. Den Umbau auf 230-V-Direktbetrieb übernimmt eine Elektrofachkraft.

Ratgeber: EVG, KVG & VVG erkennen

2. Länge und Sockel prüfen: wirklich die 150-cm-Klasse?

Messen Sie die alte Röhre ohne Kontaktstifte: Rund 1.500 mm Länge und etwa 26 mm Durchmesser bedeuten T8 in der 150-cm-Klasse mit G13-Sockel – steht dazu 58W auf der Röhre, sind Sie hier richtig. 1.200 mm gehören zur 36-W-Klasse, eine dünne Röhre mit 16 mm Durchmesser und 1.449 mm Länge ist eine T5. Für beide gibt es eigene Kategorien mit passenden LED-Röhren.

Ratgeber: Längen-Tabelle Leuchtstoff vs. LED

3. Linie nach Betriebsstunden wählen

Je länger die Leuchte brennt, desto stärker zahlt sich Effizienz aus. Für Keller, Abstellraum oder die private Garage mit wenigen Stunden am Tag genügt Value mit 18,3 W. Für Büro, Werkstatt und Verkaufsfläche im Tagesbetrieb ist Performance die ausgewogene Wahl. In Lager, Produktion, Tiefgarage oder Supermarkt mit langen Laufzeiten amortisieren sich Superior und Superior Efficient mit bis zu 210 lm/W, Energieeffizienzklasse A und bis 100.000 Stunden Lebensdauer am schnellsten.

Ratgeber: Energieeffizienzklassen A–G

4. Lichtfarbe und Helligkeit festlegen

Übernehmen Sie den Farbcode der alten Röhre: 830 ist warmweiß (3.000 K), 840 neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, dieselbe Lichtfarbe), 865 tageslichtweiß (6.500 K). Als 1:1-Ersatz sind bereits die Standard-Typen mit rund 2.000 bis 3.100 lm ausgelegt, weil die LED-Röhre ihr Licht mit 190° gezielt nach unten abgibt. Soll es spürbar heller werden, etwa in Werkstatt oder Halle, wählen Sie einen UO-Typ mit 3.500 bis 4.100 lm.

Ratgeber: Lichtfarbe & Kelvin

Osram LED-Röhre 150 cm (1500 mm): Maße, G13-Sockel und welche Röhre sie ersetzt

Die 150-cm-Röhre ist die längste gängige T8-Bauform und steckt in unzähligen Lichtbändern, Hallen-, Werkstatt- und Feuchtraumleuchten. Unterschiedliche Millimeterangaben in Datenblättern beschreiben dieselbe Leuchtengröße.

Durchmesser

26 mm

T8 beschreibt den Durchmesser in Achtelzoll: 8 × 3,175 mm ergeben 25,4 mm, im Handel meist als 26 mm angegeben. Die Osram-LED-Röhren messen laut Datenblatt 27 bis 28 mm und sitzen in denselben Fassungen und Halteklammern.

Nennlänge

1.500 mm

Die Nennlänge beträgt 1.500 mm ohne Kontaktstifte; mit Stiften kommen je nach Typ 1.513 oder 1.514 mm heraus.

Sockel

G13

Die beiden Stifte des G13-Sockels haben 13 mm Stiftabstand.

Ersatz für

58 W

Ersetzt wird die 58-W-Leuchtstoffröhre, im Handel als L 58W/840, T8 58W oder 1500-mm-Röhre bekannt.

Der Umstieg lohnt sich doppelt: Seit Ende August 2023 dürfen T8-Leuchtstoffröhren in der EU nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden, Restbestände werden knapper. Wer jetzt auf die Osram T8 LED-Röhre 150 cm wechselt, behält die vorhandene Leuchte und senkt zugleich Stromverbrauch und Wartungsaufwand.

KVG, VVG, EVG oder 230 V: die Betriebsart im Artikelnamen richtig lesen

Die wichtigste Kaufentscheidung ist nicht die Wattzahl, sondern das Vorschaltgerät Ihrer Leuchte. Osram / Ledvance schreibt die Freigabe direkt in den Artikelnamen:

Betriebsart im Artikelnamen richtig lesen
KennzeichnungLeuchtePraxis
KVGKVG, KVG VVG oder EM=KVG: konventionelles oder verlustarmes Vorschaltgerät mit GlimmstarterAlten Starter gegen einen LED-Starter tauschen, Röhre direkt einsetzen – ohne Eingriff in die Verdrahtung.
EVGEVG: elektronisches Vorschaltgerät, also ohne StarterDas EVG muss in der Kompatibilitätsliste von Ledvance stehen; die Bezeichnung finden Sie auf dem Typenschild im Leuchtengehäuse.
EVG KVG ACUniversal (EVG KVG AC): die flexible Lösung für gemischte BeständeDieselbe Röhre läuft am EVG, am KVG mit LED-Starter und nach dem Umbau direkt an 230 V.
ACAC 220–240 V: 230-V-Direktbetrieb, das Vorschaltgerät wird stillgelegtViele Osram-Typen tragen KVG und AC gemeinsam im Namen: Sie laufen zunächst am vorhandenen KVG und können später ohne neuen Röhrenkauf umverdrahtet werden.

Die Umverdrahtung auf Netzbetrieb erfolgt strikt nach dem Schaltbild im Datenblatt und gehört ausschließlich in die Hände einer Elektrofachkraft. Eine Sonderrolle hat die LED Tube External T8 mit 42 V DC: Sie wird von einem separaten, dimmbaren LED-Treiber versorgt und eignet sich für Leuchtenbau und Neuinstallation, nicht als Retrofit für bestehende Leuchten.

Value, Performance, Superior, Universal und SubstiTUBE: die Osram-Linien im Vergleich

Innerhalb der 150-cm-Klasse staffelt Osram / Ledvance die Röhren nach Effizienz, Lichtstrom und Lebensdauer. Entscheidend ist, wie viele Stunden Ihre Leuchten im Jahr brennen:

  • Value: 18,3 W mit 2.000 bis 2.200 lm oder als UO-Variante 29 W mit 3.150 bis 3.500 lm, Lebensdauer 30.000 bis 50.000 Stunden. Die preiswerte Wahl für Keller, Lagerräume, Garage und Nebenflächen mit wenigen Betriebsstunden.
  • Performance: rund 19 bis 24 W, 2.790 bis 3.700 lm und 50.000 bis 75.000 Stunden – der Allrounder für Büro, Werkstatt, Schule und Verkaufsfläche.
  • Superior: 16,7 bis 22,2 W, 2.790 bis 4.100 lm, bis 185 lm/W und bis 100.000 Stunden. Einige Typen bieten zwei Leistungsstufen, etwa 16,7 W mit 3.100 lm oder 22,1 W mit 4.100 lm. Die Spitze bildet die Superior Efficient mit 17,6 W, 3.700 lm und 210 lm/W – Energieeffizienzklasse A.
  • Universal: 20 bis 24 W für EVG, KVG und 230 V in einer Röhre, ideal für Hausverwaltungen und Facility Management mit unterschiedlichen Leuchten im Bestand.
  • SubstiTUBE: die bewährte Osram-Reihe mit Value, Pro (UO, 3.690 lm, 75.000 Stunden) und der 360°-Variante, die wie eine Leuchtstoffröhre rundum abstrahlt – sinnvoll in Leuchten, deren Reflektor oder Opalwanne auf diese Lichtverteilung ausgelegt ist.

Das Kürzel UO steht für Ultra Output: mehr Lumen pro Röhre, wenn Halle, Lager oder Werkstatt heller werden sollen als bisher.

Lichtfarbe und Farbwiedergabe: 830, 840, 865, 940 und 965 richtig wählen

Der dreistellige Code im Artikelnamen verrät zwei Werte: Die erste Ziffer steht für die Farbwiedergabe (8 = Ra 80–89, 9 = Ra 90 und mehr), die beiden letzten Ziffern mal 100 ergeben die Farbtemperatur in Kelvin. So führen Sie die gewohnte Lichtfarbe Ihrer alten Röhre 1:1 weiter:

3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.500 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

8303.000 K

Warmweiß, 3.000 K (Code 830): wohnliches, entspanntes Licht für Gasträume, Hotelflure, Treppenhäuser und Verkaufsräume mit Wohlfühlcharakter – zu Hause für Wohnküche, Esszimmer oder einen gemütlichen Hobbyraum.

Neutralweiß / Kaltweiß

840 / 9404.000 K

Neutralweiß bzw. kaltweiß, 4.000 K (Code 840/940): Beide Begriffe – im Englischen Cool White – bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur. Das klare Arbeitslicht ist Standard in Büro, Praxis, Schule, Werkstatt und Lager sowie in Küche, Keller, Garage und Hausflur.

Tageslichtweiß

865 / 9656.500 K

Tageslichtweiß, 6.500 K (Code 865/965): sehr kühles, aktivierendes Licht für Produktionshallen, Prüfplätze, Kfz-Werkstatt und die Hobbywerkstatt in der Garage.

Daneben gibt es 5.000 K (Code 850) als klares Zwischenweiß. Wo Farben stimmen müssen – in Arztpraxen, Druckereien, Textil- und Lackierbereichen oder beim Friseur –, lohnt die Superior 940 mit Ra 90 oder die Bio-Lumilux 965 mit Ra 95. Für Sonderaufgaben führt das Sortiment die Food-Röhre in NATURA 833 für Frischetheken, die Fluora mit pflanzenorientiertem Spektrum und die gelbe Chip Control für Fertigungsbereiche, in denen kurzwellige Blauanteile stören.

Rechenbeispiel: Was der Umstieg im Lichtband und in der eigenen Garage spart

Objekt

Lichtband mit 50 Röhren

Ein typisches Lichtband in Lager oder Produktion mit 50 Röhren: Ersetzt man jede 58-W-Leuchtstoffröhre durch eine Superior mit 22,1 W, sinkt die Lampenleistung um 35,9 W je Brennstelle – zusammen knapp 1,8 kW. Bei 3.000 Betriebsstunden im Jahr sind das rund 5.390 kWh, bei 0,25 € pro kWh etwa 1.350 € weniger Stromkosten jährlich.

→ Bei Netzbetrieb entfällt zusätzlich die Verlustleistung des alten Vorschaltgeräts.

Zuhause

Garage & Keller

Auch im Privathaushalt rechnet sich der Wechsel: Die Röhre in Garage oder Keller, die abends oft stundenlang brennt, braucht als Value mit 18,3 W weniger als ein Drittel der alten 58 W.

→ Weniger als ein Drittel des bisherigen Verbrauchs.

Mindestens ebenso wichtig ist die Wartung: Mit 75.000 bis 100.000 Stunden Lebensdauer und bei den meisten Typen 200.000 Schaltzyklen entfallen der regelmäßige Röhren- und Starterwechsel, der Einsatz der Hubarbeitsbühne und die Ausfallzeiten. Für die Planung großer Anlagen nennen die Datenblätter außerdem Einschaltstrom und die maximale Röhrenzahl je Leitungsschutzschalter – je nach Typ passen an einen B16-Automaten rund 40 bis über 100 Röhren.

Zudem halten die Röhren die Flimmergrenzwerte der EU-Ökodesign-Verordnung ein, was Bildschirmarbeitsplätze und Maschinenhallen ruhiger macht.

Spezialröhren für Halle, Tiefgarage, Lebensmittelbereich und Lichtmanagement

Neben den Standardlinien bietet Osram / Ledvance in der 150-cm-Klasse Röhren für besondere Anforderungen:

Halle & Regalgang

Highbay 90° Superior UO: gebündeltes Licht mit 4.100 lm und drehbaren Endkappen für hohe Hallen und Regalgänge.

Tiefgarage & Flur

Motion bzw. MotionSensor: integrierter Bewegungssensor für Tiefgarage, Treppenhaus, Lagergang und Kellerflur – Licht nur dann, wenn jemand da ist.

Industrie

6kV Superior UO: ausgelegt auf eine erhöhte Überspannungsfestigkeit von 6 kV für Industrie und Anlagen mit Schaltspitzen im Netz.

Lebensmittelbereich

Splitterschutz und Kunststoff: einzelne Glasröhren mit splitterschützender PET-Beschichtung sowie RP-Typen mit Kunststoffrohr für Lebensmittelverarbeitung, Großküche, Bäckerei und andere Bereiche, in denen Glasbruch vermieden werden muss.

Lichtmanagement

Connected: Röhren für Lichtmanagementsysteme; sie werden über das System gedimmt und geschaltet, nicht über einen herkömmlichen Wanddimmer. In bestehenden Connected-Anlagen ersetzt man sie nur durch Connected-Typen.

Alle Standardröhren sind nicht dimmbar und mit Schutzart IP20 für trockene Innenräume ausgelegt. Für Nassbereiche, Waschküche oder Carport gehört die Röhre in eine geschlossene Feuchtraumleuchte mit passender Schutzart.

Vom Lichtband im Objekt bis zur Garage zu Hause: so gelingt der Röhrenwechsel

Ob Hausverwaltung mit Dutzenden Treppenhaus- und Tiefgaragenleuchten, Elektrobetrieb mit Wartungsvertrag, Supermarkt, Hotel-Wirtschaftsbereich oder Privathaushalt mit Werkstattleuchte im Keller – der Ablauf ist derselbe:

  • Ausbauen: Schalten Sie die Leuchte spannungsfrei, drehen Sie die alte Röhre um 90° und nehmen Sie sie aus den Fassungen.
  • Typ wählen: Prüfen Sie, ob ein Starter verbaut ist, und wählen Sie danach den KVG-, EVG- oder Universal-Typ.
  • Einsetzen: Bei KVG-Leuchten tauschen Sie den Glimmstarter gegen den LED-Starter, setzen die neue Röhre ein und drehen sie um 90° fest.
  • Einheitlich bleiben: In Zweilampen-Leuchten wechseln Sie beide Röhren gleichzeitig, damit Lichtfarbe und Helligkeit einheitlich bleiben. In Objekten mit vielen Brennstellen empfiehlt sich eine einheitliche Linie und Lichtfarbe, damit auch Nachbestellungen farblich zum Bestand passen.
  • Entsorgen: Die ausgebaute Leuchtstoffröhre enthält Quecksilber und gehört zur Sammelstelle oder in die Händlerrücknahme, nicht in den Hausmüll.

Für Neuinstallationen ohne vorhandene Leuchte sind LED-Feuchtraumleuchten die Alternative; markenübergreifend finden Sie alle 150-cm-Röhren unter T8 LED-Röhren 150 cm.

Vergleich: Osram T8 LED-Röhre 150 cm vs. Leuchtstoffröhre T8 58 W

Technischer und wirtschaftlicher Direktvergleich für Halle, Büro, Gewerbe und Zuhause; maßgeblich ist das Datenblatt des einzelnen Artikels.
MerkmalOsram T8 LED-Röhren 150 cmLeuchtstoffröhre T8 58 W (z. B. L 58W/840)
Sockel & LängeG13, 1.500 mm Nennlänge (1.513/1.514 mm mit Stiften)G13, 1.500 mm Nennlänge
Leistungsaufnahmerund 17 bis 29 W je nach Linie58 W zuzüglich Verlustleistung des Vorschaltgeräts
Lichtstromrund 2.000 bis 4.100 lm, mit 190° gerichtet nach unten (SubstiTUBE 360° rundum)rund 5.200 lm bei der L 58W/840, rundum abgestrahlt – ein Teil geht in Reflektor und Leuchte verloren
Lichtausbeute106 bis 210 lm/W, Energieeffizienzklasse A bis Frund 90 lm/W
Lebensdauer30.000 bis 100.000 h je nach Linietypisch bis rund 20.000 h, abhängig vom Vorschaltgerät
StarterKVG/VVG: LED-Starter · EVG und 230 V: kein StarterGlimmstarter bei KVG/VVG, Verschleißteil
Einschalten & Kältesofort volles Licht, ab −20 °C einsetzbar, meist 200.000 SchaltzyklenStartverzögerung am KVG, in Kälte zögerlicher Start und weniger Licht
Quecksilberkeinesenthalten – Rückgabe über Sammelstelle oder Händlerrücknahme
Verfügbarkeitaktuelle Linien von Osram / Ledvanceseit Ende August 2023 kein neues Inverkehrbringen in der EU, nur Restbestände

Häufige Fragen zu Osram T8 LED-Röhren 150 cm

Welche Osram LED-Röhre ersetzt die 58-W-Leuchtstoffröhre L 58W/840?
Jede Röhre dieser Kategorie ist als Ersatz für die 58-W-Klasse ausgewiesen – erkennbar an „-58W“ im Artikelnamen: „20-58W/840“ bedeutet, dass 20 W LED die 58-W-Röhre in Lichtfarbe 840 ersetzen. Für die L 58W/840 wählen Sie also einen Typ mit /840 (neutralweiß bzw. kaltweiß, 4.000 K) und achten zuerst auf die Betriebsart: KVG für Leuchten mit Starter, EVG für Leuchten ohne Starter, Universal für beides. Die Helligkeit steuern Sie über die Linie – von Value mit rund 2.200 lm bis Superior UO mit 4.100 lm.
Wie erkenne ich, ob meine Leuchte ein KVG, VVG oder EVG hat?
Am einfachsten am Starter: Steckt seitlich an der Fassung ein kleiner zylindrischer Glimmstarter, arbeitet die Leuchte mit einem konventionellen (KVG) oder verlustarmen Vorschaltgerät (VVG). Fehlt der Starter, ist fast immer ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) verbaut. Sicher sind Sie, wenn Sie bei ausgeschalteter Sicherung die Abdeckung öffnen und das Typenschild ablesen – ein EVG ist flach und leicht, ein KVG schwer mit Eisenkern. Weitere Merkmale zeigt der Ratgeber zum Vorschaltgerät.
Brauche ich für die LED-Röhre einen Starter?
Nur am KVG oder VVG. Dort ersetzt ein LED-Starter den alten Glimmstarter: Er überbrückt den Starterplatz, damit die LED-Röhre ohne Zündvorgang direkt Strom bekommt. Leuchten mit EVG haben keinen Starter, und auch im 230-V-Direktbetrieb wird keiner gebraucht. Ob ein LED-Starter im Lieferumfang liegt, steht beim jeweiligen Artikel; passende Starter finden Sie unter Starter für Leuchtstoffröhren.
Läuft die Osram LED-Röhre an meinem vorhandenen EVG?
Nur wenn die Röhre eine EVG-Freigabe hat – im Namen steht dann EVG oder Universal – und Ihr konkretes EVG in der Kompatibilitätsliste von Ledvance geführt wird. Lesen Sie dazu Hersteller und Typ vom Typenschild des EVG ab. Ist es nicht gelistet, kann die Röhre flackern, gar nicht starten oder vorzeitig ausfallen. Dann bleibt der Umbau auf 230-V-Direktbetrieb mit einem AC-Typ durch eine Elektrofachkraft. Auch ein altes, bereits auffälliges EVG ist ein guter Grund, gleich auf Netzbetrieb umzurüsten.
Was bedeutet AC 220–240 V – kann ich selbst auf 230-V-Direktbetrieb umbauen?
AC kennzeichnet Röhren, die nach Umverdrahtung direkt an Netzspannung laufen. Vorschaltgerät und Starter werden dabei stillgelegt, die Fassungen nach dem Schaltbild im Datenblatt angeschlossen – je nach Typ mit ein- oder beidseitiger Einspeisung. Das ist ein Eingriff in die Leuchte, den ausschließlich eine Elektrofachkraft ausführen darf; die umgebaute Leuchte wird anschließend gekennzeichnet, damit später niemand versehentlich wieder eine Leuchtstoffröhre einsetzt. Viele Osram-Typen tragen KVG und AC zugleich im Namen und laufen bis zum Umbau am vorhandenen KVG.
1500, 1513 oder 1514 mm – passt die Röhre in meine 150-cm-Leuchte?
Ja. 1.500 mm ist die Nennlänge ohne Kontaktstifte, mit den Stiften des G13-Sockels messen die Röhren je nach Typ 1.513 oder 1.514 mm. Alle Angaben beschreiben dieselbe Leuchtengröße für die 58-W-Röhre. Der Durchmesser liegt bei 27 bis 28 mm und passt in die üblichen T8-Fassungen und Halteklammern. Eine Röhre mit 1.200 mm gehört dagegen zur 36-W-Klasse, siehe Osram T8 LED-Röhren 120 cm.
Ist eine LED-Röhre mit 2.200 lm so hell wie die alte 58-W-Röhre mit über 5.000 lm?
Im Raum oft ja – der Lumenwert allein täuscht. Eine Leuchtstoffröhre L 58W/840 erzeugt rund 5.200 lm, strahlt sie aber rundum ab; je nach Leuchte landet ein Teil davon im Reflektor, in der Wanne oder an der Decke statt auf der Arbeitsfläche. Die LED-Röhre mit 190° Abstrahlwinkel gibt ihr Licht gezielt nach unten ab, außerdem lässt der Lichtstrom einer Leuchtstoffröhre über die Jahre nach. Als 1:1-Ersatz sind deshalb die Standard-Typen mit rund 2.000 bis 3.100 lm ausgelegt; wer es spürbar heller möchte, etwa in Werkstatt, Lager oder Halle, wählt einen UO-Typ mit 3.500 bis 4.100 lm.
Was bedeuten 830, 840 und 865 – ist 840 neutralweiß oder kaltweiß?
Beides. Die erste Ziffer steht für die Farbwiedergabe (8 = Ra 80–89, 9 = Ra 90 und mehr), die beiden letzten mal 100 für die Farbtemperatur. 830 ist warmweiß mit 3.000 K, 840 ist neutralweiß bzw. kaltweiß (Cool White) mit 4.000 K – beide Begriffe meinen exakt dieselbe Lichtfarbe, in unseren Artikelnamen steht meist kaltweiß. 865 ist tageslichtweiß mit 6.500 K. Für Praxen und farbkritische Arbeitsplätze gibt es die Superior 940 mit Ra 90 und die Bio-Lumilux 965 mit Ra 95.
Sind Osram T8 LED-Röhren 150 cm dimmbar?
Die Standardröhren der Linien Value, Performance, Superior, Universal und SubstiTUBE sind nicht dimmbar – weder über einen vorhandenen Wanddimmer noch über ein dimmbares EVG. Dimmbar sind nur Sondertypen: Connected-Röhren über das zugehörige Lichtmanagementsystem und die LED Tube External mit 42 V DC über einen passenden externen LED-Treiber. In bestehenden Connected-Anlagen sollten defekte Röhren nur durch Connected-Typen ersetzt werden, damit die Steuerung weiter funktioniert.
Kann ich die Röhren in Garage, Keller, Kühlbereich oder Feuchtraum einsetzen?
Für Kälte sind sie gut geeignet: Die Röhren arbeiten laut Datenblatt ab −20 °C und sind sofort hell, während Leuchtstoffröhren bei Kälte zögerlich starten und deutlich an Licht verlieren – ideal für unbeheizte Garage, Keller, Lagerhalle oder Tiefgarage. Die Röhren selbst haben aber Schutzart IP20. In Feuchträumen, Waschküche, Carport oder Bereichen mit Kondenswasser gehört die Röhre deshalb in eine geschlossene Feuchtraumleuchte mit passender Schutzart, etwa IP65. Komplette Lösungen finden Sie unter LED-Feuchtraumleuchten.