LED-Röhren · T8 · Sockel G13 · Ø 26 mm · Ersatz für Leuchtstoffröhren

T8 LED-Röhren

T8 LED-Röhren – ebenso gesucht als LED-Leuchtstoffröhre, LED Tube T8 oder G13 LED-Röhre – ersetzen klassische T8-Leuchtstoffröhren mit 18, 30, 36 und 58 W direkt in der vorhandenen Leuchte. Entscheidend sind zwei Punkte: die Länge (60, 90, 120, 150 cm oder Sonderlänge) und die Betriebsart – KVG/VVG mit LED-Starter, EVG laut Kompatibilitätsliste oder Netzbetrieb nach Umbau durch eine Elektrofachkraft. Ob im Dauerbetrieb in Büro, Praxis, Schule, Lager, Tiefgarage, Werkstatt und Supermarkt oder zu Hause in Keller, Garage, Hobbyraum, Küche, Hausflur und Badezimmer: Hier finden Sie Marken-Röhren von Osram/Ledvance, Philips und Modee mit bis zu 3.100 Lumen, oft weniger als der halben Leistungsaufnahme einer Leuchtstoffröhre und Lichtfarben von warmweiß (3.000 K) über neutralweiß / kaltweiß (4.000 K) bis tageslichtweiß (6.000–6.500 K).

T8 · G13Ø 26 mm · zwei Stifte je Ende, 12,7 mm Abstand
60–150 cmPlus Sonderlängen 438, 720 und 1.047 mm
3.000–6.500 KWarmweiß, neutral-/kaltweiß (4.000 K) & tageslichtweiß
KVG · EVG · 230 VBetriebsart je Röhre im Artikelnamen prüfen

Unterkategorien

T8 LED-Röhren nach Länge

Wählen Sie die Länge Ihrer vorhandenen T8-Röhre. Sockel G13 und Betriebsart der Leuchte zusätzlich prüfen.

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So tauschen Sie eine T8-Röhre

Welches Video passt, hängt von Ihrer Leuchte ab: Ist ein Starter verbaut, arbeitet sie meist mit KVG oder VVG, ohne Starter meist mit EVG. Den Umbau auf Netzbetrieb darf nur eine Elektrofachkraft ausführen.

Leuchte mit Starter (KVG/VVG)

Röhre um 90° drehen und herausnehmen, Starter gegen Dummy-Starter tauschen, LED-Röhre einsetzen. Animation mit Musik, rund 80 Sekunden. Zur Anleitung · Video einzeln ansehen

Leuchte ohne Starter (EVG)

EVG-Typ mit der Liste des Röhrenherstellers abgleichen, dann nur die Röhre tauschen. Animation mit Musik, rund 90 Sekunden. Zur Anleitung · Video einzeln ansehen

Umbau auf Netzbetrieb – nur Elektrofachkraft

Für LED-Röhren, die Netzbetrieb brauchen: Das EVG wird stillgelegt, die Fassungen werden nach dem Schaltbild der Röhre angeschlossen. Diese Arbeit gehört ausschließlich in die Hände einer Elektrofachkraft. Animation mit Musik, rund 105 Sekunden. Zur Anleitung · Video einzeln ansehen

Röhre ausmessen

Durchmesser zeigt T5, T8 oder T12, der Stiftabstand den Sockel; die Länge wird ohne Stifte gemessen. Animation mit Musik, rund 90 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • T8 heißt 26 mm Durchmesser mit G13-Sockel: 8/8 Zoll ergeben rund 26 mm, an jedem Röhrenende sitzen zwei Stifte im Abstand von 12,7 mm. Mechanisch passt damit jede T8 LED-Röhre gleicher Länge in jede T8-Fassung – die Auswahl entscheidet sich an Länge und Betriebsart.
  • Länge ohne Stifte messen: 590 mm ersetzt die 18-W-Röhre, 895 mm die 30-W-, 1.200 mm die 36-W- und 1.500 mm die 58-W-Röhre. Für ältere Leuchten gibt es Sonderlängen mit 438, 720 und 1.047 mm.
  • Betriebsart im Artikelnamen prüfen: KVG/VVG (bei Osram auch EM) mit LED-Starter statt Glimmstarter, EVG nur mit freigegebenem Vorschaltgerät laut Kompatibilitätsliste, Universal-Röhren (UN) für beide Leuchtentypen und Netzbetrieb (AC) erst nach Umverdrahtung durch eine Elektrofachkraft.
  • Helligkeit nach Lumen planen: 120-cm-Röhren mit 14–18 W liefern in dieser Kategorie rund 1.800–2.100 lm, 150-cm-Röhren mit 18,3–24 W rund 1.980–3.100 lm. Für Arbeitsplätze mit Normvorgaben sind die hellen HO- und Performance-Modelle die sichere Wahl.
  • Lichtfarbe passend zum Raum: Warmweiß (3.000 K, Code 830) für Gasträume und Wohnbereiche, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Büro, Werkstatt, Küche und Bad, tageslichtweiß (6.000–6.500 K, Code 860/865) für Lager, Prüfplatz, Garage und Hobbyraum.
  • Profi-Qualität für Objekt und Zuhause: Marken-Röhren von Osram/Ledvance, Philips und Modee für den Dauerbetrieb in Büro, Praxis, Lager, Tiefgarage und Supermarkt – und genauso für Keller, Garage, Hobbyraum, Küche und Hausflur. Oft weniger als die halbe Leistungsaufnahme, deutlich längere Wartungsintervalle, Sofortstart ohne Flackern und kein Quecksilber.

1. Länge und Sockel bestimmen

Messen Sie die alte Röhre von Sockelkante zu Sockelkante, also ohne Stifte, und prüfen Sie den Durchmesser: Rund 26 mm bedeuten T8 mit G13-Sockel, 16 mm sind T5 mit G5, 38 mm die alte T12. Die Nennlängen 590, 895, 1.200 und 1.500 mm führen direkt zu den Unterkategorien 60, 90, 120 und 150 cm; auf dem Röhrenaufdruck steht zusätzlich die alte Wattzahl, etwa 36 W für die 120-cm-Röhre.

Ratgeber: Röhrengrößen erkennen

2. Vorschaltgerät erkennen: KVG/VVG oder EVG?

Steckt in der Leuchte ein kleiner, runder Starter, arbeitet sie fast immer mit KVG oder VVG – dann wählen Sie eine Röhre mit KVG/VVG- oder EM-Freigabe und tauschen den Starter gegen einen LED-Starter. Ohne Starter und mit sofortigem, flackerfreiem Start ist meist ein EVG verbaut; dann muss der EVG-Typ vom Typenschild in der Kompatibilitätsliste des Röhrenherstellers stehen. Universal-Röhren decken beide Fälle ab.

Ratgeber: EVG, KVG und VVG

3. Helligkeit nach Lumen planen

„18-36W“ im Artikelnamen heißt: rund 18 W Aufnahme als Ersatz für eine 36-W-Leuchtstoffröhre. Vergleichen Sie zusätzlich den Lumenwert. In Keller, Flur und Abstellraum genügen Standard- und Value-Röhren; für Büro, Praxis, Werkstatt und Verkauf mit Normwerten wie 500 Lux am Büroarbeitsplatz greifen Sie zu den hellen HO- und Performance-Modellen und lassen nach der Umrüstung nachmessen.

Ratgeber: Watt in Lumen umrechnen

4. Lichtfarbe passend zum Raum wählen

Warmweiß mit 3.000 K (Code 830) wirkt einladend in Gastraum, Hotelflur, Empfang und zu Hause als indirekte Lichtvoute im Wohnzimmer. Neutralweiß bzw. kaltweiß mit 4.000 K (Code 840) ist der Standard für Büro, Schule, Praxis und Werkstatt sowie für Küche, Badezimmer, Homeoffice und Keller. Tageslichtweiß mit 6.000–6.500 K (Code 860/865) passt zu Lager, Prüfplatz, Garage und Hobbyraum.

Ratgeber: Lichtfarbe & Kelvin

T8, G13 und 26 mm: Röhre und Länge sicher bestimmen

Das Kürzel T8 beschreibt den Röhrendurchmesser in Achtelzoll: 8/8 Zoll ergeben rund 26 mm. An jedem Ende sitzt ein G13-Sockel mit zwei Stiften im Abstand von 12,7 mm. Damit unterscheidet sich die T8 klar von der schlankeren T5-Röhre mit 16 mm und Sockel G5 sowie von der älteren T12, die zwar ebenfalls G13 nutzt, aber 38 mm dick ist.

Weil Durchmesser und Sockel bei allen T8-Röhren gleich sind, entscheidet vor allem die Länge. Sie wird bei Leuchtstoffröhren ohne die Stifte angegeben; messen Sie also von Sockelkante zu Sockelkante und vergleichen Sie mit den Nennlängen:

T8-Nennlängen im Überblick
NennlängeErsatz fürTypischer Einsatz
590 mm (60 cm)18-W-LeuchtstoffröhreSpiegel-, Werkbank- und Feuchtraumleuchten, Treppenhäuser und Kellerräume
895 mm (90 cm)30 WUnterbau-, Vitrinen- und Regalleuchten
1.200 mm (120 cm)36 WMeistverbaute Länge in Büro, Schule, Praxis und Werkstatt
1.500 mm (150 cm)58 WLager, Halle, Tiefgarage, Supermarkt und Lichtband

Daneben führen wir T8-Sonderlängen mit 438 mm (15 W), 720 mm (16 W) und 1.047 mm (38 W) für ältere Leuchten und Sondergeräte. Die exakte Länge jeder Röhre steht im Artikelnamen und in den technischen Daten.

KVG, VVG, EVG oder 230 V: Die Betriebsart entscheidet

Mechanisch passt jede T8 LED-Röhre gleicher Länge in jede G13-Fassung – elektrisch aber nicht. Entscheidend ist, mit welchem Vorschaltgerät die vorhandene Leuchte arbeitet. Ein sichtbarer Starter, der kleine runde Steckzylinder in der Leuchte, zeigt fast immer ein konventionelles oder verlustarmes Vorschaltgerät (KVG/VVG).

Fehlt er und startet die Röhre sofort ohne Flackern, ist meist ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) eingebaut. Gewissheit gibt das Typenschild. Im Artikelnamen steht, wofür die jeweilige Röhre gebaut ist:

Mit Starter

KVG/VVG, bei Osram auch EM

Der alte Glimmstarter wird gegen einen LED-Starter getauscht, das Vorschaltgerät bleibt in der Leuchte. Ob ein Starter beiliegt, steht in den Artikeldaten.

→ Starter tauschen, Röhre einsetzen

Ohne Starter

EVG

Nur die Röhre tauschen – aber nur, wenn Ihr EVG-Typ in der Kompatibilitätsliste des Röhrenherstellers steht. Dimmbare EVG und Notlicht-EVG nur bei ausdrücklicher Freigabe.

→ Kompatibilitätsliste prüfen

Gemischter Bestand

Universal (zum Beispiel Philips CorePro LEDtube UN)

Laut Hersteller sowohl an EVG als auch an KVG/VVG einsetzbar.

→ Ideal, wenn im Objekt beide Leuchtentypen hängen

230 V direkt

Netzbetrieb (AC, zum Beispiel Modee A-Serie mit 175–250 V)

Das Vorschaltgerät wird stillgelegt, die Fassungen werden direkt an 230 V angeschlossen.

→ Umverdrahtung durch Elektrofachkraft

Steht bei einer KVG-Röhre zusätzlich „AC“ oder „220–240 V“, zeigt erst das Schaltbild im Datenblatt, ob und wie Netzbetrieb vorgesehen ist. Jede Umverdrahtung ist Arbeit für eine Elektrofachkraft; die umgebaute Leuchte wird gut sichtbar gekennzeichnet, damit später niemand versehentlich wieder eine Leuchtstoffröhre einsetzt. Zwei kurze Röhren in Tandemschaltung an einem gemeinsamen KVG funktionieren nur, wenn das Datenblatt das ausdrücklich zulässt.

Lumen statt Watt: Welche LED-Röhre ersetzt 18, 30, 36 und 58 W?

Die Wattangabe im Artikelnamen enthält zwei Werte: „18-36W“ heißt, die LED-Röhre nimmt rund 18 W auf und ersetzt eine 36-W-Leuchtstoffröhre. Für die Helligkeit zählt aber der Lichtstrom in Lumen. In dieser Kategorie reicht er zum Beispiel:

60 cm

Lichtstrom

von rund 720 bis 1.200 lm

90 cm

Lichtstrom

von 1.080 bis 1.700 lm

120 cm

Lichtstrom

von 1.800 bis 2.100 lm

150 cm

Lichtstrom

von 1.980 bis 3.100 lm

Zum Vergleich: Eine T8-Leuchtstoffröhre 36 W/840 liefert nominell rund 3.350 lm, eine 58 W/840 rund 5.200 lm. Direkt vergleichbar sind diese Zahlen nicht. Die Leuchtstoffröhre strahlt rundum, und in vielen Leuchten geht ein beträchtlicher Teil ihres Lichts im Gehäuse, am Reflektor oder an der Decke verloren; die LED-Röhre strahlt dagegen gerichtet mit 190° bis 270° nach unten. In Rasterleuchten und Lichtbändern genügt deshalb oft ein geringerer Lampenlichtstrom für eine ähnliche Beleuchtungsstärke auf der Arbeitsfläche – verlässlich ist aber nur die Messung vor Ort.

Wo Normwerte gelten, etwa 500 Lux für Büroarbeit nach der Arbeitsstättenregel ASR A3.4, wählen Sie die hellen HO-Modelle (High Output) und die Performance-Linie und lassen nach der Umrüstung nachmessen. Für Keller, Flur oder Abstellraum zu Hause reichen die Standard- und Value-Varianten in aller Regel aus.

Lichtfarben 830, 840, 860 und 865: warmweiß, neutralweiß/kaltweiß, tageslichtweiß

Der dreistellige Code hinter dem Schrägstrich verrät Farbwiedergabe und Lichtfarbe. Die 8 vorne steht für eine Farbwiedergabe von Ra 80 bis 89, die beiden letzten Ziffern mal 100 ergeben die Farbtemperatur in Kelvin:

3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.000–6.500 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

8303.000 K

Einladendes, leicht gelbliches Licht für Gastraum, Hotelflur, Empfang und Verkaufsräume mit Wohlfühlcharakter – zu Hause für indirekte Lichtvouten in Wohnzimmer und Esszimmer.

Neutralweiß / kaltweiß

8404.000 K

Beide Begriffe – im Englischen Cool White – meinen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Das klare, sachliche Weiß ist der Standard in Büro, Praxis, Schule, Werkstatt und Verkauf und passt zu Hause in Küche, Badezimmer, Homeoffice, Hausflur und Keller.

Tageslichtweiß, 6.000–6.500 K (Code 860/865)

860/8656.000–6.500 K

Kühles, sehr klares Licht für Lager, Prüf- und Kontrollplätze, Werkstatt, Garage und Hobbyraum – nicht zu verwechseln mit kaltweiß (4.000 K).

Ein Tipp aus der Objektpraxis: Tauschen Sie innerhalb eines Raumes alle Röhren gegen dieselbe Serie in derselben Lichtfarbe. Schon kleine Farbunterschiede zwischen Herstellern oder Serien fallen in einem durchgehenden Lichtband sofort auf; Nachbestellungen aus derselben Serie halten das Lichtbild einheitlich.

Stromkosten, Wartung und Amortisation: ein Rechenbeispiel

Der größte Hebel liegt bei Leuchten mit vielen Brennstunden. Eine 58-W-Leuchtstoffröhre zieht am KVG/VVG einschließlich der Vorschaltgeräteverluste typisch rund 64 bis 70 W; eine LED-Röhre mit 20 bis 24 W am selben Vorschaltgerät kommt mit einem Bruchteil davon aus.

Rechenbeispiel: Vorsichtig gerechnet mit 40 W Ersparnis je Röhre, 3.000 Betriebsstunden im Jahr und 0,30 € je Kilowattstunde: 40 W × 3.000 h = 120 kWh, also rund 36 € pro Röhre und Jahr. In einer Lagerhalle mit 100 Röhren sind das rund 3.600 € jährlich, im Zweischichtbetrieb entsprechend mehr.

Je nach Röhrenpreis, Strompreis und Laufzeit hat sich die Umrüstung deshalb oft schon nach kurzer Zeit bezahlt gemacht. Dazu kommen die Wartungskosten: LED-Röhren erreichen je nach Serie laut Datenblatt rund 30.000 bis 50.000 Stunden und mehr, klassische T8-Leuchtstoffröhren je nach Vorschaltgerät etwa 13.000 bis 20.000 Stunden.

Weniger Röhrenwechsel heißt weniger Leiter- und Hubbühneneinsätze, weniger Ausfälle über Kasse, Werkbank oder Förderband und keine Glimmstarter mehr, die regelmäßig nachgekauft werden müssen. Zu Hause fällt die Rechnung kleiner aus, ist aber spürbar – und die Kellerröhre, die jahrelang flackernd anlief, ist mit dem Tausch in wenigen Minuten erledigt.

Vom Lager bis in den Hobbyraum: Einsatzbereiche in Gewerbe und Zuhause

T8 LED-Röhren sind das Arbeitspferd der gewerblichen Grundbeleuchtung: in Rasterleuchten im Büro, in Klassenzimmern und Arztpraxen, in Lichtbändern von Supermärkten, Lagern und Logistikhallen, in Wannenleuchten von Tiefgaragen, Werkstätten und Kfz-Betrieben, in Gastroküchen und auf Hotelfluren.

Facility Management

Für Facility Management und Hausverwaltungen zählt neben der Ersparnis die einfache Logistik: ein Sockel, wenige Längen und nachbestellbare Serien. LED-Röhren starten sofort mit voller Helligkeit, auch in unbeheizten Hallen und Kühlbereichen, sofern die Umgebungstemperatur im Bereich des Datenblatts liegt, und sie enthalten kein Quecksilber.

Feuchtraum & Schutzart

Die Schutzart bestimmt dabei die Leuchte, nicht die Röhre: In Feuchträumen, Garagen und geschützten Außenbereichen gehört die LED-Röhre in eine geeignete Feuchtraum- bzw. Wannenleuchte, zum Beispiel mit IP65.

Zuhause

Dieselbe Profi-Qualität lohnt sich in der Wannenleuchte in Keller, Garage und Hobbyraum, über der Werkbank, in der Waschküche, im Hausflur und auf dem Dachboden, als Unterbauleuchte in der Küche, in der Spiegelleuchte im Badezimmer oder als warmweiße indirekte Lichtvoute im Wohnzimmer.

Wer bereits eine funktionierende Leuchte für Leuchtstoffröhren besitzt, spart sich so den Austausch der ganzen Leuchte.

Marken und Serien: Osram/Ledvance, Philips und Modee im Überblick

Unser T8-Sortiment besteht aus Marken-Röhren mit belastbaren Datenblättern und Kompatibilitätslisten:

Marken und Serien im Überblick
MarkeSerienAbstrahlwinkel & Praxis
Osram / LedvanceLED Tube T8, früher SubstiTube, in den Linien Value, Performance und Superior sowie SubstiTube Pro und SubstiTube StarGrößter Anteil im Sortiment, durchweg mit 190° Abstrahlwinkel
PhilipsCorePro LEDtube (auch als Universal-Version UN), Master LEDtube HO und Master LEDtube Value im GlasrohrCorePro mit 240°
ModeeA-Serie270° für den Netzbetrieb

Der Abstrahlwinkel hat praktische Folgen: 190° richtet das Licht konzentriert auf Arbeitsfläche und Boden, 240° und 270° hellen Decke und Wände mit auf – angenehm in offenen Leuchten, Fluren und Räumen mit niedriger Decke. Glasröhren sehen der alten Leuchtstoffröhre am ähnlichsten und vergilben nicht; die Rohrausführung jeder Röhre steht in den technischen Daten.

Direkt zur Marke geht es über Osram LED-Röhren und Philips LED-Röhren. Starter und Zubehör finden Sie unter Starter für Leuchtstoffröhren; wer im Bestand weiterhin konventionelle Röhren braucht, wird bei den T8-Leuchtstoffröhren fündig.

Vergleich: T8 LED-Röhre vs. T8-Leuchtstoffröhre (G13)

Technischer und wirtschaftlicher Direktvergleich für Büro, Lager, Werkstatt und Zuhause
MerkmalT8 LED-Röhre (G13)T8-Leuchtstoffröhre (G13)
Sockel & MaßeG13, Ø 26 mm, gleiche Nennlängen 590 bis 1.500 mmG13, Ø 26 mm, Nennlängen 590 bis 1.500 mm
BetriebsgerätKVG/VVG mit LED-Starter, EVG laut Kompatibilitätsliste oder Netzbetrieb nach UmbauKVG/VVG mit Glimmstarter oder EVG
Leistung beim 58-W-Ersatz (150 cm)ca. 18,3 bis 24 W58 W, am KVG/VVG inklusive Verlusten rund 64 bis 70 W
Lichtstrom 150 cmca. 1.980 bis 3.100 lm, gerichtet mit 190° bis 270°ca. 5.200 lm (58 W/840), rundum mit Verlusten in der Leuchte
Mittlere Lebensdauerje nach Serie ca. 30.000 bis 50.000 h und mehr (Datenblatt)ca. 13.000 bis 20.000 h je nach Vorschaltgerät
Einschalten & KälteSofort volle Helligkeit ohne Flackern, auch in unbeheizten Räumen (Datenblattbereich)Startverzögerung am KVG, volle Helligkeit erst nach dem Aufwärmen, kälteempfindlich
Quecksilber & EntsorgungQuecksilberfrei, Rückgabe als ElektroaltgerätEnthält Quecksilber, Rückgabe an Sammelstelle oder Wertstoffhof
DimmenÜberwiegend nicht dimmbar; an Dimm-EVG nur bei ausdrücklicher FreigabeMit dimmbarem EVG dimmbar
Neue WareLaufend lieferbar in allen gängigen Längen60, 120 und 150 cm dürfen seit dem 25. August 2023 nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden

Häufige Fragen zu T8 LED-Röhren (G13, KVG, EVG)

Welchen Sockel und welchen Durchmesser haben T8 LED-Röhren?
T8 LED-Röhren haben an beiden Enden einen G13-Sockel mit zwei Stiften im Abstand von 12,7 mm und einen Röhrendurchmesser von rund 26 mm (8/8 Zoll). Damit passen sie in jede Fassung einer T8-Leuchtstoffröhre. Nicht verwechseln sollten Sie sie mit T5-Röhren (16 mm, Sockel G5) und mit der älteren T12 (38 mm), die zwar ebenfalls G13 nutzt, aber deutlich dicker ist.
Welche Länge brauche ich – und wie messe ich richtig?
Messen Sie die alte Röhre von Sockelkante zu Sockelkante, also ohne die Stifte. Die gängigen T8-Längen sind 590 mm (ersetzt 18 W), 895 mm (30 W), 1.200 mm (36 W) und 1.500 mm (58 W); dazu kommen Sonderlängen mit 438, 720 und 1.047 mm. Oft steht die alte Wattzahl auch auf dem Aufdruck der Röhre. Über den Längenfilter oder die Unterkategorien 60, 90, 120 und 150 cm finden Sie die passende LED-Röhre direkt.
Wie erkenne ich, ob meine Leuchte ein KVG/VVG oder ein EVG hat?
Das schnellste Merkmal ist der Starter: Steckt in der Leuchte ein kleiner, runder Starter, arbeitet sie fast immer mit einem konventionellen oder verlustarmen Vorschaltgerät (KVG/VVG). Typisch ist dann auch ein kurzes Flackern beim Einschalten. Ohne Starter und mit sofortigem, ruhigem Start ist meist ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) verbaut. Sicher ist nur das Typenschild auf dem Vorschaltgerät in der Leuchte; schalten Sie dafür die Leuchte stromlos, bevor Sie die Abdeckung öffnen.
Brauche ich für eine T8 LED-Röhre einen Starter?
Nur in Leuchten mit KVG/VVG. Dort wird der alte Glimmstarter gegen einen LED-Starter (oft auch Dummy-Starter genannt) getauscht, der den Stromkreis lediglich schließt; ob er der Röhre beiliegt, steht in den Artikeldaten. An einem EVG gibt es keinen Starter, und bei Röhren für den Netzbetrieb wird der Starter beim Umbau entfernt. Ein alter Glimmstarter darf nicht mit einer LED-Röhre in Betrieb bleiben.
Kann ich eine T8 LED-Röhre direkt an 230 V betreiben?
Nur, wenn die Röhre ausdrücklich für den Netzbetrieb gebaut ist – etwa die Modee A-Serie mit AC 175–250 V – oder das Datenblatt den Netzbetrieb mit Schaltbild vorsieht. Dann wird das Vorschaltgerät stillgelegt und die Fassungen werden nach dem Schaltbild der Röhre neu verdrahtet, je nach Modell ein- oder beidseitig eingespeist. Diese Arbeit gehört ausschließlich in die Hände einer Elektrofachkraft. Die umgebaute Leuchte sollte gut sichtbar gekennzeichnet werden, damit niemand später versehentlich eine Leuchtstoffröhre einsetzt.
Welche LED-Röhre ersetzt eine 36-W- oder 58-W-Leuchtstoffröhre?
Für die 36-W-Röhre (120 cm) wählen Sie eine T8 LED-Röhre mit 1.200 mm; in dieser Kategorie liefern sie mit 14 bis 18 W rund 1.800 bis 2.100 lm. Die 58-W-Röhre (150 cm) ersetzen LED-Röhren mit 1.500 mm, die mit 18,3 bis 24 W rund 1.980 bis 3.100 lm erreichen. Den Ersatzwert lesen Sie direkt im Artikelnamen ab: „20-58W“ heißt 20 W LED anstelle von 58 W. Weil LED-Röhren gerichtet abstrahlen, kommt mehr Licht auf der Fläche an, als der reine Lumenvergleich vermuten lässt. Für Arbeitsplätze mit Normwerten sind die HO- und Performance-Modelle die sichere Wahl.
Welche Lichtfarbe passt: warmweiß, neutralweiß, kaltweiß oder tageslichtweiß?
Warmweiß (3.000 K, Code 830) wirkt einladend in Gastraum, Hotelflur und Empfang und zu Hause in indirekten Lichtvouten im Wohnzimmer oder Esszimmer. Neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840) – beide Begriffe bezeichnen exakt dieselbe Lichtfarbe von 4.000 Kelvin – ist der Standard für Büro, Praxis, Schule, Werkstatt und Verkauf sowie für Küche, Badezimmer, Homeoffice, Hausflur und Keller. Tageslichtweiß (6.000–6.500 K, Code 860/865) eignet sich für Lager, Prüfplätze, Garage und Hobbyraum. Innerhalb eines Raumes sollten alle Röhren aus derselben Serie und Lichtfarbe stammen.
Sind T8 LED-Röhren dimmbar?
Die Röhren in dieser Kategorie sind laut Artikelnamen überwiegend nicht dimmbar. Betreiben Sie eine LED-Röhre deshalb nicht an einem dimmbaren EVG oder an einem Dimmer, solange das Datenblatt das nicht ausdrücklich erlaubt – sonst drohen Flackern, Brummen oder ein Defekt. Wer gedimmtes Röhrenlicht braucht, etwa in Besprechungsräumen oder Lichtbändern mit Tageslichtsteuerung, plant in der Regel besser eine dimmbare LED-Leuchte statt einer Nachrüströhre.
Lohnt sich die Umrüstung von Leuchtstoffröhren auf LED-Röhren?
Bei vielen Brennstunden fast immer. Eine 58-W-Leuchtstoffröhre zieht am KVG/VVG einschließlich Verlusten typisch rund 64 bis 70 W, die LED-Röhre mit 20 bis 24 W nur einen Bruchteil. Bei vorsichtig gerechnet 40 W Ersparnis, 3.000 Stunden im Jahr und 0,30 € je Kilowattstunde sind das rund 36 € pro Röhre und Jahr – in Büro, Lager oder Tiefgarage mit vielen Röhren schnell vierstellige Beträge. Dazu kommen längere Wartungsintervalle: Je nach Serie halten LED-Röhren laut Datenblatt rund 30.000 bis 50.000 Stunden, Leuchtstoffröhren etwa 13.000 bis 20.000 Stunden. Zu Hause fällt die Ersparnis kleiner aus, der Komfortgewinn im Keller oder in der Garage aber sofort auf.
Darf ich alte Leuchtstoffröhren weiter nutzen, und wie entsorge ich sie?
Ja, vorhandene Leuchtstoffröhren dürfen weiterlaufen. Neue T8-Leuchtstoffröhren in den Längen 60, 120 und 150 cm dürfen in der EU aber seit dem 25. August 2023 nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden, weil sie Quecksilber enthalten. Ausgediente Leuchtstoffröhren gehören deshalb nie in den Hausmüll, sondern unzerbrochen an eine Sammelstelle oder den Wertstoffhof; auch LED-Röhren sind Elektroaltgeräte. Details stehen im Ratgeber Leuchtmittel richtig entsorgen.