LED-Röhren · T8 · 150 cm (1500 mm) · Sockel G13 · Ersatz für 58-W-Leuchtstoffröhren

T8 LED Röhren (150 cm)

T8 LED Röhren mit 150 cm – ebenso gesucht als LED-Röhre 1500 mm, LED Leuchtstoffröhre 150 cm oder G13 LED-Röhre 58 W – ersetzen die klassische 58-W-Leuchtstoffröhre (L 58W, TL-D 58W) in vorhandenen Lichtbändern, Wannen- und Feuchtraumleuchten und kommen dafür mit 16,7 bis 31,5 W aus. Entscheidend für die Auswahl ist die Betriebsart: Röhren für KVG/VVG mit LED-Starter, Röhren für das vorhandene EVG, Universal-Röhren für alle Vorschaltgeräte oder Modelle für den Netzbetrieb nach Umbau durch die Elektrofachkraft. Ob im Dauerbetrieb in Industrie, Lager, Kfz-Werkstatt, Tiefgarage, Büro, Praxis, Supermarkt und Gastronomie oder zu Hause in Garage, Keller, Hobbyraum, Waschküche und Hausflur: Hier finden Sie Markenröhren von Osram/Ledvance, Philips und Modee mit rund 2.000 bis 4.100 Lumen in warmweiß (3.000 K), neutralweiß / kaltweiß (4.000 K) und tageslichtweiß (6.000–6.500 K).

150 cm · G13T8 (26 mm) · 1.500 mm ohne Stifte, ca. 1.514 mm mit Stiften
16,7–31,5 WErsetzt die 58-W-Leuchtstoffröhre (L 58W / TL-D 58W)
bis 4.100 lmAb rund 2.000 lm, UO-Versionen bis 4.100 lm, bis 210 lm/W
KVG · EVG · 230 VBetriebsart je Artikel – Universal-Röhren für alle drei

So tauschen Sie eine T8-Röhre

Welches Video passt, hängt von Ihrer Leuchte ab: Ist ein Starter verbaut, arbeitet sie meist mit KVG oder VVG, ohne Starter meist mit EVG. Den Umbau auf Netzbetrieb darf nur eine Elektrofachkraft ausführen.

Leuchte mit Starter (KVG/VVG)

Röhre um 90° drehen und herausnehmen, Starter gegen Dummy-Starter tauschen, LED-Röhre einsetzen. Animation mit Musik, rund 80 Sekunden. Zur Anleitung · Video einzeln ansehen

Leuchte ohne Starter (EVG)

EVG-Typ mit der Liste des Röhrenherstellers abgleichen, dann nur die Röhre tauschen. Animation mit Musik, rund 90 Sekunden. Zur Anleitung · Video einzeln ansehen

Umbau auf Netzbetrieb – nur Elektrofachkraft

Für LED-Röhren, die Netzbetrieb brauchen: Das EVG wird stillgelegt, die Fassungen werden nach dem Schaltbild der Röhre angeschlossen. Diese Arbeit gehört ausschließlich in die Hände einer Elektrofachkraft. Animation mit Musik, rund 105 Sekunden. Zur Anleitung · Video einzeln ansehen

Röhre ausmessen

Durchmesser zeigt T5, T8 oder T12, der Stiftabstand den Sockel; die Länge wird ohne Stifte gemessen. Animation mit Musik, rund 90 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • 1:1-Ersatz für die 58-W-Leuchtstoffröhre: T8 mit rund 26 mm Durchmesser, Sockel G13 und 1.500 mm Nennlänge (mit Stiften ca. 1.513–1.514 mm) – ersetzt L 58W und TL-D 58W in Lichtbändern, Wannen- und Feuchtraumleuchten mit 16,7 bis 31,5 W statt 58 W.
  • Das Vorschaltgerät entscheidet: Starter in der Leuchte heißt KVG/VVG – dann eine KVG-Röhre mit LED-Starter. Kein Starter heißt meist EVG – dann eine EVG-Röhre laut Kompatibilitätsliste. Universal-Röhren laufen an EVG, KVG/VVG und 230 V; den Umbau auf Netzbetrieb übernimmt nur eine Elektrofachkraft.
  • Helligkeit nach Lumen wählen: rund 2.000–2.300 lm für Keller und Nebenflächen, 2.800–3.700 lm als vollwertiger Ersatz in Werkstatt, Büro und Verkauf, bis 4.100 lm (UO, Ultra Output) für Hallen und Prüfplätze. Die effizientesten Modelle erreichen 210 lm/W und Energieeffizienzklasse A.
  • Lichtfarbe passend zur Aufgabe: Warmweiß (3.000 K, Code 830) für Gast- und Aufenthaltsräume, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840/940 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Büro, Praxis, Werkstatt, Küche und Hausflur, tageslichtweiß (6.000–6.500 K, Code 860/865/965) für Industrie, Lager, Kfz-Werkstatt und Garage.
  • Profi-Qualität für Objekt und Zuhause: Gebaut für den Dauerbetrieb in Industrie, Logistik, Handwerk, Büro, Praxis, Handel und Gastronomie – und genauso ideal für Garage, Keller, Hobbyraum, Waschküche und Hausflur. LED-Röhren starten auch bei −20 °C sofort, sind quecksilberfrei und vertragen bis zu 200.000 Schaltzyklen.
  • Markenserien und Spezialröhren: Osram/Ledvance Value, Performance, Superior, Universal und SubstiTube 360°, Philips CorePro, Master LEDtube und Ecofit sowie die Modee A-Serie – dazu Spezialröhren wie Bio-Lumilux mit Ra 95, Food, Fluora, Temperature, Highbay, 6kV, Motion und Connected.

1. Alte Röhre und Leuchte prüfen

Schalten Sie die Leuchte stromlos und lesen Sie die Aufschrift der alten Röhre: L 58W/840, TL-D 58W/840 oder ähnlich bedeutet T8-Röhre mit 150 cm und Sockel G13. Zur Sicherheit messen: rund 26 mm Durchmesser und 1.500 mm Länge ohne Stifte. Eine nur 16 mm dünne Röhre mit 1.449 mm und kleinem G5-Sockel ist dagegen eine T5 – dafür gibt es eigene LED-Röhren.

Ratgeber: Leuchtstoffröhre vs. LED-Röhre

2. Vorschaltgerät bestimmen

Sitzt seitlich an der Leuchte ein kleiner Starter, arbeitet sie mit KVG oder VVG. Ohne Starter ist fast immer ein EVG verbaut. Sicherheit gibt das Typenschild des Vorschaltgeräts unter der Abdeckung: Hersteller und Typ notieren, denn für EVG-Röhren muss genau dieses Gerät in der Kompatibilitätsliste von Osram/Ledvance oder Philips stehen.

Ratgeber: Vorschaltgerät EVG, KVG, VVG

3. Passende Röhrenvariante wählen

Für KVG/VVG wählen Sie eine Röhre mit KVG im Namen und tauschen den Starter gegen einen LED-Starter. Für das EVG wählen Sie eine EVG- oder Universal-Röhre, sofern Ihr Gerät auf der Liste steht. Wer das Vorschaltgerät dauerhaft loswerden will, lässt die Leuchte von einer Elektrofachkraft auf Netzbetrieb umbauen und nutzt eine Röhre mit AC bzw. 230 V im Namen.

Anleitung: Leuchtstoffröhre durch LED ersetzen

4. Helligkeit und Lichtfarbe festlegen

Achten Sie auf den Lumenwert: rund 3.100–3.700 lm ersetzen die 58-W-Röhre in den meisten Leuchten vollwertig, UO-Röhren mit bis zu 4.100 lm machen Hallen und Werkstätten heller. Warmweiß (3.000 K) passt in Gasträume, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K) in Büro, Praxis, Küche und Hausflur, tageslichtweiß (6.500 K) in Lager, Werkstatt und Garage.

Ratgeber: Lichtfarbe & Kelvin

T8, 150 cm, G13: Maße, Bezeichnungen und welche Röhre Sie ersetzen

T8 LED Röhren mit 150 cm – im Handel auch als LED-Röhre 1500 mm, LED Leuchtstoffröhre 150 cm oder 58-W-LED-Röhre bezeichnet – sind der 1:1-Ersatz für die meistverbaute Langfeldröhre in Lichtbändern, Wannen- und Feuchtraumleuchten. Die Bezeichnung verrät die Maße:

T8

Durchmesser

T8 steht für einen Durchmesser von acht Achtelzoll, also rund 26 mm; LED-Röhren liegen je nach Bauart bei 26 bis 29 mm.

G13

Sockel

Der Sockel G13 hat zwei Stifte im Abstand von 13 mm.

1.500 mm

Nennlänge

Die Nennlänge beträgt 1.500 mm ohne Stifte, mit Stiften sind es rund 1.513 bis 1.514 mm.

58 W

Aufdruck alte Röhre

Auf der alten Röhre steht meist L 58W/840 (Osram Lumilux), TL-D 58W/840 (Philips) oder schlicht 58W mit einem dreistelligen Farbcode.

Genau diesen Typ ersetzen die Röhren dieser Kategorie; der Artikelname nennt den Vergleich direkt, etwa „20-58W“ für 20 W LED anstelle von 58 W. Nicht verwechseln sollten Sie die 150-cm-T8 mit der T5-Röhre mit 1.449 mm: Sie ist nur 16 mm dick, hat den kleineren Sockel G5 und passt weder mechanisch noch elektrisch. Kürzere T8-Längen finden Sie unter 120 cm (36 W), 90 cm (30 W) und 60 cm (18 W).

Die Betriebsart entscheidet: KVG/VVG, EVG, Netzspannung oder Universal

Die wichtigste Frage vor dem Kauf ist nicht die Lichtfarbe, sondern das Vorschaltgerät in Ihrer Leuchte. Der schnellste Hinweis ist der Starter: Sitzt seitlich ein kleiner Starter, arbeitet die Leuchte mit einem konventionellen (KVG) oder verlustarmen (VVG) Vorschaltgerät; ohne Starter ist fast immer ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) verbaut. Sicher ist der Blick auf das Typenschild. Im Sortiment finden Sie fünf Bauarten:

Fünf Bauarten von T8 LED-Röhren 150 cm
BauartBeispielePraxis
KVG/VVG + AC KVG/VVG-Röhren, oft zusätzlich für Netzspannung (AC):Der größte Teil des Sortiments, etwa Osram/Ledvance Value, Performance und Superior oder Philips CorePro.Ersetzen die alte Röhre ohne Eingriff in die Verdrahtung; nur der Starter wird gegen einen LED-Starter getauscht.
EVG EVG-Röhren:Etwa Osram/Ledvance Performance in der EVG-Version oder Philips Master LEDtube InstantFit und HF.Laufen am vorhandenen EVG, sofern es in der Kompatibilitätsliste des Röhrenherstellers steht; einige Modelle sind am dimmbaren EVG dimmbar.
EVG + KVG/VVG + AC Universal-Röhren für EVG, KVG/VVG und AC:Osram/Ledvance Tube Universal sowie Philips CorePro Universal und UN.Laufen an allen drei Betriebsarten – ideal für Hausverwaltungen und Facility Management mit gemischtem Leuchtenbestand und nur einem Lagerartikel.
AC Reine Netzspannungsröhren:Etwa die Modee A-Serie für 175–250 V.Das Vorschaltgerät wird stillgelegt und die Leuchte umverdrahtet.
DC External-Röhren:Osram/Ledvance LED Tube External an einem separaten LED-Treiber mit Gleichspannung, dimmbar.Lösung für Leuchtensanierung und Neuplanung im Objekt.

Welche Betriebsart ein Artikel unterstützt, steht im Artikelnamen und in den technischen Daten.

Umrüstung in der Praxis: Starter, EVG-Liste und Umbau auf Netzspannung

In KVG- und VVG-Leuchten ist der Wechsel in wenigen Minuten erledigt – in EVG-Leuchten zählt die Kompatibilitätsliste:

  • Röhre entnehmen: Leuchte stromlos schalten, die alte Röhre um 90 Grad drehen und aus den Fassungen nehmen.
  • Starter tauschen: Den Glimmstarter gegen den LED-Starter (Dummy-Starter) tauschen und die LED-Röhre einsetzen. Ob ein LED-Starter beiliegt, ist je Artikel angegeben. Leuchten mit Reihenkompensation (Duo-Schaltung) sind für viele LED-Röhren nicht freigegeben; die zulässigen Schaltungen nennt das Datenblatt.
  • EVG abgleichen: In EVG-Leuchten gleichen Sie Hersteller und Typ des Vorschaltgeräts mit der Kompatibilitätsliste von Osram/Ledvance oder Philips ab. Steht das Gerät nicht darauf, ist eine KVG/AC- oder Universal-Röhre mit Umbau die sichere Wahl. Ein älteres EVG bleibt eine Fehlerquelle – fällt es aus, muss es ersetzt werden, obwohl die LED-Röhre noch einwandfrei ist.
  • Netzumbau: Der Umbau auf Netzspannung beseitigt diese Schwachstelle und spart zusätzlich die Verlustleistung des Vorschaltgeräts. Dabei wird das KVG oder EVG überbrückt bzw. entfernt und die Fassung nach dem Schaltbild der Röhre angeschlossen, je nach Modell einseitig oder beidseitig eingespeist.

Diese Arbeit gehört ausschließlich in die Hände einer Elektrofachkraft. Wer eine Leuchte umbaut, übernimmt die Verantwortung für die veränderte Leuchte und sollte sie dauerhaft kennzeichnen, damit später niemand versehentlich wieder eine Leuchtstoffröhre einsetzt.

Helligkeit, Effizienz und Wirtschaftlichkeit: von Value bis Ultra Output

Für die Helligkeit zählt der Lichtstrom in Lumen, nicht die Wattzahl. Eine Leuchtstoffröhre strahlt rundum ab, sodass ein Teil ihres Lichts erst über Reflektor und Gehäuse – mit Verlusten – in den Raum gelangt. LED-Röhren mit 160° bis 240° Abstrahlwinkel richten ihr Licht dagegen gezielt nach unten. Die Röhren dieser Kategorie decken drei Helligkeitsklassen ab:

Wirtschaftlich

Rund 2.000–2.300 lm: zum Beispiel Osram/Ledvance Value mit 18,3 W, Philips CorePro mit 20 W, Philips Ecofit und SubstiTube 360° – der wirtschaftliche Ersatz für Keller, Abstellräume, Treppenhäuser und Nebenflächen.

Standard

Rund 2.500–3.500 lm: etwa Performance, Universal, CorePro HO und UN – der Standard für Werkstatt, Büro, Verkaufsraum und Lager, wenn das Lichtniveau der alten Anlage erhalten bleiben soll.

Ultra Output

3.700 bis 4.100 lm: Performance UO, Superior UO und Philips Master UO oder UE – für hohe Hallen, Produktion, Prüfplätze und alle Bereiche, die nach der Umrüstung heller werden sollen.

Die effizientesten Modelle wie Osram/Ledvance Superior Efficient und Philips Master LEDtube UE erreichen rund 210 lm/W und damit die Energieeffizienzklasse A. Ein Rechenbeispiel: Eine 58-W-Röhre zieht am KVG samt Vorschaltgerät rund 70 W, eine 20-W-LED-Röhre spart also knapp 50 W je Brennstelle.

Bei 20 Röhren, 3.000 Betriebsstunden im Jahr und 0,30 € je kWh sind das rund 860 € weniger Stromkosten pro Jahr. Dazu kommen Lebensdauern von je nach Serie 25.000 bis 100.000 Stunden laut Datenblatt und bis zu 200.000 Schaltzyklen – ideal für Treppenhäuser und Flure mit Bewegungsmeldern.

Lichtfarben, Farbwiedergabe und Spezialröhren für besondere Aufgaben

Der dreistellige Code im Artikelnamen kombiniert Farbwiedergabe und Farbtemperatur: Die erste Ziffer steht für den Farbwiedergabeindex (8 = Ra 80–89, 9 = Ra 90 und mehr), die beiden letzten Ziffern mal 100 ergeben die Kelvinzahl.

3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.000–6.500 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

8303.000 K

Warmweiß, 3.000 K (Code 830): wohnliches Licht für Gasträume, Hotelflure und Aufenthaltsräume – und zu Hause für Esszimmer oder den Hobbykeller mit Wohnfunktion.

Neutralweiß / Kaltweiß

840 / 9404.000 K

Neutralweiß bzw. kaltweiß, 4.000 K (Code 840/940): Beide Begriffe – international Cool White – bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Die meistgekaufte Lichtfarbe für Büro, Praxis, Schule, Werkstatt und Verkauf, privat für Küche, Hausflur, Keller, Arbeitszimmer und Hobbyraum.

Tageslichtweiß

860 / 865 / 9656.000–6.500 K

Tageslichtweiß, 6.000–6.500 K (Code 860/865/965): sehr klares, leicht bläuliches Licht für Industrie, Lager, Kfz-Werkstatt, Prüf- und Montageplätze sowie für Garage und Heimwerkstatt.

Daneben führen wir Röhren für Sonderaufgaben: Bio-Lumilux 965 mit Ra 95 für farbkritische Arbeitsplätze, Superior 940 mit Ra 90, Food 833 für die Präsentation frischer Lebensmittel, Fluora für die Pflanzenbeleuchtung, Chip Control mit gelbem Licht für Fertigungsbereiche mit lichtempfindlichen Materialien, Temperature für Umgebungen von −20 bis +80 °C, Highbay mit 90° und drehbaren Endkappen für hohe Decken sowie 6kV mit hoher Überspannungsfestigkeit und splittergeschütztem Glas.

Röhren mit integriertem Bewegungssensor (Motion) und vernetzte Connected-Röhren sparen zusätzlich Energie; vernetzte Röhren sollten Sie im Austausch immer durch ebenfalls vernetzte Modelle ersetzen.

Profi-Licht für Halle, Werkstatt und Büro – und für Garage, Keller und Hobbyraum zu Hause

Objekt

Halle, Werkstatt und Büro

150-cm-Röhren sind das Arbeitspferd der Objektbeleuchtung: in den Lichtbändern von Industrie, Logistik und Lagerhallen, in Kfz-Werkstätten und Tiefgaragen, in Büros, Schulen, Arztpraxen und Verwaltungen, in Supermärkten und Verkaufsräumen sowie in Küchen, Lagerräumen und Nebenräumen von Hotellerie und Gastronomie.

Für Elektrobetriebe, Facility Management und Hausverwaltungen zählt neben der Effizienz die Planbarkeit: gleiche Lichtfarbe und Helligkeit über alle Brennstellen, Markenqualität mit Datenblatt und Kompatibilitätsliste und Wartungsintervalle, die sich bei 50.000 Stunden und mehr über viele Jahre strecken.

→ Einheitliche Markenröhren für planbare Wartung

Zuhause

Garage, Keller und Hobbyraum

Dieselbe Profi-Qualität lohnt sich zu Hause: in der Langfeldleuchte von Garage, Keller, Hobbyraum und Heimwerkstatt, in Waschküche und Hausflur oder über der Werkbank.

Gerade in unbeheizten Räumen spielt LED ihre Stärke aus – die meisten Röhren arbeiten laut Datenblatt ab −20 °C und starten sofort mit voller Helligkeit, während Leuchtstoffröhren in der Kälte flackern und deutlich dunkler bleiben.

→ LED statt Leuchtstoffröhre in kalten Räumen

Die Röhre selbst hat meist die Schutzart IP20; für Feuchträume, Tiefgaragen, Carports und Außenbereiche gehört sie in eine geschlossene Feuchtraumleuchte mit IP65, die für LED-Röhren freigegeben ist. Im Lebensmittelbereich sind Röhren aus Kunststoff oder aus Glas mit Splitterschutz die bessere Wahl. Wer eine alte Wannenleuchte ohnehin ersetzen muss, findet unter LED-Feuchtraumleuchten Komplettleuchten als Alternative zur Umrüstung.

Marken, Serien und Entsorgung: Osram/Ledvance, Philips und Modee

Unser Sortiment setzt auf Markenröhren mit vollständigen Datenblättern:

Osram / Ledvance

Value bis Ultra Output

Von Osram / Ledvance stammen die Serien Value, Performance, Superior und Superior Efficient, die Universal-Röhren, SubstiTube 360° für offene Leuchten ohne Reflektor sowie die Spezialröhren von Bio-Lumilux bis Highbay – viele davon als UO-Version (Ultra Output) für maximale Helligkeit. Einen schnellen Markenüberblick bietet die Seite Osram T8 LED-Röhren 150 cm.

Philips

CorePro · Master · Ecofit

Philips ist mit CorePro LEDtube (Standard, HO, UO, Universal und mit umschaltbarer Lichtfarbe), Master LEDtube (Value, HO, UO, UE, InstantFit und HF für EVG) sowie Ecofit vertreten.

Modee

A-Serie · Netzbetrieb

Modee ergänzt die A-Serie mit 270° Abstrahlwinkel für den Netzbetrieb.

Klassische Röhren

Bestand

Wer im Bestand weiterhin klassische Röhren braucht, findet sie unter T8 Leuchtstoffröhren 150 cm; lineare T8-Leuchtstoffröhren für die Allgemeinbeleuchtung dürfen in der EU allerdings seit August 2023 nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden – vorhandene Röhren dürfen weiterlaufen.

Ausgediente Leuchtstoffröhren enthalten Quecksilber und gehören ebenso wie LED-Röhren nicht in den Hausmüll, sondern zum Wertstoffhof oder zu einer Sammelstelle für Altlampen; Details im Ratgeber Leuchtmittel richtig entsorgen.

Vergleich: T8 LED-Röhre 150 cm vs. T8 Leuchtstoffröhre 58 W

Technischer und wirtschaftlicher Direktvergleich für Industrie, Gewerbe, Objekt und Zuhause
MerkmalT8 LED Röhre (150 cm, G13)T8 Leuchtstoffröhre 58 W (150 cm, G13)
Sockel, Länge & DurchmesserG13, 1.500 mm Nennlänge, ca. 26–29 mmG13, 1.500 mm Nennlänge, ca. 26 mm
Leistungsaufnahme16,7 bis 31,5 W58 W, am KVG samt Vorschaltgerät rund 70 W
LichtverteilungGerichtet mit 160° bis 240° (SubstiTube 360°)Rundum 360°, ein Teil des Lichts geht über Reflektor und Gehäuse verloren
LebensdauerJe nach Serie 25.000 bis 100.000 h (Datenblatt)Typisch etwa 10.000 bis 20.000 h, je nach Röhrentyp und Vorschaltgerät
Schaltfestigkeit50.000 bis 200.000 SchaltzyklenHäufiges Schalten verkürzt die Lebensdauer deutlich
Start & KälteSofortstart (laut Datenblatt meist in 0,5 s oder schneller), Betrieb meist ab −20 °CStarterflackern beim Einschalten, in der Kälte deutlich weniger Licht
BetriebsgerätKVG/VVG mit LED-Starter, EVG laut Kompatibilitätsliste, Universal oder NetzbetriebKVG/VVG mit Glimmstarter oder EVG
Quecksilber & MaterialQuecksilberfrei; Glas, Kunststoff oder Glas mit SplitterschutzEnthält Quecksilber; Glasröhre
VerfügbarkeitAktuelle Markenserien von Osram/Ledvance, Philips und ModeeSeit August 2023 kein neues Inverkehrbringen in der EU (Allgemeinbeleuchtung)

Häufige Fragen zu T8 LED Röhren (150 cm, G13)

Welche Leuchtstoffröhre ersetzt eine T8 LED-Röhre mit 150 cm?
Die 58-W-T8-Leuchtstoffröhre mit 1.500 mm Nennlänge und Sockel G13 – auf der Röhre steht meist L 58W/840, TL-D 58W/840 oder 58W mit einem anderen Farbcode. Die LED-Röhren dieser Kategorie haben dieselbe Länge (mit Stiften rund 1.513–1.514 mm) und denselben Sockel und nehmen dafür nur 16,7 bis 31,5 W auf. Der Artikelname zeigt den Vergleich direkt, etwa „20-58W“. Nicht passend sind T5-Röhren mit 1.449 mm und Sockel G5; die finden Sie unter T5 LED-Röhren (1449 mm).
Wie erkenne ich, ob meine Leuchte ein KVG, VVG oder EVG hat?
Der schnellste Hinweis ist der Starter: Sitzt an der Leuchte ein kleiner, meist runder Starter, arbeitet sie mit einem konventionellen (KVG) oder verlustarmen (VVG) Vorschaltgerät. Fehlt der Starter, ist fast immer ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) verbaut. Sicherheit gibt das Typenschild: Leuchte stromlos schalten, Abdeckung öffnen und Hersteller sowie Typ des Vorschaltgeräts ablesen. Bei einem EVG brauchen Sie diese Typbezeichnung für den Abgleich mit der Kompatibilitätsliste des Röhrenherstellers. Mehr dazu im Ratgeber Vorschaltgerät: EVG, KVG, VVG & Starter.
Muss ich beim Umrüsten auf LED den Starter tauschen?
In KVG- und VVG-Leuchten ja: Der alte Glimmstarter wird gegen einen LED-Starter (auch Dummy-Starter genannt) getauscht, der den Stromkreis nur durchschleift. Bleibt der alte Starter in der Leuchte, kann die LED-Röhre flackern oder gar nicht starten. Ob ein LED-Starter beiliegt, ist je Artikel angegeben. In EVG-Leuchten gibt es keinen Starter, und beim Netzbetrieb entfällt er ebenfalls. Alles Weitere erklärt der Ratgeber LED-Röhre: Starter & Dummy-Starter.
Kann ich eine T8 LED-Röhre an meinem vorhandenen EVG betreiben?
Ja, mit einer EVG-tauglichen Röhre – etwa Osram/Ledvance Performance in der EVG-Version, Philips Master LEDtube InstantFit oder HF – oder mit einer Universal-Röhre. Voraussetzung ist, dass Ihr EVG in der Kompatibilitätsliste des Röhrenherstellers steht, denn nicht jede Kombination läuft stabil. Der Vorteil: Der Tausch gelingt ohne Eingriff in die Verdrahtung, und einige EVG-Röhren lassen sich am dimmbaren EVG dimmen. Der Nachteil: Die Lebensdauer der Anlage hängt weiter am EVG. Steht Ihr Gerät nicht auf der Liste oder ist es schon älter, ist der Umbau auf Netzspannung durch eine Elektrofachkraft die dauerhafte Lösung.
Was bedeutet Netzbetrieb (AC) – und darf ich die Leuchte selbst umbauen?
Beim Netzbetrieb liegt die 230-V-Netzspannung direkt an der Röhre; das Vorschaltgerät wird überbrückt oder entfernt, ein Starter entfällt. Das spart die Verlustleistung des Vorschaltgeräts und beseitigt eine Fehlerquelle. Wie die Fassungen anzuschließen sind – einseitig oder beidseitig eingespeist –, zeigt das Schaltbild im Datenblatt der jeweiligen Röhre. Der Umbau ist ein Eingriff in die Leuchte und gehört ausschließlich in die Hände einer Elektrofachkraft. Die umgebaute Leuchte sollte gut sichtbar gekennzeichnet werden, damit später niemand versehentlich wieder eine Leuchtstoffröhre einsetzt.
Wie hell ist eine 150-cm-LED-Röhre – und wie viele Lumen brauche ich?
Im Sortiment reicht die Spanne von rund 2.000 lm (zum Beispiel Value, CorePro, Ecofit) über 2.500–3.500 lm (Performance, Universal) bis 4.100 lm (Superior UO). Weil die LED-Röhre ihr Licht gerichtet nach unten abgibt statt wie die Leuchtstoffröhre rundum, ersetzen rund 3.100–3.700 lm die 58-W-Röhre in den meisten Leuchten vollwertig. Für Keller, Abstellräume und Nebenflächen genügen oft 2.000–2.300 lm; für Hallen, Werkstätten und Prüfplätze, die heller werden sollen, sind UO-Röhren mit 3.700–4.100 lm die richtige Wahl. Maßgeblich ist der Lumenwert je Artikel, nicht die LED-Wattzahl.
Welche Lichtfarbe passt: warmweiß, neutralweiß, kaltweiß oder tageslichtweiß?
Warmweiß (3.000 K, Code 830) wirkt wohnlich und passt in Gasträume, Aufenthaltsräume und zu Hause ins Esszimmer oder in den Hobbykeller mit Wohnfunktion. Neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840/940) – beide Begriffe bezeichnen exakt dieselbe Lichtfarbe von 4.000 Kelvin – ist der Klassiker für Büro, Praxis, Werkstatt und Handel sowie für Küche, Hausflur, Keller und Arbeitszimmer. Tageslichtweiß (6.000–6.500 K, Code 860/865/965) liefert sehr klares Licht für Industrie, Lager, Kfz-Werkstatt, Garage und Heimwerkstatt. Eine 9 vorne im Code bedeutet besonders natürliche Farbwiedergabe ab Ra 90.
Sind T8 LED-Röhren mit 150 cm dimmbar?
Die meisten Röhren dieser Kategorie sind nicht dimmbar. Dimmbar sind einzelne Modelle mit dem Zusatz „dimmbar“ im Namen: Philips Master LEDtube InstantFit und HF am dimmbaren EVG, Osram/Ledvance LED Tube External an einem dimmbaren LED-Treiber sowie vernetzte Connected-Röhren über ihr eigenes Steuersystem. Eine Röhre für KVG oder Netzbetrieb lässt sich nicht über einen gewöhnlichen Wanddimmer dimmen. Ob Ihr EVG und Ihre Lichtsteuerung, zum Beispiel DALI oder 1–10 V, zur Röhre passen, zeigt die Kompatibilitätsliste des Herstellers.
Kann ich LED-Röhren in Feuchtraumleuchten, in der Garage oder im Kühlraum einsetzen?
Ja. Die Röhre selbst hat meist die Schutzart IP20; den Schutz gegen Staub und Strahlwasser übernimmt die Leuchte – für Garage, Tiefgarage, Waschküche, Carport oder Außenbereich also eine geschlossene Feuchtraumleuchte mit IP65. Ob die Röhre für geschlossene Leuchten freigegeben ist, steht im Datenblatt. Die meisten Modelle arbeiten laut Herstellerangabe ab −20 °C und starten in der Kälte sofort mit voller Helligkeit, anders als Leuchtstoffröhren. Für Umgebungen bis +80 °C gibt es die Osram/Ledvance LED Tube Temperature.
Warum flackert meine neue LED-Röhre oder leuchtet gar nicht?
Meist passt die Betriebsart nicht zur Leuchte. Die häufigsten Ursachen: In einer KVG-Leuchte steckt noch der alte Glimmstarter statt eines LED-Starters; eine reine KVG- oder AC-Röhre wurde in eine EVG-Leuchte gesetzt; das vorhandene EVG steht nicht in der Kompatibilitätsliste; oder die Leuchte wurde für Netzbetrieb umgebaut, aber nicht nach dem Schaltbild der Röhre eingespeist. Auch Leuchten mit Reihenkompensation (Duo-Schaltung) sind für viele Röhren nicht freigegeben. Prüfen Sie zuerst Starter und Vorschaltgerät; Arbeiten an der Verdrahtung übernimmt eine Elektrofachkraft. Mehr dazu im Ratgeber Warum flackern LED-Lampen?