Leuchten · Decke, Wand, Einbau, Panel, Feuchtraum & Außen · LEDVANCE, Osram, Philips

Leuchten

Leuchten sind das komplette Lichtsystem aus Gehäuse, Optik, Betriebsgerät und entweder einem fest integrierten LED-Modul oder einer Fassung für ein wechselbares Leuchtmittel. Hier finden Sie LED-Deckenleuchten, Wandleuchten, Einbauleuchten und Downlights, LED-Panels, Schienenstrahler, Lichtbandsysteme, Unterbau- und Tischleuchten, Feuchtraumleuchten, Fluter und Außenleuchten – überwiegend von LEDVANCE und Osram, ergänzt um Modelle von Philips, EVN und Modee. Profi-Serien wie Panel Performance DALI, TruSys, Damp Proof oder Office Line laufen im Dauerbetrieb in Büro, Praxis, Hotellerie, Gastronomie, Handwerk, Lager und Tiefgarage – und genau diese Objektqualität holen Sie sich auch nach Hause: warmweiß (2.700–3.000 K) ins Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K) in Küche, Badezimmer, Homeoffice, Flur, Keller, Garage und Hobbyraum. Grenzen Sie im Filter nach Bauform, Lichtfarbe, Schutzart und Dimmbarkeit ein.

Innen & AußenDecke, Wand, Einbau, Schiene, Tisch & Fassade
IP20 bis IP66Vom Wohnraum bis Feuchtraum, Halle & Außenwand
2.700–6.500 KWarmweiß, neutral-/kaltweiß, tageslichtweiß & Tunable White
Dimmbar · DALI · SensorSteuerbare Modelle für Objekt und Zuhause

Leuchten: kurz erklärt

LED austauschbar oder fest verbaut?

Ein sichtbarer Sockel wie E27, GU10 oder G9 spricht für ein wechselbares Leuchtmittel. Verbindlich sind Piktogramm und Datenblatt. Animation mit Musik, rund 135 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

Zeichen auf Leuchten: CE, ENEC, D, IK, Ta

CE ist kein Prüfsiegel, ENEC und VDE stehen für geprüfte Sicherheit. D kennzeichnet Leuchten für Räume, die durch Staub oder Fasern feuergefährdet sind, IK die Schlagfestigkeit, Ta die Umgebungstemperatur. Animation mit Musik, rund 75 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • Integrierte LED oder Fassung: Die meisten Leuchten dieser Kategorie arbeiten mit fest verbautem LED-Modul – flach, effizient und mit exakt abgestimmter Optik. Modelle mit Fassung wie die LEDVANCE LEDspot G9 oder die Feuchtraumleuchte Submarine mit LED-Röhre nehmen dagegen ein wechselbares Leuchtmittel auf.
  • Schutzart nach Einsatzort: IP20 für trockene Wohn- und Büroräume, IP44 für Hauseingang und Außenwand unter Dach, IP65 bis IP66 für Keller, Garage, Werkstatt, Tiefgarage und Fassade. IK10 (20 Joule Schlagfestigkeit) schützt in Sporthalle, Schule und Treppenhaus.
  • Lux und Lumen statt Watt: Die ASR A3.4 verlangt 500 lx für Büro- und Bildschirmarbeit und 50 lx für Flure. Überschlägig braucht ein 20-m²-Büro rund 21.000 lm Leuchtenlicht, ein gleich großes Wohnzimmer mit rund 200 lx etwa 8.300 lm.
  • Lichtfarbe passend zum Raum: Warmweiß (2.700–3.000 K, 827/830) für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotel und Restaurant, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, 840 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Küche, Bad, Homeoffice, Büro und Praxis, tageslichtweiß (6.000–6.500 K, 865) für Werkstatt, Lager und Garage.
  • Profi-Qualität für Objekt und Zuhause: Ausgelegt für den Dauerbetrieb in Büro, Hotellerie, Gastronomie, Handwerk, Industrie und Logistik – mit DALI-Steuerung, Sensoren, blendarmen Optiken (UGR unter 19) und wartungsarmer LED-Technik, die sich im Wohnzimmer, in der Küche und im Homeoffice genauso auszahlt.
  • Marken-Serien für jede Aufgabe: LEDVANCE Panel, Downlight Slim, Surface, Damp Proof, Submarine, TruSys, Track Spot, Bulkhead, Endura und Worklights, Osram Orbis, Office Line, Stripe Flex, Decor und Lux-Fluter, Philips Ledinaire sowie Modelle von EVN und Modee.

1. Einsatzort und Schutzart festlegen

Klären Sie zuerst, wo die Leuchte arbeitet: Trockene Wohn-, Büro- und Hotelräume kommen mit IP20 aus, Hauseingang und Außenwand unter dem Dachüberstand mit IP44, Keller, Garage, Werkstatt und Tiefgarage brauchen IP65. In Sporthalle, Schule und Treppenhaus schützt IK10 vor Ballwurf und Vandalismus. Im Badezimmer gibt die DIN VDE 0100-701 je Schutzbereich die Mindestanforderung vor.

Ratgeber: IP-Schutzart & Schutzklasse

2. Bauform und Montage prüfen

Deckenleuchte, Wandleuchte, Einbau-Downlight, Panel für die Rasterdecke, Strahler für die Stromschiene oder Lichtband auf Tragschiene – jede Bauform hat eigene Einbaumaße. Bei Einbauleuchten zählen Deckenausschnitt und Einbautiefe, bei Panels das Rastermaß der Decke, bei Schienenstrahlern der passende Adapter für 1-Phasen- oder 3-Phasen-Stromschienen. Alle Maße stehen in den technischen Daten des jeweiligen Artikels.

Ratgeber: Einbauleuchten & Downlights

3. Helligkeit, Blendung und Lichtfarbe bestimmen

Rechnen Sie in Lux und Lumen statt in Watt: Fürs Büro nennt die ASR A3.4 500 lx, für Flure 50 lx. Am Bildschirmarbeitsplatz achten Sie auf UGR unter 19, wo Farben zählen auf Ra 90 und mehr. Warmweiß (2.700–3.000 K) passt in Wohnzimmer, Schlafzimmer und Gastraum, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K) in Küche, Bad, Homeoffice und Büro, tageslichtweiß (6.500 K) in Werkstatt und Prüfbereich.

Ratgeber: Wie viel Lumen pro qm?

4. Steuerung, Dimmen und Wartung klären

Soll die Leuchte nur schalten, dimmen oder in ein Lichtmanagement eingebunden werden? Im Wohnzimmer genügt oft eine dimmbare Leuchte am passenden LED-Dimmer, im Objekt sind DALI-Leuchten mit Präsenz- und Tageslichtsteuerung verbreitet, im Außenbereich spart ein Bewegungssensor Strom. Prüfen Sie außerdem, ob LED-Modul und Treiber tauschbar sind oder ob eine Leuchte mit wechselbarem Leuchtmittel besser zu Ihrer Wartungsplanung passt.

Ratgeber: LED austauschbar oder fest verbaut?

Leuchte, Leuchtmittel oder LED-Modul? Was eine Leuchte ausmacht

Eine Leuchte ist das komplette lichttechnische Gerät: Gehäuse, Reflektor oder Optik, elektrischer Anschluss, Betriebsgerät und die Lichtquelle selbst.

Klassisch

Leuchte mit wechselbarem Leuchtmittel

Bei klassischen Leuchten ist diese Lichtquelle ein wechselbares Leuchtmittel – etwa G9-Stiftsockellampen in der LEDVANCE Deckenleuchte LEDspot G9 oder die LED-Röhre in der Feuchtraumleuchte Submarine.

→ Lichtquelle lässt sich einfach tauschen

Modern

Leuchte mit integrierter LED

Die meisten modernen Modelle dieser Kategorie arbeiten dagegen mit integrierter LED: Das LED-Modul ist mit Kühlkörper, Optik und Treiber exakt abgestimmt. Das ermöglicht sehr flache Bauformen wie das LED-Panel oder das Slim-Downlight, präzise Lichtlenkung und hohe Effizienz.

→ Flach, präzise, effizient

Die Lebensdauer geben Hersteller dabei nicht als bloße Stundenzahl an, sondern als L70- oder L80-Wert: Er nennt, nach wie vielen Betriebsstunden der Lichtstrom auf 70 bzw. 80 % des Neuwerts gesunken ist.

Seit September 2021 verlangt die EU-Ökodesign-Verordnung (EU) 2019/2020 außerdem, dass Hersteller angeben, ob Lichtquelle und Betriebsgerät vom Endnutzer oder von Fachpersonal getauscht werden können. Für Objektbetreiber ist das ein zentrales Wartungskriterium, für Privatkunden die Antwort auf die Frage, ob die neue Wohnzimmerleuchte in zehn Jahren repariert oder komplett ersetzt wird.

Ein eigenes Energielabel trägt eine Leuchte seit der Reform der EU-Energieverbrauchskennzeichnung 2021 nicht mehr; maßgeblich ist die Effizienzklasse der enthaltenen Lichtquelle.

Bauformen im Überblick: Decken-, Wand-, Einbau-, Panel-, Schienen- und Lichtbandleuchten

Die Montageart entscheidet zuerst, danach folgen Lichtstrom, Lichtfarbe und Schutzart. Diese Bauformen finden Sie in der Kategorie:

Decke & Wand

Decken- und Wandleuchten: von der Osram Orbis mit Tunable White fürs Wohnzimmer über die Office Line für Büro und Besprechungsraum bis zur robusten LEDVANCE Surface Compact IK10 für Treppenhaus und Tiefgarage.

Einbau & Downlight

Einbauleuchten und Downlights: Downlight Slim Value, DL Slim Round oder Spot Simple DIM für abgehängte Decken in Flur, Bad, Laden und Praxis – entscheidend sind Deckenausschnitt und Einbautiefe.

Panels

LED-Panels: Panel Value, Panel 600 und Panel Performance DALI als 1:1-Ersatz für alte Rasterleuchten in Mineralfaserdecken von Büro, Schule und Praxis.

Schiene, Lichtband & Unterbau

Schienenstrahler, Lichtbänder und Unterbauleuchten: Track Spot für Shop, Galerie und Wohnraum, TruSys als Lichtbandsystem für Lager, Markt und Halle, TubeKit und Cabinet Corner unter dem Küchenoberschrank.

Feuchtraum, Außen & Arbeit

Feuchtraum-, Außen- und Arbeitsleuchten: Damp Proof, Submarine und Philips Ledinaire für Werkstatt und Parkhaus, Bulkhead, Endura und Fluter für Fassade, Hof und Garten, Worklights Tripod für Baustelle und Montage.

Tisch & kabellos

Dazu kommen Tisch- und Schreibtischleuchten wie die Osram Office Line Retro oder Decor Flat Felt sowie kabellose Lösungen wie die batteriebetriebene LEDVANCE LinearLED Mobile Battery mit Bewegungssensor für Kleiderschrank, Treppe und Abstellraum oder die Modee Solar-Wandleuchte für Terrasse und Gartenhaus.

Schutzart, Schutzklasse und Schlagfestigkeit: IP20, IP44, IP65, IP66 und IK10

Die IP-Schutzart besteht aus zwei Ziffern. Die erste beschreibt den Schutz gegen Fremdkörper und Staub, die zweite den Schutz gegen Wasser.

Schutzart und Schlagfestigkeit im Überblick
CodeBedeutungPraxis
IP20genügt für trockene InnenräumeWohnzimmer, Schlafzimmer, Büro oder Hotelzimmer
IP44schützt gegen Spritzwasser aus allen Richtungentypische Wahl für Außenwandleuchten unter dem Dachüberstand, am Hauseingang und im Carport
IP54ergänzt einen Staubschutzetwa bei der LEDVANCE Bulkhead
IP65staubdicht und geschützt gegen Strahlwasserder Standard für Feuchtraumleuchten in Werkstatt, Tiefgarage, Keller und Garage
IP66hält sogar starkem Strahlwasser standwie bei der Philips Ledinaire WT060C
IK10widersteht einer Schlagenergie von 20 Joulewie bei der Surface Compact IK10

Daneben zählt die Schutzklasse: Leuchten der Schutzklasse I brauchen zwingend den Schutzleiter, Schutzklasse II ist schutzisoliert, Schutzklasse III wird mit Schutzkleinspannung betrieben. Wo Bälle fliegen oder Vandalismus droht – Sporthalle, Schule, Treppenhaus, Parkhaus –, gibt der IK-Code die Schlagfestigkeit an.

Im Badezimmer regelt die DIN VDE 0100-701, welche Schutzart in welchem Schutzbereich nötig ist; Planung und Anschluss übernimmt dort eine Elektrofachkraft. Weitere Zeichen wie ENEC, das D-Zeichen oder die Umgebungstemperatur Ta erklärt das Video oben auf dieser Seite.

Lichtplanung: Lumen, Lux, Blendung (UGR) und Farbwiedergabe

Lichtstrom

Lumen (lm)

Wie viel Licht eine Leuchte abgibt, sagt der Lichtstrom in Lumen.

Beleuchtungsstärke

Lux (lx)

Wie viel davon auf Tisch, Boden oder Werkbank ankommt, sagt die Beleuchtungsstärke in Lux. Die Technischen Regeln für Arbeitsstätten ASR A3.4 nennen zum Beispiel 500 lx für Schreib-, Lese- und Bildschirmarbeit, 100 lx für Treppen und 50 lx für Verkehrsflächen und Flure.

Blendung

UGR < 19

Am Bildschirmarbeitsplatz zählt zusätzlich die Blendung: Ein UGR-Wert unter 19 zeigt, dass Panels oder Bürolichtleisten für Büro, Schule und Praxis geeignet sind – und im Homeoffice genauso entspannter arbeiten lassen.

Farbwiedergabe

Ra 80 / Ra 90

Wo Farben beurteilt werden – Friseur, Modegeschäft, Bäckertheke, Schminkspiegel oder Küche –, achten Sie auf die Farbwiedergabe: Die erste Ziffer im Farbcode steht für Ra 80–89 (8) oder Ra 90 und mehr (9).

Überschlägig gilt: benötigte Lumen ≈ Lux × Fläche ÷ (Wirkungsgrad × Wartungsfaktor). Für ein 20 m² großes Büro mit 500 lx sind das bei angenommenen 0,6 und 0,8 rund 21.000 lm – also etwa sechs LED-Panels mit je 3.600 lm. Ein gemütliches Wohnzimmer gleicher Größe kommt mit etwa 200 lx und damit rund 8.300 lm aus, verteilt auf Deckenleuchte, Wandleuchten und Tischleuchte.

Diese Überschlagsrechnung ersetzt bei größeren Objekten keine Lichtplanung, liefert aber eine belastbare Größenordnung für Angebot und Bestellung.

Lichtfarben 827, 830, 840, 865 und Tunable White: das passende Weiß für jeden Raum

Bei Leuchten mit integrierter LED legen Sie die Lichtfarbe beim Kauf fest – umso wichtiger ist die richtige Wahl. Die beiden letzten Ziffern des Farbcodes mal 100 ergeben die Farbtemperatur in Kelvin:

2.700–3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.000–6.500 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

827 · 830 · 9302.700–3.000 K

Warmweiß, 2.700–3.000 K (827, 830, 930): wohnliches Licht für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer und Kinderzimmer, Hotelzimmer, Restaurant, Café und Empfang.

Neutralweiß / kaltweiß

8404.000 K

Neutralweiß bzw. kaltweiß, 4.000 K (840): Beide Begriffe – international Cool White – meinen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Klares, konzentrationsförderndes Licht für Küche, Badezimmer, Homeoffice, Arbeitszimmer, Hausflur und Keller sowie Büro, Praxis, Werkstatt und Verkaufsraum.

Tageslichtweiß

8656.000–6.500 K

Tageslichtweiß, 6.000–6.500 K (865): sehr kühles Licht für Prüfplätze, Produktion, Lager, Garage und Hobbyraum – nicht zu verwechseln mit kaltweiß (4.000 K).

Tunable White und umschaltbare Lichtfarbe: Leuchten wie die Osram Orbis Sparkle oder Orbis Duo Remote-CCT regeln zwischen 2.700 und 6.500 K – morgens aktivierend, abends entspannend.

Wichtig für Objektbetreiber: Bestellen Sie Leuchten für einen Raum oder ein Gebäude möglichst aus derselben Serie und Lichtfarbe, damit das Licht über alle Brennstellen einheitlich wirkt – das gilt für den Hotelflur ebenso wie für die Einbauspots im eigenen Wohnzimmer.

Dimmen, DALI, Sensoren und Wirtschaftlichkeit: warum sich LED-Leuchten rechnen

Ob eine Leuchte dimmbar ist, steht im Artikelnamen und lässt sich im Filter eingrenzen. Im Wohnbereich werden dimmbare LED-Leuchten meist über einen LED-geeigneten Phasenabschnittdimmer geregelt; welche Kombination funktioniert, nennt der Hersteller.

Im Objekt setzt sich DALI durch: Das digitale Steuerprotokoll adressiert jede Leuchte einzeln, ermöglicht Lichtszenen sowie Tageslicht- und Präsenzsteuerung und ist bei Serien wie LEDVANCE Panel Performance DALI oder TruSys Flex DALI ab Werk an Bord. Leuchten mit integriertem Bewegungssensor wie der Außenstrahler Endura Flood Sensor schalten nur, wenn jemand kommt – ideal für Hof, Einfahrt und Garagenzufahrt.

Wie stark sich der Umstieg rechnet, zeigt ein Beispiel aus der Sanierungspraxis:

Alt

Wannenleuchte mit Leuchtstoffröhren

Eine alte Feuchtraum-Wannenleuchte mit zwei 58-W-Leuchtstoffröhren am konventionellen Vorschaltgerät nimmt samt Verlusten grob 130–140 W auf.

→ Hoher Verbrauch, laufender Röhrenwechsel

Neu

LEDVANCE Damp Proof Compact 1500

Die LEDVANCE Damp Proof Compact 1500 liefert 6.500 lm bei 55 W. Bei 3.000 Betriebsstunden im Jahr und 0,30 € pro Kilowattstunde spart jede Leuchte damit rund 70 € Strom pro Jahr – Röhren- und Starterwechsel entfallen zusätzlich.

→ Umstieg rechnet sich

Bei 40 Leuchten in Lager, Werkstatt oder Tiefgarage sind das rund 2.800 € jährlich; je nach Einkaufspreis und Montageaufwand amortisiert sich die Investition oft innerhalb weniger Jahre. Wer vorhandene, gut erhaltene Leuchten behalten möchte, findet die Umrüstlösung bei den LED-Röhren.

Profi-Leuchten für Büro, Hotel, Handwerk und Industrie – in derselben Qualität für Ihr Zuhause

Unser Leuchtensortiment ist auf den gewerblichen Dauerbetrieb ausgelegt: Elektrobetriebe, Facility Management, Hausverwaltungen, Hotellerie, Gastronomie, Arztpraxen, Kommunen sowie Industrie und Logistik bestellen hier regelmäßig ganze Serien und profitieren von verlässlichen Datenblättern, einheitlichen Lichtfarben innerhalb einer Serie und kurzer Lieferzeit.

LEDVANCE

Hauptsortiment

Den größten Teil liefert LEDVANCE mit Panel, Downlight, Surface, Damp Proof, Submarine, TruSys, Track Spot, Bulkhead, Endura, Worklights, TubeKit und Cabinet Corner.

Osram

Lizenzmarke

Unter der Marke Osram, die LEDVANCE für die Allgemeinbeleuchtung in Lizenz führt, finden Sie Orbis, Office Line, Stripe Flex, die Decor-Familie mit Puck, Hornet, Mercury und Flat Felt sowie Lux-Fluter.

Philips

Feuchtraum

Philips ist mit der Ledinaire-Feuchtraumleuchte vertreten.

EVN & Modee

Ergänzung

Dazu kommen Modelle von EVN und Modee.

Dieselbe Objektqualität zahlt sich auch privat aus: Das blendarme LED-Panel aus dem Büro leuchtet das Homeoffice aus, die IP65-Feuchtraumleuchte aus der Werkstatt hält in Keller, Garage und Hobbyraum jahrelang durch, Unterbauleuchten bringen schattenfreies Arbeitslicht auf die Küchenarbeitsfläche, und dimmbare Decken- und Pendelleuchten schaffen im Wohn- und Esszimmer genau die Atmosphäre, die Sie aus guten Hotels kennen.

Passende Leuchtmittel für Leuchten mit Fassung finden Sie unter LED-Lampen, Montage- und Ergänzungsteile unter Leuchten-Zubehör.

Vergleich: moderne LED-Leuchte vs. konventionelle Leuchte mit Leuchtstoff- oder Halogenlampe

Technischer und wirtschaftlicher Vergleich für die Sanierung im Objekt und die Modernisierung zu Hause
MerkmalLED-Leuchte (integriertes LED-Modul)Konventionelle Leuchte (Leuchtstoff-/Halogenlampe)
LichtquelleFest verbautes LED-Modul, auf Optik und Kühlkörper abgestimmtWechselbare Leuchtstoffröhre, Kompaktleuchtstoff- oder Halogenlampe
BetriebsgerätIntegrierter LED-Treiber, je nach Serie dimmbar oder mit DALIKVG/VVG mit Starter, EVG oder Halogentrafo
Systemleistung Feuchtraumleuchte 1,5 m (Beispiel)ca. 55 W bei 6.500 lm (LEDVANCE Damp Proof Compact 1500)grob 130–140 W mit 2 × 58-W-Röhre am KVG inkl. Verlusten
Lebensdauer & WartungAngabe als L70/L80 im Datenblatt, typisch mehrere zehntausend Stunden ohne LampenwechselRöhrenwechsel nach ca. 10.000–20.000 h, Halogen nach ca. 2.000 h; Starterwechsel zusätzlich
LichtfarbeWarmweiß, neutral-/kaltweiß (4.000 K), tageslichtweiß oder Tunable White 2.700–6.500 KDurch das eingesetzte Leuchtmittel festgelegt
Schalten & SensorbetriebSofort volle Helligkeit, unempfindlich gegen häufiges Schalten – ideal mit BewegungsmelderLeuchtstofflampe mit Anlaufphase; häufiges Schalten verkürzt die Lebensdauer
Betrieb bei KälteStartet auch in Garage, Keller und Außenbereich sofort mit vollem LichtLeuchtstofflampen verlieren bei Kälte deutlich an Lichtstrom
Quecksilber & EntsorgungQuecksilberfrei; Altgerät über die Elektroaltgeräte-SammlungLeuchtstofflampen enthalten Quecksilber und müssen gesondert entsorgt werden
Ersatzteil-VerfügbarkeitJe nach Serie Treiber oder Modul tauschbar; Angabe nach EU-Ökodesign-VerordnungDie meisten T8-Leuchtstoffröhren dürfen seit August 2023 in der EU nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden

Häufige Fragen zu Leuchten: Schutzart, Lumen, Lichtfarbe & Montage

Was ist der Unterschied zwischen Leuchte und Leuchtmittel?
Die Leuchte ist das komplette Gerät mit Gehäuse, Optik, Anschluss und Betriebsgerät, das Leuchtmittel die eigentliche Lichtquelle. Bei Leuchten mit Fassung kaufen Sie das Leuchtmittel separat – etwa G9-Stiftsockellampen für die LEDVANCE LEDspot G9. Bei Leuchten mit integrierter LED, wie den meisten Panels, Downlights und Feuchtraumleuchten dieser Kategorie, ist die Lichtquelle fest verbaut; ein zusätzliches Leuchtmittel brauchen Sie dann nicht.
Integrierte LED oder wechselbares Leuchtmittel – was ist besser?
Leuchten mit integrierter LED sind flacher, effizienter und lichttechnisch exakt abgestimmt: LED-Modul, Kühlung und Optik passen zusammen, Lampenwechsel entfallen über viele Jahre. Dafür legen Sie Lichtfarbe und Helligkeit beim Kauf fest. Leuchten mit Fassung sind flexibler, weil Sie Leuchtmittel, Lichtfarbe und Helligkeit später ändern können. Ob Lichtquelle und Treiber getauscht werden können, müssen Hersteller seit 2021 nach der EU-Ökodesign-Verordnung angeben – im Objekt ein wichtiges Kriterium für die Wartungsplanung, zu Hause für die Frage nach Reparatur oder Komplettersatz.
Welche Schutzart brauche ich für Bad, Keller, Garage und außen?
Für trockene Innenräume genügt IP20. Außenwandleuchten unter dem Dachüberstand und am Hauseingang sollten mindestens IP44 (Spritzwasserschutz) haben, für Keller, Garage, Werkstatt, Tiefgarage und frei bewitterte Fassaden empfiehlt sich IP65 (staubdicht, strahlwassergeschützt). Wo kräftig mit Wasserstrahl gereinigt wird, ist IP66 die sichere Wahl. Im Badezimmer legt die DIN VDE 0100-701 je Schutzbereich die Mindestschutzart fest; die Installation übernimmt eine Elektrofachkraft.
Wie viele Lumen braucht eine Leuchte für meinen Raum?
Planen Sie über die Beleuchtungsstärke in Lux. Die ASR A3.4 nennt für Büro- und Bildschirmarbeit 500 lx, für Treppen 100 lx und für Flure 50 lx. Überschlägig gilt: Lumen ≈ Lux × Fläche ÷ 0,48 (Wirkungsgrad 0,6 × Wartungsfaktor 0,8). Ein 20-m²-Büro braucht damit rund 21.000 lm, also etwa sechs LED-Panels mit je 3.600 lm. Ein gleich großes Wohnzimmer kommt mit rund 200 lx und etwa 8.300 lm aus, am besten verteilt auf mehrere Leuchten. Bei größeren Objekten ersetzt die Faustformel keine Lichtplanung.
Was bedeutet UGR unter 19 bei Büro- und Panelleuchten?
UGR (Unified Glare Rating) bewertet die Blendung, die Leuchten im Raum verursachen – je niedriger der Wert, desto blendärmer. Für Büro- und Bildschirmarbeitsplätze, Schulen und Besprechungsräume sieht die DIN EN 12464-1 einen Grenzwert von UGR 19 vor. Leuchten mit der Angabe UGR unter 19 halten diesen Wert unter den genormten Standardbedingungen ein. Auch im Homeoffice lohnt sich eine blendarme Leuchte, weil Spiegelungen auf dem Bildschirm und Ermüdung spürbar abnehmen.
Welche Lichtfarbe passt in welchen Raum?
Warmweiß (2.700–3.000 K, Code 827/830) für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Hotel und Restaurant. Neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840) – beide Begriffe, international Cool White, bezeichnen exakt dieselbe Lichtfarbe – für Küche, Badezimmer, Schminkspiegel, Homeoffice, Flur, Keller, Büro, Praxis und Werkstatt. Tageslichtweiß (6.000–6.500 K, Code 865) für Garage, Hobbyraum, Prüfplätze und Produktion. Wer flexibel bleiben möchte, wählt eine Tunable-White-Leuchte wie die Osram Orbis, die zwischen 2.700 und 6.500 K regelt.
Sind LED-Leuchten dimmbar – und was ist DALI?
Nur Modelle mit dem Zusatz „dimmbar“ im Namen lassen sich dimmen; über den Filter grenzen Sie sie gezielt ein. Zu Hause geschieht das meist mit einem LED-geeigneten Phasenabschnittdimmer, einzelne Leuchten wie die Osram Orbis Duo Remote-CCT werden per Fernbedienung gesteuert. DALI (Digital Addressable Lighting Interface) ist der Standard im Objekt: Jede Leuchte erhält eine eigene Adresse und lässt sich einzeln dimmen, in Gruppen schalten und mit Präsenz- und Tageslichtsensoren koppeln. DALI-Leuchten brauchen eine zusätzliche Steuerleitung und ein DALI-Steuergerät.
Passt ein LED-Panel 600 in meine Rasterdecke?
In die meisten Mineralfaser-Rasterdecken mit 600-mm-Raster lassen sich LED-Panels der Größe 600 × 600 mm direkt einlegen und ersetzen dort alte Rasterleuchten mit 4 × 18-W-Leuchtstoffröhren 1:1. Ältere Deckensysteme arbeiten teilweise mit 625-mm-Raster – messen Sie deshalb vorher nach. Für Massivdecken gibt es je nach Serie Aufbaurahmen, für hohe Räume Abhängesets; die passenden Teile nennt das Datenblatt. Für Büro, Praxis und Homeoffice empfehlen sich Panels mit UGR unter 19.
Darf ich eine Leuchte selbst anschließen?
Arbeiten an der festen Elektroinstallation gehören in die Hände einer Elektrofachkraft – das gilt für Decken-, Wand-, Einbau- und Außenleuchten ebenso wie für Lichtbänder und DALI-Anlagen. Leuchten der Schutzklasse I müssen mit dem Schutzleiter verbunden werden, im Bad und im Außenbereich gelten zusätzliche Anforderungen. Steckerfertige Tischleuchten, batteriebetriebene Leisten wie die LEDVANCE LinearLED Mobile Battery oder Solarleuchten nehmen Sie dagegen selbst in Betrieb.
Lohnt sich der Austausch alter Leuchtstoffröhren-Leuchten gegen LED-Leuchten?
In den meisten Fällen ja. Eine Feuchtraumleuchte mit zwei 58-W-Röhren am konventionellen Vorschaltgerät nimmt samt Verlusten grob 130–140 W auf, die LEDVANCE Damp Proof Compact 1500 liefert 6.500 lm bei 55 W. Bei 3.000 Betriebsstunden pro Jahr und 0,30 € je kWh spart das rund 70 € je Leuchte und Jahr, dazu entfallen Röhren- und Starterwechsel. Außerdem dürfen die meisten T8-Leuchtstoffröhren seit August 2023 in der EU nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden. Sind die vorhandenen Gehäuse noch gut erhalten, ist eine LED-Röhre als Umrüstlösung eine Alternative; bei vergilbten oder spröden Altleuchten ist die neue LED-Leuchte meist die wirtschaftlichere und sicherere Wahl.