LED-Innenleuchten · Decke, Wand, Einbau, Unterbau & Schiene · IP20 bis IP66 · DALI
LED-Innenleuchten
LED-Innenleuchten sind Leuchten mit fest integriertem LED-Modul – gebaut für den Dauerbetrieb in Büro, Praxis, Schule, Werkstatt, Lager, Hotel und Gastronomie und genauso die langlebige Lösung für Wohnzimmer, Küche, Badezimmer, Hausflur, Keller, Hobbyraum und Garage. Hier finden Sie die ganze Bandbreite: LED-Deckenleuchten und Wandleuchten, flache Downlights und Einbaustrahler, LED-Panels für Rasterdecken, lineare Batten-Leuchten als 1:1-Ersatz für alte Leuchtstoffröhren-Leuchten in 600, 1200 und 1500 mm, Feuchtraumleuchten bis IP66, Unterbauleuchten für Küche und Werkbank sowie Schienenstrahler für Laden, Galerie und Wohnraum. Das Sortiment stammt überwiegend von EVN, LEDVANCE, Osram, Sylvania und Philips. Die Lichtfarben reichen von warmweiß (2.700–3.000 K) über neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K) bis tageslichtweiß (6.500 K); ausgewählte Modelle sind dimmbar, per DALI steuerbar oder mit Bewegungssensor ausgestattet. Profi-Qualität fürs Objekt – und für Ihr Zuhause.
Realer Verbrauch (W)Die tatsächliche Leistungsaufnahme der Lampe in Watt. Ein niedrigerer Wert steht für geringeren Stromverbrauch und sagt für sich genommen nichts über die Helligkeit aus.Watt in Lumen umrechnen →Realer Verbrauch (W)Die tatsächliche Leistungsaufnahme der Röhre selbst in Watt, ohne Vorschaltgerät. Welche konventionelle Leuchtstoffröhre sie ersetzt, hängt nicht am Wattwert, sondern an Länge und Sockel. Der Ratgeber stellt den Verbrauch beider Röhrenarten nach Länge gegenüber.Stromverbrauch von LED-Röhren →Ersetzt LeistungGibt an, welches konventionelle Leuchtmittel die Lampe vom Helligkeitseindruck her ersetzt. Für die tatsächliche Helligkeit ist der Lichtstrom in Lumen maßgeblich.Ersatz für Glühbirne & Halogen →Ersetzt LeistungGibt an, welche konventionelle Leuchtstoffröhre diese LED-Röhre ersetzt. Ob der Tausch passt, entscheiden bei Röhren aber Länge und Sockel (T8 mit G13, T5 mit G5) — nicht die Wattzahl allein. Bei T5 gehören zu einer Länge mehrere Leistungen, prüfen Sie deshalb auch die Wattzahl der alten Röhre.Leuchtstoffröhre ersetzen →Lichtstrom (Lumen)Die abgegebene Lichtmenge in Lumen. Je höher der Wert, desto heller die Lampe. Die Wattzahl beschreibt dagegen nur den Verbrauch.Was bedeutet Lumen? →FarbtemperaturDie Farbtemperatur wird in Kelvin angegeben. Niedrige Kelvinwerte wirken wärmer, hohe Kelvinwerte kühler. 2700 K entspricht warmweißem Licht, 6500 K tageslichtweißem.Lichtfarbe & Kelvin erklärt →AbstrahlwinkelDer Öffnungswinkel des Lichtkegels in Grad. Ein kleiner Winkel ergibt einen engen Spot, ein großer eine breite Ausleuchtung.Abstrahlwinkel bei LED erklärt →DimmbarKennzeichnet Lampen, die sich mit einem geeigneten Dimmer in der Helligkeit regeln lassen. Ein passender Dimmer ist dafür Voraussetzung.Dimmbare LED erkennen →Dimmbar bei RöhrenBei Leuchtstoff- und LED-Röhren entscheidet nicht die Röhre allein: Gedimmt werden kann nur, wenn das Betriebsgerät in der Leuchte dafür ausgelegt ist — üblich ist ein dimmbares elektronisches Vorschaltgerät (EVG), etwa mit 1–10-V- oder DALI-Steuerung. An einem konventionellen Vorschaltgerät (KVG/VVG) mit Starter lässt sich nicht dimmen, und ein Dimmer in der Wand allein genügt nicht. Prüfen Sie deshalb vor dem Kauf, welches Vorschaltgerät verbaut ist.Dimmen am Vorschaltgerät →LängeDie Baulänge der Lampe oder Röhre in Millimetern. Sie muss zur vorhandenen Leuchte passen.Röhrenlängen-Tabelle T8 & T5 →LängeDie Baulänge der Lampe oder Röhre in Millimetern. Sie muss zur vorhandenen Leuchte passen.Farbwiedergabe (CRI/Ra)Der Farbwiedergabeindex zeigt, wie natürlich Farben unter dem Licht wirken. Das Maximum liegt bei 100; ab Ra 90 ist die Wiedergabe sehr gut.Was der Ra-Wert bedeutet →EnergieeffizienzklasseDie EU-Energieeffizienzklasse auf der Skala von A (sehr effizient) bis G.Energieeffizienzklasse A–G →
Leuchten: kurz erklärt
LED austauschbar oder fest verbaut?
Ein sichtbarer Sockel wie E27, GU10 oder G9 spricht für ein wechselbares Leuchtmittel. Verbindlich sind Piktogramm und Datenblatt. Animation mit Musik, rund 135 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen
Bauform nach Lichtaufgabe: Grundlicht liefern Deckenleuchten, Panels und Batten, Arbeitslicht kommt von Unterbau- und Linearleuchten über Küchenzeile, Werkbank und Schreibtisch, Akzente setzen Downlights, Einbau- und Schienenstrahler. Für sichere Wege bei Nacht sorgen Orientierungsleuchten wie LEDVANCE Nightlux mit 10 bis 14 lm.
Helligkeit in Lumen planen, nicht in Watt: Die Spanne reicht von 98 lm (LinearLED Mobile USB) über 2.000–2.600 lm (Batten 1200) und 4.320 lm (Panel 600) bis 6.600 lm (Linear UO 1500). Effiziente Modelle erreichen rund 100 bis 120 lm/W – entscheidend für Stromkosten und Amortisation bei vielen Brennstellen.
Lichtfarbe passend zum Raum:Warmweiß (2.700–3.000 K, Code 827/830) für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotelzimmer und Restaurant, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Küche, Bad, Homeoffice, Büro, Praxis und Lager, tageslichtweiß (6.500 K, Code 865) für Werkstatt, Hobbyraum und Garage.
Schutzart nach Raumbedingung: IP20 für trockene Wohn- und Büroräume, IP44 und IP54 gegen Spritzwasser, IP65/IP66 für Keller, Garage, Werkstatt, Waschküche und Lebensmittelbetrieb – dazu schlagfeste Ausführungen bis IK10 für Schule, Treppenhaus und Tiefgarage.
Steuerung nach Bedarf: Viele Modelle sind bewusst nicht dimmbar und damit die wirtschaftliche Wahl für Nebenräume. Ausgewählte Leuchten sind dimmbar, über DALI einzeln adressierbar – beim EVN-Panel inklusive Tunable White von 3.000 bis 5.700 K – oder mit Bewegungssensor ausgestattet.
Profi-Qualität für Objekt und Zuhause: Batten in 600, 1200 und 1500 mm ersetzen alte Leuchtstoffröhren-Leuchten 1:1 – ohne Röhren-, Starter- und Vorschaltgerätewechsel. Hausverwaltungen, Facility Management und Elektrohandwerk sanieren damit ganze Objekte aus einer Serie, und dieselbe Qualität bringt Licht in Hobbyraum, Garage, Küche und Homeoffice.
1. Lichtaufgabe und Bauform bestimmen
Soll die Leuchte den ganzen Raum ausleuchten, eine Arbeitsfläche erhellen oder einen Akzent setzen? Grundlicht liefern Deckenleuchten, Panels und Batten, Arbeitslicht kommt von Unterbau- und Linearleuchten über Küchenzeile, Werkbank oder Schreibtisch, Akzente setzen Downlights, Einbau- und Schienenstrahler. Danach richtet sich die Montage: Aufbau an Decke oder Wand, Einbau in Decke oder Möbel, Pendel oder Stromschiene. In Wohnzimmer, Esszimmer, Hotelzimmer und Gastraum kombinieren Sie am besten mehrere Lichtebenen, in Lager, Keller und Garage genügt oft ein gleichmäßiges Grundlicht.
Maßgeblich ist der Lichtstrom in Lumen, nicht die Wattzahl. Für Schreib- und Bildschirmarbeit nennt die DIN EN 12464-1 500 lx, für Flure 100 lx. Als Faustformel ergibt Fläche × Lux ÷ 0,6 den nötigen Lichtstrom: Ein 20-m²-Büro braucht rund 16.700 lm, also etwa vier Panels mit je 4.320 lm. Homeoffice und Küchenarbeitsfläche stellen ähnliche Ansprüche, im Wohnzimmer reicht deutlich weniger, wenn Steh- und Leseleuchten zusätzlich Licht beisteuern.
Warmweiß (2.700–3.000 K, Code 827/830) schafft Atmosphäre in Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Restaurant und Hotel. Neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840 – beides dieselbe Lichtfarbe) ist das Arbeitslicht für Küche, Badezimmer, Schminkspiegel, Homeoffice, Büro, Praxis und Lager. Tageslichtweiß (6.500 K, Code 865) passt in Werkstatt und Garage. Eine 9 vorne im Code steht für Ra 90 und mehr – sinnvoll im Verkauf, an der Theke und überall, wo Farben stimmen müssen.
IP20 genügt in trockenen Räumen, im Bad über Dusche und Wanne ist mindestens IPX4 gefordert, in Keller, Garage, Werkstatt und Lebensmittelbetrieb empfehlen sich Feuchtraumleuchten mit IP65 oder IP66, wo mit Stößen zu rechnen ist, eine schlagfeste Ausführung bis IK10. Prüfen Sie bei Einbauleuchten Deckenausschnitt und Einbautiefe, bei Unterbauleuchten die Länge. Ob eine Leuchte dimmbar, per DALI steuerbar oder mit Sensor ausgestattet ist, steht im Artikelnamen und in den technischen Daten.
Von Batten bis Downlight: die Bauformen der LED-Innenleuchten im Überblick
Die Kategorie LED-Innenleuchten bündelt alle Leuchten mit integrierter LED, die für den Einsatz in Gebäuden gebaut sind. Einen großen Teil stellen lineare Wand-, Decken- und Unterbauleuchten, im Fachhandel Batten genannt. LEDVANCE bietet sie in mehreren Leistungsklassen:
Value Batten
Basis
Die Value Batten als wirtschaftliche Basis, etwa 1200 mm mit 20 W und 2.000 lm.
Power Batten
Mehr Licht
Die Power Batten mit mehr Licht: 1200 mm mit 24 W und 2.600 lm oder 50 W und 4.800 lm.
Switch Batten & Linear Compact
Kompakt
Die kompakten Switch Batten und Linear Compact von 300 bis 1200 mm.
Linear UO
Bis 6.600 lm
Die Linear UO mit bis zu 6.600 lm bei 1500 mm Länge.
Für Rasterdecken in Büro, Schule und Praxis gibt es LED-Panels wie das LEDVANCE Panel 600 mit 4.320 lm, für Licht aus der Decke Downlights wie die Downlight Slim Value oder die dimmbare Downlight Spot Simple DIM.
Dazu kommen Unterbauleuchten wie TubeKit, LinearLED Turn und Cabinet Corner für Küche und Werkbank, Schienenstrahler wie der LEDVANCE Track Spot für Laden, Galerie und Wohnraum, die Decken- und Pendelleuchte Office Line für Büros, Wand- und Deckenleuchten der Osram-Serie Lunive sowie kleine Möbel- und Einbauspots von Hera und EVN.
Mit rund 730 Artikeln stellt EVN den größten Anteil, gefolgt von LEDVANCE und Osram; Sylvania, Philips, Segno, I-Light, Hera und Modee ergänzen das Sortiment.
Helligkeit richtig planen: Lumen, Lux und Lichtausbeute
Die Wattzahl beschreibt bei LED nur noch den Verbrauch – maßgeblich für die Helligkeit ist der Lichtstrom in Lumen. Wie hell es auf Schreibtisch, Werkbank oder Esstisch tatsächlich wird, gibt die Beleuchtungsstärke in Lux an, also Lumen je Quadratmeter Nutzfläche. Die zweite wichtige Kennzahl ist die Lichtausbeute in Lumen pro Watt.
Wartungswerte und Lichtausbeute im Überblick
Kennwert
Bezug
Praxis
500 lx
Wartungswert nach DIN EN 12464-1
Schreib-, Lese- und Bildschirmarbeit
100 lx
Wartungswert nach DIN EN 12464-1
Flure und Verkehrswege
100 lm/W
Value Batten 1200
Effiziente Grundbeleuchtung
120 lm/W
Panel 600
4.320 lm je Panel
rund 122 lm/W
Philips Ledinaire WT060C
Viele Brennstellen im Objekt
Ein Überschlag für ein 20 m² großes Büro: 20 m² × 500 lx ergeben 10.000 lm Nutzlicht. Weil Raum, Optik und Alterung einen Teil des Lichts kosten, rechnet man mit einem Gesamtfaktor von etwa 0,6 und landet bei rund 16.700 lm – also vier Panels mit je 4.320 lm. Verbindlich wird es erst mit einer Lichtberechnung, etwa in DIALux oder Relux.
Zu Hause genügen Richtwerte: Wohn- und Schlafräume kommen mit deutlich weniger Licht aus als Küche, Bad oder Hobbyraum, in denen konzentriert gearbeitet wird. Effiziente Leuchten im Sortiment liegen bei rund 100 bis 120 lm/W. Bei Hunderten Brennstellen in Lager, Tiefgarage oder Bürogebäude entscheidet dieser Wert spürbar über die Stromkosten und damit über die Amortisationszeit einer Sanierung.
Lichtfarbe und Farbwiedergabe: 827, 830, 840, 865 und 930 entschlüsselt
Der dreistellige Code in vielen Artikelnamen fasst zwei Werte zusammen: Die erste Ziffer steht für die Farbwiedergabe – 8 bedeutet Ra 80 bis 89, 9 bedeutet Ra 90 und mehr –, die beiden letzten Ziffern mal 100 ergeben die Farbtemperatur in Kelvin. Andere Hersteller nennen die Kelvinzahl direkt, etwa 3000K oder 4000K.
2.700–3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.500 K · Tageslichtweiß
Warmweiß
827 / 8302.700–3.000 K
Warmweiß, 2.700–3.000 K (Code 827/830): wohnliches Licht für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer und Kinderzimmer, für Hotelzimmer, Restaurant, Lounge und Empfang.
Neutralweiß / kaltweiß
840 · Cool White4.000 K
Neutralweiß / kaltweiß, 4.000 K (Code 840): Beide Begriffe – international Cool White – meinen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Das klare Licht unterstützt konzentriertes Sehen in Küche, Badezimmer, am Schminkspiegel, im Homeoffice und Arbeitszimmer, in Hausflur und Keller sowie in Büro, Praxis, Schule und Lager.
Tageslichtweiß
8656.500 K
Tageslichtweiß, 6.500 K (Code 865): sehr kühles Licht für Werkstatt, Prüf- und Montageplätze, Hobbyraum und Garage – nicht zu verwechseln mit kaltweiß (4.000 K).
Hohe Farbwiedergabe (9xx · z. B. 930 · Ra 90 und mehr):Ra 90 und mehr (Code 9xx): etwa beim LEDVANCE Track Spot 930 – wichtig, wo Farben stimmen müssen: Boutique, Frischetheke, Galerie, Friseursalon und Schminkplatz. Tunable White: Leuchten wie das EVN-Panel mit DALI-Netzgerät regeln die Lichtfarbe stufenlos zwischen 3.000 und 5.700 K – morgens aktivierend, abends ruhiger.
Für Nachbestellungen im Objekt gilt: Bleiben Sie innerhalb einer Serie und eines Farbcodes, damit Lichtfarbe und Erscheinungsbild in allen Räumen einheitlich bleiben.
Blendfrei arbeiten: UGR, Abstrahlwinkel und Lichtverteilung
Am Arbeitsplatz zählt nicht nur die Lichtmenge, sondern auch die Lichtqualität. Der UGR-Wert (Unified Glare Rating) beschreibt die Blendung durch die Beleuchtungsanlage; für Schreib-, Lese- und Bildschirmarbeit verlangt die DIN EN 12464-1 einen Grenzwert von UGR 19, für Flure und Lager sind höhere Werte zulässig. Ob eine Leuchte das einhält, hängt von Optik und Raum ab und steht im Datenblatt. Der Abstrahlwinkel bestimmt die Lichtverteilung:
140° / 120°
Breites Grundlicht
Batten-Leuchten mit 140° und Panels mit 120° verteilen das Licht breit und gleichmäßig.
→ Ideal als Grundlicht in Flur, Keller, Lager oder Garage.
24° / Wallwasher
Gezielte Akzente
Ein Schienenstrahler mit 24° setzt gezielte Akzente auf Regal, Bild oder Theke, während Wandfluter (Wallwasher) Licht flächig über die Wand streichen lassen.
→ Akzente setzen und Räume größer wirken lassen.
Zu Hause gilt dieselbe Logik wie im Hotel: breites Grundlicht an der Decke, Arbeitslicht über Küchenzeile und Schreibtisch, Akzente auf Bildern und Regalen. Drei getrennt schaltbare Lichtebenen machen Wohnzimmer, Esszimmer und Küche flexibler als eine einzelne Deckenleuchte.
Schutzart, Schlagfestigkeit und Montage: die richtige Leuchte für Bad, Keller und Werkstatt
Die IP-Schutzart zeigt, wie gut eine Leuchte gegen Fremdkörper (erste Ziffer) und Wasser (zweite Ziffer) geschützt ist; die Stoßfestigkeit gibt der IK-Code an.
Schutzart und Schlagfestigkeit nach Einsatzort
Code
Schutz
Praxis
IP20
Reicht für trockene Räume
Wohnzimmer, Schlafzimmer, Büro und Verkaufsraum
IP44
Schützt gegen Spritzwasser aus allen Richtungen
Spritzwasserbereiche
IP54
Zusätzlich gegen Staub in schädigender Menge
Treppenhaus und Kellerabgang, wie bei den Orientierungsleuchten LEDVANCE Nightlux Stair und Hall
IP65 und IP66
Staubdicht und strahlwassergeschützt
Feuchtraumleuchten in Keller, Garage, Werkstatt, Waschküche, Lebensmittelbetrieb und Tiefgarage, etwa die Philips Ledinaire WT060C mit IP66 und 5.600 lm
IK10
Hohe Stoßfestigkeit: Schlagenergie von 20 Joule
Schule, Treppenhaus im Mehrfamilienhaus, Tiefgarage – wie bei der LEDVANCE Surface Compact
Im Badezimmer regelt die DIN VDE 0100-701 die Schutzbereiche; direkt über Dusche und Badewanne ist mindestens IPX4 gefordert, Planung und Anschluss übernimmt eine Elektrofachkraft.
Bei der Montage lohnt ein Blick auf die Maße: Einbauleuchten brauchen den passenden Deckenausschnitt und genug Einbautiefe, Unterbauleuchten wie das TubeKit in 625 oder 1525 mm die richtige Länge für Hängeschrank oder Werkbank. Ein Vorteil in unbeheizten Räumen: LED gibt innerhalb des im Datenblatt genannten Temperaturbereichs sofort volles Licht, während Leuchtstoffröhren in kalter Garage nur langsam hell werden.
Dimmen, DALI und Sensorik: Licht genau dann, wenn es gebraucht wird
Ob und wie eine Innenleuchte geregelt wird, entscheidet über Komfort und Verbrauch:
Nicht dimmbar
Wirtschaftlich
Ein großer Teil der Innenleuchten ist bewusst nicht dimmbar – der Hinweis steht direkt im Artikelnamen, und für Keller, Lager, Flur oder Garage ist das meist die wirtschaftlichste Wahl.
Dimmbar
Phasenabschnitt
Wer die Helligkeit regeln möchte, wählt Modelle mit dem Zusatz dimmbar, etwa das Downlight Spot Simple DIM oder die Unterbauleuchte Cabinet Corner. Gedimmt wird je Modell über einen passenden Wanddimmer – für LED in der Regel ein Phasenabschnittdimmer, verbindlich ist die Herstellerangabe –, über eine Bedienung an der Leuchte oder über ein Lichtsteuersystem.
DALI
Objekt-Standard
Im Objekt ist DALI der Standard: Das digitale, adressierbare Protokoll schaltet und dimmt jede Leuchte einzeln oder in Gruppen, bindet Präsenzmelder und Tageslichtsensoren ein und steuert – wie beim EVN-Panel mit DALI-Netzgerät – auch die Lichtfarbe.
Sensor & Orientierung
0,28–0,35 W
Die LEDVANCE LinearLED Mobile USB mit Bewegungssensor wird per USB aufgeladen und schaltet sich in Kleiderschrank, Abstellkammer oder Wohnmobil automatisch ein. Die Nightlux-Orientierungsleuchten mit 0,28 bis 0,35 W sorgen in Treppenhaus, Hotelflur und Kinderzimmer für sichere Wege bei Nacht und verbrauchen selbst im Dauerbetrieb nur rund 2,5 bis 3 kWh im Jahr.
Integrierte LED statt Leuchtstoffröhre: Sanierung im Objekt und Upgrade für Ihr Zuhause
Viele Leuchten in Bürofluren, Lagerhallen, Tiefgaragen, Kellern und Werkstätten arbeiten noch mit T8- oder T5-Leuchtstoffröhren. Die gängigen Röhren dürfen seit dem 24. August 2023 in der EU nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden; Restbestände werden knapper.
Nur Leuchtmittel
Röhre tauschen
Wer nur das Leuchtmittel tauscht, findet passende LED-Röhren.
→ Für Leuchten, die weiter genutzt werden sollen.
KVG / defektes EVG
Komplettersatz mit integrierter LED
LED-Batten in 600, 1200 und 1500 mm entsprechen den klassischen Röhrenlängen von 60, 120 und 150 cm, sodass Montagepunkte und Lichtbild weitgehend erhalten bleiben. Starter, Vorschaltgeräte und Röhrenwechsel entfallen.
→ Wartungsaufwand sinkt deutlich – gerade bei hohen Decken, an denen jeder Röhrenwechsel Leiter oder Hubarbeitsbühne erfordert.
Hausverwaltungen, Facility Manager und Elektrobetriebe profitieren von Serien in mehreren Längen und Leistungsstufen, die sich im Projekt einheitlich kombinieren lassen. Ein Unterschied zur LED-Lampe bleibt: Bei integrierter LED ist die Lichtquelle Teil der Leuchte. Nach der EU-Ökodesign-Verordnung 2019/2020 müssen LED-Modul und Betriebsgerät grundsätzlich ohne dauerhafte Beschädigung tauschbar sein, sofern der Hersteller keine technischen Gründe dagegen dokumentiert; was für Ihr Modell gilt, steht im Datenblatt.
Was im Gewerbe Kosten senkt, zahlt sich auch privat aus: Eine Power Batten im Hobbyraum, eine Feuchtraumleuchte in Garage oder Waschkeller, ein Panel im Homeoffice oder eine Unterbauleuchte in der Küche bringen dieselbe Profi-Qualität in Ihr Zuhause.
Vergleich: LED-Innenleuchte vs. Leuchte mit Leuchtstoffröhre
Technischer und wirtschaftlicher Vergleich für Büro, Lager, Werkstatt, Keller und Zuhause
Merkmal
LED-Innenleuchte (integrierte LED)
Leuchte mit T8-/T5-Leuchtstoffröhre
Lichtquelle
Fest integriertes LED-Modul mit abgestimmtem Treiber
Wechselbare Röhre mit Starter und KVG oder mit EVG
System-Lichtausbeute
Rund 100–122 lm/W (z. B. Value Batten 1200, Panel 600, Ledinaire WT060C)
Je nach Vorschaltgerät ca. 70–90 lm/W
Wartung
Kein Röhren- oder Startertausch; Lebensdauer laut Datenblatt (L70/L80)
Röhrenwechsel nach ca. 15.000–20.000 h, Starter und KVG verschleißen
Einschaltverhalten
Sofort volle Helligkeit, auch in kalten Räumen (im Datenblatt-Temperaturbereich)
Startverzögerung am KVG, bei Kälte langsamer Lichtaufbau
Lichtfarben
2.700–6.500 K, teils Tunable White 3.000–5.700 K
Durch die eingesetzte Röhre bestimmt (z. B. 830, 840, 865)
Schutzart & Robustheit
IP20 bis IP66, teils schlagfest bis IK10
Glasröhre bruchempfindlich; Feuchtraum nur mit Wannenleuchte
Dimmen & Steuerung
Je Modell nicht dimmbar, dimmbar, DALI oder mit Bewegungssensor
Was ist der Unterschied zwischen einer LED-Innenleuchte und einer LED-Lampe?
Eine LED-Lampe ist ein austauschbares Leuchtmittel mit Sockel – etwa E27, GU10 oder eine T8-LED-Röhre –, das in eine vorhandene Leuchte geschraubt oder gesteckt wird. Eine LED-Innenleuchte ist die komplette Leuchte: LED-Modul, Treiber, Gehäuse und Optik bilden eine Einheit, die an Decke oder Wand, in der Decke oder unter dem Schrank montiert wird. Vorteile der integrierten Bauweise sind flachere Gehäuse, eine auf das Modul abgestimmte Optik und keine Kompatibilitätsfragen zwischen Leuchtmittel und Vorschaltgerät. Wer nur das Leuchtmittel tauschen möchte, wird bei den LED-Lampen und LED-Röhren fündig.
Kann ich das LED-Modul einer Innenleuchte austauschen?
Das hängt vom Modell ab. Nach der EU-Ökodesign-Verordnung 2019/2020 müssen LED-Modul und Betriebsgerät grundsätzlich mit üblichem Werkzeug und ohne dauerhafte Beschädigung tauschbar sein – Ausnahmen muss der Hersteller technisch begründen. In der Praxis übernimmt den Tausch eine Elektrofachkraft, und nicht jede Serie bietet Ersatzmodule einzeln an. Ob und wie das Modul gewechselt werden kann, steht im Datenblatt. Bei preiswerten Leuchten ist der Ersatz durch eine baugleiche Leuchte oft die wirtschaftlichere Lösung. Woran Sie wechselbare und fest verbaute LED erkennen, zeigt der Ratgeber: Sind LED austauschbar?
Wie viele Lumen brauche ich für einen Raum?
Als Überschlag multiplizieren Sie die Raumfläche mit der gewünschten Beleuchtungsstärke in Lux und teilen das Ergebnis durch etwa 0,6 – der Faktor berücksichtigt Verluste durch Raum, Optik und Alterung. Ein 12-m²-Arbeitszimmer mit 500 lx braucht demnach rund 10.000 lm (12 × 500 ÷ 0,6), ein 15-m²-Kellerflur mit 100 lx etwa 2.500 lm – das schafft bereits eine Power Batten 1200 mit 2.600 lm. Für Büros und Gewerbeflächen nennt die DIN EN 12464-1 die Mindestwerte; zu Hause dürfen Wohn- und Schlafräume dunkler sein als Küche, Bad oder Hobbyraum. Bei größeren Projekten ersetzt eine Lichtberechnung, etwa mit DIALux, den Überschlag.
Welche Lichtfarbe eignet sich für welchen Raum?
Warmweiß (2.700–3.000 K, Code 827/830) wirkt gemütlich und passt in Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Hotelzimmer und Restaurant. Neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840) – beide Begriffe bezeichnen exakt dieselbe Lichtfarbe – ist das klare Arbeitslicht für Küche, Badezimmer, Schminkspiegel, Homeoffice, Hausflur, Büro, Praxis und Lager. Tageslichtweiß (6.500 K, Code 865) eignet sich für Werkstatt, Prüfplätze, Hobbyraum und Garage. Steht eine 9 vorne im Code, etwa 930, liegt die Farbwiedergabe bei Ra 90 und mehr. Tunable-White-Leuchten wie das EVN-Panel mit DALI stellen die Lichtfarbe stufenlos zwischen 3.000 und 5.700 K ein.
Welche Schutzart brauche ich für eine Leuchte im Badezimmer?
Im Bad entscheidet der Schutzbereich nach DIN VDE 0100-701. In Bereich 0, also in Wanne oder Duschtasse, ist IPX7 gefordert, in den Bereichen 1 und 2 direkt über und neben Dusche und Badewanne mindestens IPX4 – bei Reinigung mit Wasserstrahl IPX5. Außerhalb dieser Bereiche gibt es keine besondere IP-Anforderung, viele Planer setzen im Bad trotzdem durchgängig mindestens IP44 ein. Für das Licht am Schminkspiegel empfiehlt sich neutralweißes bzw. kaltweißes Licht (4.000 K) mit guter Farbwiedergabe. Planung und Anschluss im Bad sind Aufgabe einer Elektrofachkraft.
Welche LED-Leuchte eignet sich für Keller, Garage und Werkstatt?
Für feuchte, staubige oder unbeheizte Räume sind Feuchtraumleuchten mit IP65 oder IP66 die robuste Wahl – etwa die Philips Ledinaire WT060C mit 5.600 lm bei 1.501 mm Länge oder die LEDVANCE Surface Compact mit IP65 und schlagfester IK10-Ausführung. In trockenen Kellerräumen und im Hobbyraum genügen auch Batten-Leuchten mit IP20 wie die Value Batten oder Power Batten. Für Werkbank und Detailarbeit empfiehlt sich neutralweißes bzw. kaltweißes (4.000 K) oder tageslichtweißes Licht (6.500 K). Ein Pluspunkt gegenüber alten Leuchtstoffröhren: LED startet auch bei Kälte sofort mit voller Helligkeit, solange der im Datenblatt genannte Temperaturbereich eingehalten wird.
Sind LED-Innenleuchten dimmbar?
Nur, wenn es ausdrücklich angegeben ist. Ein großer Teil des Sortiments ist nicht dimmbar – der Hinweis steht direkt im Artikelnamen. Dimmbare Modelle wie das LEDVANCE Downlight Spot Simple DIM werden je nach Leuchte über einen passenden Wanddimmer, eine Bedienung an der Leuchte oder ein Lichtsteuersystem geregelt; für LED am Wanddimmer kommt meist ein Phasenabschnittdimmer zum Einsatz, die freigegebenen Typen nennt der Hersteller. Im Objekt wird häufig über DALI gedimmt, das zusätzlich Präsenzmelder, Tageslichtsteuerung und bei Tunable-White-Modellen die Lichtfarbe einbindet. Eine nicht dimmbare Leuchte an einem Dimmer kann flackern oder Schaden nehmen.
Wie ersetze ich eine alte Leuchtstoffröhren-Leuchte durch eine LED-Leuchte?
Messen Sie zuerst die vorhandene Leuchte: LED-Batten in 600, 1200 und 1500 mm entsprechen den klassischen T8-Röhrenlängen von 60, 120 und 150 cm, sodass Bohrlöcher und Lichtverteilung meist ähnlich bleiben. Orientieren Sie sich beim Lichtstrom an der alten Bestückung: Eine 36-W-T8-Röhre (120 cm) liefert rund 3.350 lm, eine 58-W-Röhre (150 cm) rund 5.200 lm. In 1200 mm reicht eine Power Batten mit 24 W und 2.600 lm für Nebenräume, die 50-W-Variante mit 4.800 lm bringt kräftiges Licht für Werkstatt und Lager; in 1500 mm liefert die Linear UO bis zu 6.600 lm. Die alte Leuchte wird samt Vorschaltgerät demontiert und die neue direkt an 230 V angeschlossen – das ist Arbeit für eine Elektrofachkraft. Alternativ bleibt die Leuchte, und nur die Röhre wird gegen eine passende LED-Röhre getauscht.
Was bedeutet UGR < 19 und wo brauche ich das?
UGR steht für Unified Glare Rating und bewertet die Blendung, die eine Beleuchtungsanlage beim Betrachter erzeugt – je kleiner der Wert, desto blendfreier. Die DIN EN 12464-1 fordert für Schreib-, Lese- und Bildschirmarbeitsplätze einen Grenzwert von UGR 19, für technisches Zeichnen strengere 16; für Flure und Lager sind deutlich höhere Werte zulässig. Der UGR-Wert hängt nicht nur von der Leuchte, sondern auch von Raum und Anordnung ab; Hersteller geben ihn im Datenblatt für einen Standardraum an. Auch im Homeoffice oder Arbeitszimmer ist eine blendarme Leuchte über dem Schreibtisch spürbar angenehmer.
Welche Unterbauleuchte eignet sich für Küche und Werkbank?
Unter Hängeschränken und Regalen sind flache, lineare Unterbauleuchten die erste Wahl. LEDVANCE bietet etwa das TubeKit in 625 mm mit 720 lm und in 1525 mm mit 1.890 lm, die LinearLED Turn mit 600 lm und die dimmbare Cabinet Corner mit 320 lm. Wählen Sie die Länge etwas kürzer als den Schrank, damit die Leuchte verdeckt bleibt. Für die Arbeitsfläche ist neutralweißes bzw. kaltweißes Licht (4.000 K) ideal, wer es wohnlicher mag, nimmt warmweiß (3.000 K). In Gastronomieküche, Werkstatt und an Montageplätzen gelten dieselben Regeln, nur mit höherem Lumenbedarf. Ganz ohne Verkabelung kommt die per USB aufladbare LinearLED Mobile USB mit Bewegungssensor aus – praktisch für Kleiderschrank, Vorratsregal oder Wohnmobil.
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