LED-Strips · LED-Streifen · flexible Lichtbänder · LEDVANCE & Osram · IP00 bis IP67

LED-Strips & Lichtbänder 126 Artikel

LED-Strips – ebenso gesucht als LED-Streifen, LED-Bänder, LED Stripes oder flexible Lichtbänder – sind schmale, biegsame Lichtlinien, die Kurven, Ecken und Nischen folgen, wo keine starre Leuchte hinpasst. Elektrobetriebe, Ladenbauer, Hotellerie, Gastronomie, Büros und Praxen setzen die 5-m-Profirollen von LEDVANCE (Value, Performance, Lichtband LS V) mit bis zu 7.280 lm für Lichtvouten, Theken, Regale, Vitrinen und Fassaden ein – im Silikonmantel bis IP66 und IP67. Zu Hause sorgen dieselben Profi-Strips und die steckerfertigen Osram-Sets mit Fernbedienung, Bewegungsmelder, USB, Batteriebetrieb oder App für indirektes Licht im Wohnzimmer und hinter dem TV, für blendfreies Arbeitslicht unter den Hängeschränken der Küche, für sanfte Orientierung in Schlafzimmer, Flur und Treppenhaus und für robustes Licht in Keller, Garage und Hobbyraum. Lichtfarben von warmweiß (2.700–3.000 K) über neutralweiß / kaltweiß (4.000 K) bis tageslichtweiß (6.500 K), dazu Tunable White, RGB und RGBW.

IP00 bis IP67Von der Möbelnische bis zu Terrasse und Fassade
bis ca. 1.450 lm/mLEDVANCE Value 70 W: 7.280 lm auf 5 m
2.700–6.500 KWarmweiß, neutral-/kaltweiß, tageslichtweiß, RGB(W)
1 bis 20 mVom Sensor-Band für den Schrank bis zur Outdoor-Rolle
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LED-Strips: kurz erklärt

LED-Strip: 12 V oder 24 V?

Bei gleicher Leistung fließt bei 24 V nur halb so viel Strom wie bei 12 V, der Spannungsabfall ist kleiner. Netzteil und Strip brauchen dieselbe Spannung. Animation mit Musik, rund 105 Sekunden. Zum Ratgeber

LED-Strip: Welches Netzteil?

Watt pro Meter mal Länge ergibt die Leistung des Strips. Das Netzteil braucht dieselbe Spannung und muss mindestens so stark sein. Animation mit Musik, rund 110 Sekunden. Zum Ratgeber

LED-Strip-Typen: einfarbig, CCT, RGB, RGBW

Einfarbig, CCT, RGB oder RGBW: 2, 3, 4 oder 5 Anschlüsse, und der Controller muss zum Strip-Typ passen. Animation mit Musik, rund 110 Sekunden. Zum Ratgeber

LED-Strip kürzen: wo und wie?

Erst vom Strom trennen und nur an der Schnittmarke schneiden; den Schnittabstand nennt das Datenblatt. Verbinder in Strip-Breite verwenden und den Strip nicht knicken. Animation mit Musik, rund 80 Sekunden.

  • Profi-Rolle oder Komplett-Set: Die LEDVANCE-Serien Value, Performance (auch als punktfreie COB-Variante) und das geschützte Lichtband LS V kommen als 5-m-Rolle für die feste Installation mit separatem Netzteil. Die Osram-Sets bringen Netzteil, Fernbedienung, Sensor, USB-Stecker oder Batteriefach gleich mit und sind sofort einsatzbereit.
  • Helligkeit pro Meter rechnen: Teilen Sie den Lichtstrom im Artikelnamen durch die Länge. Das LS V 500 liefert rund 460 lm/m bei 4,8 W/m, das LS V 1500 rund 1.100–1.160 lm/m, der Value 70 W in 4.000 K rund 1.450 lm/m bei 14 W/m. Faustregel: 100–500 lm/m für Akzent- und Orientierungslicht, 500–1.000 lm/m für indirektes Raumlicht, ab etwa 800–1.000 lm/m für Arbeitslicht.
  • Netzteil mit Reserve planen: Watt pro Meter mal Länge ergibt die Last, dazu kommen – sofern der Hersteller nichts anderes vorgibt – rund 20 % Reserve. Eine 5-m-Rolle mit 60 W braucht also mindestens 72 W, in der Praxis ein 75- oder 100-W-Konstantspannungsnetzteil in derselben Spannung wie der Strip, bei den Profi-Serien meist 24 V.
  • Schutzart nach Einsatzort: IP00 und IP20 für trockene Innenräume, Möbel und Vitrinen, IP44 für spritzwassergefährdete Bereiche, IP65, IP66 und IP67 für Badezimmer, Terrasse, Vordach, Carport und Fassade. Netzteil, Verbinder und Endkappen brauchen am Einsatzort ihre eigene passende Schutzart.
  • Lichtfarbe passend zum Raum: Warmweiß (2.700–3.000 K, Code 827/830) für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotel und Restaurant, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Küche, Bad, Büro, Praxis und Verkauf, tageslichtweiß (6.500 K, Code 865) für Werkstatt, Lager, Garage und Hobbyraum. Tunable White und RGBW vereinen mehrere Lichtfarben in einem Band.
  • Profi-Qualität für Objekt und Zuhause: Markenware von LEDVANCE und Osram mit Datenblatt, dokumentierten Schnittabständen und passendem Zubehör je Serie. Für Hotelflure, Ladenketten und Hausverwaltungen gilt: gleiche Serie, gleichen Farbcode und gleiche Leistungsklasse nachbestellen, dann bleibt die Lichtlinie über viele Meter einheitlich – dieselbe Sorgfalt sorgt zu Hause für eine gleichmäßige Voute im Wohnzimmer ohne Farbsprünge.

1. Einsatzort und Schutzart festlegen

Klären Sie zuerst, wo der Strip leuchten soll. In trockenen Möbeln, Regalen, Vitrinen, hinter dem TV oder in der Deckenvoute genügen IP00 oder IP20. Über der Arbeitsplatte in der Küche, im Badezimmer oder an spritzwassergefährdeten Stellen wählen Sie mindestens IP44, im Außenbereich an Terrasse, Vordach und Fassade IP65 bis IP67 – etwa die Osram Outdoor-RGB-Sets mit IP65 oder die LEDVANCE-Bänder LS V mit IP66. Im Bad regelt die DIN VDE 0100-701, welche Schutzart je Bereich nötig ist; die Installation übernimmt eine Elektrofachkraft.

Ratgeber: Schutzarten & Schutzklassen

2. Helligkeit und Lichtfarbe wählen

Rechnen Sie den Lichtstrom im Artikelnamen auf den Meter um: 2.300 lm auf 5 m ergeben 460 lm/m – genug für Stimmungs- und Orientierungslicht in Hotelflur, Schlafzimmer oder Treppenhaus. Für indirektes Raumlicht aus der Voute in Wohnzimmer, Esszimmer oder Restaurant sind 500–1.000 lm/m sinnvoll, für Arbeitslicht unter dem Hängeschrank, an Theke, Werkbank oder Regal eher 800 lm/m und mehr. Warmweiß (2.700–3.000 K) wirkt wohnlich, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K) sachlich-klar, tageslichtweiß (6.500 K) kühl und kontrastreich.

Ratgeber: Lichtfarbe & Kelvin

3. Spannung, Netzteil und Einspeisung planen

Profi-Rollen brauchen ein separates Konstantspannungsnetzteil in derselben Spannung wie der Strip, meist 24 V. Addieren Sie die Leistung aller Strips und planen Sie rund 20 % Reserve ein: Zwei Rollen mit je 60 W ergeben 120 W Last, also ein Netzteil ab etwa 150 W. Wie lang ein Strip je Einspeisung sein darf, steht im Datenblatt; längere Strecken speisen Sie beidseitig oder mittig ein, statt viele Rollen hintereinander zu hängen. Den festen Anschluss an 230 V übernimmt eine Elektrofachkraft.

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4. Steuerung wählen: Fernbedienung, Sensor, App oder Zigbee

Für einfache Nachrüstung zu Hause sind Sets mit Fernbedienung, Bewegungsmelder oder USB-Stecker ideal – ohne Elektroarbeiten. Wer das Licht per Smartphone oder Sprachassistent steuern möchte, greift zu LEDVANCE SMART+ WiFi; für bestehende Zigbee-Systeme gibt es SMART+ ZigBee-Bänder, die ein Zigbee-Gateway benötigen. Profi-Rollen im Objekt werden über dimmbare Netzteile oder Controller in die Gebäudetechnik eingebunden. Wichtig: Der Controller muss zum Strip-Typ passen – einfarbig, Tunable White, RGB oder RGBW.

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LED-Strip, LED-Streifen oder Lichtband? Begriffe und Bauarten SMD und COB

Ob LED-Strip, LED-Streifen, LED-Band, LED Stripe oder flexibles Lichtband – gemeint ist eine schmale, biegsame Leiterplatte, auf der LEDs in dichtem Abstand sitzen. Ein Klebeband auf der Rückseite hält sie auf glatten, sauberen Untergründen oder im Aluminiumprofil. Zwei Bauarten prägen das Sortiment: Bei SMD-Strips sitzen einzelne LED-Chips mit kleinem Abstand nebeneinander; aus kurzer Distanz oder als Spiegelung auf glänzenden Flächen können die Lichtpunkte sichtbar sein, weshalb man sie gern hinter einer opalen Abdeckung verbaut. COB-Strips (Chip on Board) setzen die Chips so dicht, dass unter einer durchgehenden Leuchtstoffschicht eine punktfreie Lichtlinie entsteht – ideal für offen sichtbare Fugen, Regalkanten und spiegelnde Arbeitsplatten. Im Sortiment steht dafür der LEDVANCE Performance COB mit 3.500 lm auf 5 m in tageslichtweiß; für den Anschluss bietet LEDVANCE den Steckverbinder CSD-P2-COB für 24-V-COB-Streifen. Nicht verwechseln sollten Sie das flexible Lichtband mit den starren Lichtbandsystemen aus Tragschiene und Leuchteneinsatz, die in Hallen, Lagern und Supermärkten als durchgehende Lichtlinie montiert werden, sowie mit fertigen Lichtleisten und LED-Unterbauleuchten, die als komplette Leuchte ohne separate Netzteilplanung auskommen.

LEDVANCE Profi-Rollen: Value, Performance und das geschützte Lichtband LS V

Für Elektrobetriebe, Ladenbau, Hotellerie und Facility Management sind die 5-m-Rollen von LEDVANCE das Arbeitspferd dieser Kategorie. Die Artikelnamen nennen Leistung, Lichtstrom, Lichtfarbe und Schutzart direkt – daraus lassen sich alle Planungswerte ableiten:

  • LED-Streifen Value: die wirtschaftliche Serie für große Meterzahlen, unter anderem mit 40, 60 und 70 W und 3.720 bis 7.280 lm je Rolle, in warmweiß 2.700 und 3.000 K sowie neutralweiß bzw. kaltweiß 4.000 K – offen mit IP00 oder geschützt mit IP66. Der Value 70 W in 4.000 K erreicht rund 104 lm/W.
  • LED-Streifen Performance: die höhere Leistungsklasse, etwa der P-1500 mit IP67 und 6.700 lm aus 60 W – rund 112 lm/W – oder der punktfreie Performance COB mit 38 W.
  • LED-Lichtband LS V 500, 1500 und 2000: geschützte Bänder mit IP66 und 2.185 bis 6.580 lm je 5 m, in warmweiß (Code 827/830), neutralweiß bzw. kaltweiß (Code 840) und tageslichtweiß (Code 865). Die Zahl in der Typbezeichnung kennzeichnet die Helligkeitsklasse.

Für Hausverwaltungen und Hotelketten mit vielen Metern gilt eine einfache Regel: In einer sichtbaren Lichtlinie nur eine Serie mit identischem Farbcode und gleicher Leistungsklasse verbauen und genau diese Kombination nachbestellen. Ein Mix aus verschiedenen Serien führt fast immer zu sichtbaren Farb- und Helligkeitssprüngen – im Hotelflur genauso wie in der Deckenvoute im eigenen Wohnzimmer.

Wie hell muss ein LED-Strip sein? Lumen pro Meter statt Watt

Bei LED-Strips zählt der Lichtstrom pro Meter. Teilen Sie die Lumenangabe im Artikelnamen durch die Länge: Das LEDVANCE LS V 500 mit 2.300 lm auf 5 m liefert 460 lm/m bei 4,8 W/m, der Value 70 W mit 7.280 lm rund 1.456 lm/m bei 14 W/m. Als Orientierung für die Planung haben sich diese Richtwerte bewährt:

  • Akzent- und Orientierungslicht, ca. 100–500 lm/m: Sockelleisten, Treppenstufen, Bettrahmen, Kleiderschrank, Vitrinen und Hotelflure bei Nacht.
  • Indirektes Raumlicht, ca. 500–1.000 lm/m: Lichtvouten und Deckensegel in Wohnzimmer, Esszimmer, Hotellobby, Restaurant und Empfangsbereich – ein Teil des Lichts geht bei der Reflexion an Decke und Wand verloren.
  • Arbeitslicht, ab ca. 800–1.000 lm/m: unter Hängeschränken in Küche und Teeküche, an Werkbank, Theke, Regal und Schreibtisch im Homeoffice.

Höhere Leistung bedeutet auch mehr Wärme. Ab rund 10 W/m – bei den meisten Profi-Rollen ab 50 W je 5 m – gehört der Strip in ein Aluminiumprofil, das die Wärme ableitet und die Lebensdauer sichert; die verbindlichen Montagebedingungen nennt das Datenblatt. Mit einem dimmbaren Netzteil passen Sie die Helligkeit später flexibel an.

12 V oder 24 V, Netzteil und Einspeisung: so planen Sie die Installation

Die meisten Profi-Strips arbeiten mit 24 V Gleichspannung. Bei gleicher Leistung fließt dabei nur halb so viel Strom wie bei 12 V, deshalb fällt die Spannung entlang des Bands geringer ab und das Ende einer langen Strecke bleibt so hell wie der Anfang. Strip und Netzteil müssen exakt dieselbe Spannung haben; verwendet wird ein Konstantspannungsnetzteil (CV), kein Konstantstrom-Treiber. Für die Dimensionierung addieren Sie die Leistung aller angeschlossenen Strips und rechnen rund 20 % Reserve hinzu, sofern der Hersteller nichts anderes angibt: Zwei LS V 1500 mit je 60 W ergeben 120 W, passend ist ein Netzteil ab etwa 150 W. Die maximale Länge je Einspeisung steht im Datenblatt. Für längere Strecken speisen Sie beidseitig oder mittig ein oder führen mehrere Abschnitte parallel vom Netzteil aus an – viele Rollen in Reihe hintereinander zu hängen, führt zu Helligkeitsverlust und Überlastung der Leiterbahnen. Zum Dimmen eignen sich dimmbare Netzteile, etwa mit DALI- oder Phasenabschnitt-Eingang, oder ein Dimmer bzw. Controller zwischen Netzteil und Strip. Passende Geräte finden Sie unter LED-Treiber & Netzteile und Dimmer. Netzteile gehören belüftet und zugänglich montiert; der feste Anschluss an 230 V ist Arbeit für eine Elektrofachkraft.

Schutzart IP20, IP44, IP65, IP66 und IP67: LED-Strips für Bad, Küche, Terrasse und Fassade

Die IP-Schutzart entscheidet, wo ein Strip dauerhaft funktioniert:

  • IP00 und IP20: offene Strips ohne Feuchteschutz für trockene Innenräume – Möbel, Regale, Vitrinen, Deckenvouten, TV-Rückwand.
  • IP44: Schutz gegen Spritzwasser, etwa für die Küchenrückwand oder geschützte Bereiche; in dieser Klasse liegen zum Beispiel das Osram LED-Band 5 m in warmweiß und die Osram Neon Digital-Bänder.
  • IP65 und IP66: staubdicht und geschützt gegen Strahlwasser – für Badezimmer, Terrasse, Balkon, Vordach, Carport, Außengastronomie und Fassade, etwa die Osram Outdoor-RGB-Sets mit 10, 15 oder 20 m und die LEDVANCE-Bänder LS V.
  • IP67: zusätzlich geschützt gegen zeitweiliges Untertauchen, wie der LEDVANCE Performance P-1500.

Die Schutzart gilt nur für den Strip selbst. Netzteil, Steckverbinder und Kabelübergänge brauchen am Einsatzort eine eigene passende Schutzart oder sitzen geschützt im Gebäude. Wird ein geschütztes Band gekürzt, muss das Ende mit der vom Hersteller vorgesehenen Endkappe und Dichtung wieder verschlossen werden, sonst geht die Schutzart verloren. Im Badezimmer ist die Schutzkleinspannung von 24 V ein Sicherheitsplus; welche Schutzart je Bereich nötig ist und wo das Netzteil sitzen darf, regelt die DIN VDE 0100-701 – Planung und Anschluss übernimmt eine Elektrofachkraft.

Smarte und steckerfertige Sets: Fernbedienung, Sensor, USB, App und Zigbee

Für die schnelle Nachrüstung ohne Elektroinstallation führen wir die Osram LED-Bänder von LEDVANCE als fertige Sets. Mit Remote Control regeln Sie Helligkeit, RGB-Farben oder bei den Tunable-White-Modellen die Lichtfarbe von 2.700 bis 6.500 K – vom warmweißen Abendlicht im Schlafzimmer bis zum klaren Arbeitslicht im Homeoffice. Die Motion Sensor Battery-Bänder mit 1 oder 2 m laufen mit Batterien und schalten per Bewegungsmelder: ideal für Kleiderschrank, Abstellraum, Bettrahmen, Treppe, Kellerregal oder Gästezimmer in der Ferienwohnung, ganz ohne Kabel. Die USB-Bänder mit Typ A oder Typ C und das TV Mood Light versorgen sich direkt aus dem USB-Anschluss von Fernseher, Monitor oder Netzteil und setzen eine weiche Hintergrundbeleuchtung hinter Bildschirm und Schreibtisch. Für Effekte und Atmosphäre in Bar, Lounge, Gaming-Zimmer oder Partyraum gibt es Sensor-, Audio- und Neon-Digital-Varianten. Wer per Smartphone oder Sprachassistent steuern möchte, wählt LEDVANCE SMART+ WiFi mit RGB und Tunable White, erweiterbar über passende EXT-Verlängerungen. SMART+ ZigBee-Bänder in RGBW mit 2.000 bis 6.500 K binden sich in bestehende Zigbee-Systeme ein und brauchen dafür ein Zigbee-Gateway. Weitere smarte Leuchtmittel finden Sie unter LED Smart Home.

Montage in der Praxis – vom Hotelflur bis zur Küche zu Hause

Der Untergrund muss sauber, trocken, fettfrei und eben sein; bei Profi-Rollen ist ein Aluminiumprofil mit Abdeckung die beste Basis – eine opale Abdeckung verschmilzt die Lichtpunkte zu einer gleichmäßigen Linie, eine klare Abdeckung bringt maximale Helligkeit. Kürzen Sie einen Strip nur stromlos und ausschließlich an den markierten Schnittstellen; den Schnittabstand nennt das Datenblatt. Verbinder müssen zur Breite, Polzahl und Spannung des Strips passen: Einfarbige Strips haben zwei Anschlüsse, Tunable White drei, RGB vier und RGBW fünf. Knicken Sie das Band nicht über die Kante, sondern führen Sie Ecken mit Verbinder oder großem Biegeradius aus. Im Objekt bewährt sich der LED-Strip als Lichtlinie an Hotelfluren, Bettrückwänden und Spiegeln, an Theken und Bar-Regalen in der Gastronomie, in Regalen und Vitrinen im Ladenbau, an Empfangstresen in Büro und Praxis und – mit hoher Schutzart – an Fassaden und Vordächern. Dieselbe Profi-Qualität bringt zu Hause warmweißes Voutenlicht in Wohnzimmer und Esszimmer, blendfreies Arbeitslicht unter den Hängeschränken der Küche, gleichmäßiges Licht am Badezimmer- und Schminkspiegel in neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K) sowie robuste Orientierung in Flur, Keller, Garage und Hobbyraum.

Vergleich: flexibler LED-Strip vs. starre LED-Lichtleiste

Technischer und praktischer Direktvergleich für Objekt, Gewerbe und Zuhause
MerkmalLED-Strip / flexibles LichtbandStarre LED-Lichtleiste / Unterbauleuchte
Bauform & MontageBiegsames Band, selbstklebend, folgt Kurven und Ecken; im Profi-Einsatz im AluminiumprofilStarres Gehäuse, Montage mit Clips oder Schrauben auf geraden Strecken
Länge1 bis 20 m je Artikel, Profi-Rollen 5 m, an den Schnittmarken kürzbarFeste Längen, nicht kürzbar
BetriebProfi-Strips meist 24 V mit separatem Konstantspannungsnetzteil; Sets mit Netzstecker, USB oder BatterieKomplette Leuchte mit integriertem Betriebsgerät
LichtstromVon 80 lm (USB-Band 1,5 m) bis 7.280 lm je 5-m-Rolle, also bis rund 1.450 lm/mFester Lichtstrom je Leuchte
LichtfarbenWarmweiß 2.700/3.000 K, neutralweiß/kaltweiß 4.000 K, tageslichtweiß 6.500 K, Tunable White, RGB und RGBWMeist eine feste Weißlichtfarbe, teils umschaltbar
SchutzartIP00/IP20 innen bis IP44, IP65, IP66 und IP67 im SilikonmantelJe nach Leuchte, Feuchtraum-Ausführungen mit geschlossener Wanne
LichtbildIndirekte, blendfreie Lichtlinie; COB-Strips punktfrei auch ohne AbdeckungDirektes Licht durch Diffusor, Leuchtenkörper sichtbar
SteuerungFernbedienung, Bewegungs- oder Wischsensor, App (WiFi), Zigbee, dimmbare NetzteileMeist Schalter, teils mit Sensor
WärmemanagementAb rund 10 W/m Aluminiumprofil als Kühlkörper nötigKühlung im Gehäuse integriert

Häufige Fragen zu LED-Strips & Lichtbändern

Was ist der Unterschied zwischen LED-Strip, LED-Streifen, LED-Band und Lichtband?
LED-Strip, LED-Streifen, LED-Band und flexibles Lichtband meinen dasselbe: eine biegsame Leiterplatte mit dicht gesetzten LEDs, die per Klebeband oder im Aluminiumprofil montiert wird. LEDVANCE nennt seine geschützten Profi-Bänder zum Beispiel LED-Lichtband LS V. Davon zu unterscheiden sind starre Lichtbandsysteme aus Tragschiene und Leuchteneinsatz für Hallen, Lager und Handel sowie fertige Lichtleisten, die nicht gekürzt oder gebogen werden können.
Welches Netzteil brauche ich für meinen LED-Strip?
Sie brauchen ein Konstantspannungsnetzteil mit derselben Spannung wie der Strip, bei Profi-Rollen meist 24 V. Für die Leistung addieren Sie die Watt aller angeschlossenen Strips und planen rund 20 % Reserve ein, sofern der Hersteller nichts anderes vorgibt. Beispiel: Eine LEDVANCE-Rolle mit 60 W braucht mindestens 72 W, also ein 75- oder 100-W-Netzteil; zwei Rollen mit je 60 W ein Netzteil ab etwa 150 W. Die Osram-Sets mit Fernbedienung, USB oder Batterie bringen ihre Stromversorgung bereits mit. Passende Geräte finden Sie unter LED-Treiber & Netzteile.
12 V oder 24 V – welcher LED-Strip ist besser?
Für längere Strecken ist 24 V im Vorteil: Bei gleicher Leistung fließt nur halb so viel Strom wie bei 12 V, die Spannung fällt entlang des Bands weniger ab, und das Ende bleibt so hell wie der Anfang. Deshalb arbeiten die meisten Profi-Strips mit 24 V. 12 V ist vor allem in Bordnetzen von Wohnmobil und Boot oder bei kurzen Möbelstrecken verbreitet. Entscheidend ist in jedem Fall, dass Netzteil und Strip exakt dieselbe Spannung haben – ein 12-V-Strip an einem 24-V-Netzteil wird überlastet und beschädigt.
Wie viele Lumen pro Meter braucht ein LED-Strip?
Teilen Sie den Lichtstrom im Artikelnamen durch die Länge: 2.300 lm auf 5 m ergeben 460 lm/m, 7.280 lm auf 5 m rund 1.450 lm/m. Als Richtwert genügen 100–500 lm/m für Akzent- und Orientierungslicht an Sockel, Treppe, Bett oder Vitrine. Für indirektes Raumlicht aus einer Voute in Wohnzimmer, Esszimmer oder Restaurant sind 500–1.000 lm/m sinnvoll, für Arbeitslicht unter dem Hängeschrank in der Küche, an Theke oder Werkbank ab etwa 800–1.000 lm/m. Mit einem dimmbaren Netzteil lässt sich ein etwas hellerer Strip später bequem herunterregeln.
Kann man LED-Strips kürzen und wieder verbinden?
Ja, aber nur stromlos und ausschließlich an den markierten Schnittstellen – den Schnittabstand nennt das Datenblatt. Zum Verbinden nutzen Sie Steckverbinder in passender Breite, Polzahl und Spannung, bei LEDVANCE COB-Streifen zum Beispiel den Verbinder CSD-P2-COB für 24 V. Bei geschützten Bändern mit IP65, IP66 oder IP67 muss das Schnittende mit der vorgesehenen Endkappe wieder abgedichtet werden, sonst geht die Schutzart verloren. Fertige Sets mit Fernbedienung oder Sensor sind meist nicht zum Kürzen gedacht; Hinweise dazu stehen in der Anleitung.
Welche LED-Strips eignen sich für Badezimmer, Küche und außen?
Für trockene Innenräume genügen IP00 oder IP20. Über der Arbeitsplatte in der Küche und an spritzwassergefährdeten Stellen sollte es mindestens IP44 sein. Im Badezimmer, auf Terrasse, Balkon, Vordach, Carport oder an der Fassade wählen Sie IP65 bis IP67, etwa die Osram Outdoor-RGB-Sets mit IP65, die LEDVANCE-Lichtbänder LS V mit IP66 oder den Performance P-1500 mit IP67. Netzteil und Verbinder brauchen ebenfalls eine passende Schutzart oder sitzen geschützt im Gebäude. Welche Schutzart je Badbereich nötig ist, regelt die DIN VDE 0100-701; die Installation übernimmt eine Elektrofachkraft.
Was bedeuten RGB, RGBW und Tunable White – und welche Lichtfarbe passt wohin?
RGB mischt Farben aus Rot, Grün und Blau, erzeugt aber nur ein unsauberes Weiß. RGBW ergänzt einen eigenen weißen Kanal für klares Weißlicht plus Farbeffekte. Tunable White (CCT) verstellt nur die Weißtöne, bei den Osram-Sets von 2.700 bis 6.500 K. Bei einfarbigen Strips gilt: warmweiß (2.700–3.000 K, Code 827/830) für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotel und Restaurant, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840 – exakt dieselbe Lichtfarbe) für Küche, Bad, Schminkspiegel, Büro und Praxis, tageslichtweiß (6.500 K, Code 865) für Werkstatt, Lager, Garage und Hobbyraum.
Kann man LED-Strips dimmen?
Ja. Die Osram-Sets mit Remote Control und die SMART+-Bänder sind über Fernbedienung oder App dimmbar; Artikel mit dem Zusatz „nicht dimmbar“ laufen dagegen nur mit voller Helligkeit. Profi-Rollen dimmen Sie über ein dimmbares Konstantspannungsnetzteil, etwa mit DALI- oder Phasenabschnitt-Eingang, oder über einen Dimmer bzw. Controller zwischen Netzteil und Strip. Wichtig ist, dass Netzteil, Dimmer und Strip-Typ zusammenpassen – ein RGBW-Strip braucht einen RGBW-Controller. Passende Komponenten finden Sie unter Dimmer und LED-Treiber & Netzteile.
Brauche ich ein Aluminiumprofil für meinen LED-Strip?
Bei Profi-Rollen mit höherer Leistung ja. Ab rund 10 W/m – bei den meisten 5-m-Rollen ab 50 W – leitet ein Aluminiumprofil die Wärme ab, schützt die LEDs vor Überhitzung und sichert so Lichtstrom und Lebensdauer. Zusätzlich verbessert eine opale Abdeckung das Lichtbild, schützt vor Staub und sorgt für eine saubere Optik in Möbeln, Theken und Deckenvouten. Für schwache Akzentstrips, USB-Bänder und batteriebetriebene Sensor-Bänder genügt meist ein glatter, sauberer Untergrund. Die verbindlichen Montagevorgaben nennt das Datenblatt des jeweiligen Strips.
Gibt es LED-Strips ohne Steckdose oder feste Installation?
Ja. Die Osram LED-Bänder Motion Sensor Battery mit 1 oder 2 m laufen mit Batterien und schalten per Bewegungsmelder – ideal für Kleiderschrank, Abstellraum, Bettrahmen, Treppe oder Kellerregal. Die USB-Bänder mit Typ A oder Typ C und das TV Mood Light beziehen ihren Strom aus dem USB-Anschluss von Fernseher, Monitor oder USB-Netzteil. Beide Varianten montieren Sie ohne Elektroarbeiten; für mehr Helligkeit oder lange Strecken sind dagegen Sets mit Netzteil oder fest installierte Profi-Rollen die bessere Wahl.