LED-Leuchten · integrierte LED · Panels, Downlights, Batten, Feuchtraum-, Außen- & Solarleuchten

LED-Leuchten

LED-Leuchten bringen ihre Lichtquelle gleich mit: Das LED-Modul ist fest im Gehäuse verbaut, der Leuchtmittelwechsel entfällt, und erst dadurch werden sehr flache, dicht geschlossene Bauformen möglich. Hier finden Sie LED-Panels für Rasterdecken, Downlights und Einbauleuchten, Wand- und Deckenleuchten, Batten- und Unterbauleuchten, Feuchtraumleuchten bis IP66, Sensorleuchten, Außenstrahler, Pollerleuchten, Solarleuchten und Lichterketten – von EVN, LEDVANCE, Osram, Philips, Modee und weiteren Herstellern. Gebaut für den Dauerbetrieb in Büro, Praxis, Hotellerie, Gastronomie, Handwerk, Lager und Werkstatt, bringen dieselben Leuchten Profi-Qualität auch in Ihr Zuhause: in warmweiß (2.700–3.000 K) ins Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer, in neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K) in Küche, Badezimmer, Flur, Keller, Garage und Hobbyraum oder in tageslichtweiß (6.000–6.500 K) an die Werkbank. Sie wählen nach Montageart, Lichtstrom in Lumen, Lichtfarbe und – für Bad und außen – nach IP-Schutzart.

Integrierte LEDKein Lampenwechsel, flache & dichte Bauformen
IP20 bis IP66Vom Wohnraum bis Feuchtraum, Fassade & Garten
2.700–6.500 KWarmweiß, neutral-/kaltweiß (4.000 K) & tageslichtweiß
Bis ca. 120 lm/WEffizienz moderner Panels & Feuchtraumleuchten

Leuchten: kurz erklärt

LED austauschbar oder fest verbaut?

Ein sichtbarer Sockel wie E27, GU10 oder G9 spricht für ein wechselbares Leuchtmittel. Verbindlich sind Piktogramm und Datenblatt. Animation mit Musik, rund 135 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • Leuchte und Lichtquelle in einem: Das LED-Modul ist fest verbaut – kein Lampenwechsel, Gehäuse ab rund 22 mm Bauhöhe, geschlossene Optiken ohne Staubfänger. Ob sich Lichtquelle oder Treiber durch eine Fachkraft tauschen lassen, muss der Hersteller seit der EU-Ökodesign-Verordnung 2019/2020 in den Produktunterlagen angeben.
  • Helligkeit in Lumen, Effizienz in lm/W: Die Wattzahl beschreibt nur noch den Verbrauch. Ein LEDVANCE Panel 600 liefert mit 36 W 4.320 lm (120 lm/W), die Philips Ledinaire Feuchtraumleuchte WT060C mit 46 W 5.600 lm (rund 122 lm/W) – kleine Orientierungs- und Möbelleuchten kommen dagegen mit 1 bis 2 W aus.
  • Schutzart nach Einsatzort: IP20 für trockene Innenräume, IP44 gegen Spritzwasser für Bad, überdachte Eingänge und Lichterketten im Freien, IP54 bis IP66 für Feuchträume, Tiefgaragen, Fassaden und Wege. IK10 steht für hohe Schlagfestigkeit (20 Joule) in Sporthallen, Treppenhäusern und öffentlichen Bereichen.
  • Lichtfarbe passend zum Raum: Warmweiß (2.700–3.000 K, Code 827/830) für Wohnräume, Hotel und Restaurant, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Büro, Praxis, Küche und Bad, tageslichtweiß (6.000–6.500 K, Code 860/865) für Werkstatt und Prüfplatz. Viele EVN-Modelle sind zwischen 3.000 und 5.700 K umschaltbar.
  • Profi-Qualität für Objekt und Zuhause: Panels und Batten für Büro, Schule, Praxis und Lager, Downlights für Hotel und Gastronomie, Feuchtraumleuchten für Werkstatt und Tiefgarage – und genau dieselbe Technik für Wohnzimmer, Küche, Badezimmer, Flur, Keller, Garage und Hobbyraum.
  • Steuerung nach Anspruch: Klassisch schalten, gezielt dimmen bei Modellen mit dem Zusatz „dimmbar“, digital per DALI (EVN-Leuchten inklusive DALI-Netzgerät), automatisch per Sensor oder smart per Bluetooth und Apple HomeKit wie bei der LEDVANCE Smart+ Pollerleuchte.

1. Montageart und Einbausituation klären

Soll die Leuchte auf die Decke, in die Decke, an die Wand oder unter einen Hängeschrank? Für Einbauleuchten und Downlights zählen Einbauöffnung und Einbautiefe, bei abgehängten Rasterdecken das Rastermaß 600 oder 625 mm. Aufbauvarianten wie Batten- oder Linearleuchten sind die schnelle Lösung für Keller, Garage, Lager und Werkstatt, flache Panels und Downlights die elegante für Büro, Praxis, Wohnzimmer und Flur.

Ratgeber: Einbauleuchten & Downlights

2. Helligkeit in Lumen planen

Rechnen Sie in Lumen statt Watt und denken Sie in Raumgröße und Sehaufgabe: Ein Büroarbeitsplatz braucht nach DIN EN 12464-1 rund 500 Lux, ein Flur oder Lagerraum deutlich weniger. Für Wohnräume genügt meist weniger Grundlicht, Küche und Bad brauchen gezielt mehr Licht an Arbeitsfläche und Spiegel. Lieber etwas mehr Lichtstrom wählen und per Dimmer oder Sensor anpassen als unterdimensioniert planen.

Ratgeber: Wie viel Lumen pro m²?

3. Lichtfarbe und Farbwiedergabe festlegen

Da das LED-Modul fest verbaut ist, legen Sie die Lichtfarbe beim Kauf fest – oder wählen ein CCT-umschaltbares Modell. Warmweiß (2.700–3.000 K) für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotelzimmer und Restaurant, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K) für Küche, Badezimmer, Homeoffice, Büro, Praxis und Verkauf, tageslichtweiß (6.000–6.500 K) für Werkstatt und Hobbyraum. Ein Farbwiedergabeindex ab Ra 80 ist Standard, ab Ra 90 wirken Haut, Speisen und Materialien besonders natürlich.

Ratgeber: Lichtfarbe & Kelvin

4. Schutzart, Steuerung und Anschluss prüfen

Für Bad, Keller, Tiefgarage, Carport und Fassade bestimmt die IP-Schutzart die Auswahl, in Sporthallen und öffentlichen Fluren zusätzlich die Schlagfestigkeit IK. Danach klären Sie die Steuerung: Ein- und Ausschalten, Dimmer, DALI-Lichtmanagement, Bewegungsmelder oder Smart Home. Niedervolt-Leuchten mit 12 oder 24 V brauchen ein passendes Netzgerät; den Festanschluss an 230 V übernimmt eine Elektrofachkraft.

Ratgeber: IP-Schutzart & Schutzklasse

Was eine LED-Leuchte ausmacht – und wann sie besser ist als Fassung plus Leuchtmittel

Bei einer LED-Leuchte mit integrierter LED sind Lichtquelle, Kühlung, Optik und meist auch der Treiber als Einheit konstruiert. Genau das ist ihr Vorteil: Der Hersteller stimmt Wärmeableitung, Linse oder Abdeckung und Betriebsstrom aufeinander ab, statt auf ein beliebiges Leuchtmittel in einer Fassung Rücksicht nehmen zu müssen.

Integrierte LED

Leuchte als Einheit

So entstehen Panels mit kaum mehr als 2 cm Bauhöhe, Downlights für flache Zwischendecken und Feuchtraumleuchten, die ohne Lampenwechsel dauerhaft dicht bleiben.

→ Kehrseite: Lichtfarbe und Helligkeit legen Sie beim Kauf fest, ein späterer Tausch auf ein helleres Leuchtmittel ist nicht möglich.

Wechselbare Lichtquelle

System mit LED-Röhre

Seit der EU-Ökodesign-Verordnung 2019/2020 (gültig seit September 2021) müssen Hersteller angeben, ob Lichtquelle und separates Betriebsgerät von Fachpersonal ausgetauscht werden können. Einige Systeme im Sortiment arbeiten bewusst mit wechselbarer Lichtquelle, etwa die LEDVANCE TubeKit-Leuchten mit LED-Röhre.

→ Ob ein Modell fest verbaut oder austauschbar ist, erklärt unser Ratgeber zu austauschbaren LEDs.

Leuchten selbst tragen übrigens seit September 2021 kein eigenes Energielabel mehr; bewertet wird die enthaltene Lichtquelle, deren Effizienzklasse in den Produktunterlagen steht.

Bauformen im Sortiment: vom Panel über Batten und Feuchtraum bis zur Solarleuchte

Die Kategorie bündelt Innen- und Außenleuchten aller gängigen Montagearten. Die wichtigsten Familien im Überblick:

  • LED-Panels: runde und quadratische EVN-Panels für Auf- und Einbau sowie das LEDVANCE Panel 600 für Rasterdecken – ideal für Büro, Praxis, Schulungsraum und Flur, zu Hause für Küche und Homeoffice.
  • Downlights und Einbauleuchten: LEDVANCE Downlight Simple DIM und Downlight Slim Value, EVN-Einbauleuchten sowie Hera LED-Eye für den Möbel- und Vitrinenbau.
  • Wand-, Decken- und Unterbauleuchten: LEDVANCE Linear Compact Switch, Switch Batten, Value Batten und Power Batten in Längen von rund 30 bis 120 cm, die LEDVANCE TubeKit mit rund 150 cm sowie EVN-Profilleuchten wie Bordo für Regale, Nischen und Küchenzeilen.
  • Feuchtraum- und Robustleuchten: Philips Ledinaire WT060C mit IP66, LEDVANCE Surface Compact IK10 mit IP65 und Bulkhead mit IP54 für Werkstatt, Tiefgarage, Keller, Treppenhaus und Carport.
  • Außen-, Solar- und Dekoleuchten: LEDVANCE Endura Style und Endura Flood Sensor, die Smart+ Pollerleuchte Modern Lantern, schwenkbare EVN-Strahler bis IP65, kompakte EVN-Leuchten in V4A-Edelstahl-Ausführung sowie Modee Solarleuchten und Lichterketten für Terrasse, Balkon, Garten und Gastro-Außenbereich.

Über den Filter grenzen Sie Bauform, Hersteller, Lichtfarbe und Schutzart weiter ein; die Unterkategorien unten führen direkt zu jeder Familie.

Helligkeit und Effizienz: Lumen, lm/W, Lux und Lebensdauer richtig lesen

Für die Helligkeit einer LED-Leuchte zählt der Lichtstrom in Lumen (lm), für die Wirtschaftlichkeit die Lichtausbeute in Lumen pro Watt (lm/W). Die Spannbreite in dieser Kategorie zeigt, wie unterschiedlich beides ausfällt:

Lichtausbeute im Vergleich
LeuchteLeistung / LichtstromLichtausbeute
LEDVANCE Value Batten 120020 W · 2.000 lm100 lm/W
Panel 60036 W · 4.320 lm120 lm/W
Philips Ledinaire WT060C46 W · 5.600 lmrund 122 lm/W

Am Einsatzort zählt dann die Beleuchtungsstärke in Lux, also Lumen pro Quadratmeter auf der Nutzfläche. Für Arbeitsstätten nennt die DIN EN 12464-1 (in Deutschland ergänzt durch die ASR A3.4) Richtwerte: rund 500 lx für Schreib- und Bildschirmarbeit im Büro, etwa 300 lx für Pack- und Versandbereiche und rund 100 lx für Flure und Lagerräume. Im Büro gehört außerdem eine Blendungsbegrenzung von UGR 19 dazu.

Für die Lebensdauer geben Hersteller Werte wie L80B10 bei 50.000 Stunden an: Nach dieser Zeit liefern höchstens 10 % der Leuchten weniger als 80 % ihres Anfangslichtstroms. Vergleichen Sie Lebensdauerangaben deshalb immer samt L- und B-Wert, nicht nur die Stundenzahl.

Lichtfarbe, Farbwiedergabe und umschaltbare Farbtemperatur (CCT)

Weil das Modul fest verbaut ist, entscheiden Sie die Lichtfarbe beim Kauf. Im Artikelnamen verrät der dreistellige Code nach dem Schrägstrich, etwa 12W/830, beide Werte: Die erste Ziffer steht für die Farbwiedergabe (8 = Ra 80–89, 9 = Ra 90 und mehr), die beiden letzten Ziffern mal 100 für die Farbtemperatur in Kelvin.

2.700–3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.000–6.500 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

827/8302.700–3.000 K

Warmweiß, 2.700–3.000 K (Code 827/830): gemütliches, leicht gelbliches Licht für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Hotelzimmer, Restaurant und Bar.

Neutralweiß / kaltweiß

8404.000 K

Neutralweiß / kaltweiß, 4.000 K (Code 840): Beide Begriffe – im Englischen Cool White – bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Das klare, sachliche Weiß passt in Büro, Praxis, Verkaufsraum und Lager ebenso wie in Küche, Badezimmer, an den Schminkspiegel, ins Homeoffice, in Hausflur und Keller.

Tageslichtweiß

860/8656.000–6.500 K

Tageslichtweiß, 6.000–6.500 K (Code 860/865): kühles, aktivierendes Licht für Werkstatt, Prüfplatz, Garage und Hobbyraum – nicht zu verwechseln mit kaltweiß (4.000 K).

Umschaltbar (CCT · 3.000–6.500 K): CCT-umschaltbar: Viele EVN-Leuchten bieten einen Bereich von 3.000 bis 5.700 K oder 3.000 bis 6.500 K. Sie stellen die Lichtfarbe bei der Montage ein und bevorraten für Objekt und Zuhause nur noch eine Variante.

Achtung bei Herstellerangaben: Einzelne Artikelnamen verwenden Lichtfarbenbegriffe uneinheitlich. Maßgeblich ist immer der Kelvinwert in den technischen Daten. Mehr zur Farbtreue lesen Sie im Ratgeber Farbwiedergabeindex erklärt.

Schutzart, Schlagfestigkeit und Schutzklasse für Bad, Feuchtraum und außen

IP-Schutzart

IP20 · IP44

Die IP-Schutzart besteht aus zwei Ziffern. Die erste beschreibt den Schutz gegen Fremdkörper und Staub, die zweite den Schutz gegen Wasser. IP20 genügt für trockene Wohn- und Büroräume, IP44 schützt gegen Spritzwasser aus allen Richtungen und reicht für viele Bad-Deckenleuchten, überdachte Eingänge und Lichterketten im Freien.

Staub und Strahlwasser

IP54 · IP65 · IP66

IP54 ist zusätzlich staubgeschützt, IP65 staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt, IP66 hält starkem Strahlwasser stand – das ist die Klasse für Waschhallen, Tiefgaragen, Werkstätten und Fassaden.

Schlagfestigkeit

IK10 · 20 Joule

Die Schlagfestigkeit IK ergänzt die Schutzart: IK10 wie bei der LEDVANCE Surface Compact hält einem Schlag von 20 Joule stand, wichtig für Sporthallen, Schulen, Treppenhäuser und Parkhäuser.

Schutzklasse

Klasse I · II

Die Schutzklasse beschreibt dagegen den Schutz vor elektrischem Schlag: Schutzklasse I verlangt den Schutzleiteranschluss, Schutzklasse II ist schutzisoliert.

Für das Badezimmer regelt die DIN VDE 0100-701, welche Leuchte in welchem Bereich um Dusche und Wanne zulässig ist; Planung und Anschluss gehören in die Hände einer Elektrofachkraft. Passende Modelle finden Sie in den LED-Feuchtraumleuchten.

Steuerung: dimmen, DALI, Sensor und Smart Home

Dimmen

Nicht jede LED-Leuchte ist dimmbar. Dimmbare Modelle tragen den Zusatz „dimmbar“ im Namen und brauchen einen dazu passenden Dimmer; für die meisten 230-V-LED-Leuchten eignet sich ein Phasenabschnittdimmer, verbindlich ist die Herstellerangabe.

DALI im Objekt

Im Objekt setzt sich DALI durch: Die digitale Steuerleitung adressiert bis zu 64 Betriebsgeräte je Linie einzeln, sodass Sie Zonen, Szenen und tageslichtabhängige Regelung ohne neue Lastverkabelung umsetzen. EVN bietet dafür Panels und Anbauleuchten inklusive DALI-Netzgerät.

Sensor und Smart Home

Sensorleuchten schalten nur bei Bedarf und sparen dort am meisten, wo Licht sonst unnötig brennt – in Treppenhaus, Keller, Tiefgarage, Hauseingang und Garage. Smarte Modelle wie die LEDVANCE Smart+ Modern Lantern mit RGBW-Farblicht lassen sich per Bluetooth und Apple HomeKit steuern.

Niedervolt-Leuchten von EVN mit 12 oder 24 V benötigen ein passendes Netzgerät, Solarleuchten von Modee laden ihre eingebaute 1,2- oder 3,7-V-Zelle tagsüber selbst und kommen ganz ohne Kabel aus. Worauf es beim Dimmen ankommt, zeigt der Ratgeber dimmbar oder nicht dimmbar.

Profi-Licht für Büro, Objekt und Gewerbe – und dieselbe Qualität für Ihr Zuhause

Für Elektrobetriebe, Facility Management, Hausverwaltungen, Hotellerie, Gastronomie, Praxen, Kommunen und Industrie zählt bei LED-Leuchten vor allem die Gesamtrechnung.

Rechenbeispiel: Die Ersparnis lässt sich einfach überschlagen: Watt-Differenz mal Betriebsstunden mal Strompreis. Spart jede Leuchte 30 W bei 3.000 Betriebsstunden im Jahr, sind das 90 kWh – bei 0,30 € je kWh rund 27 € pro Leuchte und Jahr, bei 200 Leuchten in einer Verwaltung über 5.000 €.

Dazu kommen entfallende Lampenwechsel, die gerade bei hohen Decken, in Treppenhäusern und im laufenden Betrieb Personal und Hubarbeitsbühne binden. Wer viele Brennstellen betreut, profitiert von Serien, die über Jahre nachbestellbar sind: Bleiben Serie und Lichtfarbe gleich, bleibt auch das Lichtbild im Gebäude einheitlich.

Dieselbe Profi-Qualität zahlt sich zu Hause aus – mit flachen Panels und Downlights im Wohnzimmer, Esszimmer und Flur, Unterbauleuchten über der Arbeitsfläche in der Küche, spritzwassergeschützten Leuchten im Badezimmer, robusten Battens und Feuchtraumleuchten in Keller, Garage und Hobbyraum und Solarleuchten oder Lichterketten auf Terrasse und Balkon.

Weitere Praxisbeispiele für Ladenbau, Gastronomie und Handwerk finden Sie im Ratgeber LED-Beleuchtung für Geschäfte und Branchen, Raum-für-Raum-Tipps im Raumratgeber für Ihr Zuhause.

Vergleich: LED-Leuchte mit integrierter LED vs. Leuchte mit wechselbarem Leuchtmittel

Technischer und wirtschaftlicher Vergleich für Büro, Objekt, Gewerbe und Zuhause
MerkmalLED-Leuchte (integrierte LED)Leuchte mit Fassung bzw. Leuchtstoffröhre
LichtquelleFest verbautes LED-Modul, abgestimmt auf Kühlung, Optik und TreiberWechselbares Leuchtmittel, z. B. E27, GU10 oder T8-Röhre
BauhöheSehr flach möglich, Panels ab rund 22 mmDurch Fassung und Lampengröße begrenzt, meist deutlich höher
LichtausbeuteBis rund 120 lm/W bei modernen Panels und FeuchtraumleuchtenAbhängig vom Leuchtmittel; Reflektor, Abdeckung und Vorschaltgerät kosten zusätzlich Wirkungsgrad
WartungKein Lampenwechsel; im Defektfall Tausch von Treiber, Modul oder Leuchte laut HerstellerangabeRegelmäßiger Lampentausch, bei Leuchtstoff zusätzlich Starter und Vorschaltgerät
LichtfarbeAb Werk festgelegt oder per CCT-Schalter wählbar, z. B. 3.000–5.700 KÜber das eingesetzte Leuchtmittel jederzeit änderbar
Dichtigkeit & RobustheitGeschlossene Gehäuse bis IP65/IP66, teils schlagfest nach IK10Fassung und Lampenwechsel erschweren dauerhaft hohe Schutzarten
SteuerungDimmbar, DALI, Sensor oder Smart Home je nach Modell ab Werk integriertAbhängig von Leuchtmittel, Vorschaltgerät und Nachrüstung
EnergielabelSeit September 2021 kein Leuchten-Label; Effizienzklasse der enthaltenen Lichtquelle in den UnterlagenEnergielabel am jeweiligen Leuchtmittel
Anschaffung & BetriebHöherer Einmalpreis, dafür niedriger Verbrauch und kaum WartungGünstige Leuchte, laufende Kosten für Leuchtmittel, Strom und Wechsel

Häufige Fragen zu LED-Leuchten

Kann ich bei einer LED-Leuchte das Leuchtmittel wechseln?
Bei den meisten Modellen nicht: Das LED-Modul ist fest verbaut und auf eine sehr lange Nutzungsdauer ausgelegt. Seit der EU-Ökodesign-Verordnung 2019/2020 muss der Hersteller aber angeben, ob Lichtquelle und Treiber von Fachpersonal ausgetauscht werden können – die Information steht in den Produktunterlagen. Einige Systeme arbeiten bewusst mit wechselbarer Lichtquelle, etwa LEDVANCE TubeKit mit LED-Röhre. Möchten Sie das Leuchtmittel jederzeit selbst tauschen, wählen Sie eine Leuchte mit Fassung wie E27 oder GU10.
Wie hell muss eine LED-Leuchte sein – wie viele Lumen brauche ich?
Das hängt von Raumgröße und Sehaufgabe ab. Für Arbeitsstätten nennt die DIN EN 12464-1 rund 500 Lux für Büro- und Bildschirmarbeit, etwa 300 Lux für Pack- und Versandbereiche und rund 100 Lux für Flure und Lagerräume. Lux sind Lumen pro Quadratmeter auf der Nutzfläche – Verluste durch Raumhöhe, Wandfarben und Abstrahlung kommen hinzu. Ein Beispiel aus dem Sortiment: Ein LEDVANCE Panel 600 liefert 4.320 lm, eine Value Batten 1200 2.000 lm. Für Wohnräume genügt meist weniger Grundlicht; in Küche, Bad und Homeoffice lohnt zusätzliches Licht direkt an Arbeitsfläche, Spiegel und Schreibtisch.
Welche Lichtfarbe passt: warmweiß, neutralweiß, kaltweiß oder tageslichtweiß?
Warmweiß (2.700–3.000 K, Code 827/830) wirkt gemütlich und passt in Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotelzimmer und Restaurant. Neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840) – beide Begriffe bezeichnen exakt dieselbe Lichtfarbe – ist das klare Arbeitslicht für Büro, Praxis, Verkauf, Küche, Badezimmer, Schminkspiegel und Hausflur. Tageslichtweiß (6.000–6.500 K, Code 860/865) eignet sich für Werkstatt, Garage, Hobbyraum und Prüfplätze. Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie ein CCT-umschaltbares Modell, etwa eine EVN-Leuchte mit 3.000 bis 5.700 K.
Welche Schutzart brauche ich für Bad, Keller, Garage und außen?
Für trockene Wohn- und Büroräume genügt IP20. Ab IP44 ist eine Leuchte gegen Spritzwasser aus allen Richtungen geschützt – das reicht für viele Bad-Deckenleuchten, überdachte Hauseingänge und Lichterketten im Freien. Für feuchte Keller, Garagen, Carports und Fassaden empfehlen sich IP54 bis IP65, für Waschhallen, Tiefgaragen und stark beanspruchte Bereiche IP66 wie bei der Philips Ledinaire WT060C. Welche Schutzart im Badezimmer in welchem Bereich um Dusche und Wanne nötig ist, regelt die DIN VDE 0100-701; das klärt die Elektrofachkraft vor Ort.
Sind LED-Leuchten dimmbar?
Nur Modelle mit dem ausdrücklichen Zusatz „dimmbar“, etwa das LEDVANCE Downlight Simple DIM. Viele Batten-, Panel- und Feuchtraumleuchten sind bewusst nicht dimmbar, weil sie als Grundbeleuchtung ausgelegt sind. Für dimmbare 230-V-LED-Leuchten eignet sich meist ein Phasenabschnittdimmer; welche Dimmer geprüft sind, steht in den Herstellerunterlagen. Im Objekt wird häufig per DALI gedimmt – dafür brauchen Sie eine Leuchte mit DALI-Netzgerät, wie EVN sie für viele Panels anbietet. Eine nicht dimmbare Leuchte am Dimmer kann flackern, brummen oder Schaden nehmen.
Was bedeutet CCT-umschaltbar, zum Beispiel 3.000 bis 5.700 K?
CCT steht für Correlated Color Temperature, die Farbtemperatur. Bei umschaltbaren Leuchten wählen Sie die Lichtfarbe per Schalter am Gehäuse oder am Treiber, viele EVN-Modelle etwa zwischen 3.000 K (warmweiß), 4.000 K (neutralweiß bzw. kaltweiß) und 5.700 K. Für Elektrobetriebe und Hausverwaltungen ist das praktisch, weil eine einzige Variante auf Lager für Wohnung, Treppenhaus und Büro passt. Zu Hause können Sie die Lichtfarbe nachträglich anpassen, wenn das Licht im Flur oder in der Küche anders wirkt als geplant.
Welches LED-Panel passt in meine Rasterdecke – 600 oder 625 mm?
In Deutschland sind zwei Rastermaße verbreitet: das Euro-Raster mit 600 mm und das Raster mit 625 mm. Für 600 mm passen Panels mit einer Kantenlänge von knapp 600 mm, etwa das LEDVANCE Panel 600, für 625 mm Panels mit rund 620 mm wie das EVN LED Panel mit 622 × 622 mm. Messen Sie vorher eine Deckenplatte aus und vergleichen Sie das Maß mit den technischen Daten. Für Gipskartondecken und Wohnräume gibt es runde und quadratische Einbau- und Aufbaupanels in kleineren Größen.
Wie lange hält eine LED-Leuchte und was bedeutet L80B10?
LED-Leuchten werden häufig mit 30.000 bis 50.000 Stunden und mehr angegeben – verbindlich ist der Wert im Datenblatt. Die Angabe L80B10 bei 50.000 Stunden bedeutet: Nach dieser Zeit liefern höchstens 10 % der Leuchten weniger als 80 % ihres ursprünglichen Lichtstroms. LEDs fallen also selten schlagartig aus, sondern werden langsam dunkler. Lebensdauer hängt stark von der Temperatur ab: Leuchten in heißen Hallen, unter Dachschrägen oder in dicht gedämmten Decken altern schneller. Vergleichen Sie deshalb immer Stundenwert und L- und B-Angabe zusammen.
Was ist DALI und wann lohnt sich eine LED-Leuchte mit Sensor?
DALI (Digital Addressable Lighting Interface) ist ein digitaler Steuerstandard: Über eine zweiadrige Steuerleitung lassen sich bis zu 64 Betriebsgeräte je Linie einzeln ansprechen, dimmen und zu Szenen gruppieren – typisch für Büro, Schule, Hotel und Ladenbau. EVN bietet dafür Panels und Anbauleuchten inklusive DALI-Netzgerät. Sensorleuchten schalten das Licht nur bei Anwesenheit ein und lohnen sich überall dort, wo es sonst unnötig brennt: Treppenhaus, Tiefgarage, Keller, Hauseingang, Garage und Carport. Für Hof und Einfahrt gibt es Fluter mit integriertem Sensor wie den LEDVANCE Endura Flood Sensor.
Darf ich eine LED-Leuchte selbst anschließen?
Leuchten mit Netzstecker wie die Modee Lichterketten sowie Solar- und Batterieleuchten nehmen Sie ohne Installation selbst in Betrieb. Den festen Anschluss an die 230-V-Hausinstallation sollte eine Elektrofachkraft übernehmen, im gewerblichen Bereich ist das nach DGUV Vorschrift 3 ohnehin Pflicht. Das gilt besonders für Bad, Außenbereich und Leuchten der Schutzklasse I mit Schutzleiter. Niedervolt-Leuchten mit 12 oder 24 V brauchen zusätzlich ein passendes Netzgerät – ob es enthalten ist, steht im Artikelnamen oder in den technischen Daten.