LED-Unterbauleuchten · Unterschrankleuchten · Lichtleisten für Küche, Werkbank & Regal

Unterbauleuchten

Unterbauleuchten – ebenso gesucht als LED-Unterbauleuchte, Unterschrankleuchte, Küchenunterbauleuchte oder Lichtleiste – bringen Licht genau dorthin, wo gearbeitet wird: unter den Hängeschrank, auf die Arbeitsplatte, über die Werkbank und ins Regal. Im Objekt sind sie das bewährte Arbeitslicht für Gastronomie- und Hotelküchen, Büro-Teeküchen, Praxen, Werkstätten, Packplätze im Lager und Verkaufstheken; zu Hause sorgt dieselbe Profi-Qualität für schattenfreies Licht in Küche, Wohnküche und Esszimmer, am Schreibtisch im Homeoffice, im Kleiderschrank, im Badezimmer sowie in Hausflur, Keller, Hobbyraum und Garage. Sie finden hier Leuchten von LEDVANCE, Osram, Hera und Modee – von der 0,6-W-Mini-Stableuchte über flache Cabinet- und LinearLED-Leisten mit Bewegungssensor, Batteriebetrieb oder Dimmfunktion bis zum TubeKit mit 1,5 m Länge und den smarten Smart+-Leuchten mit WLAN oder Zigbee. Lichtfarben: warmweiß (2.700–3.000 K), neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K), tageslichtweiß (6.000–6.500 K) und stufenlos einstellbares Tunable White.

Küche · Werkbank · RegalSchattenfreies Arbeitslicht direkt über der Fläche
Spot bis 1,5 mPuck- & Magnetspot, Lichtleiste oder TubeKit
2.700–6.500 KWarmweiß, neutral-/kaltweiß (4.000 K), tageslichtweiß & Tunable White
Sensor · Batterie · SmartBewegungsmelder, kabellos, WLAN oder Zigbee – je nach Modell
Sockel & verwandt:Ledvance Unterbauleuchten
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Unterbauleuchten: kurz erklärt

Unterbauleuchte für die Küche

Die Leuchte etwas kürzer als den Oberschrank wählen und vorn an der Schrankkante montieren. Stecker selbst einstecken, Festanschluss durch eine Elektrofachkraft; mehrere Leuchten nur im selben System. Animation mit Musik, rund 100 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

LED austauschbar oder fest verbaut?

Ein sichtbarer Sockel wie E27, GU10 oder G9 spricht für ein wechselbares Leuchtmittel. Verbindlich sind Piktogramm und Datenblatt. Animation mit Musik, rund 135 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • Arbeitslicht ohne Schatten: Unterbauleuchten sitzen meist 40–60 cm über der Fläche unter Hängeschrank, Regal oder Bord und leuchten Arbeitsplatte, Werkbank und Tresen genau dort aus, wo die Deckenleuchte im Rücken den eigenen Schatten wirft.
  • Profi-Qualität für Objekt und Zuhause: Bewährt in Gastronomie- und Hotelküchen, Büro-Teeküchen, Praxen, Werkstätten und an Packplätzen im Lager – und genauso in Küche, Wohnküche, Homeoffice, Kleiderschrank, Badezimmer, Hausflur, Keller, Hobbyraum und Garage.
  • Richtig planen: Leuchte etwas kürzer als den Schrank wählen, vorn hinter der Unterbodenblende montieren und rund 500–600 lm pro Meter Arbeitsplatte für etwa 500 Lux einplanen. Mini-Leuchten mit unter 50 lm sind Orientierungs- und Schranklicht, kein Arbeitslicht.
  • Lichtfarbe nach Aufgabe: Warmweiß (2.700–3.000 K, Code 827/830) für Wohnküche, Regal und Gastraum, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Arbeitsplatte, Werkbank, Bad und Büro, tageslichtweiß (6.000–6.500 K) für Prüfplätze – oder stufenlos per Tunable White.
  • Anschluss und Steuerung nach Bedarf: Steckerfertig oder als Festanschluss durch die Elektrofachkraft, mit Schalter, Bewegungssensor, kabellosem Batteriebetrieb, Dimmfunktion oder smart per WLAN bzw. Zigbee – verkettet wird nur innerhalb derselben Serie.
  • Marken-Sortiment: LEDVANCE Cabinet LED Slim und Corner, LinearLED Flat, Turn, Swivel und Mobile, Undercabinet Spot Puck und Magnet, Lumistixx, TubeKit und Smart+ – dazu Osram, Möbelleuchten von Hera und dimmbare Modee-Leuchten mit drei Farbtemperaturen.

1. Einbauort, Länge und Bauform festlegen

Messen Sie die lichte Breite unter Hängeschrank, Regalboden oder Bord. Die Leuchte sollte etwas kürzer sein als der Schrank und mindestens zwei Drittel der Arbeitsfläche abdecken; bei durchgehenden Küchenzeilen kombinieren Sie mehrere Leuchten derselben Serie. Für gleichmäßiges Flächenlicht auf Arbeitsplatte oder Werkbank wählen Sie eine Lichtleiste, für Akzente in Vitrinen und Regalen einen Puck- oder Magnetspot, für lange Werkbänke im Keller oder in der Garage das TubeKit.

Ratgeber: Unterbauleuchten & Lichtleisten für die Küche

2. Helligkeit nach Lumen pro Meter planen

Für rund 500 Lux auf einer 60 cm tiefen Arbeitsplatte planen Sie etwa 500 bis 600 Lumen pro Meter ein – das entspricht dem Wert, den die DIN EN 12464-1 für gewerbliche Küchen und Büroarbeitsplätze nennt. In der privaten Küche genügen oft 300 bis 500 Lux, an der Werkbank für feine Arbeiten dürfen es 750 Lux und mehr sein. Vergleichen Sie Lumen, nicht Watt: Die Werte stehen in den technischen Daten jedes Artikels.

Ratgeber: Arbeitsplatzbeleuchtung richtig planen

3. Lichtfarbe zur Aufgabe und zum Raum wählen

Neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840 – dieselbe Lichtfarbe) ist das klare Arbeitslicht für Arbeitsplatte, Werkbank, Praxis, Büro, Badezimmer und Hobbyraum. Warmweiß (2.700–3.000 K) passt, wenn die Küche offen in Wohnzimmer oder Esszimmer übergeht und die Unterbauleuchte zum warmweißen Deckenlicht passen soll. Wer beides will, wählt Tunable White oder ein Modell mit umschaltbarer Farbtemperatur.

Ratgeber: Lichtfarbe & Kelvin

4. Anschluss, Schaltung und Steuerung klären

Steckerfertige Leuchten nehmen Sie selbst in Betrieb, ein Festanschluss an die Hausinstallation ist Sache der Elektrofachkraft. Danach entscheiden Sie über die Bedienung: Schalter an der Leuchte, Wandschalter, Bewegungssensor für Lager, Keller und Kleiderschrank, kabelloser Batteriebetrieb ohne Steckdose oder smarte Steuerung per App, Sprachbefehl und Zeitplan mit LEDVANCE Smart+ über WLAN oder Zigbee.

Smart Home LED ansehen

Unterbauleuchten im Objekt und zu Hause: wofür sie gemacht sind

Eine Deckenleuchte allein reicht an der Arbeitsfläche selten aus: Wer an der Küchenzeile, am Tresen oder an der Werkbank steht, hat das Deckenlicht im Rücken und wirft den eigenen Schatten genau dorthin, wo geschnitten, geschrieben oder geschraubt wird.

Unterbauleuchten lösen dieses Problem, weil sie direkt über der Fläche sitzen – meist 40 bis 60 cm entfernt. Deshalb genügen wenige Watt, um auf der Arbeitsplatte mehr Licht zu erzeugen als eine deutlich stärkere Deckenleuchte.

Gewerbe und Objekt

Im gewerblichen Einsatz sind sie Standard in Gastronomie- und Hotelküchen, in Büro- und Personalküchen, an Empfangstresen von Praxen und Kanzleien, an Werkbänken in Handwerk und Kfz-Werkstatt, an Pack- und Kommissionierplätzen in Lager und Logistik sowie in Regalen und Vitrinen im Ladenbau.

Hausverwaltung und Elektrobetrieb

Hausverwaltungen und Elektrobetriebe, die viele Küchen gleichzeitig ausstatten, profitieren von durchgängigen Serien in einheitlicher Lichtfarbe und von Leuchten, die im Dauerbetrieb wartungsarm laufen.

Zuhause

Genau diese Profi-Qualität lohnt sich auch zu Hause: unter den Oberschränken der Küche und der offenen Wohnküche, als stimmungsvolles Regallicht im Wohnzimmer und Esszimmer, über dem Schreibtisch im Homeoffice und Arbeitszimmer, im Kleiderschrank im Schlafzimmer, an der Garderobe im Hausflur sowie an der Werkbank in Keller, Hobbyraum und Garage.

Länge, Position und Blendung: so wird die Unterbauleuchte richtig geplant

Messen Sie zuerst die lichte Breite unter dem Schrank oder Regalboden. Die Leuchte sollte etwas kürzer als der Schrank sein, damit sie nicht übersteht, und mindestens zwei Drittel der Arbeitsfläche abdecken; bei durchgehenden Küchenzeilen setzen Sie mehrere Leuchten derselben Serie nebeneinander.

Längen im Sortiment

30 cm bis 1,5 m

Im Sortiment finden Sie unter anderem die Cabinet LED Slim in 30 und 50 cm, die Smart+-Erweiterungen in 30 und 50 cm, die Smart+ WiFi Undercabinet in 50 und 60 cm sowie das TubeKit in Längen von rund 0,6 bis 1,5 m für Werkbank, Keller und Garage.

Montageposition

VORNE

Noch wichtiger als die Länge ist die Montageposition: Die Leuchte gehört nach vorne an die Schrankunterkante, möglichst hinter die Unterbodenblende. Hinten an der Wand montiert, beleuchtet sie vor allem den Fliesenspiegel, während die Arbeitsfläche vorne dunkler bleibt.

Blendung

OPAL

Auf glänzenden Oberflächen wie Granit, Quarzstein oder Hochglanzfronten spiegeln sich einzelne Lichtpunkte sichtbar wider – hier sind Leisten mit opaler, diffuser Abdeckung die bessere Wahl.

Spots und Ecken

AKZENT

Kleine Strahler wie der Undercabinet Spot Puck oder der Spot Magnet eignen sich dagegen für Akzente in Vitrinen, Regalen und Nischen, und Eckmodelle wie die Cabinet Corner sind für die Montage im Winkel zwischen Schrankboden und Wand gedacht.

Wie hell muss eine Unterbauleuchte sein? Lux, Lumen pro Meter und ein Rechenbeispiel

Für die Helligkeit auf der Arbeitsfläche zählt die Beleuchtungsstärke in Lux. Die Norm für die Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen, DIN EN 12464-1, nennt für gewerbliche Küchen und für Schreib- und Lesearbeiten im Büro jeweils 500 Lux, für feinere Montage- und Prüfarbeiten 750 Lux und mehr.

In der privaten Küche gelten 300 bis 500 Lux auf der Arbeitsplatte als angenehmer Richtwert. Daraus lässt sich der Lumenbedarf grob abschätzen:

  • Fläche: Eine Arbeitsplatte von 1 m Länge und 60 cm Tiefe hat 0,6 m².
  • Nutzlicht: Für 500 Lux müssen 500 × 0,6 = 300 Lumen auf der Fläche ankommen.
  • Reserve: Weil ein Teil des Lichts auf Wand und Schrankfronten fällt, planen Sie etwa das Doppelte ein – also rund 500 bis 600 Lumen pro Meter Arbeitsplatte.

Zum Vergleich aus dem Sortiment: Die Cabinet LED Slim 50 cm liefert 470 lm auf einem halben Meter, umgerechnet rund 940 lm pro Meter – genug auch für helle Profi-Küchen. Das TubeKit 1500 mm in 4.000 K erreicht 2.365 lm aus 21,5 W, also rund 110 Lumen pro Watt, und eignet sich für Werkbank, Lagerregal, Keller und Garage.

Die warmweiße 1,5-m-Variante mit 1.890 lm bei gleicher Leistung zeigt, dass 3.000 K bei gleicher Wattzahl etwas weniger Licht liefert als 4.000 K. Mini-Leuchten wie die Lumistixx mit 16 bis 25 lm sind dagegen reines Orientierungs- und Schranklicht.

Lichtfarbe und Farbwiedergabe: warmweiß, neutralweiß/kaltweiß, tageslichtweiß oder Tunable White

Die Lichtfarbe entscheidet, ob eine Unterbauleuchte gemütlich oder konzentriert wirkt. Der Code im Artikelnamen hilft: Die beiden letzten Ziffern mal 100 ergeben die Farbtemperatur in Kelvin.

2.700–3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.000–6.500 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

827/8302.700–3.000 K

Warmweiß, 2.700–3.000 K (827/830): für die offene Wohnküche, Regal- und Vitrinenlicht im Wohnzimmer und Esszimmer, für Bar, Restaurant-Theke und Hotelzimmer – harmoniert mit warmweißer Deckenbeleuchtung.

Neutralweiß / kaltweiß

8404.000 K

Neutralweiß bzw. kaltweiß, 4.000 K (840): Beide Begriffe – international Cool White – bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur. Das klare Arbeitslicht passt zu Arbeitsplatte, Werkbank, Büro, Praxis, Labor und Großküche sowie zu Badezimmer, Schminkspiegel, Homeoffice, Keller, Hobbyraum und Garage; im Sortiment etwa beim TubeKit 1200 mm 840 oder der LinearLED Flat Eco 840.

Tageslichtweiß

860/8656.000–6.500 K

Tageslichtweiß, 6.000–6.500 K (860/865): sehr kühles Licht für Prüfplätze und Detailarbeit – nicht mit kaltweiß (4.000 K) verwechseln.

Tunable White (827–865): Die Smart+-Leuchten lassen sich stufenlos von 2.700 bis 6.500 K einstellen; die Modee-Unterbauleuchten bieten drei umschaltbare Farbtemperaturen.

Ebenso wichtig ist die Farbwiedergabe: Ra 80 genügt für die meisten Arbeitsflächen; wo Lebensmittel, Hauttöne beim Schminken oder Farbmuster natürlich wirken sollen, lohnt ein Modell mit Ra 90 oder mehr laut Datenblatt. Mehr dazu im Ratgeber Lichtfarbe.

Anschluss, Schaltung, Sensor und Batterie: welche Bauart wohin passt

Unterbauleuchten unterscheiden sich vor allem darin, wie sie mit Strom versorgt und geschaltet werden.

Anschluss, Schaltung, Sensor und Batterie im Überblick
BauartAnschluss / SchaltungPraxis
SteckerSteckerfertige Modelle nehmen Sie selbst in Betrieb.Mehrere Leuchten lassen sich oft verketten, aber nur innerhalb derselben Serie mit den Original-Verbindern und bis zur maximalen Anzahl laut Anleitung; die Smart+-Erweiterungen etwa ergänzen ein vorhandenes Smart+-System.
FestEin Festanschluss an die Hausinstallationgehört in die Hände einer Elektrofachkraft.
SensorGeschaltet wird je nach Modell über einen Schalter an der Leuchte, den Wandschalter oder einen Bewegungssensor, wie ihn die Linear LED Flat Sensor mitbringt.Der Sensor spart in Lager, Keller, Hausflur, Abstellraum und Kleiderschrank Strom und Handgriffe – und weil LED sofort volle Helligkeit liefert und häufiges Schalten verträgt, ist sie dafür ideal.
BatterieGanz ohne Kabel kommt die LinearLED Mobile Battery mit Bewegungssensor aus.Sie eignet sich für Schränke, Garderoben, Treppen, Wohnmobil und Mietwohnung, wo keine Steckdose in der Nähe ist.
KleinspannungMöbelleuchten-Systeme wie die von Hera arbeiten häufig mit Kleinspannung über ein separates Netzgerät.Ob es zum Lieferumfang gehört, steht in den Artikeldaten.

Bei dimmbaren Modellen legt der Hersteller fest, wie gedimmt wird: per Taster an der Leuchte, Fernbedienung, App oder Wanddimmer. Nicht jede dimmbare Unterbauleuchte verträgt einen herkömmlichen Phasenabschnittdimmer in der Wand.

Smart Home unter dem Schrank: LEDVANCE Smart+ mit WLAN und Zigbee

Wer Licht per App, Sprachbefehl oder Zeitplan steuern möchte, findet hier Unterbauleuchten der Serie LEDVANCE Smart+.

WLAN

Smart+ WiFi

Die WiFi-Modelle – etwa Undercabinet Round, Slim 50 cm oder die 60-cm-Leiste – verbinden sich direkt mit dem heimischen WLAN und werden über die LEDVANCE-App sowie gängige Sprachassistenten gesteuert.

→ Ein zusätzliches Gateway ist dafür nicht nötig.

Zigbee

Smart+ Zigbee

Die Zigbee-Erweiterungen in 30 und 50 cm brauchen dagegen eine kompatible Zigbee-Zentrale.

→ Sinnvoll, wenn bereits eine Zigbee-Zentrale vorhanden ist.

Der praktische Mehrwert liegt in der Tunable-White-Funktion: Morgens und beim Kochen stellen Sie klares Arbeitslicht mit 4.000 bis 6.500 K ein, abends dimmen Sie auf warmweiße 2.700 K herunter – so wird die Unterbauleuchte in Wohnküche, Esszimmer oder Wohnzimmer zum ruhigen Ambientelicht.

Im Objekt bringen Zeitpläne und Gruppen echte Vorteile: In Ferienwohnungen, Hotelsuiten, Büro-Teeküchen und Praxen schaltet das Licht zu festen Zeiten ein und aus, und mehrere Leuchten reagieren gemeinsam auf einen Befehl.

Planen Sie möglichst ein Funksystem pro Raum, denn WLAN- und Zigbee-Leuchten lassen sich nicht direkt miteinander koppeln, sondern nur über eine übergeordnete Plattform zusammenführen. Weitere vernetzte Leuchtmittel und Leuchten finden Sie unter Smart Home LED.

Werkbank, Keller und Garage: TubeKit, Wirtschaftlichkeit und Marken im Sortiment

Wo viel Licht auf langer Fläche gebraucht wird – an der Werkbank, im Lagerregal, im Keller oder in der Garage –, ist das LEDVANCE TubeKit eine robuste Lösung: Gehäuse und LED-Röhre kommen als fertiges Set, die Röhre lässt sich später tauschen. Wie stark sich der Wechsel von einer alten Leuchtstoffleuchte lohnt, zeigt ein Rechenbeispiel:

Rechenbeispiel: Eine 1,5-m-Leuchte mit 58-W-Röhre am konventionellen Vorschaltgerät nimmt samt Verlusten rund 70 W auf, das 1,5-m-TubeKit nur 21,5 W. Bei 2.500 Betriebsstunden im Jahr – etwa zehn Stunden an 250 Arbeitstagen – sparen Sie gut 120 kWh je Leuchte, bei 0,30 Euro je kWh also rund 36 Euro pro Jahr; in einer Werkstatt mit zehn Leuchten sind das rund 360 Euro, dazu entfallen Röhren- und Starterwechsel.

In der privaten Garage fällt die Ersparnis kleiner aus, dafür liefert LED auch in kühlen Räumen sofort volles Licht.

Den Kern des Sortiments bildet LEDVANCE mit Cabinet LED Slim und Cabinet Corner, LinearLED Flat, Flat Eco, Flat Sensor, Turn, Swivel und Mobile Battery, den Undercabinet-Spots Puck und Magnet, Lumistixx, TubeKit und Smart+.

Ergänzt wird es durch Leuchten der Marke Osram, die Möbel- und Küchenleuchten von Hera wie LED Stick 2, UL 1 und LED ADD-ON in Edelstahl- bzw. eloxierter Aluminium-Ausführung sowie die dimmbaren Modee-Unterbauleuchten mit drei Farbtemperaturen. Alle Modelle mit LED-Technik zeigt die Kategorie LED-Unterbauleuchten.

Vergleich: LED-Unterbauleuchte vs. Leuchtstoff- und Halogen-Unterbauleuchte

Technischer und wirtschaftlicher Direktvergleich für Objekt, Werkstatt und Zuhause
MerkmalLED-UnterbauleuchteLeuchtstoff- bzw. Halogen-Unterbauleuchte
Leistung bei rund 1,5 m LängeTubeKit 1500 mm: 21,5 W bei bis zu 2.365 lmT8-Leuchtstoffleuchte 58 W, mit konventionellem Vorschaltgerät rund 70 W Systemleistung
Einschalten & SensorbetriebSofort volle Helligkeit, schaltfest – ideal mit BewegungssensorLeuchtstoff: Startverzögerung, häufiges Schalten verkürzt die Röhrenlebensdauer
Licht in kühlen RäumenVolle Helligkeit auch in Keller und Garage (Temperaturbereich laut Datenblatt)Leuchtstoffröhren liefern bei Kälte spürbar weniger Licht und starten träge
Wärme unter dem SchrankGering – schont Schrankboden, Lebensmittel und VitrineninhaltHalogen-Möbelspots werden sehr heiß und heizen Schrank und Inhalt auf
Bauhöhe & MontageFlache Leisten und Spots, geschraubt, geklemmt oder magnetischRöhre plus Vorschaltgerät bzw. Halogentrafo bauen höher und schwerer
LichtfarbenWarmweiß, neutral-/kaltweiß (4.000 K), tageslichtweiß, umschaltbar oder Tunable WhiteMeist eine feste Lichtfarbe je Röhre oder Halogenspot
SteuerungSchalter, Bewegungssensor, Dimmen, Batteriebetrieb, App, WLAN oder Zigbee – je nach ModellIn der Regel nur Ein/Aus, Dimmen nur mit Zusatztechnik
WartungIntegrierte LED ohne Lampenwechsel; beim TubeKit ist die LED-Röhre tauschbarRegelmäßiger Röhren-, Starter- bzw. Halogenspotwechsel
Inhaltsstoffe & EntsorgungQuecksilberfrei, Rückgabe über die Sammelstelle für ElektroaltgeräteLeuchtstoffröhren enthalten Quecksilber und gehören in die getrennte Lampensammlung

Häufige Fragen zu Unterbauleuchten

Was ist eine Unterbauleuchte – und worin unterscheidet sie sich von einer Lichtleiste?
Eine Unterbauleuchte wird unter einem Hängeschrank, Regalboden oder Bord montiert und strahlt nach unten auf die Arbeitsfläche. Lichtleiste beschreibt dagegen nur die Bauform – ein langes, flaches Profil –, das als Unterbauleuchte, aber auch für indirektes Licht, auf Möbeln oder an der Wand eingesetzt werden kann. Viele Modelle in dieser Kategorie sind beides: flache LED-Lichtleisten, die für die Unterbaumontage gemacht sind. Daneben gibt es runde Puck- und Magnetspots für Akzentlicht sowie das TubeKit mit tauschbarer LED-Röhre für lange Werkbänke. Weitere Aufbauleisten finden Sie unter Lichtleisten.
Wie lang sollte eine Unterbauleuchte unter dem Küchenschrank sein?
Etwas kürzer als der Schrank, damit sie nicht übersteht, und so lang, dass sie mindestens zwei Drittel der Arbeitsfläche darunter ausleuchtet. Unter einem 60-cm-Oberschrank passt zum Beispiel eine 50-cm-Leiste. Bei durchgehenden Küchenzeilen montieren Sie mehrere Leuchten derselben Serie und verbinden sie mit den Original-Verbindern – so bleiben Lichtfarbe und Helligkeit über die ganze Zeile gleich. Die genaue Länge jeder Leuchte steht in den technischen Daten des Artikels.
Wie viel Lumen braucht eine Unterbauleuchte für die Arbeitsplatte?
Als Faustwert planen Sie rund 500 bis 600 Lumen pro Meter Arbeitsplatte. Das ergibt auf einer 60 cm tiefen Fläche etwa 500 Lux – den Wert, den die DIN EN 12464-1 für gewerbliche Küchen und Büroarbeitsplätze nennt. Für die private Küche reichen oft 300 bis 500 Lux, an der Werkbank für feine Arbeiten dürfen es 750 Lux und mehr sein. Kleine Orientierungsleuchten mit unter 50 Lumen sind für Schrankinneres, Nischen und Flur gedacht, nicht als Arbeitslicht. Vergleichen Sie immer Lumen statt Watt.
Welche Lichtfarbe ist für Unterbauleuchten in der Küche am besten?
Für konzentriertes Arbeiten an der Arbeitsplatte ist neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840) erste Wahl – beide Begriffe bezeichnen exakt dieselbe Lichtfarbe. Geht die Küche offen in Wohnzimmer oder Esszimmer über und ist die Deckenbeleuchtung warmweiß, wirkt warmweiß (2.700–3.000 K, Code 827/830) harmonischer. Wer beides möchte, wählt eine Smart+-Leuchte mit Tunable White (2.700–6.500 K) oder ein Modell mit umschaltbarer Farbtemperatur. Tageslichtweiß (6.000–6.500 K) ist eher etwas für Werkstatt und Prüfplatz.
Wo montiere ich eine Unterbauleuchte, damit sie nicht blendet?
Vorne an der Schrankunterkante, möglichst hinter der Unterbodenblende. So fällt das Licht auf die gesamte Arbeitsfläche, und man blickt weder im Stehen noch im Sitzen am Tresen direkt in die LEDs. Hinten an der Wand montiert, beleuchtet die Leuchte vor allem den Fliesenspiegel. Auf glänzenden Arbeitsplatten aus Granit, Quarzstein oder Hochglanz spiegeln sich einzelne Lichtpunkte – dort sind Leisten mit opaler, diffuser Abdeckung die bessere Wahl als offene Spots.
Kann ich eine Unterbauleuchte selbst anschließen?
Steckerfertige Modelle ja – Leuchte montieren, Stecker in die Steckdose, fertig. Ein Festanschluss an die Hausinstallation, etwa an eine Schalterdose über der Arbeitsplatte, gehört dagegen in die Hände einer Elektrofachkraft. Mehrere Leuchten verbinden Sie nur innerhalb derselben Serie mit den Original-Verbindern und höchstens bis zur maximalen Anzahl laut Anleitung. Bei Möbelleuchten-Systemen mit Kleinspannung, wie sie etwa Hera anbietet, prüfen Sie zusätzlich, ob das passende Netzgerät im Lieferumfang enthalten ist.
Gibt es Unterbauleuchten mit Bewegungsmelder oder ganz ohne Stromanschluss?
Ja. Die LEDVANCE Linear LED Flat Sensor schaltet sich über einen integrierten Bewegungssensor ein – praktisch in Lager, Keller, Abstellraum und Hausflur. Die LinearLED Mobile Battery kommt ganz ohne Kabel aus und bringt ebenfalls einen Bewegungssensor mit; sie eignet sich für Kleiderschrank, Garderobe, Treppe, Wohnmobil oder überall dort, wo keine Steckdose in der Nähe ist. Da LED sofort volle Helligkeit liefert und häufiges Schalten verträgt, ist sie für Sensorbetrieb ideal.
Sind Unterbauleuchten dimmbar und lassen sie sich per App steuern?
Einige ja: Dimmbare Modelle wie die Cabinet LED Slim, die Cabinet Corner, die Modee-Unterbauleuchten oder die Smart+-Serie tragen den Zusatz dimmbar im Namen. Wie gedimmt wird – per Taster an der Leuchte, Fernbedienung, App oder Wanddimmer –, legt der Hersteller fest; nicht jede dimmbare Unterbauleuchte verträgt einen herkömmlichen Phasenabschnittdimmer. Per App steuern Sie die LEDVANCE Smart+ WiFi-Modelle direkt über das WLAN; die Smart+-Zigbee-Erweiterungen benötigen eine kompatible Zigbee-Zentrale.
Darf ich Unterbauleuchten im Badezimmer, im Keller oder in der Garage einsetzen?
Viele Modelle in dieser Kategorie haben die Schutzart IP20 und sind damit für trockene Innenräume gedacht. In trockenen Kellern, Hobbyräumen und beheizten Garagen ist das kein Problem. Für feuchte, staubige oder unbeheizte Räume wählen Sie eine Leuchte mit höherer Schutzart aus den LED-Feuchtraumleuchten. Im Badezimmer regelt die DIN VDE 0100-701, welche Schutzart in welchem Bereich um Dusche und Wanne nötig ist – Planung und Festanschluss übernimmt dort eine Elektrofachkraft.
Kann ich die LED in einer Unterbauleuchte austauschen?
Das hängt von der Bauart ab. Die meisten flachen Leisten und Spots haben fest verbaute LEDs, die für die gesamte Lebensdauer der Leuchte ausgelegt sind; am Ende wird die ganze Leuchte getauscht und über die Sammelstelle für Elektroaltgeräte entsorgt. Beim LEDVANCE TubeKit steckt dagegen eine LED-Röhre im Gehäuse, die sich später wechseln lässt. Verbindlich sind Piktogramm und Datenblatt – mehr dazu im Ratgeber LED austauschbar oder fest verbaut?