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Leuchtstoffröhren – auch Leuchtstofflampen oder umgangssprachlich Neonröhren – führen wir weiterhin als Bestandsersatz für vorhandene Leuchten. Sortiert sind sie nach Bauform: T5 (Sockel G5, schmal), T8 (Sockel G13, der klassische Standard) sowie Ringröhren (T5/T9). Die passende Röhre finden Sie über drei Angaben Ihrer Altröhre: Bauform, Länge und Wattzahl.
Im Sortiment liegen Osram, Philips, Sylvania, Radium und Patron. Sehen Sie statt eines reinen Austauschs einen Umstieg auf LED vor, finden Sie weiter unten den Weg zu den passenden LED-Röhren – die Eignung hängt jedoch vom Betriebsgerät der Leuchte ab und sollte vorab geprüft werden.
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Energieeffizienz
Die wichtigste Unterscheidung ist der Rohrdurchmesser. Die Zahl hinter dem „T“ gibt ihn in Achtel Zoll an: T5 ist mit rund 16 mm am schlanksten, T8 misst etwa 26 mm, die ältere T12 rund 38 mm. T5 sitzt im dünnen Stiftsockel G5, T8 (und die meisten T12) im breiteren G13. An Durchmesser, Sockel und Länge erkennen Sie, welche Röhre in Ihre Leuchte passt.


Der schmale Stiftsockel der T5-Röhren – zwei Stifte im Abstand von 5 mm.
Der breitere Sockel von T8 und den meisten T12 – zwei Stifte im Abstand von 13 mm.
Die Zahl im Sockelnamen gibt den Stiftabstand in Millimetern an – G5 = 5 mm, G13 = 13 mm.
| Merkmal | T5 | T8 | T12 |
|---|---|---|---|
| Durchmesser | ca. 16 mm | ca. 26 mm | ca. 38 mm |
| Sockel | G5 | G13 | meist G13 (teils Sondersockel, z. B. FA6) |
| Stiftabstand | 5 mm | 13 mm | 13 mm |
| Übliche Längen | je nach Wattklasse | ~60 / 120 / 150 cm (18/36/58 W) | meist 120/150 cm |
| Typischer Einsatz | Einbau- und Rasterleuchten | Wannen-/Feuchtraumleuchten – der Klassiker | ältere Anlagen |
| Status | aktuell | Standard, breit verfügbar | weitgehend ausgelaufen |
Schmale Röhren mit Sockel G5, häufig in neueren Leuchten und Einbaurastern.
T5 ansehenDrei Begriffe meinen im Alltag dasselbe Produkt: Was viele „Neonröhre“ nennen, ist technisch eine Leuchtstofflampe und läuft im Handel meist als Leuchtstoffröhre. Echtes Neon-Gas steckt nur in farbigen Leuchtschriften; die gängige Röhre für Werkstatt, Keller oder Büro arbeitet mit einer Leuchtstoffschicht. Wer also eine Neonröhre oder Leuchtstofflampe sucht, ist bei den Leuchtstoffröhren genau richtig.
In der Röhre regt eine Gasentladung eine Leuchtstoffschicht an der Glasinnenseite zum Leuchten an. Weil sich die Entladung nicht selbst begrenzt, arbeitet jede Leuchtstoffröhre mit einem Vorschaltgerät; bei konventionellen Geräten (KVG/VVG) zündet zusätzlich ein Starter die Röhre. Dieses Grundprinzip erklärt auch, warum Lichtfarbe und Helligkeit von der Leuchtstoffmischung im Inneren abhängen und nicht von der Glasfarbe – und warum eine Leuchtstoffröhre nicht ohne passendes Betriebsgerät leuchtet.
Die Länge entscheidet über die Passung in der Fassung. Am sichersten messen Sie die alte Röhre von Stiftende zu Stiftende oder lesen das Maß vom Sockelaufdruck ab. Bei T8 sind drei Längen besonders verbreitet: rund 60 cm (18 W), 120 cm (36 W) und 150 cm (58 W). T5-Röhren weichen davon ab und sind je nach Wattklasse unterschiedlich lang. Im Zweifel zählt das Maß Ihrer vorhandenen Röhre, nicht allein die Wattzahl.
Der Sockel verrät den Röhrentyp eindeutig. G5 (T5) hat zwei Stifte im Abstand von 5 mm, G13 (T8 und die meisten T12) zwei Stifte im Abstand von 13 mm – die Zahl im Sockelnamen entspricht dem Stiftabstand in Millimetern. Ein T5 passt damit nie in eine T8-Fassung und umgekehrt. Einzelne Sonderbauformen, etwa manche T12 mit FA6-Einstiftsockel, gibt es nur noch vereinzelt.
Drei Angaben stehen meist direkt auf der Röhre: Watt steht für die Leistungsaufnahme, Lumen für die Helligkeit, der dreistellige Farbcode für Farbwiedergabe und Lichtfarbe. Bei einem Code wie 840 steht die erste Ziffer für die Farbwiedergabestufe (8 = Ra 80–89), die beiden folgenden für die Lichtfarbe in Hundert Kelvin: 830 = warmweiß (3000 K), 840 = neutralweiß (4000 K), 865 = tageslichtweiß (6500 K). Beim Nachkauf übernehmen Sie am einfachsten Watt und Farbcode der Altröhre.
Jede Leuchtstoffröhre braucht ein Vorschaltgerät, das den Strom begrenzt. Konventionelle Geräte (KVG/VVG) arbeiten mit einem Starter, elektronische (EVG) ohne. Welches in Ihrer Leuchte sitzt, ist meist auf dem Gerät im Leuchtengehäuse vermerkt. Diese Information ist doppelt wichtig: Sie entscheidet auch darüber, ob ein späterer Umstieg auf eine LED-Röhre ohne Umbau gelingt. Bei fester Installation im Zweifel eine Elektrofachkraft hinzuziehen.
Was für die Leuchtstoffröhre spricht – und wo ihre Grenzen liegen:
LED-Röhren ersetzen klassische Leuchtstoffröhren und verbrauchen meist weniger Strom. Ob der Tausch direkt gelingt, hängt vom Betriebsgerät ab: An einem EVG passen oft nur dafür freigegebene LED-Röhren, an KVG/VVG ist je nach Produkt der Starter gegen einen Dummy-Starter zu tauschen oder die Leuchte umzuverdrahten. Prüfen Sie die Eignung je LED-Röhre laut Datenblatt. Eine Übersicht finden Sie unter LED-Röhren.
Leuchtstoffröhren beleuchten nach wie vor Werkstätten, Garagen, Keller und Lager, Büro- und Verkaufsräume sowie Industrie- und Feuchträume – überall dort, wo gleichmäßiges, flächiges Licht über lange Strecken gefragt ist. T5 findet sich häufig in neueren Einbau- und Rasterleuchten, T8 ist der Klassiker in Wannen- und Feuchtraumleuchten.
Diese Stolperfallen führen am häufigsten zum falschen Nachkauf:
| Merkmal | Leuchtstoffröhre | LED-Röhre |
|---|---|---|
| Technik | Gasentladung mit Vorschaltgerät | Leuchtdioden |
| Betriebsgerät | KVG/VVG oder EVG nötig | abhängig vom Typ, teils Umbau |
| Starter | bei KVG/VVG erforderlich | ggf. Dummy-Starter, je Produkt |
| Effizienz | geringer | in der Regel höher |
| Verfügbarkeit | Bestandsersatz | laufendes Sortiment |
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