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Leuchtmittel für Objekt, Gewerbe und Zuhause – hier finden Sie den Fach- und Bestandsersatz, den Elektrohandwerk, Facility Management, Hausverwaltungen, Hotellerie, Gastronomie, Praxen und Industrie täglich brauchen: T5- und T8-Leuchtstoffröhren (Osram Lumilux, Philips Master TL-D und TL5, Sylvania Luxline, Radium Bonalux), Kompaktleuchtstofflampen mit Stecksockel (Osram Dulux, Philips Master PL, Radium Ralux), Halogenlampen von G4 bis R7s, Halogen-Metalldampf- und Natriumdampflampen, UV- und Infrarotlampen, Studio- und Bühnenlampen, Kfz-Lampen sowie passende Starter. Dieselbe Profiqualität gehört genauso in die Unterbauleuchte in der Küche, den Spiegelschrank im Badezimmer, den Deckenfluter im Wohnzimmer oder die Röhrenleuchte in Keller, Garage und Hobbyraum. Die Lichtfarben reichen von warmweiß (2.700–3.000 K) über neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K) bis tageslichtweiß (6.500 K). LED-Lampen und LED-Röhren führen wir zusätzlich in eigenen, größeren Rubriken.
Produktvergleich
Energieeffizienz
Den richtigen Sockel finden
Lampensockel erkennen
Watt in Lumen
Lichtfarbe in Kelvin
Energieklasse A: Lohnt der Aufpreis?
- Fachersatz nach Typenbezeichnung: Der Aufdruck auf der alten Lampe – etwa „T5 FH 28W/840“, „Master TL-D 58W/840“ oder „Dulux D/E 18W/840“ – verrät Bauform, Leistung, Lichtfarbe und meist auch den Sockel. Damit finden Sie hier den exakt passenden Nachfolger; viele Artikelnamen nennen zusätzlich die frühere Bezeichnung, etwa „früher 58W/33-640“.
- Leuchtstoffröhren nach Durchmesser und Länge: T5 (16 mm, Sockel G5) und T8 (26 mm, Sockel G13) sind nicht gegeneinander tauschbar. T5 HE und HO laufen nur am elektronischen Vorschaltgerät (EVG), T8-Röhren und kurze T5-Röhren mit 4–13 W häufig am konventionellen Vorschaltgerät (KVG) mit Starter.
- Kompaktleuchtstofflampen nach Stiftzahl: 2-Pin-Typen (G23, G24d, GX24d) tragen den Starter im Sockel und laufen am KVG, 4-Pin-Typen (2G7, G24q, GX24q) sind für das EVG gebaut. Die langen 2G11- und flachen 2G10-Lampen mit 18–36 W laufen zusätzlich am KVG mit externem Starter.
- Lichtfarbe am Code erkennen: 827/830 = warmweiß (2.700/3.000 K) für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotel und Restaurant; 840 = neutralweiß bzw. kaltweiß (beides exakt 4.000 K) für Büro, Praxis, Küche, Badezimmer, Keller und Werkstatt; 865 = tageslichtweiß (6.500 K). Eine 9 vorne (930, 940) steht für Farbwiedergabe ab Ra 90.
- Spezialtechnik mit exakter Typbezeichnung: Halogen-Metalldampf (Philips MASTERColour CDM, Osram Powerstar HQI, Powerball HCI), Natriumdampf (Osram Vialox NAV, Philips MASTER SON), UV-C-Entkeimung (Philips TUV, Osram Puritec HNS), Studio- und Bühnenlampen (Osram Sirius HRI, Philips MSR Gold) sowie Kfz-Lampen von Osram Original Line bis Xenarc.
- Profiqualität für Objekt und Zuhause: Markenware von Osram, Philips, Sylvania und Radium mit eindeutigen Farbcodes – so passen Nachbestellungen beim Gruppenwechsel in Büro, Lager, Hotel und Praxis zum Bestand. Genauso zuverlässig leuchtet sie in der Spiegelschrankleuchte im Badezimmer, der Küchenunterbauleuchte oder der Garage. Für den späteren Umstieg führen wir LED-Röhren und LED-Ersatzlampen in eigenen Rubriken.
1. Typenbezeichnung und Sockel ablesen
Schalten Sie die Leuchte stromlos, nehmen Sie die alte Lampe heraus und notieren Sie den Aufdruck: Hersteller, Serie, Leistung und Farbcode (zum Beispiel 36W/840) sowie den Sockel (G13, G5, 2G11, G24d, R7s, G9 …). Bei Röhren zählt zusätzlich die Länge, bei Kompaktleuchtstofflampen die Zahl der Stifte, bei Entladungslampen die vollständige Typenbezeichnung. Mit diesen Angaben grenzen Sie die Auswahl über Filter und Suche schnell ein.
Ratgeber: Lampensockel erkennen2. Betriebsgerät prüfen: KVG, VVG oder EVG?
Ob die Leuchte mit konventionellem bzw. verlustarmem Vorschaltgerät (KVG/VVG) und Starter oder mit elektronischem Vorschaltgerät (EVG) arbeitet, steht auf dem Typenschild des Geräts in der Leuchte. Das entscheidet, welche Leuchtstoff- oder Kompaktleuchtstofflampe passt, ob Sie einen Starter brauchen und welche LED-Röhre später infrage kommt. Halogen-Metalldampf- und Natriumdampflampen benötigen zusätzlich ein passendes Vorschalt- und meist ein Zündgerät.
Ratgeber: EVG, KVG und VVG3. Lichtfarbe und Farbwiedergabe beibehalten
Übernehmen Sie in bestehenden Anlagen den Farbcode der übrigen Lampen, damit kein Flickenteppich aus Lichtfarben entsteht. Warmweiß (827/830) wirkt gemütlich in Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer und Gastraum; neutralweiß bzw. kaltweiß (840, 4.000 K) ist das klare Arbeitslicht für Büro, Praxis, Küche, Bad und Werkstatt; tageslichtweiß (865) eignet sich für Prüfplätze. Für Verkaufsflächen, Schminkspiegel oder Farbabmusterung lohnt Ra 90 und mehr (Codes 9xx).
Ratgeber: Lichtfarbe & Kelvin4. LED-Umstieg gleich mitplanen
Nicht jede konventionelle Lampe muss sofort ersetzt werden – aber jeder Lampenwechsel ist ein guter Anlass, die Wirtschaftlichkeit zu prüfen. Bei Leuchtstoffröhren hängt der Weg vom Betriebsgerät ab: LED-Röhre mit LED-Starter am KVG, EVG-kompatible LED-Röhre laut Kompatibilitätsliste oder Umverdrahtung auf 230 V durch eine Elektrofachkraft. In Lager, Tiefgarage oder Treppenhaus mit langen Brenndauern rechnet sich der Umstieg oft besonders schnell.
Ratgeber: Leuchtstoffröhren durch LED ersetzenLeuchtmittel für Bestandsanlagen: Fachersatz für Objekt, Gewerbe und Zuhause
In unzähligen Büros, Lagern, Werkstätten, Tiefgaragen, Hotels, Praxen und Schulen arbeiten Leuchten, die für eine ganz bestimmte Lampe konstruiert wurden – mit passendem Sockel, passender Länge und passendem Vorschaltgerät.
Sortiment im Überblick
Diese Kategorie bündelt genau diesen Fach- und Bestandsersatz: Leuchtstoffröhren in T5- und T8-Bauform sowie als Ringröhre, Kompaktleuchtstofflampen mit Stecksockel, Halogenlampen, Entladungslampen, UV-, Infrarot- und Speziallampen, Studio-, Projektions- und Fotolampen, Kfz-Lampen, ausgewählte LED-Retrofits und die passenden Starter.
Markenqualität für Instandhalter
Den Kern bilden die Markenhersteller Osram, Philips, Sylvania und Radium; Patron ergänzt das Sortiment bei Kompaktleuchtstofflampen, Spezialisten wie Dr. Fischer und BLV bei Sonderlampen. Für Instandhalter zählt vor allem eines: die exakt gleiche Lampe schnell nachkaufen zu können, statt eine funktionierende Leuchte vorzeitig zu tauschen.
Ersatz für Zuhause
Für Privatkunden gilt dasselbe im Kleinen – ob Spiegelschrank im Badezimmer, Unterbauleuchte in der Küche, Halogen-Deckenfluter im Wohnzimmer oder Röhrenleuchte im Keller. Wer schon jetzt komplett auf LED wechseln möchte, findet LED-Lampen und LED-Röhren in eigenen Rubriken.
Leuchtstoffröhren T5 und T8: Durchmesser, Länge und Betriebsgerät richtig zuordnen
Das T steht für die röhrenförmige Bauform, die Zahl für den Durchmesser in Achtelzoll. Daraus ergeben sich zwei Systeme, die sich nicht gegeneinander tauschen lassen:
| System | Durchmesser, Leistung & Länge | Betrieb & Praxis |
|---|---|---|
| T5 HE / HO | T5 HE und HO (16 mm, Sockel G5): High Efficiency mit 14, 21, 28 und 35 W bzw. High Output mit 24, 39, 54, 49 und 80 W in den Längen rund 55, 85, 115 und 145 cm | Etwa Osram T5 FH und FQ Lumilux, Philips Master TL5 oder Radium Bonalux NL-T5. Sie laufen ausschließlich am EVG und erreichen ihren höchsten Lichtstrom bei rund 35 °C in der Leuchte. |
| T5 kurz | T5-Kurzröhren (16 mm, G5, 4–13 W): etwa Osram L 13W oder Philips TL-Mini | Typisch für Spiegelschränke, Unterbau-, Notlicht- und Möbelleuchten und häufig am KVG mit Starter betrieben. |
| T8 | T8 (26 mm, Sockel G13): 18 W mit rund 60 cm, 36 W mit rund 120 cm und 58 W mit rund 150 cm, dazu Zwischenlängen mit 15, 16 und 30 W | Der Klassiker für Büro, Lager, Werkstatt, Tiefgarage und Feuchtraum-Wannenleuchte. Osram Lumilux T8, Philips Master TL-D Super 80, Sylvania Luxline und Radium Bonalux Super laufen am KVG mit Starter oder am EVG; ihr Optimum liegt bei rund 25 °C. |
Messen Sie im Zweifel die alte Röhre und vergleichen Sie Leistung und Länge in den technischen Daten. Als „dimmbar“ gekennzeichnete Röhren regeln Sie nur mit einem dimmbaren EVG (zum Beispiel DALI oder 1–10 V), nicht mit einem gewöhnlichen Wanddimmer.
Hinweise wie „früher 58W/33-640“ im Artikelnamen zeigen den direkten Nachfolger einer älteren Standardröhre – mit deutlich besserer Farbwiedergabe.
Kompaktleuchtstofflampen und Starter: 2-Pin, 4-Pin, KVG und EVG
Kompaktleuchtstofflampen (KLL) – oft auch Energiesparlampen mit Stecksockel genannt – stecken in Downlights, Wand- und Deckenleuchten von Fluren, Treppenhäusern, Hotels, Praxen und Wohnhäusern. Entscheidend ist die Zahl der Stifte:
2-Pin: Starter im Sockel
2-Pin-Lampen wie Osram Dulux S (G23), Dulux D (G24d) oder Dulux T (GX24d) haben den Starter im Sockel und laufen am KVG.
→ Starter integriert, Betrieb am KVG
4-Pin: für das EVG gebaut
4-Pin-Lampen wie Dulux S/E (2G7), Dulux D/E (G24q) oder Dulux T/E (GX24q) sind für das EVG gebaut. Die langen Typen Dulux L und Philips Master PL-L (2G11) sowie die flache Dulux F (2G10) laufen in den Standardleistungen 18, 24 und 36 W auch am KVG mit externem Starter, die stärkeren 2G11-Typen mit 40, 55 und 80 W nur am EVG.
→ Grundsätzlich EVG; 2G11/2G10 mit 18, 24 und 36 W auch am KVG mit externem Starter
Neben Osram und Philips (Master PL-C, PL-T, PL-S, PL-L) führen wir Radium Ralux und Patron. Für Leuchtstoffröhren und Kompaktleuchtstofflampen am KVG brauchen Sie einen passenden Starter: Osram ST111 und Philips S10 decken 4 bis 65 W in Einzelschaltung ab; für zwei kurze Röhren in Reihe (Tandemschaltung) gibt es eigene Tandem-Starter.
Wechseln Sie den Starter am besten gleich mit der Röhre, denn ein verschlissener Starter lässt auch die neue Lampe flackern oder ständig neu zünden. Für den späteren Umstieg gibt es LED-Ersatz für Kompaktleuchtstofflampen in KVG- und EVG-Ausführungen; welche Version passt, steht im Datenblatt.
Lichtfarbe und Farbwiedergabe: Codes 827, 830, 840, 865 und 9xx richtig lesen
Der dreistellige Code hinter der Wattzahl – etwa 36W/840 – ist bei Leuchtstoff- und Kompaktleuchtstofflampen der wichtigste Auswahlhelfer. Die erste Ziffer beschreibt die Farbwiedergabe (8 = Ra 80–89, 9 = Ra 90 und mehr, 6 = Ra 60–69 bei einfachen Basic-Röhren), die beiden letzten Ziffern mal 100 ergeben die Farbtemperatur in Kelvin:
Warmweiß
827 · Interna2.700 KWarmweiß, 2.700 K (827, bei Osram Interna): wohnliches, leicht gelbliches Licht für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Hotelzimmer und Restaurant.
Warmweiß
830 · Warm White3.000 KWarmweiß, 3.000 K (830, Warm White): etwas frischer – für Hausflur, Treppenhaus, Empfang, Gastronomie und moderne Wohnräume.
Neutralweiß / kaltweiß
840 · Cool White4.000 KNeutralweiß bzw. kaltweiß, 4.000 K (840, Cool White): Beide Begriffe bezeichnen exakt dieselbe Lichtfarbe. Das sachliche Arbeitslicht für Büro, Praxis, Schule, Lager und Werkstatt – und zu Hause für Küche, Badezimmer, Homeoffice, Keller und Garage.
Tageslichtweiß
865 · Daylight6.500 KTageslichtweiß, 6.500 K (865, Daylight): kühles, bläuliches Licht für Prüfplätze, Werkstätten mit Farbkontrolle und Hobbyräume – nicht zu verwechseln mit kaltweiß (4.000 K).
Für Verkaufsflächen, Friseur- und Kosmetiksalons, den Schminkspiegel oder die Bildbearbeitung lohnen Lampen mit Ra 90 und mehr, etwa Osram Lumilux De Luxe (Codes 930, 940, 954).
In einer Leuchtengruppe sollten alle Lampen denselben Code tragen, denn gemischte Lichtfarben fallen an Decke und Wand sofort auf. Für Facility Manager heißt das: Nachschub immer nach Hersteller, Serie und Farbcode bestellen, damit Ersatzlampen zum Bestand passen.
Halogenlampen: R7s, G9, G4, GU5.3 und G53 für Wohnraum, Gastronomie und Shop
Halogenlampen liefern brillantes, warmweißes Licht mit nahezu perfekter Farbwiedergabe (Ra nahe 100), starten sofort mit voller Helligkeit und lassen sich an einem passenden Dimmer stufenlos regeln. Deshalb sind sie in vielen Bestandsleuchten weiterhin die passende Wahl. Die wichtigsten Bauformen:
Halogenstab R7s
78 / 118 mmR7s-Halogenstäbe mit 78 oder 118 mm Länge (etwa Modee Halogen 80 W oder 240 W) für Deckenfluter im Wohnzimmer, Bau- und Außenstrahler.
Stiftsockel G9 & G4
230 V / 12 VG9 und G4 für kleine Pendel-, Wand- und Möbelleuchten, wobei G4-Stiftsockellampen wie die Osram Halostar Starlite mit 12 V über einen Trafo laufen.
Reflektoren GU5.3 & G53
12-V-ReflektorGU5.3 (Osram Decostar 51) und G53 (Osram Halospot 111, Philips MASTERLine 111) als 12-V-Reflektoren für Akzentlicht in Shop, Gastronomie und Wohnraum.
Halolux Ceram
E27 / B15dDazu Osram Halolux Ceram mit E27- und B15d-Sockel.
Beachten Sie: Halogenlampen werden sehr heiß – Mindestabstände der Leuchte einhalten und Quarzglas nicht mit bloßen Fingern berühren, denn Hautfett verkürzt die Lebensdauer. Wer auf LED umsteigt, findet passende Retrofits über die Sockel-Übersicht; bei 12-V-Anlagen muss der vorhandene Trafo zur geringen LED-Last passen.
Entladungs-, UV-, Infrarot-, Studio- und Kfz-Lampen: Die exakte Typbezeichnung zählt
Bei Hochdruck-Entladungslampen entscheidet die vollständige Typbezeichnung über Sockel, Leistung, Brennlage und Betriebsgerät.
- Halogen-Metalldampflampen wie Philips MASTERColour CDM-T (G12), CDM-TC (G8.5) und CDM-R111, Osram Powerball HCI oder Powerstar HQI-TS (Rx7s) beleuchten Shops, Hallen, Fassaden und Sportstätten mit brillantem Weißlicht.
- Natriumdampf-Hochdrucklampen wie Osram Vialox NAV-E und NAV-T oder Philips MASTER SON und SON-T liefern goldgelbes Licht für Straßen, Parkplätze und Logistikflächen, als Vialox Plantastar auch für Gewächshäuser. Sie benötigen ein passendes Vorschaltgerät und meist ein Zündgerät oder ein elektronisches Betriebsgerät; nach dem Einschalten dauert es einige Minuten bis zur vollen Helligkeit, und eine heiße Lampe zündet erst nach dem Abkühlen wieder.
- UV-C-Lampen wie Philips TUV oder Osram Puritec HNS dienen der Entkeimung von Wasser, Luft und Oberflächen in geschlossenen Geräten – UV-C schädigt Augen und Haut, deshalb nie offen betreiben.
- Spezial- und Kfz-Lampen: Dazu kommen UV-A-Röhren, Philips-Infrarotstrahler für Wärme und Tierzucht, Studio- und Bühnenlampen wie Osram Sirius HRI, HMI Digital oder Philips MSR Gold sowie Kfz-Lampen: Osram Original Line, Truckstar für 24-V-Lkw, Xenarc-Xenonbrenner und Night-Breaker-LED-Nachrüstlampen, die nur in den vom Hersteller freigegebenen Fahrzeugen betrieben werden dürfen.
Für viele Hallen- und Außenanwendungen bietet die Rubrik LED-Ersatz für Entladungslampen eine sparsame Alternative.
Profiqualität für Gewerbe und Zuhause: Gruppenwechsel, EU-Regeln, LED-Umstieg und Entsorgung
Für Hausverwaltungen, Facility Management und Elektrobetriebe ist der Gruppenwechsel oft wirtschaftlicher als der Einzeltausch: Alle Lampen eines Bereichs werden zum Ende ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer gemeinsam getauscht, die Lichtfarbe bleibt einheitlich, und Hubarbeitsbühne, Leiter oder Sperrzeiten fallen nur einmal an.
Bestellen Sie dazu gleiche Serie und gleichen Farbcode in der benötigten Menge und planen Sie eine kleine Reserve für Frühausfälle ein. Zu Hause profitieren Sie von derselben Markenqualität: lange Lebensdauer in der Spiegelschrankleuchte, flackerfreier Start der Küchenunterbauleuchte am EVG, zuverlässiges Licht in Keller, Garage und Hobbyraum.
Seit 2023 dürfen viele gängige Leuchtstoffröhren und die meisten Kompaktleuchtstofflampen für die Allgemeinbeleuchtung in der EU nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden; vorhandene Lampen dürfen weiterlaufen. Planen Sie bei größeren Anlagen deshalb den Umstieg auf LED-Röhren rechtzeitig ein.
Hinweis: Leuchtstoff- und Kompaktleuchtstofflampen sowie die meisten Entladungslampen enthalten geringe Mengen Quecksilber und gehören – wie LED-Lampen – nicht in den Hausmüll, sondern zur Sammelstelle oder in die Rücknahme im Handel; Glüh- und Halogenlampen dürfen in den Restmüll. Mehr dazu unter Hinweise zur Altgeräteentsorgung.
Leuchtmittel-Technologien im Vergleich
| Merkmal | Typischer Einsatz & Kennwerte | Betriebsgerät & LED-Alternative |
|---|---|---|
| Leuchtstoffröhre T5 HE/HO (G5, 16 mm) | Büro, Schule, Praxis, Shop; rund 55 bis 145 cm, höchster Lichtstrom bei rund 35 °C | Nur EVG; LED-Röhre laut EVG-Kompatibilitätsliste oder Umverdrahtung auf 230 V |
| Leuchtstoffröhre T8 (G13, 26 mm) | Lager, Werkstatt, Tiefgarage, Feuchtraum, Keller; 18/36/58 W mit rund 60/120/150 cm | KVG/VVG mit Starter oder EVG; LED-Röhre mit LED-Starter, EVG-Variante oder 230-V-Betrieb |
| T5-Kurzröhre (G5, 4–13 W) | Spiegelschrank, Unterbau-, Notlicht- und Möbelleuchten | Häufig KVG mit Starter; Betriebsgerät der Leuchte prüfen |
| Kompaktleuchtstofflampe 2-Pin (G23, G24d, GX24d) | Downlights, Flur, Treppenhaus, Wandleuchten | Nur KVG, Starter im Sockel; LED-Ersatz in KVG-Ausführung |
| Kompaktleuchtstofflampe 4-Pin (2G7, G24q, GX24q, 2G11) | Downlights und Rasterleuchten in Büro, Hotel und Praxis | EVG; 2G11/2G10 mit 18–36 W auch KVG mit externem Starter; LED-Ersatz in EVG-Ausführung |
| Halogen 230 V (R7s, G9, E27, B15d) | Deckenfluter, Pendel- und Wandleuchten, Strahler; Ra nahe 100, sofort volle Helligkeit | Direkt am Netz, gut dimmbar; LED-Retrofit je Sockel, bei R7s Länge und Bauraum prüfen |
| Halogen 12 V (G4, GU5.3, G53) | Akzentlicht in Shop, Gastronomie, Möbeln und Vitrinen | Trafo nötig; beim LED-Umstieg Mindestlast des Trafos prüfen |
| Halogen-Metalldampf & Natriumdampf (G12, G8.5, Rx7s, E27, E40) | Shop-, Hallen-, Straßen-, Fassaden- und Gewächshauslicht; einige Minuten Anlaufzeit | Vorschaltgerät und meist Zündgerät oder elektronisches Betriebsgerät; LED-Ersatz für Entladungslampen |
| UV-C, Infrarot, Studio & Bühne | Entkeimung, Wärme, Film, TV, Bühne und Projektion | Gerätespezifisch, exakte Typbezeichnung nötig; LED meist kein gleichwertiger Ersatz |











