Leuchtstoffröhren · Sockel G13 · T8 mit Ø 26 mm · 15 bis 58 W

T8 Leuchtstoffröhren

T8 Leuchtstoffröhren – auch gesucht als Neonröhre, Leuchtstofflampe T8 oder G13-Röhre – sind mit 26 mm Durchmesser und Stiftsockel G13 der meistverbaute Röhrenstandard in Europa. Die wichtigsten Kombinationen aus Länge und Leistung sind 60 cm/18 W, 90 cm/30 W, 120 cm/36 W und 150 cm/58 W, dazu Sonderlängen für ältere Leuchten. Ob im Lichtband von Büro, Praxis, Schule, Werkstatt, Lager, Supermarkt und Tiefgarage oder zu Hause in Keller, Garage, Hobbyraum, Waschküche, Küche und Badezimmer: Hier finden Sie Dreibanden-Röhren von Philips (Master TL-D Super 80), Osram (Lumilux T8), Sylvania, Patron und Radium für den 1:1-Ersatz in vorhandenen Leuchten – in warmweiß (2.700–3.000 K), neutralweiß / kaltweiß (4.000 K) und tageslichtweiß (6.500 K). Wer umsteigen möchte, findet passende T8 LED-Röhren gleich nebenan.

Ø 26 mm · G13Zwei Stifte im Abstand von 12,7 mm an jedem Röhrenende
60 · 90 · 120 · 150 cm18, 30, 36 und 58 W – plus Sonderlängen mit 15 und 16 W
bis 5.200 lm58-W-Röhre in 840 laut Datenblatt von Osram und Philips
2.700–6.500 KWarmweiß, neutral-/kaltweiß (4.000 K) & tageslichtweiß

Unterkategorien

T8 Leuchtstoffröhren nach Länge

Wählen Sie die Nennlänge Ihrer vorhandenen Röhre — gemessen ohne die Stifte. Sockel G13 und die Betriebsart der Leuchte zusätzlich prüfen.

Röhre wechseln – oder auf LED umsteigen

Leuchtstoffröhre wechseln

Röhre um 90° drehen und herausnehmen, Ersatz mit gleichen Daten einsetzen, den Starter gleich mittauschen. Animation mit Musik, rund 100 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

Was bedeutet 840?

Die dreistellige Zahl auf Röhre oder Lampe: erste Ziffer Farbwiedergabe, letzte zwei Ziffern Lichtfarbe in Kelvin. Animation mit Musik, rund 90 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

Leuchte mit Starter (KVG/VVG)

Röhre um 90° drehen und herausnehmen, Starter gegen Dummy-Starter tauschen, LED-Röhre einsetzen. Animation mit Musik, rund 80 Sekunden. Zur Anleitung · Video einzeln ansehen

Leuchtstofflampen: Was ist seit 2023 vorbei?

Für die meisten Kompaktleuchtstofflampen endete die Ausnahme am 24.2.2023, für langlebige unter 30 W sowie für T5 und T8 am 24.8.2023. Vorhandene Lampen dürfen weiter genutzt werden; der Umstieg geht über LED-Röhre oder neue Leuchte. Animation mit Musik, rund 80 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • Ein Standard, klare Maße: T8 steht für 8/8 Zoll, also rund 26 mm Röhrendurchmesser, mit je einem G13-Sockel (zwei Stifte, 12,7 mm Abstand) an beiden Enden. Weil Durchmesser und Sockel immer gleich sind, entscheiden Länge und Wattzahl über die Passung.
  • Länge und Watt gehören zusammen: 590 mm = 18 W, 895 mm = 30 W, 1.200 mm = 36 W, 1.500 mm = 58 W; dazu Sonderlängen wie 438 mm (15 W) und 720 mm (16 W) sowie eine 36-W-Ausführung mit 970 mm. Gemessen wird ohne die Stifte.
  • Helligkeit in Lumen vergleichen: Dreibanden-Röhren in 840 liefern laut Osram- und Philips-Datenblatt rund 1.350 lm (18 W), 2.400 lm (30 W), 3.350 lm (36 W) und 5.200 lm (58 W). Günstige Röhren gleicher Wattzahl können spürbar darunter liegen – der Lumenwert im Datenblatt zeigt es.
  • Lichtfarbe passend zum Raum: Warmweiß (2.700–3.000 K, Code 827/830) für Wohnraum, Gastronomie und Hotel, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Büro, Werkstatt, Küche und Keller, tageslichtweiß (6.000–6.500 K, Code 860/865) für Prüfplätze, Labor und Hobbywerkstatt.
  • Profi-Röhren für Objekt und Zuhause: Philips Master TL-D Super 80 und Osram Lumilux T8 sind für den Dauerbetrieb in Lichtbändern, Hallen und Büros gebaut – dieselbe Qualität leuchtet zu Hause in Keller, Garage, Hobbyraum, Waschküche, Küche und Spiegelleuchte im Badezimmer. Gleiche Serie und Lichtfarbe im ganzen Raum sorgen für ein einheitliches Lichtbild.
  • Bestand weiter betreiben oder auf LED umsteigen: Seit dem 25. August 2023 dürfen T8-Leuchtstoffröhren für die Allgemeinbeleuchtung in der EU nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden; vorhandene Röhren und Leuchten dürfen weiterlaufen. Für den Umstieg gibt es T8 LED-Röhren in denselben Längen – ob mit LED-Starter, am EVG oder direkt an 230 V, entscheidet das Vorschaltgerät.

1. Länge messen und Wattzahl ablesen

Messen Sie die alte Röhre von Sockelkante zu Sockelkante, ohne die Stifte, und lesen Sie den Aufdruck am Röhrenende ab, etwa „L 36W/840“ oder „TL-D 58W/840“. 590 mm gehören zu 18 W, 895 mm zu 30 W, 1.200 mm zu 36 W und 1.500 mm zu 58 W. Passen Länge und Wattzahl zusammen, passt auch die Ersatzröhre in Fassung und Vorschaltgerät. Abweichende Maße wie 438, 720 oder 970 mm finden Sie bei den Sonderlängen.

Ratgeber: T5, T8 & T12 erkennen

2. Vorschaltgerät und Starter prüfen

Sitzt in der Leuchte ein kleiner runder Starter, arbeitet sie mit einem konventionellen oder verlustarmen Vorschaltgerät (KVG/VVG) – dann den Starter beim Röhrenwechsel gleich mittauschen: für eine Röhre ein Typ für 4–65 W, bei zwei 18-W-Röhren in Tandemschaltung je Röhre einer für 4–22 W. Ohne Starter ist meist ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) eingebaut; das Typenschild in der Leuchte schafft Gewissheit.

Ratgeber: EVG, KVG & VVG erklärt

3. Lichtfarbe und Farbwiedergabe wählen

Der dreistellige Code nennt beides: Die 8 vorne steht für eine Farbwiedergabe von Ra 80 bis 89, die beiden hinteren Ziffern mal 100 ergeben die Kelvinzahl. 827 und 830 sind warmweiß für Wohnzimmer, Esszimmer, Gastraum und Hotelflur, 840 ist neutralweiß bzw. kaltweiß für Büro, Werkstatt, Küche, Keller und Garage, 865 ist tageslichtweiß für Prüfplätze und Labor. Für ein einheitliches Lichtbild übernehmen Sie die Lichtfarbe der übrigen Röhren im Raum.

Ratgeber: Lichtfarbcode 840 erklärt

4. Ersatzröhre oder Umstieg auf LED entscheiden

Für Leuchten mit dimmbarem EVG, Notlicht-Funktion oder speziell abgestimmter Spiegeloptik ist die gleiche Leuchtstoffröhre oft die sauberste Lösung. Bei Leuchten mit KVG, langen Brenndauern oder in kalten Räumen wie Garage und Lager lohnt meist der Wechsel auf eine T8 LED-Röhre gleicher Länge – mit LED-Starter, am kompatiblen EVG oder nach Umverdrahtung durch eine Elektrofachkraft direkt an 230 V.

Ratgeber: Leuchtstoffröhre durch LED ersetzen

T8, G13 und 26 mm: Röhre, Länge und Wattstufe sicher bestimmen

Das Kürzel T8 beschreibt den Röhrendurchmesser in Achtelzoll: 8/8 Zoll ergeben rund 26 mm. An beiden Enden sitzt ein G13-Sockel mit zwei Stiften im Abstand von 12,7 mm. Damit unterscheidet sich die T8 klar von der schlanken T5-Röhre mit 16 mm und Sockel G5 und von der älteren T12 mit 38 mm, die ebenfalls G13 nutzt.

Weil Sockel und Durchmesser bei allen T8-Röhren gleich sind, entscheidet die Länge – und mit ihr die Wattstufe, auf die das Vorschaltgerät ausgelegt ist. Gemessen wird bei Leuchtstoffröhren ohne Stifte, also von Sockelkante zu Sockelkante:

T8-Längen und Wattstufen (G13, 26 mm)
LängeMaß und WattstufeTypischer Einsatz
60 cm590 mm (60 cm) mit 18 WSpiegel-, Unterbau- und Feuchtraumleuchten, Treppenhaus, Keller und Waschküche
90 cm895 mm (90 cm) mit 30 WRegal-, Vitrinen- und Unterbauleuchten, ältere Küchen- und Werkbankleuchten
120 cm1.200 mm (120 cm) mit 36 Wdie meistverbaute Länge in Büro, Schule, Praxis, Werkstatt und Garage
150 cm1.500 mm (150 cm) mit 58 WLichtbänder in Lager, Halle, Supermarkt, Produktion und Tiefgarage

Daneben führen wir T8-Sonderlängen wie 438 mm mit 15 W, 720 mm mit 16 W und die Osram Lumilux 36 W in 970 mm für ältere oder spezielle Leuchten. Die exakte Länge steht je Artikel in den technischen Daten. Wichtig: Eine Röhre mit anderer Wattzahl gehört nicht an ein Vorschaltgerät, das für eine andere Stufe gebaut ist – auch wenn sie mechanisch passt.

Helligkeit und Lichtqualität: Dreibanden-Leuchtstoff, Lumen und die alten Codes 640 und 765

Alle Markenröhren dieser Kategorie arbeiten mit Dreibanden-Leuchtstoff: Drei fein abgestimmte Leuchtstoffe für Rot, Grün und Blau erzeugen viel Licht pro Watt und eine Farbwiedergabe von mindestens Ra 80 – daher der Serienname Philips Master TL-D Super 80. Laut Datenblatt von Osram Lumilux T8 und Philips Super 80 liefern die 840-Röhren rund:

18 W

840 · 60 cm

1.350 lm mit 18 W

30 W

840 · 90 cm

2.400 lm mit 30 W

36 W

840 · 120 cm

3.350 lm mit 36 W – eine 36-W-Röhre mit 2.500 lm ist bei gleicher Wattzahl rund ein Viertel dunkler.

58 W

840 · 150 cm

5.200 lm mit 58 W

Tageslichtweiße 865-Röhren liegen etwas darunter. Der Vergleich lohnt sich: In der Kategorie findet sich auch eine 36-W-Röhre mit 2.500 lm – sie ist bei gleicher Wattzahl rund ein Viertel dunkler als eine Dreibanden-Röhre mit 3.350 lm. Viele Artikelnamen tragen den Zusatz „früher 58W/33-640“ oder „früher 18W/11-765“.

Gemeint sind die Vorgänger mit Standard-Leuchtstoff (Halophosphat), bei Philips mit Farbnummer 33 oder 54, bei Osram mit 20 oder 11. Die erste Ziffer 6 oder 7 im Code zeigt die schwächere Farbwiedergabe von Ra 60 bis 79. Diese Röhren sind seit Jahren nicht mehr erhältlich; die 840- bzw. 865-Röhre ist der direkte, hellere und farbtreuere Nachfolger.

Beachten Sie außerdem die Temperatur: Leuchtstoffröhren erreichen ihren Nennlichtstrom bei rund 25 °C Umgebungstemperatur. In unbeheizter Garage, Lagerhalle oder Kühlraum starten sie langsamer und leuchten deutlich schwächer.

Lichtfarben 827, 830, 840 und 865: welche Röhre in welchen Raum gehört

Die beiden letzten Ziffern des Codes mal 100 ergeben die Farbtemperatur in Kelvin. Für ein ruhiges, einheitliches Lichtbild sollten alle Röhren eines Raums oder Lichtbands dieselbe Lichtfarbe haben:

2.700 K · Extra-Warmweiß3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.500 K · Tageslichtweiß

Extra warmweiß

8272.700 K

Extra warmweiß, 2.700 K (Code 827, bei Osram „Interna“): gemütliches, glühlampenähnliches Licht für indirekte Lichtvouten im Wohnzimmer und Esszimmer, für Restaurant, Bar, Hotelflur und Empfang.

Warmweiß

8303.000 K

Warmweiß, 3.000 K (Code 830): eine Spur klarer, beliebt im Schlafzimmer, in Wohnküche, Boutique und Wartezimmer.

Neutralweiß / kaltweiß

8404.000 K

Neutralweiß / kaltweiß, 4.000 K (Code 840): Beide Begriffe – im Englischen Cool White – bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Das klare, sachliche Licht ist der Standard in Büro, Schule, Praxis, Werkstatt, Lager und Verkauf und passt zu Hause in Küche, Badezimmer, Homeoffice, Hausflur, Keller und Garage.

Tageslichtweiß

8656.500 K

Tageslichtweiß, 6.500 K (Code 865, bei Philips teils als 860 geführt): kühles, leicht bläuliches Licht für Prüfplätze, Labor, Druckerei, Werkstatt und Hobbyraum – nicht zu verwechseln mit kaltweiß (4.000 K).

Wer eine einzelne Röhre in einem bestehenden Lichtband tauscht, übernimmt am besten Serie und Lichtfarbe der Nachbarröhren, damit kein Farbunterschied sichtbar wird.

KVG, VVG oder EVG: Starter, Systemleistung und Dimmen

Eine Leuchtstoffröhre braucht immer ein Vorschaltgerät, das den Strom begrenzt. Zwei Systeme stehen sich gegenüber:

Ältere Leuchten

KVG/VVG mit Starter

In älteren Leuchten ist das ein konventionelles oder verlustarmes Vorschaltgerät (KVG/VVG) zusammen mit einem Starter, dem kleinen runden Steckzylinder. Für eine Röhre passt ein Starter für 4–65 W, bei zwei 18-W-Röhren in Tandemschaltung hinter einem Vorschaltgerät braucht jede Röhre einen Starter für 4–22 W. Das KVG selbst verbraucht zusätzlich Strom: Eine 36-W-Leuchte nimmt damit insgesamt rund 45 W auf.

→ Tauschen Sie den Starter beim Röhrenwechsel am besten gleich mit – ein verschlissener Starter lässt auch neue Röhren flackern.

Effizient

EVG ohne Starter

Ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) braucht keinen Starter, startet flackerfrei, betreibt die 36-W-Röhre mit rund 32 W bei praktisch gleichem Lichtstrom und schont sie mit Warmstart spürbar.

→ Weniger Verbrauch, flackerfreier Start, längere Röhrenlebensdauer.

Dimmen lassen sich die als dimmbar gekennzeichneten Osram- und Philips-Röhren nur über ein dimmbares EVG mit DALI- oder 1–10-V-Steuerung – ein normaler Wanddimmer an einer KVG-Leuchte funktioniert nicht. Typische Zeichen für das Lebensdauerende sind schwarze Röhrenenden, Flackern und ein verzögerter Start; dann Röhre und Starter tauschen.

Profi-Röhren im Objekt – und dieselbe Qualität für Keller, Garage und Küche

Im gewerblichen Einsatz zählen planbare Wartung und ein gleichmäßiges Lichtbild. Facility Management, Hausverwaltungen, Elektrobetriebe, Schulen, Praxen, Hotels und Industriebetriebe betreiben oft Hunderte T8-Röhren in Lichtbändern, Rasterleuchten und Feuchtraumwannen.

Lebensdauer

Markenröhren erreichen je nach Serie und Vorschaltgerät laut Hersteller eine mittlere Lebensdauer von rund 13.000 bis 20.000 Stunden, am Warmstart-EVG am längsten.

Gruppenwechsel im Objekt

Viele Objekte tauschen deshalb im Gruppenwechsel alle Röhren eines Bereichs auf einmal: Das spart Hubsteiger- und Arbeitszeit und hält Helligkeit und Lichtfarbe einheitlich. Größere Mengen derselben Serie und Lichtfarbe bestellen Sie bei uns in einem Zug.

Zuhause

Dieselbe Profi-Qualität lohnt sich in der Kellerleuchte und in der Feuchtraumleuchte von Waschküche und Garage, über der Werkbank im Hobbyraum, in der Unterbauleuchte der Küche, in der Spiegelleuchte im Badezimmer und – in warmweiß – in indirekten Lichtvouten im Wohnzimmer.

Für Bad und Garage gilt: Die Schutzart bestimmt die Leuchte, nicht die Röhre.

T8-Röhren seit 2023: Bestand weiter betreiben oder auf LED umsteigen?

Die RoHS-Ausnahme für das Quecksilber in T8-Leuchtstoffröhren der Allgemeinbeleuchtung ist am 24. August 2023 ausgelaufen. Seitdem dürfen solche Röhren in der EU nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden. Wichtig für Betreiber: Vorhandene Röhren und Leuchten dürfen weiter betrieben werden – eine Pflicht zum Umrüsten gibt es nicht.

Bestand

Leuchtstoffröhre weiter betreiben

Für viele Leuchten bleibt die gleiche Leuchtstoffröhre die richtige Wahl, etwa bei dimmbaren EVG mit DALI, bei Notlicht-Leuchten oder bei Spiegelrasterleuchten, deren Optik auf das Rundum-Licht der Röhre abgestimmt ist.

→ Gleiche Serie und Lichtfarbe nachkaufen.

Umstieg

T8 LED-Röhre

Der Umstieg auf eine T8 LED-Röhre rechnet sich besonders bei KVG-Leuchten, langen Brenndauern und kalten Räumen, weil LED auch bei Kälte sofort volle Helligkeit liefert.

→ Passende Röhren: T8 LED-Röhren 60 cm, 120 cm und 150 cm.

Wie umgerüstet wird, hängt vom Vorschaltgerät ab: bei KVG/VVG mit LED-Starter statt Glimmstarter, beim EVG nur mit einer laut Hersteller-Kompatibilitätsliste freigegebenen Röhre, sonst nach Umverdrahtung direkt an 230 V. Die Umverdrahtung verändert die Leuchte und gehört in die Hände einer Elektrofachkraft.

Marken im Sortiment und richtige Entsorgung

Unser T8-Sortiment besteht aus Röhren von Philips, Osram, Sylvania, Patron und Radium. Bei Philips ist es die Serie Master TL-D Super 80 in 15, 18, 30, 36 und 58 W, bei Osram die Lumilux T8 einschließlich der extra warmweißen Interna, viele davon ausdrücklich als dimmbar gekennzeichnet.

Direkt zur Marke geht es über Philips TL-D T8 Leuchtstoffröhren und Osram T8 Leuchtstoffröhren; passende Starter und Vorschaltgeräte finden Sie ebenfalls bei uns.

Hinweis: Leuchtstoffröhren enthalten wenige Milligramm Quecksilber und gehören deshalb nie in den Hausmüll oder Glascontainer, sondern unzerbrochen zur kommunalen Sammelstelle oder zur Rücknahmestelle im Handel. Zerbricht eine Röhre, lüften Sie den Raum gründlich, sammeln die Scherben mit Karton oder Klebeband statt mit dem Staubsauger auf und geben sie verschlossen zur Sammelstelle.

Vergleich: T8 Leuchtstoffröhre vs. T8 LED-Röhre

Technischer und wirtschaftlicher Direktvergleich für Objekt, Gewerbe und Zuhause – konkrete Werte je Artikel laut Datenblatt.
MerkmalT8 Leuchtstoffröhre (G13)T8 LED-Röhre (G13, Retrofit)
Sockel & MaßeG13, Ø 26 mm, Nennlängen 590 bis 1.500 mm plus SonderlängenG13, Ø 26 mm, dieselben Nennlängen
BetriebKVG/VVG mit Starter oder EVG ohne StarterJe nach Typ mit LED-Starter am KVG, am freigegebenen EVG oder direkt an 230 V nach Umverdrahtung
Lichtstrom 120 cmRund 3.350 lm bei 36 W in 840 (Dreibanden-Röhre)Je nach Serie unterschiedlich – Lumenwert im Datenblatt vergleichen
Leistungsaufnahme 120 cmRund 45 W mit KVG, rund 36 W Systemleistung mit EVGTypisch etwa die Hälfte oder weniger
LichtverteilungRundum, abgestimmt auf Reflektor und Optik der LeuchteMeist nach unten gerichtet; in Vouten und Spiegelrastern andere Wirkung
Verhalten bei KälteLangsamer Start und deutlich weniger Licht unter RaumtemperaturSofort volle Helligkeit, auch in Garage und Lager
DimmenDimmbare Röhren mit dimmbarem EVG (DALI oder 1–10 V)Nur ausdrücklich dimmbare Modelle mit passender Ansteuerung
Inhaltsstoffe & EntsorgungWenige Milligramm Quecksilber, Abgabe an der SammelstelleQuecksilberfrei, Abgabe als Elektroaltgerät an der Sammelstelle
MarktstatusSeit 25.08.2023 kein neues Inverkehrbringen, Weiterbetrieb erlaubtUneingeschränkt verfügbar

Häufige Fragen zu T8 Leuchtstoffröhren (G13, 26 mm)

Welche Längen und Wattzahlen gibt es bei T8 Leuchtstoffröhren?
Die Standardkombinationen sind 590 mm mit 18 W, 895 mm mit 30 W, 1.200 mm mit 36 W und 1.500 mm mit 58 W. Dazu kommen Sonderlängen wie 438 mm mit 15 W, 720 mm mit 16 W und eine 36-W-Röhre mit 970 mm. Gemessen wird ohne die Stifte. Übernehmen Sie Länge und Wattzahl der alten Röhre, denn das Vorschaltgerät ist auf genau diese Stufe ausgelegt. Alle Sonderformate finden Sie unter T8 Röhren Sonderlängen.
Woran erkenne ich, ob ich eine T8-, T5- oder T12-Röhre habe?
Am Durchmesser und am Sockel: Die T8 misst rund 26 mm und hat an beiden Enden einen G13-Sockel mit 12,7 mm Stiftabstand. Die T5 ist mit 16 mm deutlich schlanker und nutzt den kleineren Sockel G5. Die ältere T12 hat ebenfalls G13, ist mit 38 mm aber deutlich dicker. Zusätzlich hilft der Aufdruck am Röhrenende, etwa „L 36W/840“ bei Osram oder „TL-D 36W/840“ bei Philips – das D steht dort für die 26-mm-Bauform.
Was bedeuten 827, 830, 840 und 865 – ist 840 neutralweiß oder kaltweiß?
Die erste Ziffer nennt die Farbwiedergabe (8 = Ra 80 bis 89), die beiden letzten mal 100 die Farbtemperatur. 827 ist extra warmweiß mit 2.700 K, 830 warmweiß mit 3.000 K – beide für Wohnzimmer, Esszimmer, Gastronomie und Hotel. 840 steht für 4.000 K und heißt sowohl neutralweiß als auch kaltweiß (Cool White) – beides ist exakt dieselbe Lichtfarbe, der Standard für Büro, Werkstatt, Küche, Keller und Garage. 865 ist tageslichtweiß mit 6.500 K für Prüfplätze, Labor und Hobbywerkstatt.
Was bedeutet „früher 58W/33-640“ oder „früher 18W/11-765“ im Artikelnamen?
Das sind die Bezeichnungen der Vorgängerröhren mit Standard-Leuchtstoff (Halophosphat): Philips nutzte die Farbnummern 33 und 54, Osram 20 und 11. Die Ziffer 6 oder 7 vorne im Code (640, 765) zeigt deren schwächere Farbwiedergabe von Ra 60 bis 79. Diese Röhren gibt es seit Jahren nicht mehr. Der direkte Nachfolger ist die Dreibanden-Röhre gleicher Länge und Wattzahl: Für 33-640 oder 20-640 wählen Sie 840, für 54-765 oder 11-765 wählen Sie 865 – sie passt in dieselbe Leuchte, ist heller und gibt Farben natürlicher wieder.
Brauche ich für eine T8 Leuchtstoffröhre einen Starter – und welchen?
Nur bei Leuchten mit konventionellem oder verlustarmem Vorschaltgerät (KVG/VVG). Für eine einzelne Röhre passt ein Starter für 4–65 W. Sind zwei 18-W-Röhren in Tandemschaltung hinter einem Vorschaltgerät angeschlossen, braucht jede Röhre einen Starter für 4–22 W. Leuchten mit elektronischem Vorschaltgerät (EVG) haben keinen Starter. Tauschen Sie den Starter beim Röhrenwechsel gleich mit; passende Modelle finden Sie unter Starter.
Darf man T8 Leuchtstoffröhren nach 2023 noch benutzen?
Ja. Am 24. August 2023 ist die RoHS-Ausnahme für das Quecksilber in T8-Leuchtstoffröhren der Allgemeinbeleuchtung ausgelaufen. Seitdem dürfen sie in der EU nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden. Das betrifft Hersteller und Importeure, nicht den Betrieb: Vorhandene Röhren und Leuchten dürfen weiter genutzt werden, eine Pflicht zum Umrüsten gibt es nicht. Langfristig führt der Weg über eine T8 LED-Röhre oder eine neue LED-Leuchte.
Kann ich eine T8 Leuchtstoffröhre durch eine LED-Röhre ersetzen?
In den meisten Leuchten ja, denn Länge und G13-Sockel sind gleich. Entscheidend ist das Vorschaltgerät: Bei KVG/VVG ersetzen Sie den Glimmstarter durch einen LED-Starter und setzen eine für KVG geeignete LED-Röhre ein. Am EVG funktioniert nur eine Röhre, die in der Kompatibilitätsliste des Herstellers für genau Ihren EVG-Typ freigegeben ist. Alternativ wird die Leuchte für den Direktbetrieb an 230 V umverdrahtet – das erledigt eine Elektrofachkraft. Schritt für Schritt erklärt es unser Ratgeber Leuchtstoffröhren durch LED-Röhren ersetzen.
Sind T8 Leuchtstoffröhren dimmbar?
Viele Röhren von Osram Lumilux T8 und Philips Master TL-D Super 80 sind als dimmbar gekennzeichnet – gedimmt wird aber über das Vorschaltgerät, nicht über die Röhre. Nötig ist ein dimmbares EVG mit DALI- oder 1–10-V-Steuerung samt passendem Steuergerät. Ein herkömmlicher Wanddimmer an einer Leuchte mit KVG und Starter funktioniert nicht und kann Röhre und Vorschaltgerät schädigen.
Warum flackert meine T8-Röhre oder startet nur langsam?
Die häufigsten Ursachen sind ein verschlissener Starter, das Lebensdauerende der Röhre – erkennbar an geschwärzten Enden – und niedrige Umgebungstemperaturen. Leuchtstoffröhren erreichen ihren vollen Lichtstrom bei rund 25 °C; in unbeheizter Garage oder Lagerhalle starten sie im Winter zögerlich und bleiben dunkler. Tauschen Sie bei KVG-Leuchten zuerst Röhre und Starter gemeinsam. Flackert es danach weiter, sollte eine Elektrofachkraft Fassungen und Vorschaltgerät prüfen. In kalten Räumen ist eine T8 LED-Röhre die dauerhafte Lösung.
Wie entsorge ich alte Leuchtstoffröhren richtig?
Leuchtstoffröhren enthalten wenige Milligramm Quecksilber und gehören weder in den Hausmüll noch in den Glascontainer. Geben Sie sie möglichst unzerbrochen an der kommunalen Sammelstelle oder an einer Rücknahmestelle im Handel ab; Gewerbebetriebe nutzen dafür in der Regel Sammelbehälter ihres Entsorgers. Zerbricht eine Röhre, lüften Sie den Raum, nehmen die Scherben mit Karton oder Klebeband statt mit dem Staubsauger auf und geben sie verschlossen ab. Mehr dazu im Ratgeber Leuchtmittel richtig entsorgen.