WAGO-Klemmen · Leitungsschutz- & FI-Schalter · Schalterprogramme · Fassungen · Stromschienen · Wallbox & Typ-2-Ladekabel

Elektroinstallation

In der Elektroinstallation finden Elektrofachbetriebe, Facility Management, Hausverwaltungen, Hotellerie und Industrie das Material zwischen Verteiler und Leuchte – und Bauherren und Modernisierer dieselbe Profi-Qualität für das eigene Zuhause. Den Schwerpunkt bildet die Verbindungs- und Reihenklemmentechnik von WAGO: Hebelklemmen 221 und 222, Steckklemmen 2273, 273 und 773, Leuchtenklemmen 224 sowie TOPJOB S-Reihenklemmen für Verteiler und Schaltschrank. Dazu kommen ABB-Leitungsschutzschalter mit Charakteristik B, C und K samt FI-Schutzschaltern, Schalterprogramme von Busch-Jäger, Gira und Jung, Unterputz- und Hohlwanddosen von KAISER, Lampenfassungen von Houben, das 3-Phasen-Stromschienensystem Global Trac von Nordic und Ladetechnik fürs E-Auto – Wallboxen von Heidelberg und Juice Technology, Montagezubehör für ABL und Pracht sowie Typ-2-Ladekabel von Mennekes, Phoenix Contact und Walther. Ob Hotelflur, Büro, Werkstatt und Lager oder Küche, Badezimmer, Keller, Garage und Hobbyraum daheim: Anschluss und Inbetriebnahme gehören in die Hand einer Elektrofachkraft.

WAGOHebel-, Steck-, Leuchten- & Reihenklemmen
B · C · KABB-Leitungsschutzschalter 1- bis 3-polig, 6 und 10 kA
11–22 kWWallboxen mit 11 kW & Typ-2-Ladekabel bis 22 kW
Sofort lieferbarVersand aus Deutschland

  • Verbinden ohne Schraube: WAGO-Hebelklemmen 221 (bis 4 mm², ein-, mehr- und feindrähtig) und 222, Steckklemmen 2273, 273 und 773 für starre Leiter, MICRO-Klemmen 243 für Klingel- und Fernmeldedrähte sowie Leuchtenklemmen 224 für den sauberen Leuchtenanschluss.
  • Ordnung im Verteiler: Push-in-Reihenklemmen TOPJOB S von 1 bis 16 mm², CAGE CLAMP-Reihenklemmen der Serien 280 bis 285 und 870, N-Trenn- und Schutzleiterklemmen, Brücker, Endklammern sowie die Markierungssysteme WMB und Mini-WSB.
  • Sicher abgesichert: ABB-Leitungsschutzschalter S201, S202 und S203 (1-, 2- und 3-polig) mit Charakteristik B, C oder K und 6 kA (S200) bzw. 10 kA (S200M), dazu FI-Schutzschalter F204 Typ A mit 30 mA oder selektiv mit 300 mA, Phasenschienen und Hilfsschalter.
  • Schalter, Steckdosen, Dosen: Busch-Jäger Reflex SI und Future Linear, Gira System 55 mit Standard 55 und E2, Jung AS 500 – plus LED-Dimmeinsatz, TAE-Dosen und luftdichte Geräte- und Hohlwanddosen von KAISER. Einsatz, Wippe und Rahmen stets aus derselben Serie wählen.
  • Licht anschließen: Houben-Fassungen für E27, R7s, RX7s, G5, G8.5, G23, 2G7 und 2G11 mit T-Kennzeichnung für die zulässige Temperatur sowie das 3-Phasen-Stromschienensystem Nordic Global Trac für versetzbare Strahler in Laden, Showroom, Büro – oder über dem Esstisch im Wohnzimmer.
  • E-Auto laden – im Fuhrpark wie in der eigenen Garage: Heidelberg Wallbox Energy Control und JUICE CHARGER me mit 11 kW, Zubehör für den Juice Booster 2, Montagelösungen für ABL eMH1 und Pracht Wallbox Alpha sowie Mode-3-Ladekabel Typ 2 von Mennekes, Phoenix Contact, Walther, ABL und Heidelberg.

1. Leiter verbinden: Klemme nach Leiterart und Querschnitt wählen

Zählen Sie zuerst die Leiter, die in der Abzweigdose zusammenkommen, und prüfen Sie die Leiterart. Starre, eindrähtige Installationsleitung wie NYM wird in die Steckklemme 2273 oder 273/773 einfach bis zum Anschlag gesteckt. Feindrähtige Litze von Leuchten- und Geräteanschlussleitungen gehört in die Hebelklemme 221 oder 222: Hebel öffnen, Leiter einführen, Hebel schließen. Für den Anschluss der Deckenleuchte gibt es die Leuchtenklemme 224, für dünne Klingel- und Fernmeldedrähte die MICRO-Klemme 243. Zulässige Querschnitte und Abisolierlänge stehen je Artikel in den technischen Daten.

Ratgeber: WAGO-Serien im Überblick

2. Absichern: Charakteristik, Polzahl und Schaltvermögen klären

B16 ist der Klassiker für Steckdosen- und Lichtstromkreise in Wohnung, Büro und Hotelzimmer. Charakteristik C verträgt höhere Einschaltströme – wichtig, wenn viele LED-Leuchten mit elektronischem Treiber, Motoren oder Werkstattmaschinen an einem Kreis hängen. K schützt Motoren und Transformatoren mit feinfühligem Überlastschutz. 1-polig sichert einen Wechselstromkreis, 3-polig einen Drehstromverbraucher wie Durchlauferhitzer, Wallbox oder Maschine. 6 kA Schaltvermögen genügen in den meisten Wohn- und Bürogebäuden, 10 kA wählt die Elektrofachkraft bei höheren Kurzschlussströmen nahe der Einspeisung oder im Gewerbe.

Zu den Leitungsschutzschaltern

3. Schalter und Steckdosen: in der vorhandenen Serie bleiben

Ein Schalter besteht aus drei Teilen: dem Einsatz mit der Technik, der Wippe oder Zentralscheibe und dem Abdeckrahmen. Diese Teile passen nur innerhalb eines Herstellers und meist nur innerhalb einer Serie zusammen – etwa Busch-Jäger Reflex SI, Gira System 55 oder Jung AS 500. Notieren Sie vor der Bestellung Hersteller, Serie und Farbe der vorhandenen Abdeckungen. Für Mehrfachkombinationen brauchen Sie passende Mehrfachrahmen und Gerätedosen im Mittenabstand von 71 mm; KAISER-Dosen für 68-mm-Bohrungen sind dafür in Massiv- und Hohlwand der Standard.

Zum Busch-Jäger-Programm

4. E-Auto laden: Wallbox, Ladekabel und Absicherung planen

Klären Sie zuerst, mit welcher Leistung Ihr Fahrzeug an Wechselstrom laden kann – viele E-Autos und Plug-in-Hybride laden mit 3,7 bis 11 kW. Eine 11-kW-Wallbox ist für Firmenparkplatz, Hotel und Eigenheim der verbreitete Standard. Das Typ-2-Ladekabel muss zur Leistung passen: 32 A dreiphasig reicht bis 22 kW, 32 A einphasig bis 7,4 kW. Für ältere Fahrzeuge mit Typ-1-Buchse gibt es Adapterkabel von Typ 2 auf Typ 1. Zuleitung, Leitungsschutz, FI-Schutz und die Anmeldung beim Netzbetreiber übernimmt die Elektrofachkraft.

Zur Heidelberg Wallbox

WAGO-Verbindungsklemmen 221, 222, 2273, 273/773, 224 und 243: welche Klemme wofür?

Die meisten Artikel dieser Kategorie stammen von WAGO – aus gutem Grund: Federklemmtechnik hat in Abzweigdose, Leuchte und Verteiler die klassische Lüsterklemme weitgehend abgelöst, weil die Feder den Kontaktdruck dauerhaft hält und sich nicht wie eine Schraube durch Temperaturwechsel und Vibration lockert. Welche Klemme passt, entscheiden Leiterart, Querschnitt und Zahl der Anschlüsse:

  • Hebelklemme 221 (COMPACT): für ein-, mehr- und feindrähtige Leiter bis 4 mm², mit transparentem Gehäuse zur Sichtkontrolle und Prüföffnung für den Spannungsprüfer – die Allzweckklemme, auch für die Litze an Leuchten.
  • Hebelklemme 222: der bewährte Klassiker mit orangefarbenen Hebeln, ebenfalls für Litze geeignet.
  • Steckklemmen 2273, 273 und 773: für starre Leiter, einfach bis zum Anschlag stecken; die 2273 baut besonders schmal und passt mit bis zu acht Anschlüssen auch in volle Dosen.
  • Leuchtenklemme 224: verbindet die feste Hausinstallation sicher und platzsparend mit der Leuchtenverdrahtung.
  • MICRO-Klemme 243: für dünne eindrähtige Leiter von Klingel-, Fernmelde- und Steuerleitungen.

Befestigungsadapter und Zugentlastungsplatten ergänzen das Programm. Für Elektrobetriebe und Hausverwaltungen zählt die Zeitersparnis bei hunderten Abzweigdosen, für Renovierer zu Hause die Sicherheit beim Anschluss der neuen Deckenleuchte über dem Esstisch oder im Badezimmer. Welche Klemme Sie für die Leuchte nehmen, erklärt unser Ratgeber WAGO-Klemmen für Leuchten.

Reihenklemmen, Steckverbinder und Markierung für Verteiler und Schaltschrank

Im Zählerschrank, Unterverteiler und Schaltschrank führt kein Weg an Reihenklemmen auf der Tragschiene TS 35 vorbei. Die TOPJOB S-Klemmen der Serien 2000 bis 2016 arbeiten mit Push-in CAGE CLAMP: Eindrähtige Leiter und Leiter mit Aderendhülse werden direkt eingesteckt, feindrähtige Litze öffnen Sie über den Drücker. Die Seriennummer verrät den Nennquerschnitt:

TOPJOB S: Serie und Nennquerschnitt
SerieNennquerschnittPraxis
20022,5 mm²Durchgangsklemme, Push-in CAGE CLAMP
20044 mm²Durchgangsklemme, Push-in CAGE CLAMP
20066 mm²Durchgangsklemme, Push-in CAGE CLAMP
201010 mm²Durchgangsklemme, Push-in CAGE CLAMP
201616 mm²Durchgangsklemme, Push-in CAGE CLAMP
2003 / 2005Installationsetagenklemmenmehrere Potenziale platzsparend übereinander

Ergänzend führen wir CAGE CLAMP-Reihenklemmen der Serien 280 bis 285, 870 und 780 bis 785, Doppelstock- und Dreistockklemmen, N-Trennklemmen und Schutzleiterklemmen, Abschluss- und Zwischenplatten, Kamm-, Quer- und Schachtelbrücker, schraubenlose Endklammern 249, Sicherungsstecker und Sammelschienenträger.

Für eine saubere Dokumentation sorgen die Markierungssysteme WMB und Mini-WSB, Gruppenschildträger und Einsteckschilder. Feder- und Stiftleisten der Steckverbinderserien 231, 734 und 769 sowie das Hutschienen-Netzteil EPSITRON ECO Power runden das Programm für Steuerungs- und Gebäudetechnik ab.

Facility Management und Industriebetriebe profitieren von der wartungsfreien Federklemme, denn bei der Wiederholungsprüfung muss keine Schraube nachgezogen werden. Und wer zu Hause den Unterverteiler für Garage, Hobbyraum oder Wallbox erweitern lässt, bekommt dieselbe Industriequalität.

Leitungsschutzschalter und FI-Schutzschalter von ABB: Charakteristik B, C oder K richtig wählen

Fast alle ABB-Artikel dieser Kategorie sind Leitungsschutzschalter, umgangssprachlich Sicherungsautomaten, aus der Reihe S200. Die Typbezeichnung lässt sich direkt lesen: S201 ist 1-polig, S202 2-polig, S203 3-polig; ein „M“ wie in S203M steht für ein Bemessungsschaltvermögen von 10 kA statt 6 kA. Dahinter folgen Charakteristik und Bemessungsstrom, etwa B16 oder C32. Die Charakteristik beschreibt, ab welchem Vielfachen des Nennstroms der Schalter ohne Verzögerung magnetisch auslöst:

Wohnen & Büro

Charakteristik B (3- bis 5-facher Nennstrom): Standard für Steckdosen- und Lichtstromkreise in Wohnung, Büro, Praxis und Hotelzimmer.

Hohe Einschaltströme

Charakteristik C (5- bis 10-facher Nennstrom): für Kreise mit hohen Einschaltströmen – viele LED-Treiber oder EVGs an einem Strang, Hallenbeleuchtung, Motoren und Werkstattmaschinen.

Motoren & Antriebe

Charakteristik K: mit hoher magnetischer Auslöseschwelle und feinfühligem Überlastschutz für Motoren, Transformatoren und Antriebe.

Gerade in der Lichtplanung wird die Einschaltstromspitze gern unterschätzt: LED-Leuchten mit elektronischem Treiber ziehen beim Einschalten für Sekundenbruchteile ein Vielfaches ihres Betriebsstroms. Leuchtenhersteller geben deshalb an, wie viele Leuchten maximal an einem B16- oder C16-Automaten betrieben werden dürfen – im Lichtband einer Lagerhalle oder im Flur eines Bürogebäudes ist das oft der begrenzende Faktor, nicht die Wattzahl.

Ergänzt wird das Programm durch die FI-Schutzschalter F204 Typ A mit 30 mA für den Personenschutz und als selektive 300-mA-Ausführung für den Brandschutz, durch Phasenschienen für die Sammelverdrahtung und Hilfsschalter zur Rückmeldung des Schaltzustands.

Ob Industrieverteiler oder Sicherungskasten im Einfamilienhaus mit Küche, Bad und Garage: Auswahl, Selektivität und Einbau legt die Elektrofachkraft fest. Alle Modelle finden Sie unter Leitungsschutzschalter.

Schalterprogramme, Steckdosen und Installationsdosen von Busch-Jäger, Gira, Jung und KAISER

Schalter und Steckdosen sind modulare Systeme aus Einsatz, Wippe bzw. Zentralscheibe und Abdeckrahmen.

Busch-Jäger

Reflex SI · Future Linear

Von Busch-Jäger finden Sie Wippschalter- und Wipptaster-Einsätze, Schuko-Steckdosen, TAE-Anschlussdosen, Steck-Glimmlampen zur Beleuchtung von Schaltern sowie Abdeckrahmen der Serien Reflex SI und Future Linear.

Gira

System 55

Gira ist mit dem System 55 vertreten – Rahmen der Linien Standard 55 und E2, Schuko-Steckdosen, eine Abdeckung für TAE und USB sowie ein LED-Dimmeinsatz mit Dreh-Ausschalter.

Jung

AS 500 · 10 AX

Von Jung kommen Universal-Wechselschalter, Wippen, Schuko-Steckdosen und Rahmen der Serie AS 500. Die Kennzeichnung 10 AX auf einem Schalter bedeutet, dass er auch für Leuchtstofflampen-Lasten mit hohem kapazitivem Einschaltstrom geprüft ist – ein Pluspunkt bei Leuchten mit EVG oder LED-Treiber in Büro und Gewerbe.

KAISER

UP-PLUS · ECON · O-range

Unter Putz sitzen die Einsätze in KAISER-Dosen: Gerätedosen und Geräte-Verbindungsdosen UP-PLUS und ECON für Mauerwerk, O-range-Hohlwanddosen für den Trockenbau, teils luftdicht für energieeffiziente Gebäudehüllen, dazu Federdeckel und ein Profi-Fräser für 68 mm.

Wer einen alten Halogenkreis auf LED umstellt, sollte auch den Dimmer prüfen: Klassische Dimmer brauchen oft eine Mindestlast, die wenige LED-Lampen nicht erreichen, und quittieren das mit Flackern.

Ob Hotelzimmer, Arztpraxis und Bürotrakt oder Wohnzimmer, Schlafzimmer und Homeoffice: Bleiben Sie bei Erweiterung und Ersatz in der vorhandenen Serie und Farbe, dann passen Rahmen und Einsätze auch Jahre später zusammen.

Lampenfassungen von Houben und 3-Phasen-Stromschienen von Nordic

Als Lichtfachhändler führen wir auch die Bauteile, mit denen Leuchten gebaut, repariert und umgerüstet werden. Die Lampenfassungen von Houben decken E27 in Thermoplast und Porzellan ab, R7s für Halogen- und LED-Stablampen, RX7s und G8.5 für Halogen-Metalldampflampen, G5 für T5-Leuchtstoffröhren sowie die Kompaktleuchtstoff-Sockel G23, 2G7 und 2G11. Wichtig ist die T-Kennzeichnung: Sie nennt die höchste zulässige Temperatur der Fassung in Grad Celsius.

T-Kennzeichnung von Lampenfassungen
T-WertFassungPraxis
T210E27 Thermoplastgenügt für die meisten Leuchten
T270E27 Porzellanhält die Hitze von Halogenstrahlern und eng gebauten Leuchten aus
T350R7s Keramikhält die Hitze von Halogenstrahlern und eng gebauten Leuchten aus

Beim Tausch gilt: gleicher Sockel, mindestens gleicher T-Wert, gleiche Befestigungsart. Das 3-Phasen-Stromschienensystem Nordic Global Trac gibt es als Aufbau- und Einbauschiene in 1 m Länge in Weiß, Schwarz und Silbergrau, dazu Einspeisungen, Verbinder, T-Verbinder, Endkappen, Abdeckplatten, Deckenhalter, Abhängebrücken und Seilabhängungen.

Drei getrennt schaltbare Stromkreise erlauben es, im Ladengeschäft, Showroom oder Museum Grund-, Akzent- und Schaufensterlicht unabhängig zu steuern – und zu Hause über Esstisch und Kücheninsel oder im Flur die Strahler jederzeit zu versetzen.

Bei den passenden LED-Schienenstrahlern wählen Sie die Lichtfarbe nach Raum: warmweiß mit 2.700–3.000 K für Wohnzimmer, Esszimmer, Hotel und Gastronomie, neutralweiß bzw. kaltweiß mit 4.000 K – beides exakt dieselbe Lichtfarbe – für Küche, Verkaufsfläche und Büro. Achten Sie darauf, dass der Adapter des Strahlers zum Global-Trac-System passt.

E-Mobilität: Wallbox, Typ-2-Ladekabel und die richtige Absicherung

Für das Laden von Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen bündelt die Kategorie Ladestationen, Kabel und Montagezubehör.

Vernetzbar

Heidelberg: Ladepark im Objekt

Die Heidelberg Wallbox Energy Control lädt mit bis zu 11 kW und ist mit 5 m oder 7,5 m Ladekabel erhältlich; mit der Heidelberg Combox vernetzen Sie bis zu 16 Energy-Control-Wallboxen, etwa auf dem Firmenparkplatz, im Hotel oder in der Tiefgarage einer Wohnanlage.

→ Für mehrere Ladepunkte

Fest & mobil

JUICE: Wallbox plus Booster

Die JUICE CHARGER me lädt ebenfalls mit 11 kW und kommt mit 5 m Typ-2-Kabel; für den mobilen Juice Booster 2 gibt es eine 10-m-Verlängerung, eine abschließbare Wandhalterung und Adapter für Schuko, CEE32 und Typ 2.

→ Für Eigenheim und unterwegs

Für ABL-Wallboxen eMH1 und eMH3 führen wir Typ-2-Ladekabel mit 4 m und 7 m, ein Adapterkabel von Typ 2 auf Typ 1 und eine Montageplatte mit Schlüsselschalter, für die Pracht Wallbox Alpha Standfuß und Wandhalterung mit Regenschutzdach.

Mode-3-Ladekabel nach Typ 2 kommen außerdem von Mennekes, Phoenix Contact und Walther. Entscheidend ist die Strombelastbarkeit: Ein Kabel mit 32 A dreiphasig deckt bis 22 kW ab, ein einphasiges 32-A-Kabel bis 7,4 kW; über einen Widerstand im Stecker erkennt die Ladestation die Belastbarkeit des Kabels und begrenzt den Ladestrom automatisch.

Vor der Installation steht die Planung durch die Elektrofachkraft: eigene Zuleitung mit Leitungsschutzschalter, Fehlerstromschutz mit Erkennung von Gleichfehlerströmen – in der Wallbox integriert oder als FI Typ B – und die Anmeldung beim Netzbetreiber, die für jede Wallbox gilt; über 12 kVA, also bei 22 kW, ist zusätzlich seine Zustimmung nötig.

Vom Großobjekt bis zum Eigenheim: Profi-Material mit klarer Sicherheitsgrenze

Unsere wichtigsten Kunden sind Elektroinstallateure, Facility Management, Hausverwaltungen, Industrie- und Logistikbetriebe, Hotellerie und Gastronomie sowie Kommunen, die regelmäßig und in größeren Stückzahlen nachbestellen.

Deshalb sind die WAGO-Klemmen einzeln bestellbar, sodass Sie genau die benötigte Menge erhalten, und wir setzen konsequent auf etablierte Markenserien – wichtig, wenn ein Hotel Zimmer für Zimmer saniert oder ein Lager Abschnitt für Abschnitt umgerüstet wird und Rahmen, Klemmen und Schutzschalter über Jahre zueinander passen sollen.

Dieselbe Profi-Qualität steht Privatkunden offen: für die Sanierung von Küche und Badezimmer, neue Steckdosen im Wohnzimmer und Homeoffice, die Lichtschiene über dem Esstisch, zusätzliche Stromkreise in Keller, Garage und Hobbyraum oder die Wallbox fürs eigene E-Auto.

Hinweis: Eine Grenze gilt für alle gleich: Die elektrische Anlage hinter der Hausanschlusssicherung darf in Deutschland nach der Niederspannungsanschlussverordnung nur von einem beim Netzbetreiber eingetragenen Installationsbetrieb errichtet, erweitert oder geändert werden. Wählen Sie das Material gern selbst vor – Anschluss, Erstprüfung nach DIN VDE 0100-600 und Inbetriebnahme übernimmt Ihr Elektrobetrieb.

Vergleich: moderne Installationstechnik vs. klassische Lösung

Praxisvergleich für Elektrohandwerk, Objekt und Zuhause
MerkmalModerne Lösung aus dem SortimentKlassische Alternative
Leiterverbindung in der DoseWAGO-Hebel- oder Steckklemme: werkzeuglos, gleichbleibender Federkontakt, Sichtkontrolle im transparenten GehäuseLüsterklemme mit Schraube: Anzugsmoment nötig, kann sich bei Litze und Temperaturwechsel lockern
Reihenklemme im VerteilerPush-in CAGE CLAMP (TOPJOB S): Leiter direkt stecken, wartungsfreiSchraubklemme: Anzugsmoment einhalten, bei Wartung nachziehen
AbsicherungLeitungsschutzschalter mit Charakteristik B, C oder K: nach Auslösung einfach wieder einschaltenSchmelzsicherung: Sicherungseinsatz nach Auslösung ersetzen
PersonenschutzFI-Schutzschalter Typ A mit 30 mA, z. B. ABB F204Altanlage ohne FI – bei Neuanlagen für Steckdosenstromkreise bis 32 A vorgeschrieben
Lichtschalter und Dimmer für LEDSchalter mit 10 AX und LED-DimmeinsatzÄlterer Halogendimmer: Mindestlast, Flackern bei wenigen LED-Lampen
Installationsdosen im NeubauLuftdichte Geräte- und Hohlwanddosen (KAISER ECON)Standarddose ohne Dichtung: Luftzug durch die Installationsebene
Beleuchtung im Objekt3-Phasen-Stromschiene: drei Stromkreise, Strahler frei versetzbarFester Deckenauslass: Lichtpunkt nur mit Umbau versetzbar
E-Auto ladenWallbox mit 11 kW: fest installiert, eigene Absicherung, rund 11 kWh Ladeenergie pro StundeHaushaltssteckdose: meist rund 2,3 kW, nicht für dauerhafte Hochlast gedacht

Häufige Fragen zur Elektroinstallation

Welche WAGO-Klemme brauche ich für welchen Einsatz?
Entscheidend sind Leiterart, Querschnitt und Zahl der Anschlüsse. Für starre, eindrähtige Installationsleitung in der Abzweigdose eignen sich die Steckklemmen 2273 (sehr schmal, 2 bis 8 Anschlüsse) sowie 273 und 773. Sobald feindrähtige Litze im Spiel ist – etwa die Anschlussleitung einer Leuchte oder eines Geräts –, nehmen Sie die Hebelklemme 221 (bis 4 mm²) oder 222. Für den Leuchtenanschluss gibt es die Leuchtenklemme 224, für dünne Klingel- und Fernmeldedrähte die MICRO-Klemme 243. Im Verteiler auf der Tragschiene kommen Reihenklemmen wie TOPJOB S zum Einsatz. Die zulässigen Querschnitte stehen je Artikel in den technischen Daten; einen Überblick gibt unser Ratgeber zu den WAGO-Serien.
Sind WAGO-Klemmen so sicher wie Schraubklemmen?
Ja – bei richtiger Auswahl und vollständig eingeführtem Leiter sind sie sogar oft zuverlässiger. Die Feder aus Chromnickel-Federstahl hält den Kontaktdruck dauerhaft konstant und gleicht Setzbewegungen des Kupfers aus, während sich Schrauben durch Temperaturwechsel und Vibration lockern können. Deshalb sind Federklemmen in Hausinstallation, Industrie und Schaltanlagenbau längst Standard. Wichtig sind die richtige Abisolierlänge, ein zur Klemme passender Querschnitt und Leitertyp sowie die Sichtkontrolle im transparenten Gehäuse; bei der 221 lässt sich zusätzlich über die Prüföffnung messen.
Leitungsschutzschalter B16 oder C16 – was ist der Unterschied?
Bei Überlast lösen beide nach demselben thermischen Prinzip aus, der Unterschied liegt im Kurzschluss-Schnellauslöser: Charakteristik B schaltet ohne Verzögerung ab dem 3- bis 5-fachen Nennstrom ab, Charakteristik C erst ab dem 5- bis 10-fachen. B ist der Standard für Steckdosen- und Lichtkreise in Wohnung und Büro. C wählt die Elektrofachkraft, wenn hohe Einschaltströme sonst zu Fehlauslösungen führen würden – etwa bei vielen LED-Leuchten mit elektronischem Treiber an einem Kreis, bei Hallenbeleuchtung, Motoren oder Werkzeugmaschinen. Charakteristik K ist für Motoren und Transformatoren ausgelegt. Bei ABB steht S201, S202 und S203 für 1-, 2- und 3-polig, das „M“ in S201M oder S203M für 10 kA statt 6 kA Schaltvermögen. Welche Ausführung zulässig ist, hängt auch von Leitungslänge und Schleifenimpedanz ab – die Auswahl trifft deshalb die Elektrofachkraft.
Welchen FI-Schutzschalter braucht eine Wallbox?
Jeder Ladepunkt braucht nach DIN VDE 0100-722 einen eigenen Fehlerstromschutzschalter mit höchstens 30 mA. Weil das Ladegerät im Fahrzeug glatte Gleichfehlerströme erzeugen kann, die einen normalen FI Typ A unwirksam machen, ist zusätzlich eine Erkennung von Gleichfehlerströmen ab 6 mA vorgeschrieben. Viele Wallboxen haben diese DC-Fehlerstromerkennung bereits eingebaut – dann genügt ein vorgeschalteter FI Typ A wie der ABB F204 A-40/0.03. Fehlt sie, ist ein FI Typ B nötig. Was für Ihre Wallbox gilt, steht in deren Installationsanleitung; Auswahl und Einbau übernimmt die Elektrofachkraft.
Muss ich eine Wallbox anmelden – und reichen 11 kW oder brauche ich 22 kW?
Ja, anmelden müssen Sie jede Wallbox. Nach der Niederspannungsanschlussverordnung ist jede Ladeeinrichtung vor der Inbetriebnahme dem Netzbetreiber mitzuteilen; liegt die Leistung über 12 kVA – also bei 22-kW-Wallboxen –, braucht es zusätzlich seine Zustimmung. Die Anmeldung erledigt in der Regel Ihr Elektrobetrieb. Für Eigenheim, Firmenparkplatz und Hotel sind 11 kW der praxisgerechte Standard: Viele Fahrzeuge laden an Wechselstrom ohnehin mit höchstens 11 kW. Seit 2024 gelten neu angeschlossene Wallboxen über 4,2 kW außerdem als steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG – der Netzbetreiber darf die Ladeleistung bei Netzengpässen vorübergehend bis auf 4,2 kW drosseln, im Gegenzug sinken die Netzentgelte.
Welches Typ-2-Ladekabel passt zu meinem E-Auto und meiner Wallbox?
Achten Sie auf drei Werte. Stromstärke: Ein 32-A-Kabel ist universell, ein 16- oder 20-A-Kabel reicht, wenn Fahrzeug und Ladestation ohnehin nicht mehr Strom nutzen – die Ladestation erkennt die Belastbarkeit über einen Widerstand im Stecker. Phasen: Ein dreiphasiges Kabel funktioniert auch an einphasig ladenden Fahrzeugen, ein einphasiges Kabel bremst dagegen ein dreiphasig ladendes Auto aus. Dreiphasig mit 32 A sind bis 22 kW möglich, einphasig mit 32 A bis 7,4 kW. Länge: 4 bis 5 m genügen meist, 7 bis 7,5 m sind praktisch, wenn die Ladebuchse weiter entfernt liegt; längere Kabel sind schwerer. Für ältere Fahrzeuge mit Typ-1-Anschluss gibt es Kabel von Typ 2 auf Typ 1 von ABL und Phoenix Contact.
Kann ich Rahmen, Wippen und Einsätze verschiedener Hersteller kombinieren?
In aller Regel nicht. Einsatz, Wippe bzw. Zentralscheibe und Abdeckrahmen sind innerhalb eines Herstellers und meist innerhalb einer Serie aufeinander abgestimmt – bei Gira etwa im System 55 mit den Rahmen Standard 55 und E2, bei Jung in der Serie AS 500, bei Busch-Jäger in Reflex SI oder Future Linear. Herstellerübergreifend passen Befestigung, Maße und Farbton meist nicht zusammen. Notieren Sie vor der Bestellung Hersteller, Serie und Farbe; die Typnummer steht oft auf der Rückseite der Abdeckung oder auf dem Einsatz. Für Mehrfachkombinationen brauchen Sie Gerätedosen im Mittenabstand von 71 mm.
Welche Lampenfassung brauche ich – und was bedeuten T210, T270 oder T350?
Die Fassung muss zum Sockel des Leuchtmittels passen, etwa E27, R7s, RX7s, G5, G8.5, G23, 2G7 oder 2G11; eine Übersicht gibt unser Ratgeber zu den Lampensockeln. Die T-Angabe nennt die höchste zulässige Temperatur der Fassung in Grad Celsius. Ersetzen Sie eine defekte Fassung immer durch eine mit mindestens demselben T-Wert: Thermoplast-E27 mit T210 für normale Leuchten, Porzellan mit T270 oder Keramik mit T350 für heiße Halogenstrahler und eng gebaute Leuchten. Auch nach der Umrüstung auf LED lohnt eine hochwertige Fassung, weil Wärme aus der Leuchte sie weiter belastet. Den Fassungstausch in einer Leuchte sollte eine Elektrofachkraft vornehmen.
Welche Strahler passen auf die Nordic Global Trac 3-Phasen-Stromschiene?
Auf die Global-Trac-Schiene passen Strahler mit einem zum Global-Trac-System kompatiblen 3-Phasen-Adapter. 3-Phasen-Schienen verschiedener Systeme unterscheiden sich im Profil, deshalb sollten Schiene, Verbinder, Einspeisung und Strahleradapter aus demselben System stammen. Am Adapter legen Sie fest, an welcher der drei Phasen der Strahler läuft – so schalten Sie Grundlicht, Akzentlicht und Schaufenster getrennt, im Laden ebenso wie über Esstisch oder Kücheninsel zu Hause. Passende Strahler finden Sie unter LED-Schienenstrahler; prüfen Sie dort die Adapterangabe im Datenblatt.
Darf ich Elektroinstallationsmaterial selbst einbauen?
Kaufen dürfen Sie alles, für den Einbau gilt eine klare Grenze: In Deutschland darf die elektrische Anlage hinter der Hausanschlusssicherung nach § 13 der Niederspannungsanschlussverordnung nur von einem beim Netzbetreiber eingetragenen Installationsbetrieb errichtet, erweitert oder geändert werden. Das betrifft Klemmen in der Abzweigdose ebenso wie Leitungsschutzschalter, FI-Schutzschalter, Steckdosen und Wallboxen. Selbst erledigen können Sie das Wechseln von Leuchtmitteln, das Einstecken von Steckerleuchten und die Vorauswahl des Materials. Elektrobetriebe, Hausverwaltungen und Facility-Teams bestellen hier gezielt nach Typnummer, Privatkunden stimmen die Auswahl am besten mit ihrem Elektriker ab.